Roland System 8

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Mr.Wheely
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Diese Woche soll der System 8 in Deutschland ausgeliefert werden. Bin mal gespannt.
 
musicdiver
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Habe heute auf dem Roland System-8 gespielt.
Die Sounds sind eine Wucht!
Bevor ich anfing zu spielen warnte mich der Musik-Dealer ich solle mit der Lautstärke am Kopfhörer aufpassen.
Zunächst hielt ich es für einen Scherz, es stelle sich aber schnell heraus, dass das System-8 extrem druckvolle Sounds hat, und wenn man am Sound schraubt und die Filter einsetzt, wird derart viel Dynamik im Sound freigesetzt, dass es nochmals ordentlich lauter wird.
Die nativen Sounds sind insgesamt von sehr guter Qualität, modern, sehr klar, mit wie erwähnt extrem viel Druck.
Das System-8 rockt!
Danach testete ich die Jupiter-8 Sounds, die durchweg dem Kenner bekannt sind. Es ist eine sehr gute Zusammenstellung der Klänge. Ebenfalls sehr druckvoll, klanglich sehr sauber.
Das Gehäuse ist von der Haptik sehr gut, sehr gut verarbeitet, die grüne Beleuchtung gefällt mir.
Es besteht weitgehend aus gutem Kunststoff mit Alu-Einlagen auf der Front.
Alle Regler und Potis lassen sich sehr gut bedienen, und wirken hochwertig. Man begreift den Synthesizer innerhalb kürzester Zeit - eine Bedienungsanleitung kann man sich fast schenken.
Die Tastatur ist erheblich besser als die vom System-1, leider leicht verkürzt aber noch angenehm spielbar.
Was mich beim ersten sehr kompakten Test mit dem Gerät gestört hat, ist die etwas begrenzte Anzahl an Speicherplätzen, da der Synthesizer wirklich über die gesamte Palette bereits von Haus aus mit sehr hochwertigen Klängen daherkommt.

Als Resümee, werde ich mir das System-8 kaufen, jedoch mit dem Kauf noch warten, da ich noch andere Sachen auf meinem Einkaufszettel habe, und abwarten möchte, bis der Juno als Plug-out auch verfügbar ist.
Wer es eilig hat, kann aus meiner Sicht bedenkenlos zugreifen. Man erhält einen klasse Synthesizer.
 
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Nachtrag.
Die Tastatur des System-8 ist zwar ähnlich zum JD-XA, ich empfand aber den JD-XA diesbezüglich etwas besser.
Mein Jupiter 50 hat jedoch eine bessere als beide Synth. Man muß in diesen Zusammenhang sagen, dass der Jupiter 50/80 ohnehin einer der besten Tastaturen am Markt haben. Somit es schwer dagegen anzustinken.
 
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Ja, die beiden Jupiters haben die besten Roland Tastaturen drin. So wie der Juno Stage zb. Verstehe ich überhaupt nicht, wieso man diesen Synths die Tastatur nicht spendiert hat.
 
musicdiver
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Na ja sagen wir mal so, das System-8 ist trotz der verkürzten Tastatur noch angenehm spielbar. So perfekt wie die o.g. ist es nicht, aber man kann damit arbeiten, was beim System-1 nicht der Fall war.
Im Studio wird man mit der System-8 Tastatur schon gut klarkommen, auf der Bühne einen ganzen Abend lang könnte es schwierig werden.
 
mommel
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Hat schon jemand ein Update zum Termin herausbekommen wann das JUNO-106 PLUG-OUT nachgeliefert wird?
 
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Ich habe den System-8 gestern Abend angespielt, hier mal ein paar Eindrücke:
  • Die Verarbeitung ist soweit recht ordentlich. Die Potis und Fader lassen sich gut bedienen, die Tastatur lässt sich leicht bespielen und ist für die Sounds meines Erachtens nach gelungen ausgewählt. All zu dynamisch würde ich damit nicht unbedingt spielen, aber das ist wohl auch nicht das Einsatzgebiet des Synths.
  • Die Bedienbarkeit ist im Großen und Ganzen recht unkompliziert. Das meiste ist wirklich selbsterklärend, ein paar andere Sachen findet man durch Ausprobieren schnell heraus, wenn man noch kein Handbuch gelesen hat.
  • Der System-8-Sound macht dort weiter, wo das System-1 aufgehört hat, klanglich habe ich mich sofort an ihn zurückerinnert gefühlt:
    • Bässe kann er ziemlich gut, den Vergleich mit meiner Bass Station 2 braucht er nicht zu scheuen.
    • Lead-Sounds, die wirklich Aufmerksamkeit erzeugen sollen, beherrscht er ebenfalls.
    • Kurze Sounds für schnelle Arpeggios oder Sequenzen haben mich am meisten beeindruckt, das ist definitv eine Stärke des System-8, auch wenn ich so etwas ansonsten kaum einsetze
    • Ein bisschen überrascht war ich, als sich auch ein paar FM-E-Piano/Glocken-Sounds entdeckt habe. Die FM-Wellenformen sind zwar eher simpel, insofern sind die Bearbeitungsmöglichkeiten recht eingeschränkt (was bei FM-Synthese vieleicht sogar recht angenehm ist), aber es ist eine willkommen Ergänzung. Einen FM-Synth darf man allerdings nicht erwarten, auch wenn einer der EPiano-Patches leicht übermutig "FM-8" genannt wurde.
    • Bei polyphonen Sounds bin ich allerdings weniger überzeugt. Gut, Supersaws kann er natürlich und folglich habe ich mich dabei ertappt, ein bisschen Trance zu jammen, auch wenn ich damit ansonsten nicht viel am Hut habe. Aber Pads sehe ich - auch ungeachtet der Polyphonie - als Schwäche des System-8. Liegt eventuell daran, dass monophone Sachen wie Bässe und Leads durchaus wuchtig und präsent klingen, aber polyphon ist das dann ein bisschen zu viel der Wucht und will sich nicht so recht unterordnen. So ging es mir auch schon beim System-1, auch wenn sich Pads dort aufgrund der halben Polyphonie natürlich ohnehin erledigt hätten.
  • Die Jupiter-8-Sounds haben meine Erwartungen soweit erfüllt:
    • Bässe und Leads gehen ebenfalls überzeugend, sind aber etwas zurückhaltender als bei der System-8-Engine.
    • Polyphone Sachen haben mir wirklich um Längen besser gefallen als bei der System-8-Engine. Brass, Keys, aber ganz besonders Pads und Strings. Dort geht es zwar auch nicht immer subtil zu, aber es ist deutlich einfacher und lohnenswerter, den Synthesizer auch mal in den Hintergrund treten zu lassen.
  • Das Display wirkt schon sehr retro, aber erfüllt seinen Zweck. Ich denke, man kommt damit auch ganz gut zurecht, wenn man sich das Handbuch mal durchgelesen hat. Da die wichtigsten Synth-Parameter ohnehin über eigene Bedienelemente eingestellt werden, beschränkt sich das Display größtenteils aufs Anzeigen von Namen und System-Einstellungen, das lässt sich damit durchaus bewältigen.
  • Arpeggiator und Sequenzer funktionieren soweit in Ordnung und machen durchaus Spaß, allerdings mit ein paar kleinen Einschränkungen:
    • Es gibt kein Tap-Tempo. Nicht gravierend, immerhin lässt sich das Tempo BPM-genau über einen Regler und das Display einstellen, aber irgendwie habe ich das dennoch vermisst.
    • Die Sequenzen lassen sich nicht transponieren und sind damit leider ziemlich unnötig eingeschränkt. Gut, ein Ostinato lässt sich damit abspielen und manche Songs sind derart repetitiv, dass man damit offensichtlich auch Erfolg haben kann. Aber wenn man mit Variationen oder Tonarten-Wechseln arbeiten will, ist man doch recht eingeschränkt. Patches lassen sich übrigens bei laufender Sequenz nicht wechseln, wie eine Meldung im Display anzeigt. Man muss also erst stoppen und dann wechseln. Vermutlich ist das der Doppelbelegung von Step- und Preset-Knöpfen geschuldet, damit man nicht aus Versehen einen anderen Sound anwählt. Einzelne Steps lassen sich immerhin muten, so dass man ein bisschen Abwechslung reinbringen kann, aber insgesamt reduziert sich der Sequencer meiner Meinung nach auf eine reine Gedächtnisstütze und nimmt dem Gerät eine Menge Performance-Potential.
  • Der Bender war für mich ungewohnt, macht aber durchaus Spaß und lässt sich für Modulationen sinnvoll einsetzen. Das tröstet allerdings nicht wirklich über das fehlende Aftertouch hinweg. Möglich, dass Roland Bedenken hatte, dass die Zuweisung von Aftertouch zu kompliziert gewesen wäre und das mit der relativ simplen Bedienweise des System-8 nicht harmoniert hätte. Vermissen tut man es aber trotzdem.
  • Die Effekte sind durchaus brauchbar, wenn auch nicht Studio-Qualität, und leicht einzustellen. Jeweils ein Regler für die Wahl des Effekt-Typs, ein Regler für den Effekt-Anteil und ein weiterer zum Eingriff in den Klang des Effekts. Fast schon Nord-Niveau. Als jemand, der von der Ultranova verwöhnt ist, fand ich sie etwas eingeschränkt, aber durchaus tauglich. Wobei ein zusätzlicher Effekt-Slot nur für Modulationseffekte sicherlich eine gute Idee gewesen wäre, denn aktuell findet man den Phaser als Alternative zu den Verzerrern so wie Flanger/Chorus als Alternative zum Delay. Immerhin gibt es auch eine Chorus+Delay-Kombination, denn ansonsten wäre die Einschränkung noch mal ärgerlicher gewesen.
  • Der Effekt-Einsatz in den Presets ist recht hoch, wie es heutzutage anscheinend üblich ist. Gut, bei Lead-Sounds kann ich Delay und Hall verstehen, bei atmosphärischen Sounds und SFX auch. Aber warum Presets, die explizit für Bass-Sounds gedacht sind, dann ein Stereo-Delay und Hall drauf haben müssen, weiß wohl nur Roland. Eine freudige Ausnahme stellen allerdings einige Presets der Jupiter-8-Engine dar. Anscheinend haben alle Presets, die mit "1981" beginnen, originalgetreu keine Effekte drauf. Deswegen klingen sie allerdings nicht schlechter, ganz im Gegenteil hatte ich mit denen mit am meisten Spaß. Und wenn man will, kann man natürlich auch mit einem Handgriff wohldosiert etwas Reverb oder Delay hinzufügen.
  • Der Juno-106 war natürlich noch nicht drauf, das wusste ich schon vorher. Der "Preloaded with Two Legendary PLUG-OUT-Synthesizers"-Aufkleber verspricht allerdings etwas anderes, was ich schon recht irreführend von Rolands Marketing-Abteilung finde.
Alles in allem war ich mit dem Anspielen recht zufrieden. Für EDM sehe ich die System-8-Engine ziemlich gut aufgestellt, für klassische Keyboarder-Vintage-Sounds kann man mit der Jupiter-8-Engine (und vermutlich auch der des Juno-106) froh werden.

Kombiniert ist der System-8 aber in meinen Augen weniger ein Allrounder, als mehr ein Gerät, das sich auf zwei unterschiedliche Sachen gleichzeitig spezialisiert. Wer beides will und den Klang mag, der könnte damit durchaus Spaß haben. Als Soundlieferant im Studio, Ergänzungs-Synth so wie zum Jammen alleine oder im Proberaum sehe ich da Potential.

Man sollte sicher aber vergewissern, dass er durchaus auch Einschränkungen hat, die ihn als alleinigen Synth in einem Setup eher ungeeignet machen, nicht zuletzt wegen der lediglich 8-fachen Polyphonie und der nur 2-fachen Multitimbralität. Da ist beispielsweise ein ähnlich teurer Nord Lead 4 oder A1, der beim Direktzugriff durchaus Ähnlichkeiten aufweist, besser aufgestellt.

Und wer mindestens eine der beiden Engines des System-8 eher weniger mag, für den verschiebt sich das Preis-Leistungsverhältnis schon in eine ziemlich unangenehme Region…

Direkt anschließend habe ich noch den JD-XA angespielt, allerdings aufgrund der Öffnungszeiten des Musikgeschäfts nicht mehr ganz so ausführlich. Da die beiden Roland-Synths aktuell nur 300€ auseinander sind, noch ein paar Vergleiche dazu:
  • Flächen und Polyphones haben mir beim JD-XA durch die Bank besser gefallen als beim System-8. Das mag auch an den vielen Layers der Supernatural Engine liegen, aber bei unaufdringlichen Sounds kann der System-8 meiner Meinung nach nicht mithalten, selbst im Jupiter-8-Modus mit massig Effekten. Die analogen Pads klingen für mich auch tatsächlich wärmer als die virtuell-analogen der Jupiter-8-Engine. Brass, Keys und Strings fand ich auch nicht unbedingt schlechter als beim System-8.
  • Bässe und Leads müssen sich beim JD-XA aber auch nicht verstecken. Gerade die analoge Engine im monophonen Betrieb macht dem System-8 mehr Konkurrenz, als Roland vielleicht lieb ist. Allerdings klingt die System-8-Engine dann noch ein Stückchen moderner, was für EDM-Produzenten den Ausschlag geben könnte.
  • Die Bedienung wirkt beim JD-XA deutlich verwirrender, oder zumindest weniger einsteigerfreundlich als beim System-8. Bei den ganzen Parts und Layers fand ich es deutlich schwerer, durchzublicken, was nun verändert wird und was nicht. Ein Blick ins Handbuch klärt sicherlich einiges, aber das fällt beim Anspielen im Geschäft natürlich weg.
  • Das Design finde ich beim JD-XA etwas schöner. Gerade mit dem neuen Panel, das in echt wirklich einen ziemlichen Unterschied macht. Wobei ich den System-8 auch nicht so hässlich finde wie manche im Internet.
  • Aftertouch, Mod-und Pitchwheel sind beim JD-XA vorhanden, zusätzlich zum Bender. Klarer Pluspunkt.
  • Die Effekte sind schwerer zugänglich, aber dafür vielseitiger. Da tendiere ich auch eher zum Vorteil für den JD-XA.
  • Den Sequencer konnte ich aus Zeitgründen nicht selbst programmieren, daher will ich dazu nicht viel sagen. Aber die Werks-Sequenzen machen deutlich, dass dort mehr möglich ist und sich zumindest multitimbrale Akkord-Wechsel über ein paar Takte festhalten lassen. Und es gibt einen Tap-Tempo-Knopf. Ich tendiere auch hier zum Vorteil für den JD-XA.
  • Bei Multitimbralität und Polyphonie ist der JD-XA wenig überraschend ebenfalls deutlich im Vorteil.
Da wird schon deutlich, dass mir der JD-XA insgesamt als ansprechenderes Synth-Konzept erscheint. Gut, er ist keine dedizierte Emulation von älteren Synthesizern, aber seine JP8000-, JP8-, JX3P-, Juno-106-Patches klingen durchaus nicht schlecht. Und seine analogen Sounds können auch ziemlich vintage klingen.

Von der Bedienbarkeit abgesehen scheinen mir die 300€ Aufpreis in fast jeder Hinsicht eine sinnvolle Investition, wenn man sich zwischen JD-XA und System-8 entscheiden muss. Ich würde es zumindest so machen.
 
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Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass man Pads in (fast) allen Variationen getrost einer Workstation oder einem sonstigen Rompler überlassen kann; genügend Bewegung garantiert deren nachgeschaltete Klangformung auch, und Polyphonie-Grenzen sind ebenfalls kein Thema.
Dann kann man darüber mit einem System-8-Patch solieren und hätte den zweiten Multipart noch für das Bass-Fundament oder einen abgefahrenen Soundeffekt frei.
 
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Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass man Pads in (fast) allen Variationen getrost einer Workstation oder einem sonstigen Rompler überlassen kann; genügend Bewegung garantiert deren nachgeschaltete Klangformung auch, und Polyphonie-Grenzen sind ebenfalls kein Thema.
Da würde ich dir prinzipiell auch zustimmen. Aber bei anderen analogen/virtuell-analogen Synths mit ähnlicher Ausstattung finde ich die Pads dennoch deutlich brauchbarer. Und bei einem 8-stimmigen Synth geht meiner Meinung nach viel Potential verloren, wenn nur die monophonen Sachen überzeugen. Im ähnlichen Preissegment findet man beispielsweise auch King Korg, Nord Lead A1 oder das Prophet 08-Modul, die ich für polyphone Sachen, insbesondere Pads, allesamt dem aktuellen System-8 vorziehen würde. Und das nicht nur der Polyphonie wegen, beim P08 sind es beispielsweise auch nur 8 Stimmen und 2 Parts, sogar ohne Effekte.
 
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Aus meiner Sicht waren auch die polyphonen Sounds des System-8 sehr gut, vielleicht hast Du nur monophon gespielt ;) , oder eher klassische Flächen-Sounds erwartet. Im Vergleich dazu hat der JD-XA aufgrund seiner beiden sehr unterschiedlichen Soundengines einfach mehr Möglichkeiten, und liegt hier auch meiner Meinung nach eher vorne. Das ist aber Jammern auf sehr hohen Niveau.
@egoldstein ich empfand die Sounds des System-8 auch als sehr modern. Und bei den kurzen Sounds die man für viele Retroproduktionen verwenden kann kenne ich aktuell keinen Synth der besseren Sound macht. Das scheint eine Spezialität des Synth zu sein. Gut dass Du darauf aufmerksam gemacht hast.
Der Nord Lead oder Prophet 8 sind super Synths, haben aber auch einen anderen Klangcharakter, der eher klassisch Analog daherkommt. Wobei die Ausprägung bei beiden nochmals unterschiedlich ist.
Zum King Korg gib ich mal keinen Komentar ab. ;-)
 
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Die Juno-106 Simulation hört sich sehr gelungen an. Der Juno-106 hat als Original zwar ein begrenztes Soundspektrum, aber das was er kann, macht er sehr gut. Insbesondere schöne Synth. Streicher-Flächen und Bässe sind seine stärke.
Beim System-8 gibt es das jetzt auch, aber ohne Rauschen ;)
 
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Hier von den Sonic Jungs getestet:
 
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Und hier ein kompletter Track nur mit System-8-Sounds (einschließlich Percussion):

 
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