PRS Userthread (Paul Reed Smith Gitarren)

Das Thema von proxmax wollte ich nun doch schon nochmal aufnehmen. Mir ging es nach der Messe nämlich ganz genauso; letztlich hat mich nichts so wirklich angegast. Das war bei PRS nicht anders, als bei allen anderen. Ich muß dazu sagen, dass meine letzte Messe sicher 15 Jahre zurück liegt. Meine Vorfreude war also schon relativ groß. Leider meine Enttäuschung danach auch...
Vielleicht liegt es nur einfach daran, dass mittlerweile ( gemessen an 15 vergangenen Jahren) alles im Netz vorab verfügbar ist. Demos gibt es zuhauf bei YT, Specs bekomme ich auch überall her und wenn es wirklich was Neues gibt, wird es meist auf der NAMM enthüllt.
Womöglich erwarte/ verlange ich zuviel. Innovation findet ja oft auch im Kleinen statt und letztlich bin ich ja auch Traditionalist, dem man mit allzu neumodischem Zeug ( etune o.ä.) eh nicht lockt.

Was mich auch etwas traurig gemacht hat, war zu sehen, wie schlecht es doch der Branche zu gehen scheint. Kaum noch einer der Goodies verteilt...selbst Aufkleber gabs ja kaum noch. Am Marketing wird eben zuerst gespart.
Schade...
 
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Ich werde mir in meinem Leben nie wieder eine PRS kaufen.

Nachdem kürzlich auf Ebay eine weggegangen ist, die in allen Hinsichten perfekt für mich gewesen wäre... Nicht "ok", nicht "super", sondern perfekt. Bis in jedes Detail. Die Decke, der Hals, die Farbe (!), das Gewicht, alles.

http://www.ebay.de/itm/USED-PAUL-RE...zgg%2BA4BmNlFjSGZaB6Q%3D&orig_cvip=true&rt=nc

Ich werde nie wieder eine PRS kaufen. Ach das sagte ich bereits :p.

$_57.JPG
 
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ich will ja kein Öl ins Feuer giessen, aber mir ist eine vergleichbare Cu24 Artist Package (Quilted Fire Red Burst) vor ein paar Monaten für etwas mehr Geld als in der von Dir geposteten Anzeige hier in Hamburg als Neuware über den Weg gelaufen - die Gitarre bringt mich dazu, mich von 3 anderen mühsam ersparten PRSi zu trennen, weil sie die einfach überflüssig macht. Diese Gitarre ist einfach... perfekt!

BTW - ich konnte vor ein paar Jahren eine alte Singlecut kaufen, die bei einer der grösseren Industrial-Bands jahrelang als Bühnengitarre eingesetzt wurde. Die Lady ist total zerkratzt und abgerockt, klingt aber natürlich hervorragend... Nun habe ich mal probeweise 57/09-Pickups eingesetzt und war gespannt, wie anders sie nun klingt - bisher konnte ich sie nur zu Hause bei gedämpfter Lautstärke hören. Mein erster Eindruck ist jedenfalls, dass hier noch einiges an Arbeit auf mich wartet, bis das ganze richtig rund ist... Ach ja - von dieser Gitarre werde ich mich sicher nicht trennen :D
 
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Ich denke mal, wenn man die perfekte Gitarre gefunden hat, reicht einem eine aus. Mr513 schreibt ja auch oft: Mit seiner 513 bekommt er alles abgedeckt, was er braucht. Wenn man verschiedene Tunings benutzt, ist das natürlich eine andere Sache. Wenn ich das Geld hätte, würden bei mir zahlreiche US-PRS Gitarren herumstehen, einfach nur für die verschiedenen Stimmungen, die ich benutzen würde (Standard, Half Step Down, Whole Step Down, Drop D, Drop C#, Drop C, Drop B, Drop Bb, Open D).
 
die messe wird auch immer kleiner - wo in der gitarrenhalle früher 2 etagen waren, reicht heute eine.
das rad wird eben nicht neu erfunden.
PRS hat es da besonders schwer, schon weil die erwartungshaltung hier besonders hoch ist.
und grade da war ich enttäuscht, gepaart mit meiner einstellung zum EU vertrieb, war mein besuch nach ca. 2 minuten gegessen.
in diesem preissegment erwarte ich auch mehr engagement der angestellten, die gelangweilt lieber ein pläuschchen untereinander hielten.
all in all, ich brauche nichts neues, und wenn, wird es was anderes...
 
Also da muss ich dir Recht geben, ein paar Private Stock Schönheiten hätten nicht geschadet. Gerne auch in einer Vitrine.
 
Bin ich dabei. Ein paar Private Stocks/ Artist Grade zum schmachten, hätte es sehr aufgewertet.
Für mich kann ich sagen, habe ich meine Marke gefunden. PRS fühlt sich für mich einfach richtig an. Wenn, dann wird es wieder eine PRS. Aber es stimmt, ich will als Kunde ( ich denke als guter Kunde) auch ein wenig gehätschelt werden. Das habe ich tatsächlich auch nicht so wahr genommen. Und das lag nicht nur an fehlenden Goodies....
 
Sehr traurig... Ich war nicht dort (leider), aber nach Euren Aussagen verstärkt sich das Gefühl, dass der mitteleuropäische Kunde keine nennenswerte Rolle bei Paule spielt. Ich weiss nicht, wie es Euch so geht, aber ich trauere Meinl als PRS-Importeur doch hinterher. Zugegebenermassen habe ich aber auch von dem Wechsel profitiert, denn immerhin konnte ich durch den Preisrutsch beim Bestandsabverkauf einen richtigen Schnapper machen, aber trotzdem...
 
Ich hatte das in meiner ganz kritischen Phase geschrieben, dass ich diese gepudert werden ein wenig vermisse. Von den Fabrikanten, die industriell produzieren, würde ich PRS aufgrund des Gesamtpakets immer den Vortritt lassen.
Wenn man - wie Frox das schreibt - mit unterschiedlichen Stimmungen seine Musikalität ausdrücken will, ist es einfacher, wenn man mehrere seiner geliebten Gitarrenmarke hat.
Bezogen auf Goodies gibt es in UK zumindest einen Vertrieb. Als der fränkische Vertrieb noch seinen shop betrieb, kaufte ich mir dort 2 Caps und zwei 513er T-shirts, Tassen und Sticker.
Wildwood packt jedem Kunden ein Wildwood-shirt in den Koffer (Gell, saTa und exordium?).
Als meine Frau ihren xyz bekam (Firmenwagen), hat der Händler einen Klappkorb nebst eines großen Regenschirms in das Auto bei der Übergabe gelegt.

Warum also nicht - bei den US-Modellen - ein PRS Standard T-shirt (auf denen in den 1990ern mal Best of both worlds stand), ein Satz unterschiedliche Sticker, Base cap, ein paar Pleks oder 'nen Lanyard reinzupacken als Aufmerksamkeit, eine PRS gekauft zu haben?
 
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was ich deutlich bei PRS vermisse, wäre mal ein anderer radius, evtl ein compound radius,
wie zb. bei nik huber, der auch noch einen sehr angenehmen hals/korpus übergang bietet...
 
Also mehr T-Shirts etc. wären echt klasse. Im US-Shop gibt es da ein paar Modelle, die ich mir quasi sofort bestellen würde. Ein bisschen mehr Marketing wäre sicherlich nicht verkehrt. PRS ist bei weitem noch nicht so bekannt wie Fender oder Gibson - zumindest nicht hier in Europa. Gut, dass ist klar, die beiden Hersteller gibt es schon viel länger. Aber wenn die Leute andere Gitarrenfirmen kennen und PRS nicht, finde ich das immer schade.

Man muss aber sagen: Es sind Wege in die richtige Richtung erkennbar. Die Tour mit Paul durch DE war einer und auch wenn es auf der Musikmesse vielleicht keine mega geilen PRSi zu sehen gab: Das Vorspiel von Paul und Bernie war der Hammer, so etwas gab es glaube ich an keinem anderen Stand - der Gitarrenbauer spielt mit einem anderen Star. War echt eine super Stimmung (schade, dass ihr das alle verpasst habt).
 
Warum also nicht - bei den US-Modellen - ein PRS Standard T-shirt (auf denen in den 1990ern mal Best of both worlds stand), ein Satz unterschiedliche Sticker, Base cap, ein paar Pleks oder 'nen Lanyard reinzupacken als Aufmerksamkeit, eine PRS gekauft zu haben?
der charme der jungen firma PRS ist imo einer abgezockten marketing maschinerie gewichen.
es wurde mir auch schon mal das gerücht zugetragen, daß paul nur noch ein repräsentant in seiner, von geldgebern übernommenen firma sei.
ich weiß nicht, ob da was dran ist.
verwunderlich wäre das allerdings nicht, das geschieht in allen wirtschaftsbereichen.
 
Unterschiedliche Griffbrettradien sind m. M. nach was für PS oder AG, genauso die Kombination mit unterschiedlichen Halsprofilen.
Dazu gehören dann Musterstücke bei ausgewählten Händlern, die regionale Stützpunkthändler für die kleine Klientel sind. Aber ich will nicht die Visionen aussprechen, für die andere Geld bekommen. Betriebswirtschaftlich ist eine Marktanalyse zwingend geboten, wo solche Orte am Besten anzusiedeln sind.

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Mir ist die Modellpalette auch schon zu groß mit all ihren Farbvariationen. Auch bei SE gibt es mehr als einen Sack vall Signatures.
 
Naja, ganz allein wie in den frühen Zeiten kann er das ja nicht mehr machen, PRS ist ja keine kleine Firma mehr. Zur "abgezockten marketing maschinerie": Wie genau meinst du das? Fehlende Preisanpassungen in Europa oder etwas anderes?
 
Fehlende Preisanpassungen in Europa oder etwas anderes?
auch, aber eigentlich meinte ich, das PRS die wohl teuerste stangenware bietet.
verständlicherweise geht es hier um masse, worunter zwangsläufig die individualität leidet.
das marketing für die 57/08s ist ein gutes beispiel, wie man durch flexible auslegung der realität die nachfrage steigert.
das darf man mit gutem gewissen abgezocktes marketing nennen.
 
Kann mir bitte jemand erklären, was der genaue Unterschied zwischen Black Gold Burst (kenn ich), Black Gold WRAP Burst und Black Gold WRAPAROUND Burst ist? Ich sehe auf Bildern keinen Unterschied?! :confused:
 
Zur Beantwortung der Frage ging eine e-mail über das Meer.
 
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Falls ich mich irre, bitte korrigieren: wrap oder wraparound dürfte den Farbverlauf um die Zarge auf die Rückseite fortführen, während bei der Black Gold Burst die Rückseite - jetzt spekuliere ich - Natur sein dürfte. Irgendwo auf der PRS-Homepage stand auch mal, bei welchen Farben Korpusrückseite und/oder Hals Natur, Schwarz oder eben in der Deckenfarbe gehalten sind.

okay, ich war zu langsam mit meiner Spekulation :)

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Ich werde mir in meinem Leben nie wieder eine PRS kaufen.
Nachdem kürzlich auf Ebay eine weggegangen ist, die in allen Hinsichten perfekt für mich gewesen wäre... Nicht "ok", nicht "super", sondern perfekt. Bis in jedes Detail. Die Decke, der Hals, die Farbe (!), das Gewicht, alles.
http://www.ebay.de/itm/USED-PAUL-RE...zgg%2BA4BmNlFjSGZaB6Q%3D&orig_cvip=true&rt=nc
Ich werde nie wieder eine PRS kaufen. Ach das sagte ich bereits :p.

Bliebe natürlich nur noch das Problem einer Einfuhr in die EU, denn PRS schreibt auf seiner Homepage dass sie keine Bescheinigungen hierfür ausstellen (können) und Brazilian Rosewood nur für den US-Markt verkauft wird. Und bei einem 2012er Modell dürfte ohne die entsprechenden Papiere kaum ein Import in Frage kommen und wer außer PRS könnte die Herkunft des Holzes nachweisen?
 
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