Sängeroutfits (Fashionthread)

Sorry, der Fred hat ja schon rumpelig gestartet, was hier aber jetzt abgeht, empfinde ich als Außenstehender schon als unpassend und ansatzweise anfair. Wollt Ihr nicht mal BTT?

Zum Thema: Wo ich die "Metal-Clowns" (nicht böses gemeint, aber ich kann schon KISS nicht ernst nehmen) weiter oben sehe, würde ich anregen Bühnenoutfits und Kostümierungen getrennt zu diskutieren, da liegen meiner Meinung nach Welten dazwischen...
 
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Sorry, der Fred hat ja schon rumpelig gestartet, was hier aber jetzt abgeht, empfinde ich als Außenstehender schon als unpassend und ansatzweise anfair.

Ebenfalls sorry dafür. Das Ganze hat eine lange Vorgeschichte mit etlichen Vorfällen, die ich hier jetzt auch nicht im Detail breittreten will. Nur soviel: Nicht ganz grundlos genießt Tim das Privileg eines eigenen Threads, in dem er über seine (wenigen) Lieblingsthemen plaudern darf, soviel er möchte. Oder besser: Nicht "darf", sondern muss.

Daher reagiert die Moderation in diesem speziellen Fall sehr viel empfindlicher und schneller auf ganz bestimmte Schlüsselbegriffe. Allen voran auf das Wort "Tenor". Auf Außenstehende mag das natürlich übertrieben streng und ungerecht wirken. Nochmal sorry.

Und @Tim. Bitte nicht rechtfertigen, wir haben das zigfach besprochen. Ich halte auch schon selbst meinen Mund.

Okay BTT

würde ich anregen Bühnenoutfits und Kostümierungen getrennt zu diskutieren,

Ich denke schon, dass wir das in einem Thread hinkriegen, denn oft ist der Übergang fließend. Einiges, was in den 70ern fast Mainstream war, würde man heutzutage als Kostümierung bezeichnen. Und "normale" Outfits geben auch nicht viel Diskussionsstoff, fürchte ich. Siehe das bereits geannte Beispiel Adam Lambert. Der ist halt gestyled, wie junge Popstars heutzutage gestyled sind. Ein bisschen schrill, ein bisschen andrgyn, aber alles in Maßen.
 
Bei vielen Rock-Genres scheint es lockerer zuzugehen. Aber tatsächlich erfüllen auch die oft eine zu ihnen passende Kleiderordnung. Zum Grunge gehörte das Holzfällerhemd. Ein Metalhaed mit Armani-Sakko statt Lederkutte: No-Go.

Das meinte ich auch weiter oben, nachdem Vali die lustigen Ghost, GWAR, Lordi... Kostüme verlinkte und es genremäßig mehr in Richtung Hard Rock und Metal ging.
Ich persönlich finde diese Kostüme auch lächerlich und hätte Mühe die darin ernst zu nehmen, aber zumindest orginell ist es ja und macht auch einiges an Arbeit sich sowas auszudenken und umzusetzen, bequem sind sie ganz sicher auch nicht.
Eigentlich interessiert mich persönlich momentan wirklich der Bereich Rock-Musik (Queen usw.) am meisten, weil ich da selbst auch am meisten covere.
 
Eigentlich interessiert mich persönlich momentan wirklich der Bereich Rock-Musik (Queen usw.) am meisten, weil ich da selbst auch am meisten covere.

Die kommen aus einer anderen Ära und hatten viel mehr Selbstbestimmung. Vor allem, nachdem sie etabliert waren. Aber soweit muss man erstmal kommen. Am Anfang sind auch sie dem damals beliebten, androgynen Glam-Rock-Style gefolgt. Zumindest Freddie.

Betr. "Freiheit" bei Rockmusikern: Sogar ein Outfit, was leger und überhaupt nicht ungewöhnllch aussieht, ist oft wohl vorgeschrieben.

Ich kenne das sogar aus dem eigenen Dunstkreis: Ein befreundete Band bekam in den 90ern einen Major-Plattenvertrag bei (ich glaube) Universal oder Mercury (nein, nicht Freddie, sondern die Firma). Und obwohl sie eine klassische Rockband waren, wurden sie vom Management erstmal in neue Klamotten gesteckt. Natürlich zum Genre passend und auch nicht überkandidelt. Aber eben Ledermantel und Boots und zueinander passend statt der privat bevorzugten Kapuzen-Sweater, Chucks usw.

Das heißt: Wer ein kommerzielles Label/Management hinter sich hat, muss sich seine Selbstbestimmung schwer erkämpfen oder erhalten. Sogar, wenn die Kleidung ganz normal erscheint, steckt da häufig Kalkül hinter.
 
Das heißt: Wer ein kommerzielles Label/Management hinter sich hat, muss sich seine Selbstbestimmung schwer erkämpfen oder erhalten. Sogar, wenn die Kleidung ganz normal erscheint, steckt da häufig Kalkül hinter.

Interessant aber auch logisch.
Ich hab mir schon gedacht, daß die nicht selbst bestimmen können, außer später, wenn sie denn mal richtige Megastars geworden sind, wie Freddie. Ich glaub nicht, daß der sich gegen Ende seiner Karriere noch was hat vorschreiben lassen, oder es jemand gewagt hätte, auch nur zu versuchen ihm etwas vorzuschreiben.
Aber das ist kein Maßstab, soweit muß man erstmal kommen und das schaffen selbst unter den sehr begabten Musikern vielleicht einer auf eine Million.

Das selbst legere Outfits geplant werden und teils vorgeschrieben sind, finde ich etwas ernüchternd und schade, daß die Musiker sowenig Recht auf Selbstbestimmung haben.
Ich glaub, da würde ich ordentlich Zoff mit dem Plattenlabel oder den Zuständigen bekommen, weil ich mir ungerne was vorschreiben lasse, was nichtmal bequem ist. :ugly:
 
T
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  • Grund: Off Topic
Es geht auch minimalistisch:

 
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Du hast halt mal NULL Ahnung vom Showbusiness. Man kann von RHCP halten, was man will, aber eines sind sie ganz gewiss nicht und das ist stümperhaft.
 
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Für einen tollen Sänger halte ich Kieldis auch nicht. Aber das ist auch völlig wumpe, weil das damals trotzdem eine coole, neuartige und kreative Band war.

Aber zum Glück geht es hier ja ums Outfit, nicht um den Gesang oder die Musikrichtung. Ooooder?
 
Du hast halt mal NULL Ahnung vom Showbusiness. Man kann von RHCP halten, was man will, aber eines sind sie ganz gewiss nicht und das ist stümperhaft.

Interessant ist doch nur wie es beim Publikum an kommt und in dem Fall bin ich Teil des Publikums und finde es einfach nur sch... und zwar sowohl Outfit (als auch gesanglich), mit der Meinung werd ich sicher nicht der einzige sein.
 
Nun ja. Sie gehören zu den erfolgreichsten Bands ihrer Zeit.

Hätte ich nicht gedacht, aber im Musikbusiness gibt es ja reichlich Überraschungen.

Es gibt übrigens auch Leute, die finden Queen kacke.

:eek:
Alles muß einem ja auch nicht gefallen von einer Band und deren Outfits, aber Queen hatte doch immer eine Qualität die eigentlich über jeden Zweifel erhaben war.
Diese Glamour-Rock-Latexanzüge fand ich waren jetzt auch nicht so der Kracher, aber zumindest originell und passend zur damaligen Szene.
Im Endeffekt sollte beides gut rüber kommen und vorallem zueinander passen, Outfit und Gesangsleistung, insofern würde ich sagen ist das bei RHCP dann doch wieder stimmig (beides sch...). :D
 
aber Queen hatte doch immer eine Qualität die eigentlich über jeden Zweifel erhaben war.

Das darfst du gerne glauben - ich finde dagegen sehr viele Songs von Queen total banale Proletenmusik. Nicht selten dank Freddies für meinen Geschmack seltsamer Medlodieführung.

Geschmäcker sind verschieden - und deswegen brauchen wir das nicht zu vertiefen. Dass du Queen magst, ist bekannt.

Insgesamt nimmt dieser Thread mittlerweile genau den Verlauf, den ich vorhergesehen habe. Seit zwei Seiten hat das Outfit-Thema nur als Alibifunktion. Wir reden über Tenöre, Klassik/popgesang, über Tims Gesangslehrer und Tims Musikgeschmack.

Eigentlich können die letzten 20-30 Posts überwiegend in Tims Thread verschoben werden.
 
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Insgesamt nimmt dieser Thread mittlerweile genau den Verlauf, den ich vorhergesehen habe. Seit zwei Seiten hat das Outfit-Thema nur als Alibifunktion. Wir reden über Tenöre, Klassik/popanspürüche, über Tims Gesangslehrer und Tims Musikgeschmack.

Eigentlich können die letzten 20-30 überwiegend in Tims Thread verschoben werden.

Naja, aus einem Thema entwickeln sich eben meistens im Laufe der Zeit viele Subthemen, die manchmal sogar viel interessanter sind als das Ursprungsthema.
Wie du gemerkst hast, bin ich aber bemüht, den Bezug zum Ursprungsthema immer wieder herzustellen, also geb ich die Hoffnung noch nicht auf, daß noch jemand interessantes zum Thema Outfit und Styling schreiben wird.
Wie eben angedeutet, finde ich aber, daß man Outfit/Styling und Musik nicht voneinander trennen sollte, es muß halt zusammen passen, insofern wird auch immer mal wieder ein Wort am Rande über die Musik verloren werden, was ich persönlich hier in der Plauderecke absolut ok finde, solange es nicht ausartet.
 
Naja, aus einem Thema entwickeln sich eben meistens im Laufe der Zeit viele Subthemen, die manchmal sogar viel interessanter sind als das Ursprungsthema.

.. aber leider nicht, wenn du dabei bist. Sorry. Ich schieb das jetzt rüber.

EDIT: Dadurch ist es vielleicht ein bisschen zerrissen. Ist bei dem Thema wohl egal.

Wie du gemerkst hast, bin ich aber bemüht, den Bezug zum Ursprungsthema immer wieder herzustellen

Ich merke wie gesagt, dass du das Thema als Alibifunktion benutzt, um auf deine üblichen Favorits zu lenken.

solange es nicht ausartet.

Richtig. Und dieses Maß gibst aber nicht du vor. Ich habe jetzt bereits 11 Posts verschoben und einen Post von dir gelöscht, weil er nicht nur keinen Bezug zum Thread hatte, sondern auch nicht zu dem benutzten Zitat.

Und hiermit erinnere ich dich an den "Deal", den wir haben.
 
Das selbst legere Outfits geplant werden und teils vorgeschrieben sind, finde ich etwas ernüchternd und schade, daß die Musiker sowenig Recht auf Selbstbestimmung haben.
Eigentlich interessiert mich persönlich momentan wirklich der Bereich Rock-Musik (Queen usw.) am meisten, weil ich da selbst auch am meisten covere.
Wenn Du mit covern auftreten willst und zu Backingtracks singst, was vermutlich der erste Schritt sein wird, weil der Aufbau einer Band, die einen bühnenunerfahrenen Frontmann professionell begleiten, sehr aufwändig ist, falls überhaupt realistisch, wirst Du Dich auch vorwiegend selbst vermarkten, schon alleine aus Kostengründen.
Oder Du wendest Dich mit Deinem Programm und Deinem Outfit an eine Agentur, die Dich vermarkten soll. Was natürlich kostet.

In diesen beiden Fällen bestimmst Du Dein Auftritt, weil Du Dich entweder selbst vermarktest oder der Auftraggeber für die Vermarktungs-/Buchungsfirma bist.

Ich glaub, da würde ich ordentlich Zoff mit dem Plattenlabel oder den Zuständigen bekommen, weil ich mir ungerne was vorschreiben lasse, was nichtmal bequem ist. :ugly:
Dazu wirst Du keine Gelegenheit haben, weil die Einwilligung darin, dass die Majorfirma das Sagen bei Deiner Vermarktung hat, die Voraussetzung dafür ist, dass der Vertrag überhaupt zu Stande kommt. Die Machtverhältnisse zwischen beiden Parteien sind in der Regel geklärt. Verschiebungen sind immer dann möglich, wenn der unter Vertrag stehende Künstler oder die Künstlerin an Marktwert gewinnt und auf Grund dessen bessere Vertragsbedingungen aushandeln kann.
Nicht umsonst haben viele Künstler ab den späten 60er Jahren angefangen, eigene Labels zu gründen, um unabhängiger / selbstbestimmter zu sein und um mehr von dem Kuchen abzubekommen. Die Beatles waren so eine Band, aber weitaus nicht die einzige, aber eine der prominentesten in Europa - Island records sind ein Beispiel dafür, dass dies ein internationaler Trend war, der einfach seit Woodstock in die neue Welt paßte. Auch die Wahrnehmung der Ausbeutung der schwarzen Bluessänger, die lange Zeit mit Hungerlöhnen bzw. niedrigsten Vergütungen für ihre songs, die ihnen in der Regel abgekauft wurden, so dass sie finanziell nichts von einem späteren Ruhm hatten, abgespeist wurden, machte die Runde in den Bands, die ihre Vorbilder verehrten, wie beispielsweise die Rolling Stones und die ihnen die Augen dafür öffneten, was für Geld mit Musik verdient wurde und wo es landete: nämlich bei den Majors, oft vertreten durch Anwälte in Anzügen, für die Musik eine Ware wie jede andere war, die Künstler nicht verstanden und auch nicht an ihnen interessiert waren, außer sie als Marke aufzubauen, zu vermarkten und wenn sie "out" waren, wieder fallen zu lassen wie heiße Kartoffeln.

Und wie das so mit Marken, die aufgebaut werden und Geld bringen sollen: dazu zählt eine Zielgruppe und dementsprechend ein bestimmtes Image.

Das ist ein sehr sehr spannendes Gebiet, dessen Karten aber auch seit dem Aufkommen des Internet neu gemischt werden. Technisch und kostenmäßig ist es möglich, nahezu professionelle Musik selbst zu produzieren, mit dem Internet sind neue Möglichkeiten entstanden, seine Musik bekannt zu machen und selbst zu vermarkten. Durch crowdfunding ist es möglich, an private Investoren zu kommen.

Das Brechen von Codes, Kleidervorschriften und ähnlichem ist also durchaus möglich, ja sogar leichter geworden - man muss sich nur darum kümmern und bereit sein, seine Interessen selbst in die Hand zu nehmen. Der eigene Unternehmer zu sein, liegt allerdings nicht jedem, weil es vor allem eins bedeutet: etwas zu unternehmen und das Handeln, die Entscheidungen und das Risiko in die eigene Hand zu nehmen.

x-Riff
 
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:eek:
Alles muß einem ja auch nicht gefallen von einer Band und deren Outfits, aber Queen hatte doch immer eine Qualität die eigentlich über jeden Zweifel erhaben war.
Nach wessen Urteil? Deinem?
Entweder wir treffen hier Geschmacksurteile - was Du im Bezug auf die RHCP eindeutig tust - oder wir bemühen uns um ein sachliches Urteil der Bedeutung und Qualität einer Band im zeitgenössischen Kontext - was Du für Queen einforderst. Beides je nachdem, wie es einem passt, ist ... wohlfeil.
 
Mal ne andere Frage: Ist jemand von Euch schon mal nackt, halbnackt oder leichtest bekleidet aufgetreten?
Nein, und glaubt mir: das will auch keiner. ;) :D

Mein letztes Outfit war mit Hut. Musikertreffen. Hauptaugenmerk: Hauptsache wir haben Spaß, und den hatten wir auch.
Musiker Treffen im Westerwald
Ich bin übrigens die mit dem schwarzen Hut.
 

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