Reichen 44.1 kHz? - Lexicon Omega oder anderes Interface..?

von tubicen, 22.07.07.

  1. tubicen

    tubicen Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    15.12.03
    Zuletzt hier:
    29.01.13
    Beiträge:
    76
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 22.07.07   #1
    Hallo Zusammen,

    ich habe vor, wie soo viele vor mir für "Homerecording" mir ein Interface (denke mal USB, da schnellere Übertragungsrate als Firewire (zumindest USB 2.0)) zuzulegen.
    Ich muss auch nicht das neueste vom neuesten haben und hab deswegen mal bei ebay geschaut. Da kann ich ein Lexicon Omega schießen, wenn ich will. Die frage ist, ob die 24bit Wortbreite bei 44.1 kHz ein befriedigendes Ergebnis liefern.
    Es gibt nunmal schon Interfaces, die 96 kHz und die teureren sogar noch mehr liefern.
    Die Zwecke sind nur kleine Aufnahmen, wie Demos oder CD-Aufnahmen, die dann aber weniger für den kommerziellen Verkauf gedacht sind, sondern als Erinnerung an Projekte etc. z.B. spiele ich oft bei uns in der Kirche und hab dort schon Musical-Projekte mitgestaltet. Die würde ich dann gerne live aufnehmen(nein, nicht alle . Oder eben eine kleine CD mit meinem Gesangsquartett (als Geschenk für jemanden, als Referenz-Demo und für uns).

    Falls ihr mir andere Interfaces empfehlen könnt mit mindestens 2 Mikroeingängen und ähnlich vielen Line-Eingängen oder eins über habt bin ich auch gerne offen dafür, ich hab zwar ein begrenztes Budget, aber ihr könnt ja mal empfehlen.

    Als Mikro hab ich das t.bone SC 1100 ins Auge gefasst (auch, wenn jetzt die Hälfte der Leute die Hände über dem Kopf zusammenschlagen), das soll nach Testberichten ordentliche Ergebnisse liefern. Oder sollte ich mich da auch nach was gebrauchtem Umsehen (hat vielleicht jemand von euch ein Mikro über ;)? mit ähnlichen Eigenschaften, wie das t.bone(versch. Richtcharakteristika etc.)).


    Ich freue mich auf (schnelle) Antworten :-)) (das ebay Angebot läuft bald aus ;-))

    MfG

    Christian

    hier der Link:
    Edit by Topo: bitte keine ebay Links - Lexicon Omega Studio USB
     
  2. sunracer

    sunracer Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    22.12.06
    Zuletzt hier:
    8.12.16
    Beiträge:
    1.192
    Ort:
    Heidelberg
    Zustimmungen:
    26
    Kekse:
    3.648
    Erstellt: 22.07.07   #2
    Hi,

    24Bit/44,1kHz reicht.Zu dem Interface selbst kann ich, mangels Erfahrung, nichts sagen.

    Ich könnte auch mit höheren Auflösungen arbeiten, sehe aber keinen Vorteil darin.
    Ich nutze immer 24Bit/44,1kHz in meinen Projekten.
    Um das Ganze auf CD zu brennen musst man eh auf 16Bit/44,1 dithern.
     
  3. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

    Im Board seit:
    19.03.05
    Zuletzt hier:
    21.11.14
    Beiträge:
    16.702
    Ort:
    Düsseldorf
    Zustimmungen:
    867
    Kekse:
    36.410
    Erstellt: 22.07.07   #3
    Der CD-Vergelich ist immer sehr anschaulich. Kennst du die Medien DVD-Audio und Super Audio CD? Die gelten als Nachfolger der Audio CD, aber haben sich nicht durchgesetzt und werden es auch nicht. Die DVD-Audio beherrscht bis zu 192KHz. Warum setzt sie sich wohl nicht durch? Weil wohl die meisten leute unverständlich mit dem Kopf schütteln, wenn man ihnen sagt, dass die besser klingen als eine CD. Mir geht es ähnlich, ich denke ich würde kein Unterschied hören. Und wenn überhaupt, nur auf einer Top Anlage under Topbedingunegn und einer Top-Aufnahme. Theoretisch/medizinisch kann der MEnsch auch gar nicht mehr hören, als auf einmer CD ist...Und du strebst ja eh "nur" die CD als Endmdium an. Also wenn die CD-Qualität reicht, dann nimm mit 44,1KHz auf. Ja, mancher Profi nimmt wahscheinlich höher auflösender auf, weil mann dann bei der Bearbeitung weniger Verluste hat. Aber die haben auch viel besseres Know How und besseres Equipment. Im Homerecording Bereich halte ich aber es für völlig sinnlos mit was anderem als 44,1KHz aufzunehmen.

    Zu USB vs. FireWire:
    Das ist leider anders, als du denkst, und dann nochmal wieder anders :)
    1. ist die Geschwindigkeit der Schnittstelle im grunde egal. Musik nimmt man in der Regel in echtzeit auf ;) Wenn du eine Spur mit 44,1KHz/24Bit aufnimmst, dann hat das eine Datenrate von ca. 0,15 MB/s, bei zwei Spuren gleichzeitig eben 0,3MB/s etc. Das schafft selbst USB1.1 (1,5MB/s). Deshalb haben die meisten Streointerfaces auch nur USB 1.1, weil es reicht. Die Schnitsttelle muss ja nur so schnell sein, dass man aufnehmen kann. Was würde eine schnellere verbindungen bringen? Und ein hersteller wird wohl kaum ein Interface auf den Markt bringen, mit dem man nicht aufnehmen kann -> Fehlkonstruktion. Bei Interfaces mit mehrren Ein und Ausgängen können höhere Datenraten enstehen, wo eben USB1.1 nicht reicht. Solche Interfaces haben dann notwendigerweise USB 2.0 oder FireWire.

    2. Wenn wir schon Geschwindigkeiten vergleichen, dann reicht die Theoreie nicht. Auf dem Papier schafft USB 2.0 bis zu 60MB/s, FireWire400 dagegen nur 50MB/s. In der Praxis aber schaffen das die USB- und FireWire-Anschlüsse diese Geschwindigkeiten nicht, und da ist FireWire sogar meist schneller, nämlich rund 40MB/s, während die meisten USB 2.0-Anschlüsse nur 30MB/s schaffen.

    3. Auch wenn die Geschwindkeit eigentlich nicht als Argument dient, ist es vielleicht doch nicht ganz egal, was man für einen Anschluss nimmt. Denn aus technischer Sicht spricht manches für FireWire. Das "problem" von USB ist nämlich, dass an einem USB-Bus meist mehrre Geräte hängen. Möglicherweise hängt deine Maus, dein Drucker, deien Tastatur und sonstiges am USB-Bus. Alle Geräte an einem Aschluss teilen sich die Leitung, dadurch ist da sehr viel drauf los, und theoretisch kann es da eher mal zu Störungen kommen. Ein SUer hier im Board hat z.B. mit seinem MOTU 828 USB (welches es auch als FireWire-Version gibt) einieg Probleme gehabt

    4. Im Endeffekt hat man dann aber doch nicht so die Auswahl. Die günstigen /zweikanaligen Geräte haben fast alle USB, die größeren mehrkanaligen haben FireWire. Und die beschriebenen potentiellen Probleme bei USB sind auch eher theoretischer Natur. Es kaufen sich städnig viele Leute USB-Interfaces, und haben damit keinerlei probleme. ALso ich würde das jetzt nicht pauschal als Entscheidungskriterium ansehen.


    EDIT: Ach so, ich könnte ja acuh noch was konkreteres zum Interface sagen :) Also wenn du mehr als zwei analoge Eingänge haben willst, aber auch nicht viel mehr Geld ausgeben willst, dann hast du nicht so die Auswahl. Preislich die nächsten Geräte mit einer nestprechnden Austattung (also vier analoge Ins, davon zwei vorverstärkt) sind die hier:
    http://www.musik-service.de/Recording-Soundkarte-Audiohardware-Presonus-Firebox-prx395749555de.aspx
    http://www.musik-service.de/Recording-Soundkarte-Audiohardware-Edirol-FA-66-prx395750849de.aspx
    Alles andere ist dann noch teurer.
     
Die Seite wird geladen...

mapping