Zähl' einfach bis zwölf:
Im ersten Beispiel hast du 9 Zählzeiten lang Pause, dann bekommen a, d und e jeweils die 10., 11. und 12. Zählzeit.
Im zweiten Takt erhält das e die ersten drei Zählzeiten. Das daran angebundene e erhält nochmal die Zählzeiten 4 und 5, und die beiden Achtel-e-Noten teilen sich die 6. Zählzeit.
Die zweite Hälfte des zweiten Takts hat im Grunde den gleichen Rhythmus: die Zählzeiten 7, 8 und 9 fallen aufs d. Daran bindest Du noch ein d, und zwar auf den Zählzeiten 10 und 11. Die 12. Zählzeit teilen sich c und d.
Im zweiten Beispiel hast du schon mal 11 Achtelnoten lang Pause, also zählst Du bis 11.
Dann kommen d und e auf dem 12. Achtel.
Im 2. Takt erhält das e 4 Zählzeiten, die 5. das f#, die 6. das g. Damit ist die erste Hälfte des 2. Zwölf-Achtel-Taktes fertig.
In der zweiten Hälfte erhalten g und a die 7. Zählzeit, das daran angebundene a die 8. und 9. Zählzeit.
Die letzten drei Zählzeiten gehen auf den Abwärtslauf von g 'runter nach d:
die 10. Zählzeit für g/a/g, die 11. für f#/g/f# und die 12. fürs d.
So, jetzt geht's los, scheuch' Dein Metronom durch die Gegend!
Gruß
Arthur Milton