Infos zu Marktanteilen:
Gewisse Anhaltspunkte bieten die Verkaufsstatistiken großer Online Händler mit viel Umsatz.
Bei Thomann kriegst Du, wenn Du ein Gerät raussuchst, den Rang dieses Gerätes in den Verkäufen.
Wenn Du den anklickst, siehst Du die kompletten Top Ten und kannst sie mit dem angegebenen Rang vergleichen.
Nach meinen Beobachtungen hat Roland in Deutschland/Europa nach einem ersten Hoch nach Erscheinen des G mit zunehmender Zeitdauer immer stärker an Workstation-Boden verloren. Das deckt sich komplett mit den hohen Unzufriedenheits-Rückmeldungen von Bekannten, die den Fantom G spielen und seine Stärken (wie ich) mögen, aber an der katastrophalen Update-Politik des OS und nach zweieinhalb Jahren Roland-Untätigkeit dem völligen Mangel an vorher dick angekündigten hochwertigen ARX-Karten, die praktisch völlig ausbleiben, verzweifeln.
Nach diesen Statistiken führt, wenn man die jeweiligen Gerätevarianten berücksichtigt, insgesamt Yamaha das Feld deutlich an, gefolgt von Korg und - mit einigem Abstand - Roland.
Es ist also anscheinend keineswegs so, dass User das Zeug in Massen blind kaufen. Nachrichten von krass mangelnder OS-Unterstützung und -Entwicklung sprechen sich in Musikerkreisen oberhalb der Einsteiger-Geräte schnell rum. Und die sind oft meinungsbildend durch viele Kontakte in der Szene.
Ich gehe auch im Zweifel davon aus, dass bei Roland japan keine Idioten sitzen. Und ich nehme an, dass sie mit dem Kleinzeug immer noch ganz gute Geschäfte machen. Aber der Umgang mit dem Fantom G Flaggschiff war über einen langen Zeitraum derartig durchblickslos, dass ich mich schon frage, ob ein Nachtwächter vom Sicherheitsdienst das als Nebenjob erledigt hat - oder ein Top-Manager vergleichbar effektiv arbeitet. ;-)