Bei meinen beiden Custom 24 ist es vom Tunertyp abhängig. Bei der 2006er 20th Anniversary sind geschlossene (ich glaube Phase II) Tuner drauf - da ist bei GHS 058er Saiten Schluss, mehr geht beim besten Willen nicht durch. Bei meiner 2011 mit offenen Phase III Tunern ist auch eine 60er problemlos einzufädeln.
Mit den Saitenstärken sehe ich es ähnlich, wie StrangeDinner. Ich habe mir mal die Mühe gemacht und den Saitenzug im Standard-E Tuning für 10-46er Saiten und Fendermensur durchgerechnet und diese dann auf die 25" bei Drop C runtergerechnet. Da gehts nur noch mit einem Custom Satz aus Einzelsaiten - da bin ich jetzt bei 11,5 - 15 - 19 - 32 - 44 - 59 angekommen, wobei lt. Rechnung 30-41 passend gewesen wären - mir aber dann der Schritt zur 59er vom Greifen nicht so gepasst hat.
Für die 2. Mit Drop Cis wars einfach - da nehme ich einen einfach 11-49 Satz und tausche die 49er gegen eine 56er. So habe ich auf beiden Gitarren fast identischen Saitenzug, aber gerade für tightes Ryhtmusspiel mit wenig Gain und dafür einer kräftigen rechten Hand habe ich bei dünneren Saiten das Problem, dass ich die abgedämpfte leere Saite beim Anschlagen locker mal nen Halbton "hoch" schlage, was gerade bei Aufnahmen ziemlich nervt...
Für mich war der Ansatz auch beim Sound da - eine Saitenstärke zu finden, die mir für Tuning und Mensur das gewünschte Verhältnis von Grundton und "Twäng" gibt, damit es aus dem Amp bei meiner Spielweise so klingt, wie gewünscht. Sattelkerben war bei mir bei beiden nötig. Nicht nur wegen der Stimmstabilität, sonder auch wegen der Intonation. Wenn so eine 59er oder 60er auf dem Sattel quasi nur aufliegt, verziehts sie, wenn ich im 2. Bund spiele schon extrem nach oben, weil der Weg bis zum Griffbrett im Verhältnis zu weit ist - vom unkomfortablen Spiel bei Barree Geschichten mal ganz abgesehen.
Zum Glück habe ich die Werkstatt von Sandberg Guitars direkt um die Ecke - da wurde mir freundlichen schnell geholfen.
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Die Sattelkerben bei den Basssaiten müssen noch ein klein wenig erweitert werden. Sie ist so schon ziemlich stimmstabil bei Tremolo-Einsatz, aber noch nicht zu 100%. Die Erweiterung die erfolgen muss ist wirklich minimal. Evtl. reicht es schon die Saiten ohne Druck etwas hin und her zu ziehen.
Wenn das nicht reichen sollte, muss ich halt mit professionellen Sattel-Feilen ran.
Sie Spannung ist fast gleich zu der mit 10-46 und E Standard. Ich musste die Schrauben für die Tremolo-Federn nur ein kleines Stück weiter rein schrauben.
Die CU24 klingt in Drop C verdammt gut und die PU Kombi gefällt mir äußerst in diesem Tuning. Der HFS haut richtig was raus und ist schön tight.
Den HFS mochte ich aber so oder so schon immer ganz gern. Mit 57/08ern z.B. könnte ich in der Gitarre gar nichts anfangen😉
Wir haben bei uns in der Band alle PU Kombis für die Custom/Standard im Einsatz. Das ist natürlich auch stark vom Amp abhängig, mein Kollege hat in seiner "Drop C" Gitarre die 57/08 und ist damit nur bedingt glücklich - dafür waren seine Std. und meine Custom 24 mit HFS Treble schon recht mulmig im Bass. Bei mir werkeln daher jetzt BKP Aftermath in ihr.
Wie es mit 59/09ern geht in Verbindung mit einem kleinen Kaos Sludge 15 und er 2x12er Recto könnt Ihr hier hören:
https://soundcloud.com/eremicstudio/kaos-amp-sludge-15-testclip