Separater Thread für die Diskussion: A- vs. D-Piano

  • Ersteller lucjesuistonpere
  • Erstellt am
Ich möchte jetzt nicht unbedingt die alte Diskussion wieder lostreten, aber dennoch von einer interessanten Erfahrung berichten, diesmal als Zuhörer.

Letzten Freitag, Schloßgartenfest in Münster. Mittelgroße Open Air-Bühne, gespielt haben unter anderem zwei Bigbands mit einem Klavier auf der Bühne sowie eine Rock/Pop-Band mit drei (!) Keyboards.
Die Quintessenz meiner Aussage dürfte sicherlich allen klar sein: Das Klavier klang besser als die Keyboards. Aber interessant dürften wohl die Begleitumstände und die Frage nach den Gründen sein. Festzuhalten ist nämlich:
- Die zweite Bigband war definitiv die lauteste Combo
- Es handelte sich nicht um Bonzen-Herbie Hancock-Abnahme-Technik, sondern um die normale, solide Technik auf einem popeligen Uni-Fest.
- Man behauptet gerne, Keyboards fügen sich besser in den Bandkontext ein als Klaviere, an dem Abend war es aber genau umgekehrt:

Das Klavier hatte über Mikrophon (Abnahme von oben) einen runden, weichen, organischen Klang, der problemlos seinen Platz im lauten Getröte der Bläser fand. Die Keyboards hingegen diesen typischen "Keyboard-Klang": sehr eigenwillig, dominant, hell und vor allem statisch. Die Töne wollten sich einfach nicht zu einem Gesamtklang fügen.

Die entscheidende Frage - was ist wohl der Grund für dieses Syndrom? Mögliche Erklärungsmöglichkeiten sind:
a) die betroffenen Keys haben zu wenig Dynamik
b) die Hersteller machen ihre Pianosamples durch übertriebene Bearbeitung im Nachhinein steril und klinisch sauber, was ihnen ihren Authentizität nimmt
c) Keyboardsamples sind durchschnittlich "spitzer" (mehr Höhen) als Klaviere gesamplet
d) Es gibt bestimmte Aspekte eines Klaviers, die sich nicht sampeln lassen.

So, fröhliche Ratestunde! Ich für meinen Teil kram den Publikumsjoker raus. Wär mal interessant, was ihr dazu meint. ;)
 
d) Ich kanns nicht beweisen, aber ich bin mir ziemlich sicher.

Wir hatten vor kurzem auch eine Klavierabnahme bei einem Gig - das war auch nur mit einem Mikro ins offene Klavier rein. Welches Mikro das war, muss ich aber nochmal erfragen...
Klang super, das hat mir auch jemand bestätigt, ders wirklich wissen sollte.
 
lucjesuistonpere schrieb:
Letzten Freitag, Schloßgartenfest in Münster. Mittelgroße Open Air-Bühne, gespielt haben unter anderem zwei Bigbands mit einem Klavier auf der Bühne sowie eine Rock/Pop-Band mit drei (!) Keyboards.
Du warst bei der falschen Veranstaltung. Du hättest eigentlich im KU13 sein sollen, um deinem Lieblings-Mod zu lauschen :D

- Man behauptet gerne, Keyboards fügen sich besser in den Bandkontext ein als Klaviere,
Falls du damit auf meine ähnlich lautende Behauptung anspielst: das habe ich SO nie gesagt. Ich habe gesagt, dass ein Klaviersound in einer ROCKband sich im Vergleich zu verzerrten GITARREN oft besser durchsetzt, wenn er nicht allzu voluminös ist. Im Zusammenspiel mit Bläser ergibt sich ein ganz anderes Bild (unabhängig von der Lautstärke): Bläser konkurrieren im Frequenzraum kaum mit dem Klavier, weil sie sehr obertonreiche Klänge haben und den Grundtonbereich des Klaviers (zumindest in gängigen Bigband-Arrangements) weitgehend freilassen.

Weiterhin habe ich auch nicht gesagt, Keyboards würden sich besser durchsetzen, sondern es ging um "authentische 'Weichheit' bzw. 'Volumen' vs. Durchsetzbarkeit" - was aber auch für abgenommene echte Klaviere gilt. Dass das bei primär akustischen Ensembles ganz anders aussieht, hatten wir doch längst geklärt...

a) die betroffenen Keys haben zu wenig Dynamik
Da wäre zunächst mal die Frage zu klären, welche Keys da zum Einsatz gekommen sind und wer die gespielt hat. Deine Liste wäre nämlich um mindestens einen, wahrscheinlich zwei Punkte zu ergänzen:
e) Spielweise bzw. Fähigkeit des Pianisten
f) wie fit war der jeweilige Mischer? Bigband ist für Mischer eine anspruchsvolle Aufgabe, und zudem ein Gebiet, auf dem auch ambitionierte Techniker i.d.R. nur selten Erfahrung sammeln können...

b) die Hersteller machen ihre Pianosamples durch übertriebene Bearbeitung im Nachhinein steril und klinisch sauber, was ihnen ihren Authentizität nimmt
Das mag sein, aber das ist mit Sicherheit eher Nebenwirkung (z.B. zugunsten Speicherplatz o.ä.) als gewollter Effekt.

c) Keyboardsamples sind durchschnittlich "spitzer" (mehr Höhen) als Klaviere gesamplet
Auch das glaube ich nicht - zumal es DEN Klaviersound auch gar nicht gibt. Man muss das ja immer vergleichen mit einem mikrofonierten Klavier, und da gibt es 1001 Möglichkeit, auch bestimmte Klangfarben zu erreichen. Die können dann zur einen Musikrichtung passen, zu anderen auch wieder nicht...

d) Es gibt bestimmte Aspekte eines Klaviers, die sich nicht sampeln lassen.
Auch das ist sicher richtig. Die Frage ist nur immer, wie relevant diese Effekte für die jeweilige Musikrichtung sind. Du führst ja nun als Beispiele immer wieder Musikstile an, bei denen ich dir von Anfang an zugestimmt habe, dass dort ein echtes Klavier im Zweifelsfall die bessere Wahl ist.

Jens
 
.Jens schrieb:
luci schrieb:
Letzten Freitag, Schloßgartenfest in Münster
Du warst bei der falschen Veranstaltung. Du hättest eigentlich im KU13 sein sollen, um deinem Lieblings-Mod zu lauschen :D
@luci:
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:D
 
lucjesuistonpere schrieb:
Die entscheidende Frage - was ist wohl der Grund für dieses Syndrom? Mögliche Erklärungsmöglichkeiten sind:
a) die betroffenen Keys haben zu wenig Dynamik
b) die Hersteller machen ihre Pianosamples durch übertriebene Bearbeitung im Nachhinein steril und klinisch sauber, was ihnen ihren Authentizität nimmt
c) Keyboardsamples sind durchschnittlich "spitzer" (mehr Höhen) als Klaviere gesamplet
d) Es gibt bestimmte Aspekte eines Klaviers, die sich nicht sampeln lassen.
Ich würde eher sagen, daß es DEN Klavierklang nicht gibt. Ich erinnere mich an einen Fernsehbericht über eine Pianistin.
Der hatte man für Plattenaufnahmen 4 Flügel ins Studio gestellt (gleicher Hersteller, gleiches Modell, frisch gestimmt). Sie hat dann alle 4 Flügel angespielt und sich dann entschieden welchen Flügel sie für welches Stück nimmt.

(Für mich klangen alle gleich :rolleyes: )

Nur, wenn es wirklich Unterschiede gab - wovon ich mal ausgehe - dann ist es wohl unmöglich zu sagen, daß man DEN Flügel vom Hersteller XY nun gesampled hat. Man hat dann einen gesampled, ein anderer hört sich vielleicht anders an.
 
@Jens:
Bitte untertänigst um Verzeihung! Beim nächsten Gig von euch bin ich dabei, isch schwör, aldää! :D

Noch mal zusammengefaßt: mir gings nicht darum, zur Abwechslung mal wieder den Keyboards einen Seitenhieb zu verpassen und die altbekannte Diskussion "Authentizität vs. Durchsetzungsfähigkeit" aufzuwärmen, sondern um die Beobachtung eben jener Statik als charakteristisches Merkmal vieler Keyboards live, die Frage nach den Gründen für dieses Syndrom und somit indirekt, durch welche Maßnahmen man das verbessern kann.

Genau dieses Gefühl (daß der Keyboardklang so statisch ist und sich kein organischer Gesamtklang ergibt - ich hoffe, ihr könnt genau nachvollziehen, was ich meine) hatte ich auch bei dem Shredder-Video von Jordan Rudess hier im Forum, wie dieser seinen Kurzweil massakriert.
Aber es gibt auch gegenteilige Erfahrungen - z.B. neulich im TV ein Jazzgig mit dem berühmten Fusion-Geiger Jean Luc Ponty, wo dessen Pianist ein S90 (vermutlich, kann aber auch ein Sound aus dem Rack gewesen sein) traktierte, was in allem "klavierig" klang. Hier herrschen natürlich völlig andere Lautstärkeverhältnisse, was mitunter ein Grund sein kann.

Nun denn, zu deinen Vermutungen:
a) Auf jeden Fall identifizieren konnte ich einen Triton und einen Motif (ES). Den dritten konnte ich nicht erkennen, könnte ein Roländer oder Kurzer gewesen sein.
Beim Triton ist hinlänglich bekannt, daß der pianomäßig shice ist. Der Motif ist auch nicht für seine Klavierklänge berühmt, aber im Prinzip ganz ordentlich. Beiden ist aber gemeinsam, daß sie mE wirklich wenig Dynamik haben (im Gegensatz zum S90 z.b.).
b) maybe
c) Den Eindruck habe ich aber doch bei vielen Keys. Instrumente mit einem "weichen" Pianoklang sind meiner Meinung nach sehr selten. (Vermutlich auch absichtlich)
d) Die Frage wär dann, welcher der nicht-samplebaren Aspekte genau dafür verantworlich ist.
Du führst ja nun als Beispiele immer wieder Musikstile an, bei denen ich dir von Anfang an zugestimmt habe, dass dort ein echtes Klavier im Zweifelsfall die bessere Wahl ist.
Nur teilweise. Bei der 3-Keyboards-Band handelte es sich eben um eine Rock-Pop-Band.
 
Für alle die neu hier sind und sich gerade wundern:

"luc" ist ein verbitterter Gegner von Digitalpianos, was ihn jedoch nicht daran hindert, regelmäßig im DP-Forum zu posten. Er lässt keine Gelegenheit aus, die DP-User darauf hinzuweisen, dass DP's seinen "echten akustischen Klavieren" "MEILENWEIT" unterlegen sind...

Gegenargumente werden da schonmal ignoriert. Es hilft auch nichts zu sagen, dass es für fanatische "es geht nichts über ein echtes akustisches Klavier"-Wiederholer ein eigenes Forum gibt.

Luc - solangsam sollte deine "Meinung" jedem bekannt sein: Hauptsache akustisch...!
 
coolbiker schrieb:
Für alle die neu hier sind und sich gerade wundern:

"luc" ist ein verbitterter Gegner von Digitalpianos, was ihn jedoch nicht daran hindert, regelmäßig im DP-Forum zu posten. !

Klar, die Welt ist schwarz weiß und die Erde eine Scheibe! Man, Coolbiker, Du hast garnix begriffen!

Cheers,
 
@Cooler Biker:
Tu mir einen Gefallen und lies dir mein Post vollständig inklusive Diskussionsabsicht durch, bevor du das nächste mal rumstänkerst... :rolleyes:

Und jetzt bitte wieder @ Topic.
 
Was ist mit e) und f)? IMHO dürften das die allerwichtigsten Gründe sein, insbesondere, wo du doch selber sagst, dass das S90 bei Ponty gut klang?

Was das zu "helle, spitze" angeht: Zumindest auf Plastiktasten ist es in einer adrenalinschwangeren Livesituation sehr schwer, Velocity-Werte von unter 100 zu treffen. Damit ist der Sound schonmal (wie beim echten Klavier) eher forte-spitz als piano-weich. Aber auch bei vielen Hammermechaniken ist wahlweise die Kurve der Tastatur oder jene des Klangerzeugers nicht optimal abgestimmt - oder der Pianist neigt bei Rock und Pop eher dazu, hart reinzuhauen (geht mir ganz klar auch so). Das macht soundmäßig eine Menge aus.

Ich neige immer mehr dazu, der persönlichen Spieltechnik und der EQ-Einstellung durch den Mischer den Hauptanteil der Klangunterschiede zuzuschieben, die offensichtlich (also insbesondere live) wahrnehmbar sind. "Nicht-Samplebare" Aspekte dürften IMHo wenn überhaupt, dann am ehesten auffallen bei Studioaufnahmen oder aber Livekonzerten, bei denen das Klavier ohnehin solo oder aber sehr deutlich raushörbar ist.
 
@Jens:
Sorry, ich vergaß e) und f).
Zu e) Wird durch das Video Jordan Rudess widerlegt. Der ja einer der heftigsten Keyboarder / Pianisten überhaupt und sollte in der Lage sein, "non-statisch" zu spielen. Wenn es denn die Technik zuläßt.
f) Naja, wieso hat der Mischer dann das Klavier in der Bigband (eigentlich die schwierigere Aufgabe) prima abgemischt, aber die Keyboards nicht? Und welche Mischeinstellungen sind dann dafür verantwortlich? Zu viele Höhen? Zu laut? Zu viel Kompression?

Was das zu "helle, spitze" angeht: Zumindest auf Plastiktasten ist es in einer adrenalinschwangeren Livesituation sehr schwer, Velocity-Werte von unter 100 zu treffen. Damit ist der Sound schonmal (wie beim echten Klavier) eher forte-spitz als piano-weich. Aber auch bei vielen Hammermechaniken ist wahlweise die Kurve der Tastatur oder jene des Klangerzeugers nicht optimal abgestimmt - oder der Pianist neigt bei Rock und Pop eher dazu, hart reinzuhauen (geht mir ganz klar auch so). Das macht soundmäßig eine Menge aus.
Das ist im Prinzip nichts anderes, als was bei a) mit Dynamik meine. Zum einen die dynamischen Möglichkeiten der Samples an sich (viele Keys haben z.B. gar keine Samples für p und pp). Zum anderen natürlich die Dynamikkurve und Abstimmung Sound/Tastatur, die ich bei vielen Instrumenten grausam finde. Hier besteht evtl. noch Verbesserungsbedarf bei einigen Herstellern.
Wenn Lecomte (der Pianist von Ponty) tatsächlich das S90 und kein 9 GB-VST aus dem Rack gespielt hat, würde das die Dynamik-These stützen.

"Nicht-Samplebare" Aspekte dürften IMHo wenn überhaupt, dann am ehesten auffallen bei Studioaufnahmen oder aber Livekonzerten, bei denen das Klavier ohnehin solo oder aber sehr deutlich raushörbar ist.
Ja, wobei ich das Pochen des Resonanzkörpers, Pedalgeräusche u.ä. auch live immer ganz gut raushöre. Aber ob das jetzt nun für das bessere Zusammenspiel der Töne verantwortlich ist, sei mal dahingestellt.
 
coolbiker schrieb:
Für alle die neu hier sind und sich gerade wundern:

"luc" ist ein verbitterter Gegner von Digitalpianos, was ihn jedoch nicht daran hindert, regelmäßig im DP-Forum zu posten. Er lässt keine Gelegenheit aus, die DP-User darauf hinzuweisen, dass DP's seinen "echten akustischen Klavieren" "MEILENWEIT" unterlegen sind...

Gegenargumente werden da schonmal ignoriert. Es hilft auch nichts zu sagen, dass es für fanatische "es geht nichts über ein echtes akustisches Klavier"-Wiederholer ein eigenes Forum gibt.

Luc - solangsam sollte deine "Meinung" jedem bekannt sein: Hauptsache akustisch...!

Sorry, aber wenn er nun mal recht hat.
Er bezeichnet die Gerätschaften ja nicht als unbrauchbaren Müll oder macht sie unberechtigter Weise runter.

Nur wenn es zum Klavier oder einem anderen natürlichen Instrument kommt, darf man so kritisch sein wie man will.
Oder will mir hier einer ein Sax oder Akkordeon Sample vor setzten, dass so gut ist wie ein Orginal?

Im Grunde kann man diese Geräte mit einer Armprotese vergleichen.
Sicher, sie sind über die Jahre besser geworden und werden irgendwann den richtigen Arm incl Hand nahezu perfekt ersetzten können. Aber würde man psychisch nicht immer denken "Das ist nicht mein Arm"?
Bei Instrumenten ist es natürlich nicht ganz so dramatisch, aber z.Z. sind wir noch ein ganzes Stück vom Orginal entfernt.

Ich bin selbst einer, der aus diversen Gründen hauptsächlich auf elektronischen Geräten spielt. Ich bin nun mal ein Technik-Kind das gerne mit Knöpfen spielt und Sachen an einen Rechner anschließt.
Weiterhin ist ein Klavier nur als Klavier zu nutzten. Das Perfekt aber sonst ist flaute und einen USB Anschluss hat es für ne Midi-Ankoppelung auch nicht :p
In diesem Fall würde mir wohl luc kein Klavier anraten.
Im Gegensatz zu einem Troll oder Klugscheißer hat er die gängigsten Produkte zumindest angespielt und steht im DP Forum mit Rat und Tat beiseite.

Eigentlich besteht doch die Diskussion darin rauszufinden, wo man eher ein SP nutzen kann bzw. noch ein ausreichendes Klangerlebnis bietet und wo man doch zu einem Klavier greifen sollte.
 
Wollte nur nochmal kurz in Erinnerung rufen, wo wir uns hier befinden:
Im DIGITALPIANO-Forum!!

Was soll dann dieses ewige Aufflammen der Diskussion "Klavier vs. Digitalpiano"?

Ich unterstelle einfach mal, dass jeder, der sich ein digitales Gerät kauft, seine Gründe dafür hat. Und dass ein (gut gestimmtes) Klavier besser klingt wusste ich schon vorher und höre es regelmäßig beim Klavierunterricht. Aus diesem Grund habe ich mir auch vorgenommen, in einigen Jahren mir ein "richtiges" zuzulegen, zusätzlich zum bestehenden Digitalpiano.

Luc, irgendwie hast Du teilweise schon trollhafte Züge, gepaart mit einem unangenehmen Fundamentalismus, der jegliche Diskussion absolut unmöglich macht.

Ich kann jedenfalls bei Deinen Beiträgen oft nur noch mit dem Kopf schütteln. Vielleicht solltest Du künftig schwerpunktmäßig eher fachliche Anregungen liefern (die im übrigen ganz gut sind) anstatt immer wieder in diese nervtötende Grundsatzdiskussion zu verfallen. Oder sind gerade Semesterferien und Dir ist einfach nur langweilig??

Grüße,
Thomas
 
@n.n.

dieser Threat hier ist genau dafür da. Wenn die das nicht passt, dann guck einfach nicht rein.
In allen anderen Postings hält sich Luc sehr zurück. Das mir das auch nicht immer passt, was er von sich gibt, ist kein Geheimniss und das weiß er genauso gut wie ich.
Wenn du ein Problem damit hast, mach das bitte per PN mit ihm aus, aber nicht in SEINEM Threat, der genau dafür IST!!
 
toeti schrieb:
@n.n.

dieser Threat hier ist genau dafür da. Wenn die das nicht passt, dann guck einfach nicht rein.
In allen anderen Postings hält sich Luc sehr zurück. Das mir das auch nicht immer passt, was er von sich gibt, ist kein Geheimniss und das weiß er genauso gut wie ich.
Wenn du ein Problem damit hast, mach das bitte per PN mit ihm aus, aber nicht in SEINEM Threat, der genau dafür IST!!

Sorry, ich wusste nicht, dass dieser Thread Luc "gehört" und man dort nicht auch anderer Meinung sein darf. Werde nächstes Mal die Mods vorher fragen, ob man dort was kritisches reinschreiben darf... :screwy:
 
Sehr qualifizierter Beitrag.
Das hat doch nichts mit "anderer Meinung sein" zu tun, sondern der Thread heißt ja explizit "Separater Thread für die Diskussion: A-(kustik) vs. D-(igital) - Piano".
 
n.n. schrieb:
Wollte nur nochmal kurz in Erinnerung rufen, wo wir uns hier befinden:
Im DIGITALPIANO-Forum!!

Was soll dann dieses ewige Aufflammen der Diskussion "Klavier vs. Digitalpiano"?

Ich unterstelle einfach mal, dass jeder, der sich ein digitales Gerät kauft, seine Gründe dafür hat. Und dass ein (gut gestimmtes) Klavier besser klingt wusste ich schon vorher und höre es regelmäßig beim Klavierunterricht. Aus diesem Grund habe ich mir auch vorgenommen, in einigen Jahren mir ein "richtiges" zuzulegen, zusätzlich zum bestehenden Digitalpiano.

Luc, irgendwie hast Du teilweise schon trollhafte Züge, gepaart mit einem unangenehmen Fundamentalismus, der jegliche Diskussion absolut unmöglich macht.

Ich kann jedenfalls bei Deinen Beiträgen oft nur noch mit dem Kopf schütteln. Vielleicht solltest Du künftig schwerpunktmäßig eher fachliche Anregungen liefern (die im übrigen ganz gut sind) anstatt immer wieder in diese nervtötende Grundsatzdiskussion zu verfallen. Oder sind gerade Semesterferien und Dir ist einfach nur langweilig??

Grüße,
Thomas

Wenn du Luc schon schlimm findest, dann geh bloss nicht ins Vioworld.de Forum. Da laufen ganz andere Kaliber rum. Die Leute dort würden am liebsten die öffentliche Erschiessung von Leuten sehen, die auf einem D-Piano Klavier lernen wollen :D

Ich für meinen Teil, spiele auf einem Clavinova und im Unterricht auf einem alten Flügel. Ein richtiges Klavier kann ich mir wegen meinen Nachbarn nicht erlauben. Werde mir aber sicher irgendwann eins kaufen. Es ist schon richtig, das ein D-Piano nie an ein echtes Klavier rankommt, aber so Sprüche wie jemand der an einem D-Piano spielt musiziert nicht sondern produziert Töne, sind echt nicht angebracht (hab ich mal im Vioworld Forum gelesen) :screwy:
 
Hallo,

Akustikklaviere und-flügel sind natürlich klar besser. Klingen ganz anders als Digital-Pianos.
Die Geräte leben einfach, und das tun die elektrischen nicht.

Ich würde jederzeit die Akustik der Elektronik voranstellen, aber oftmals mangelt es an Geld. Und da sind die DP eine gute Alternative, aber kein Ersatz.
 
Arghl!! Die Geister, die ich rief...

Ähm, Leude, es ging nicht um die altbekannte Diskussion, daß Klaviere besser sind, sondern um die technische Seite, was man an Stagepianos verbessern kann, damit sie auf der Bühne klavierähnlicher und organischer klingen. Also, wenn jemand noch was @topic zu sagen hat... ;)
 
Hallo !
Habe zu dem Thema folgendes zu sagen. Nachdem ich mir ein P 120 zugelegt habe und dieses
nun zusätzlich meine SRX 11 Karte im Fantom ansteuert und beides über getrennte Lautsprechersysteme
abgestrahlt werden, bin ich mit dem digitalen Klang eigentlich sehr zufrieden. Die Dynamikschwäche des
P 120 wird durch den Fantom neutralisiert. Der doch im Grunde genommen sehr bassarme aber kontrastreiche Klang der SRX Karte wird durch das Piano 1 vom 120 entsprechend gestützt.
Das Mischungsverhältnis beider Klänge läßt interessante Varianten zu, die einem akustischem Original
schon sehr nahe kommen. Es ist jedoch sehr schade, dass man einen solchen Aufwand mit mehreren Geräten betreiben muß, um einen vernüftigen authentischen Klang zu erzeugen. Wahrscheinlich ist es nicht aureichend, ein einzelnes Sample eines akustischen Klavieres / Flügels zu verwenden, da man die Dynamik nicht rüberbringen kann, oder die Samples wirklich zu glattgebügelt sind ?
Vielleicht müßte man für DP´s auch ein eigenes Lautsprechersystem erfinden als Gegenstück
zum Leslie bei den Orgeln ? Damit nicht nur der Klang, sondern auch die Klangverteilung eine entscheidende Rolle im System bekommt. !
Seit ich auf der relativ schweren Tastatur der P 120 spiele, habe ich mit verschiedenen
gepielten Klavieren ( meistens allerdings no Name Produkte ) keinerlei Schwierigkeiten beim Umstieg.
Im Gegenteil, einige akustische Tastaturen kamen mir persönlich sehr keyboardähnlich, bzw.
leichtgewichtig vor. Manche Klaviere (akustisch) klingen mir persönlich auch zu "matschig".
Ein sauber klingendes Digitalpiano ist mir da manchmal lieber, als ein verstimmtes, dröhnendes Klavier.
Ich kann es überall mitnehmen und bin daran gewöhnt, das ist für mich der wichtigste Grund.
Ein Flügel wäre eine tolle Alternative, wenn man Platz und Geld im Überfluß hätte.
Aber zum Auftritt mitnehmen geht halt auch wieder nicht ( zumindest bei meinen derzeitigen
musikalischen Level ;-). Ich denke man könnte technisch gesehen schon sehr viel näher
am Original sein, aber so wie die Industrie keine Elektroautos will, wird wahrscheinlich auch hier
der technische Fortschritt zugunsten einer längeren Profitstrecke ausgebremst.
Im Übrigen finde ich es bescheuert, wenn man Pedalgeräusche o.ä mitsampelt. Gut, sie sind halt in der Realität auch da, aber vermißt jemand die doch eigenltich störenden Geräusche wirklich ?
Da sollte man doch lieber erst einen kontrastreichen und dynamikstarken Grundklang erzeugen, der
in allen Dynamikstufen die entsprechenden Klangfärbungen erzeugt. Wenn ich die Möglichkeit hätte,
die Klangqualität beider genannte Geräte in einer Kiste zu haben und diese über ein entsprechendes
akustisches System auch naturgetreu abzubilden, dann wäre der einzige Grund auf einem akustischen
Klavier / Flügel spielen zu wollen, weil es halt das Original ist und nicht die Kopie.
Das Original ist dann klanglich trozdem besser, aber in welcher Qualitätsstufe ? Kann das Publikum den
Unterschied hören, besonders noch dann, wenn das Klavier nur Teil einer Band ist ?
Die Diskussion kann weiter gehen. Ich geh jetzt ins Bett, spiele aber vorher noch ein paar
Takte auf meinem Yamrol - Digitalpianomix und freue mich, dass es für mich so echt klingt, oder
ich die Unfähigkeit besitze den Unterschied nicht besser wahrnehmen zu können, weil ich keyboardgeschädigt bin ;-)))
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