@Carlos:
Tja, was ist gut? Reicht es einfach, daß man den Klang von einem DX unterscheiden kann oder soll es auch Feinheiten wie das Schmatzen der Dämpfer und den rhodestypischen fetten, weichen Druck beinhalten?
Los geht es ab 300 mit dem Realpiano Expander, der rhodesmäßig mE brauchbar ist, mehr aber auch nicht. (Dafür hat er sehr geile Wurli- und CP-Sounds.) Ne Alternative wär n Sampler und die Wizoo Magnetica CD, die klingt ähnlich.
Für ~ 800 gäb es die Möglichkeit, ein P120 gebraucht zu ergattern - meines Erachtens das beste Rhodes in der Stagepiano-Mittelklasse. Siehe mein Beitrag oben: hat Schwächen, aber insgesamt in Ordnung. Mit einem An/Aus-Fußschalter in der Softpedal-Buchse kannst du den von Natur recht spitzen Klang dumpfer machen. Obendrein gibts einen funkigen Clavinet-Sound und einen brauchbaren Klavierklang. Das Hauptproblem ist aber die Tastatur, die auf akustisches Klavier ausgelegt ist, und für perkussives Rhodesspiel a la Chick nicht der Brüller ist. Dasselbe Sample befindet sich angeblich auch im S80 von
Yamaha, da dürfte die Tastatur leichter sein.
Oft genannt wird der Nord Electro (als Rack-Version für 1200 , mit Waterfall-Tastatur für 1700 (61 Tasten) bzw. 2000 (73 Tasten)). Den finde ich auf den Demos (
clavia digital musical instruments ) jedesmal geil, beim Probespielen hat er mich aber nicht so sehr überzeugt. Weiß auch nicht woran das liegt. Aber falsch machst du mit dem Ding wohl nichts, das hat einen sehr guten Ruf, außerdem gibt es im Internet noch zusätzliche Sounds (ein Mark V und ein Chick Corea-Mark II) zum Herunterladen.
Dann gibt es das Nord Stage, ist eine Art Nord Electro Deluxe, hat aber auch seinen Preis (~3000 ). Konnte ich leider bisher noch nicht antesten.
Das derzeit angeblich beste Rhodessample enthält das Kärtchen SRX-12 (~ 300 ) von Roland, das kannst du in ein RD700(SX), einen Fantom oder ein Gerät der XV-Serie einbauen.