Röhre oder Transistor

Die gute alte Diskussion ;)
Ich kann dazu nur sagen ich hab einen 5150 und ein Zenamp und muss sagen, dass da keiner besser oder schlechter ist, nur anders.
Wobei ich ehrlich zugeben muss, dass ich den Zenamp lieber spiel...
der 5150 ist mir zu unflexibel und zu kompromisslos (Lautstärke etc.)

Meiner Meinung nach ist Röhre mehr fürs Ego wichtig als, dass die zum Spielen unbedingt nötig wäre.. :rolleyes:
 
thommy schrieb:
Und natürlich auf den persönlichen Geschmack..

Es ist aber ein seltsamer Geschmack wenn jemand sagt: "Nur Röhre klingt gut"

Denn wie klingt denn "Röhre"???
Hör Dir mal Mesa Boogie, Fender, Marshall, Orange, Peavey, Engl, Hughes & Kettner, VOX, Bogner, Ampeg, Crate, Framus, Rivera, Matchless, Laney usw. an.
Die bauen alle Röhrenverstärker und die Soundunterschiede sind zum Teil gewaltig und grundverschieden! Was ist denn dann der typische "Röhrensound"?
Ich denke in diesem ganzen Specktrum decken die neuen Modelingamps einen großen Bereich ab und füllen sogar noch einigen Lücken.
Wer pauschal hier solche schwarz/weiß Ansichten als "Geschmack" bezeichnet fehlt wohl noch ein wenig der Durchblick oder die Erfahrung mit der Materie...



RAGMAN
 
RAGMAN schrieb:
Es ist aber ein seltsamer Geschmack wenn jemand sagt: "Nur Röhre klingt gut"

Denn wie klingt denn "Röhre"???
Hör Dir mal Mesa Boogie, Fender, Marshall, Orange, Peavey, Engl, Hughes & Kettner, VOX, Bogner, Ampeg, Crate, Framus, Rivera, Matchless, Laney usw. an.
Die bauen alle Röhrenverstärker und die Soundunterschiede sind zum Teil gewaltig und grundverschieden! Was ist denn dann der typische "Röhrensound"?
Ich denke in diesem ganzen Specktrum decken die neuen Modelingamps einen großen Bereich ab und füllen sogar noch einigen Lücken.
Wer pauschal hier solche schwarz/weiß Ansichten als "Geschmack" bezeichnet fehlt wohl noch ein wenig der Durchblick oder die Erfahrung mit der Materie...



RAGMAN


gut gesagt :great:
 
ICh hab mir mal ein Randall Volltransistor Topteil gekauft, aus 2 Gründen:

1. Dimebag von Pantera (RIP :( )war für mich Gott und Vorbild... mein Randall dürfte das gleiche Modell sein was auf den ersten 3 Alben zu hören ist (bevor er auf den Warhead umgestiegen ist).

2. Sound: Mit nem Röhrentop hat man imer Röhrensound... ob man will oder nicht. Solid State gibt einem aber einen kalten, brutalen Sound! Wenn mir der Sinn nach Röhre steht schalt ich halt nen Röhrenpreamp davor.
 
man. einfach mal nachdenken. dann kommt man ganz schnell dadrauf, dass es net drauf ankommt ob röhren im schaltkreis sind oder net, sondern das es eher auf die gesamte schaltung und ihren aufbau ankommt. das röhrenamps oft guter qualität sind, hängt imho auch mit den hohen ansprüchen (vorurteilen ;) ) von leuten zusammen, die die hersteller veranlassen halt gute qualität zu produzieren.
 
TechN schrieb:
ICh hab mir mal ein Randall Volltransistor Topteil gekauft, aus 2 Gründen:

1. Dimebag von Pantera (RIP :( )war für mich Gott und Vorbild... mein Randall dürfte das gleiche Modell sein was auf den ersten 3 Alben zu hören ist (bevor er auf den Warhead umgestiegen ist).

2. Sound: Mit nem Röhrentop hat man imer Röhrensound... ob man will oder nicht. Solid State gibt einem aber einen kalten, brutalen Sound! Wenn mir der Sinn nach Röhre steht schalt ich halt nen Röhrenpreamp davor.

Punkt 2 ist wirklich Quatsch! Es kommt absolut auf die Schaltung drauf an. Hör dir mal den Sansamp PSA an, welcher komplett auf FET-Basis ist, wenn das nicht nach Röhre klingt, dann weiß ich auch nicht mehr weiter... brutal und kalt klingt es nur, wenn man die Schaltung so auslegt, aber selbst einen Röhrenverstärker kann man dahingehend bauen! Mancher ach so beliebte Amp - Stichwort Recti - klingt z.B. im Modern-Kanal auch ziemlich kalt...

Was du meinst ist sicher der zerbröselte und zerissene Klang einer schlechten Transistorschaltung - die gibt es leider wie Sand am Meer. Das kann man aber vermeiden!

Ich hab selber schon mit ein paar einfachen Transistorschaltkreisen experimentiert, welche schon sehr gut klingen. Ich würde sogar behaupten, dass 80% der am Markt befindlichen Transistorverstärker schlechter klingen, dabei ist das wirklich kein großer Aufwand. Mir ist das ein Rätsel, wieso die meisten Hersteller solch einen Bockmist zusammenschustern...

Ein Dumble wird von vielen Soundfetischisten als einer der bestklingensten Verstärker der Welt genannt, dabei soll der im Eingang einen FET basierten gain stage haben - versteckt im Epoxid!

Die ganzen Tretmienen, aus denen manche Leute bestimmt 80% ihrer Verzerrung aus dem Röhrenamp holen sind auch mit Halbleitern mal mehr mehr mal weniger gut konstruiert!

Das nurmal so als Denkanstoß.
 
redruM schrieb:
man. einfach mal nachdenken. dann kommt man ganz schnell dadrauf, dass es net drauf ankommt ob röhren im schaltkreis sind oder net, sondern das es eher auf die gesamte schaltung und ihren aufbau ankommt. das röhrenamps oft guter qualität sind, hängt imho auch mit den hohen ansprüchen (vorurteilen ;) ) von leuten zusammen, die die hersteller veranlassen halt gute qualität zu produzieren.

Da stimme ich dir zu 100% zu!
 
hmm mich wunderts auch das es wenige sehr gute (und dadurch auch teurere) transistoramps gibt den sie haben nicht nur nachteile wie ich finde.

manchmal finde ich ist es passender wenn der sound konsistenter bleibt (länger gleich klingt)

und ausserdem finde ich dass transistor amps clean auch echt gut klingen können, ich finde es ist ein total anderes clean irgendwie aber anders, nicht schlechter (!) weil ich finde das das geschmackssache ist.
punkt aus :D

mfg jukebox
 
jukexyz schrieb:
und ausserdem finde ich dass transistor amps clean auch echt gut klingen können, ich finde es ist ein total anderes clean irgendwie aber anders, nicht schlechter (!) weil ich finde das das geschmackssache ist.
punkt aus :D
Klar, der Jazzchorus ist ja beispielsweise ein äußerst begehrter Clean-Amp.
 
naja ich muss schon sagen viele transistor/hybrid amps klingen echt ziemlich hart, irgendwie nicht so fein, naja...

ich muss dabei erwähnen dass sich das auf die meisten bezieht die ich getestet hab sicher nicht auf alle! die ''richtig guten'' hab ich eigentlich nicht getestet, bin halt nicht auf die gestossen
 
jukexyz schrieb:
naja ich muss schon sagen viele transistor/hybrid amps klingen echt ziemlich hart, irgendwie nicht so fein, naja...

Stichwort: "...der zerbröselte und zerissene Klang einer schlechten Transistorschaltung..."
siehe oben :great:
 
@ ragman



hehe,

klar fehlt mir die Erfahrung mit der Materie !
Ich hab ja nicht jedes Teil bei mir zuhause stehen :D
und das bisschen teste im Geschäft gilt nicht, davon kann ich mir kein Urteil über einen amp bilden

Es gibt eben einen Sound den ich kenne und den ich endlos geil finde und er kommt halt eben aus einem Marshall Vollröhre.

Wenns ein Digitalamp wär, dann wär mir das auch wurscht,
hauptsache der klang gefällt.

aber es ist halt mal ein Röhrenverstärker :redface:
 
thommy schrieb:
Es gibt eben einen Sound den ich kenne und den ich endlos geil finde und er kommt halt eben aus einem Marshall Vollröhre.

Wenns ein Digitalamp wär, dann wär mir das auch wurscht,
hauptsache der klang gefällt.

aber es ist halt mal ein Röhrenverstärker :redface:

Aber genau das ist der Punkt! Dir gefällt diseser eine Sound von Marshall und nicht "Röhrensound" ansich. Selbst die Marshall AMPs klingen ja schon sehr verschieden. Und deshalb macht es wenig Sinn wenn jemand sagt: Ich stehe auf "Röhrensound"

RAGMAN
 
jaja, du hast immer recht ! :rolleyes: ;)

mir gefallen auch andere Röhrenverstärker besser als andere Verstärker,
aber das ist doch sowas von irrelevant.

Jeder kauft wieder das was ihm gefällt,
und wir vergessen das Thema hier,
das macht keinen Sinn das zu diskutieren.
 
marshall schrieb:
Punkt 2 ist wirklich Quatsch! Es kommt absolut auf die Schaltung drauf an. Hör dir mal den Sansamp PSA an, welcher komplett auf FET-Basis ist, wenn das nicht nach Röhre klingt, dann weiß ich auch nicht mehr weiter...


erm, lesen, denken, schreiben.

oder wusstest du einfach nur nicht das mit solid state deine FET`s gemeint sind und hast meinen post deswegen nicht verstanden? :D

marshall schrieb:
brutal und kalt klingt es nur, wenn man die Schaltung so auslegt, aber selbst einen Röhrenverstärker kann man dahingehend bauen! Mancher ach so beliebte Amp - Stichwort Recti - klingt z.B. im Modern-Kanal auch ziemlich kalt...

Was schonmal schlichtweg falsch ist. Röhre kann niemals wie n Transistor klingen weil sie zu "langsam" ist - Das macht ja gerade den schönen Röhrensound aus auf den alle stehen.

Ob man den Unterschied unbedingt hört sei mal dahingestellt, Fakt ist aber das Röhren ihre physikalischen Grenzen haben ;)
 
Wenn Röhren langsammer sind als Transistoren, warum sagen dann alle das sie direkter klingen???
Es gibt auch Hochfrequenz Röhren, ich glaub nicht, das ein Gitarren Sinus eine Röhre an ihr Limit fährt was die Geschwindigkeit angeht.

mfg :)
 
TechN schrieb:
erm, lesen, denken, schreiben.

oder wusstest du einfach nur nicht das mit solid state deine FET`s gemeint sind und hast meinen post deswegen nicht verstanden? :D

Sag mal, dass ist jetzt nicht dein Ernst oder? Ich will hier jetzt keinen Streit anfangen, aber anscheinend hast du was falsch verstanden! Bitte lese dir meinen und deinen Post nochmal genau durch!
Du meintest: "Solid State gibt einem einen kalten, brutalen Sound"!
Ich sagte darauf, dass es immer auf das Schaltungsprinzip ankommt und du dir doch mal den PSA anhören solltest, der ja komplett aus Halbleitern besteht - aber total warm (meinetwegen nach Röhre) klingen kann! Was ist da denn jetzt falsch zu verstehen?


Was schonmal schlichtweg falsch ist. Röhre kann niemals wie n Transistor klingen weil sie zu "langsam" ist - Das macht ja gerade den schönen Röhrensound aus auf den alle stehen.

Ob man den Unterschied unbedingt hört sei mal dahingestellt, Fakt ist aber das Röhren ihre physikalischen Grenzen haben ;)

Ich will dich nicht angreifen oder sonst was - aber das zeugt von aboluten Unwissen! Wo hast du nur so einen Unfug her?

Irgendwer hatte es schon gesagt - ein verzerrter Klang, der durch Oberwellen mit ungeradzahligem Index begründet ist, hört sich musikalisch und hamonisch an. Das ist aber kein Röhrenprivileg, sondern kann auch mit Transistorschaltungen erreicht werden, z.B. mit Feldeffekttransistoren! Dort bewegen sich die Ladungsträger durch einen Halbleiter, ohne Sperrschichten überwinden zu müssen. Durch ein elektrisches Feld kann die Stromleitung je nach Bauart unterbunden oder gefördert werden. Das Wirkungsprinzip ist das gleiche wie bei Röhren und damit absolut identisch. Man kann auch durch die Änderung der Gate-Spannung den Drain- respektive Source-Strom beeinflussen.

Es ist gar kein Problem eine Schaltung mit Röhren zu bauen, die wie eine "zerbröselte", schlechte(!) Transistorschaltung klingt. Man kann auch eine Schaltung mit Röhren bauen, die zwar noch harmonisch, aber sehr "kalt und fies" klingt.
Es gibt nämlich Unterschiede, die sowohl durch die Kennlinien der verwendeten Röhren als auch durch die Schaltungstechnik begründet sind!
Da wäre der sogenannte "weiche" Übergang in die Begrenzung, welchen man durch geeignete Röhrenwahl und entsprechende Schaltungstechnik erreichen kann. Es geht natürlich auch, dass ein Röhrenverstärker relativ "hart" in die Begrenzung gerät. Solche Verstärker klingen fast schon so kratzig wie normale 0815 Transistorverstärker. Auf der anderen Seite kann man einen weichen Übergang in die Begrenzung auch bei Transistorverstärkern erreichen (siehe oben)!

Ich hoffe du hast jetzt nicht wieder etwas missverstanden...
 

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