Realitätsfremde Gebrauchtpreise für (Gibson-)Modelle aus/im Vergleich zu Verkaufsaktionen?

  • Ersteller Gast252951
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das kommt dann auf die Marktlage an.

Das ist der Punkt. Wie sich die Preise entwickeln bei Gibson wird sicherlich spannend werden. Ich denke sie werden tendenziell nach oben gehen, zumindest was die Pre-Konkursware betrifft.
 
Bin mal gespannt wie die Preise für Gibson hochschnellen, sobald der Konkurs entgültig fix ist.

wieso gehst du davon aus, dass die GP dann steigen ?
Wenn Gibson es schafft seine Kostenstruktur zu straffen und ggf sogar billiger anzubieten als bisher ... dann leiden auch die Gebrauchtpreise. Natürlich kann es sein, dass G dann nicht mehr in den USA produzieren und manche - Verkäufer und Käufer - das zum Anlass nehmen für die "damals noch in den USA hergestellten Gitarren" einen höheren Preis zu verlangen oder zu zahlen, aber ich finde es nicht, dass es zwangsläufig zu höheren Preisen kommen muss.
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Ich denke sie werden tendenziell nach oben gehen, zumindest was die Pre-Konkursware betrifft.

was lustig wäre ... denn gerade über die Modelle der letzte Jahre beschweren sich doch viele. Schlechtere Qualität, keine konsistente Güte etc.

Das wäre doch dann die Ironie schlechthin, dass gerade die Modelle dann teurer werden würden :)

Wäre ja total irrational und würde kein gutes Licht auf die Urteilskraft der Käufer werfen. Eine Gitarre nicht nach Güte, sondern vielmehr nach Produktionsdatum oder Produktionsort zu bewerten finde ich generell fragwürdig. Selbst wenn G in China produzieren würde, heißt das noch lange nicht zwangsläufig, dass sie dann schlechter wären als die Pre-Konkurs US Modelle
 
was lustig wäre ... denn gerade über die Modelle der letzte Jahre beschweren sich doch viele. Schlechtere Qualität, keine konsistente Güte etc.

Das wäre doch dann die Ironie schlechthin, dass gerade die Modelle dann teurer werden würden :)


*hust* ... Die Fender CBS-Ära läuft inzwischen ja auch unter "Vintage" was die Preise angeht:eek::ugly:
 
*hust* ... Die Fender CBS-Ära läuft inzwischen ja auch unter "Vintage" was die Preise angeht:eek::ugly:

ja, das ist dann die Resterampe für Vintagekäufer die kein Geld haben für "das richtige" Vintage ;-) Spaß...

Ok, ich sehe ein, dass bei Sammlern und Liebhabern das Gehirn anders tickt. Auch ist es so, dass die Exklusivität, sprich das begrenzte Angebot beim Preis eine große Rolle spielt.

Aber nachvollziehbar ist es nicht, oder ?

Entweder eine Gitarre ist super, dann muss ich sehen dass ich sie mir leisten kann
oder
eine Gitarre ist shice ... dann lasse ich die Finger davon und zahle nicht noch mehr dafür als ich vor 5 Jahren gezahlt hätte

Aber gut ... ist nicht mein Geld, von daher ;-)
 
hinsichtlich der so oft bemängelten Qualität der aktuelleren Baujahre bei Gibson frage ich mich, wer diese Gitarren dem Handel überhaupt abnimmt.
Die Klagen verstehe ich deshalb eigentlich nicht.
Ich selber habe ein 2016er Modell bei Amazon gekauft und direkt beanstandet und dann wieder zurückgegeben, weil das Fretbinding einen Fehler hatte.
Will damit sagen: wer neu kauft, hat Garantieansprüche und muss sich mit offensichtlichen Fehlern nicht abfinden.
Das Instrument wurde gegen ein anderes ausgetauscht und ich bin echt zufrieden mit meiner Standard Paula.

Mir ging es eigentlich wie Kluson, die Gebrauchtpreise hatten mich lange von einem Kauf abgehalten. Als dann die Neupreise in den Keller gingen habe ich die Gelegenheit ergriffen. (habe mir sonst fast alles gebraucht zugelegt)
Wer ne Gibson gebraucht kaufen möchte, dem kann ich nur raten das Instrument vorher eingehend zu prüfen, soweit kein Rückgaberecht eingeräumt wird. Und ja, Gibson baut schon richtig gute Gitarren mMn.
 
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Es ist sicherlich schwer vorauszusagen, was Gibson tatsächlich an seiner Strategie ändern wird. Insbesondere weil man als Außenstehender nur die oberflächlichen Informationen erhält. Uns fehlt einfach das Wissen über die betriebtsinternen Abläufe, Prozesse der Wertschöpfung, internes Rechnungswesen usw. Je nach der Ist-Situation im Inneren des Unternehmens könnte eine mögliche Prozessoptimierung, Personalplanung, Bezug anderer Rohstoffe, bzw. Lieferantenwechsel, bessere Verträge, die Situation des Unternehmens wieder verbessern. Man könnte Unternehmen dieser Größenordnung mit einem großen Schiff vergleichen, welches auf vorgenommene Änderungen in den genannten Bereichen nur träge reagiert, dazu ist es auch nicht leicht vorherzusehen, wie der Markt reagieren wird. Ich glaube noch nicht daran, dass ein so großes und traditionell geprägtes Unternehmen als eine der ersten möglichen Lösungen eine (teil-) Verlagerung der Produktion in den Osten in Betracht zieht, zumindest ist es eher eine der größeren Schrauben, an denen man drehen müsste. Da bei Gibson-Produkten "Made in USA" eines der wichtigsten Markenzeichen darstellt, besteht eben die Gefahr eines Imageschadens. Gerade in so einem emotional geprägten Markt wie Musikinstrumente. Wenn jedoch die Produktion weiterhin in den USA bleibt, gehe ich davon aus, dass auch die Qualität der kommenden Instrumente mind. gleich bleiben wird. Andernfalls stoßt Gibson wieder auf Eisberg "Kunden".
 
Aber bei Onlineinseraten ist doch gerade dieser regionale Bezug aufgelöst
... nein, Berliner Raum oder Ruhrpott und ähnliche Ballungsgebiete sind z.B. mit wesentlich mehr Angeboten gesegnet als etwadas nördliche Schleswig Holstein oder MeckPomm, in denen dann auch eine entsprechend karge Nachfrage herrscht. Und es gibt ja noch die "kein Versand"-Angsthasen/Faulpelze ... das sind alles Faktoren, die das Preisgefüge auch online mit prägen ...
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Das ist ja ein klares Indiz dafür, dass die Verkäufer um einiges mehr wollen als die Käufer bereit sind zu zahlen.
.ja, trotzdem ist das häufig einfach eine Frage der Zeit, nicht nur bei hochpreisigeren Marken. Ich habe auch schon Instrumente angeboten (die im oberen Durchschnitt lagen von meiner Preisvorstellung), die über ein halbes Jahr gebraucht haben, bis sie einen Abnehmer gefunden haben. Da kam dann jemadn aus der Nähe, der vorher noch nicht gesucht hatte, oder jemand, der auf die Schnelle ohne große weitere Suche etwas brauchte. Und nicht zu vergessen: nicht alle Kaufinteressenten recherchieren vor Kauf wirklich sinnvoll.
 
Aber nachvollziehbar ist es nicht, oder ?


Das ist einzig alleine dein Problem, meines ist es sicherlich nicht !!! :tongue:
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a, das ist dann die Resterampe für Vintagekäufer die kein Geld haben für "das richtige" Vintage ;-) Spaß...

Ok, ich sehe ein, dass bei Sammlern und Liebhabern das Gehirn anders tickt. Auch ist es so, dass die Exklusivität, sprich das begrenzte Angebot beim Preis eine große Rolle spielt


Ich weiss nicht ob du schon mal eine 1972er Strat in den Händen hattest, geschweige denn, ob du eine gespielt hast. So shice sind die nämlich gar nicht und man legt für gute Exemplare zwischenzeitlich über 4000 € auf die Theke. Natürlich wäre es schön gewesen noch eine 65ger in gutem Zustand unter 10.000 € zu bekommen, aber leider ist der Markt da schon ziemlich ausgedünnt, die besten sind weg und der Rest ist eben 2.te oder 3. Wahl. Dann doch lieber eine gute erstklassige fast "jungfräuliche" 72ger im Top Erhaltungszustand.

Und ganz ehrlich, ich finde es nicht schlimm, wenn man das nicht versteht. Überhaupt nicht. :D:D:D
DSC01108a.jpg
 
was lustig wäre ... denn gerade über die Modelle der letzte Jahre beschweren sich doch viele. Schlechtere Qualität, keine konsistente Güte etc.

Das wäre doch dann die Ironie schlechthin, dass gerade die Modelle dann teurer werden würden :)

Jetzt nicht unbedingt nur auf Gibson bezogen, aber das ist doch schon jetzt der Fall?

Ich wage mal die steile These, dass eine höherpreisige Gitarre heutzutage rein technisch gesehen
vermutlich eine höhere Qualität hat als in den 80ern.
Heute ist alles maschinell exakt normbar und alles kann zu nahezu 100% dauerhaft reproduziert werden.
Klar man kann immer mal ein schlechtes Stück Holz erwischen, aber das muss die Endkontrolle
eigentlich rausfiltern.

Worauf ich aber eigentlich hinaus will: Die Gebrauchtpreise für manchen heiligen Gral sind
von der theoretischen Qualität völliger Schwachsinn. Der Mythos eines bestimmten Modells, Baureihe,
Marke etc. treibt den Preis auch in die Höhe. Das ist ja auch das Problem bei einigen Gitarrenmarken.
Ein paar Posts über mir wurde es doch angesprochen. Da ging es um den Gebrauchtkauf eines
normalen Gibson Modells, was letztendlich dann doch zum eigentlich Neupreis gebraucht gekauft wurde. Wenn mir jemand seine 2016er Ibanez Prestige zum Neupreis anbietet zeig ich ihm doch den
Vogel und laufe lachend davon. (Ich will jetzt deine Entscheidung nicht schlecht machen @Harvester Of Sorrow ... nicht, dass das so rüber kommt)

Gibt ja auch die unzähligen Verkäufer die denken, dass eine Unterschrift auf der Gitarre den Preis ebenfalls anhebt. Das ist meiner Meinung nach eine klare Wertminderung und für mich nicht nachvollziehbar.

Aber ich denke im Großen und Ganzen ist sich hier im Thema doch eigentlich jeder einig? Am Ende wird das Groß der (Ver-)Käufer seine Preise am Markt orientieren und je nach Zustand X-% hoch oder runter gehen. Aber natürlich wird es auch immer Leute geben die Versuchen ihr Modell besser zu vermarkten als möglich und diese werden ihr Instrument in der Regel auch nicht innerhalb kurzer Zeit los ohne Eingeständnisse zu machen.
 
die besten sind weg und der Rest ist eben 2.te oder 3. Wahl
...das dürfte auch mindestens leicht übertrieben sein, denn es gibt weder einen objektiven Ma0stab dafür, was denn da "gut" ist, noch handelt es sich um tatsächlich seltene Stücke, die Dinger sind schon zu 10tausenden hergestellt worden ...
Die frühen 70er sind sicher statistisch gesehen leichter, die Bestückung ist 60s-mäßiger, aber wirklich gerechtfertigt scheinen mir da Preise über 2k auch nicht (ich habe meine 73er in den 90ern für 1,3k DeMark gekriegt, das fand ich auch schon viel) ...zumindest gibt es heute wieder Strats, die von der Verarbeitungsqualität besser sind als ALLE 70er, und klanglich ist ist heute auch wesentlich einfacher, sich das geschmacklich gewünschte zu besorgen, ohne in Vintagetaumel verfallen zu müssen. Die Preise für 70er haben ja ihr zwischenzeitliches Extremhoch inzwischen schon wieder verlassen, weil es eben letztlich genug von denen gibt, da lagen die Jahresproduktionen ja eher so gen 100k ... die sind nicht alle von verärgerten CBS-Hassern verbrannt worden, oder? :D
Zum Thema etwas genauer: auch Vergleichswerte können eben temporär sein und auf einer Fehleinschätzung der tatsächlich vorhandenen Warenmengen basieren (so wie jeder Dachbodenfinder, der keine Ahnung hat, seine Funde für "rar" hält, auch wenn es davon keine unbedingt unter der Nachfrage liegenden Mengen gibt ... sehe ich 5 Angebote der gleichen Modelle in einer Woche und alle betiteln sich "rar" und 4 gehen nicht weg, wird das schon denkwürdig ... ;) )
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maschinell exakt normbar
.. deshalb finden wir Werke der plastischen Chirurgie ja auch wesentlich attraktiver, als natürliche Schönheiten, gelle? ;)
Ich denke, ein gewisser Mangel an Perfektion kann schon seinen Reiz haben, und Menschen sind tatsächlich nicht unbedingt dann erfreuter, wenn alles untadelig ebenmäßig gestaltet ist ... das schließt natürlich nicht aus, dass spielerischen Erfordernissen angepasste Qualitätsmerkmale Vorteile haben.
 
Ja ne is klar, habe ich jetzt vom Vorschreiber eigentlich nicht anders erwartet. Und die oben genannte 73ger kenne ich von Bildern und die hat aber auch rein gar nichts mit der gezeigten 72ger zu tun. Da sind Welten dazwischen, von 3 unabhängigen Vintage-Fachleuten bestätigt. Und der 70ger Markt macht auch keine Pause, der geht momentan pfeilgerade nach oben, ebenfalls von 3 Fachleuten bestätigt. Aber irgendwas ist ja immer. Ich würde sie auch nicht für eine 5-stellige Summe hergeben.

Im übrigen handele ich jetzt 35 Jahre mit Gitarren und eine handvoll musste ich leider unter Einkaufspreis hergeben, was mir immer noch Schmerzen bereitet.
 
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3 unabhängige Vintage-Fachleute
... na, dann brauchen wir dich ja nicht mehr :D ... die hatten meine alle in der Hand, nehme ich mal an, die müssen es ja wissen. Sowas ist genau der Krampf, den ich an gläubigen Marken-Vintagern nicht mag. Letztlich sind alle diese gehypten Produkte eben genau die, die in den 80er jeder mit spitzen Fingern weggeschoben hat, auch alles Experten von edler Herkunft und höchster Weihe .... mir sind dann letztlich Musiker immer lieber als Sammler.
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Ich würde sie auch nicht für eine 5-stellige Summe hergeben.
... na, bis dir die jemand gibt, wird wohl auch noch etwas Zeit vergehen müssen, also keine Panik :D
 
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Das ist einzig alleine dein Problem, meines ist es sicherlich nicht !!! :tongue:
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Ich weiss nicht ob du schon mal eine 1972er Strat in den Händen hattest, geschweige denn, ob du eine gespielt hast. So shice sind die nämlich gar nicht und man legt für gute Exemplare zwischenzeitlich über 4000 € auf die Theke. ]

Nein, das war nicht auf mich bezogen und auch nicht darauf, dass alle Modelle dieser Zeit schlecht sind.
( es wird auch schlechtere Pre CBS geben, ich habe ja gesagt, dass ich generelle Aussagen über die Qualität nicht an einer Epoche festmachen würde, weil es pauschal Blödsinn ist )

Es war eine Anmerkung dazu, dass ich es ironisch finde, dass landläufig immer gesagt wird, wie schlecht die 70er sind, und jetzt stürzen sich Sammler darauf. Das finde ich paradox und es hat null mit gut oder schlecht zu tun, sondern nur damit, dass die ganz alten unerschwinglich sind, und die 70er nun die "nächst älteren" sind, die man
a) überhaupt noch bekommt und
b) zu Preisen, einer neuen Customshop und
c) nur weil man hofft, dass sie in 20 Jahren 15.000€ wert sind

Es mag Leute geben, die sie nur wegen des Klangs kaufen. Da frage ich mich aber, wo waren diese Leute in den letzten 15-20 Jahren ? Waren sie bei denen, die immer sagten wie schlecht die 70er sind ? Waren sie auf Geschäftsreise
oder noch gar nicht geboren ?

Wenn jemand welche sucht, mal bei Malmsteen nachfragen, ich glaube der hat noch 300 Stk ;-) aber alle gescalloped :)
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.Letztlich sind alle diese gehypten Produkte eben genau die, die in den 80er jeder mit spitzen Fingern weggeschoben hat, auch alles Experten von edler Herkunft und höchster Weihe ....

Genau das meinte ich. Ob die spitzen Finger jemals gerechtfertigt waren, steht auf einem anderen Blatt.
Aber diese Entwicklung von " bääääh nach boooahh" ist einfach widersinnig.

Und genau diese Entwicklung würde ich amüsiert betrachten, wenn bei Gibson die Modelle, die heute als die schlechtesten Gibsons der letzten 50 Jahre verschrien sind, plötzlich im Wert steigen, nur weil G pleite wäre.

Dabei sind heute noch nicht mal alle Gs schlecht, anscheinend gibt es nur überdimensional viele, bei denen geschludert wurde und der Lack oder der Bundstab nicht passt. Es ist was anderes, wenn ich ein wirklich schlechtes Instrument habe, oder eine produktionsbedingte Macke habe die eine größere Instandsetzung erfordert, oder ob es nur kosmetischer Natur ist. Das das bei 2500-5000€ nicht sein darf ist das eine, aber zwangsläufig schlecht muss das Teil dadurch nicht sein.

Ich finde es nur lustig, wenn vorher alle motzen und danach mehr bezahlen weil ... Pleite
 
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Ich hatte mal 1976 einen VW Käfer, der mehr Rost und Mucken hatte, als da er fuhr. Ich habe ihn damals mit spitzen Fingern für 300 DM gekauft und auch bald wieder verkauft,weil das Ding unmöglich war und nie richtig lief. Für einen 1966er Käfer werden heute 5-stellige Eurobeträge hingeblättert. Wo ist da der Unterschied. Die Verknappung eines Gutes gestaltet den Preis. Was man früher nicht zu schätzen wusste wird Jahrzehnte später zu einem Schatz. Wo bitte ist das Problem? Ich habe damit keins, hätte ich Platz und Kohle gehabt, hätte ich den Käfer einfach in eine Ecke gepackt.
 
amüsiert betrachten, wenn bei Gibson die Modelle, die heute als die schlechtesten Gibsons der letzten 50 Jahre verschrien sind
... eine solche Bewegung gab es doch schon für die Norlin-Ära, oder? (und die sind sicher nicht schlechter oder besser, als aktuelle, aber das, was da jeweils als "besser als" eingestuft wird entzieht sich eh zumindest meinen geschmacklichen Vorlieben ...)
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Wo ist da der Unterschied.
... einer der Unterschiede ist zum Beispül, dass die Lebensdauer von Autos durch den Zwang zur technischen Abnahme und in Zentral/Nord/Ost/Westeuropa auch durch Wettereinflüsse endlich ist, auf jeden Fall als Gebrauchsfahrzeuge, es sei denn, man steckt beständig Geld rein. Modelle, die die Verrostungsphasen überlebt haben, in denen steckt in aller Regel schon recht viel Geld. Ich lehne mich mal weit raus und behaupte, dass wesentlich mehr VWs als Fender Strats oder überhaupt Gitarren verschrottet werden ...;) (absolut ja eh, aber auch prozentual zur Produktion)
 
Und da wiederrum sind die gut erhaltenen Modelle, an denen nicht rumgepfuscht wurde, die mit Respekt behandelt wurden und die eine Lückenlose Historie haben einfach die besseren Exemplare. Wir können die Diskussion noch ewig führen. Es kommt der Zeitpunkt, an dem Gegenstände durch Nachfrage im Wert steigen. Auch die alten Les Pauls zwischen 58-60 waren mal in Musikerkreisen verpönt. Standen in Secoundhandläden als Ladenhüter und heute sind sie unbezahlbar. Ich spiele meine 72ger gerne und wenn es geht sogar täglich. Eine Wertanlage mit Spaßfaktor, was will man mehr.
 
Es mag Leute geben, die sie nur wegen des Klangs kaufen. Da frage ich mich aber, wo waren diese Leute in den letzten 15-20 Jahren ? Waren sie bei denen, die immer sagten wie schlecht die 70er sind ? Waren sie auf Geschäftsreise oder noch gar nicht geboren ?

Die haben gewartet, dass das Holz nochmal natürlich gealtert ist. JETZT ist es Vintage.:engel:
 
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Ich hatte lange nicht das Geld mir solche Gitarren leisten zu können, meine erste Fender habe ich mir zum 50.sten Geburtstag geleistet und dann kam eben eine nach der anderen dazu. Der Lohn der Arbeit und der Wunsch sich etwas besonderes zu leisten.
 
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