Hallo zusammen,
so, jetzt habe ich die Rockinger Strat seit etwa 4 Wochen, aber wegen der Ferien in
NRW konnte ich das Teil erst dreimal bei einer Probe spielen. Fazit nach dieser Zeit:
Allererste Sahne!
Ich besitze seit langem noch eine Strat, eine Fender American Standart aus den frühen
80er Jahren. Aber bei dieser Strat, die sich ebenso wunderbar leicht spielen lässt, wie
die Rockinger, war ich aber nie recht zufrieden mit dem Sound und habe etliche Pu´s
ausprobiert:
- Fender Original Standart
- Seymour Duncan Alnico 5
- Seymour Duncan Alnico 2
- Häussel Classic Alnico 5
- Häussel Blues Alnico 2
- DiMarzio HS 1 und HS 2
alles natürlich über einige Jahre weg (bin ja kein Krösus), aber entweder leisteten
die obigen PU´s ein guten Clean-Sound. ätzten aber rum, wenn´s an die Zerre ging.
Oder umgekehrt (kann natürlich auch am Holz der Fender liegen)
Bei der Rockinger passt einfach von Anfang an alles zusammen:
gutes Holzmaterial, hervorragende Verarbeitung, butterweiche Bespielbarkeit (9er
Saiten) durch 1A-Bundierung und superflache Saitenlage (ohne dass was großartig
scheppert!), Fender-Glockenklang-Sound der 50er Jahre clean gespielt und ein
grandios singender Leadsound in beiden Zwischenpositionen mit einem langen
Sustain (über einen Röhrenverstärker versteht sich).
Kurz und gut: die beste Pfanne, die ich je hatte!
Kleiner Schönheitsfehler: Das Volumenpoti ist linear, d.h. alles passiert zwischen
1 und 5 und von 5 - 10 passiert nix mehr. Warum man der Strat kein logarithmisches
Poti spendiert hat (konstanter Lautstärkezuwachs von 1 - 10 und kostet dasselbe) ist mir nicht ganz klar - und ist für mich noch etwas gewöhnungsbedürftig (vielleicht löte ich auch mal das andere rein).
So - genug geschwärmt und endlich mal wieder tüchtig geübt! Aber mit so einer
Gitarre macht eben alles Spaß.

Rolf