@Cryin' Eagle, stam:
Das ist sehr freundlich von Euch, vielen Dank! Ich habe Frieder gerade alles per Mail geschickt - hier ein paar Infos:
"Tracklist"
ACDC - Riff Raff riff (6str).mp3
ACDC - Riff Raff riff (7str).mp3
Bettencourt - Too Much Of A Good Thing (L-6str, R_7str).mp3
Clean-Idee (6str).mp3
Clean-Idee (7str).mp3
Extreme - riff (6str).mp3
Extreme - riff (7str).mp3
Gilbert - Down To Mexico (L_6str, R_7str).mp3
Gilbert - Down... (6str).mp3
Gilbert - Down... (7str).mp3
Q-ryche - clean (6str).mp3
Q-ryche - clean (7str).mp3
SOV-7 piezos.mp3
Alle Beispiele sind mit Ausnahme des Bettencourt-Auszugs und von Paul Gilberts "Down To Mexico"; clean eingespielt (vom Axe-Fx, ohne Effekte), die 2 verzerrten Beispiele entstanden mit dem RoadKing + vorgeschaltetem Zerrer + Shure SM57 + 1x12-Recording-Box (Celestion G12 Century Vintage Neodym), Mic-Preamp: Mindprint DTC (dort nur Mic-Gain, ohne EQ- und Kompressor-Einsatz - und allein der Kompressor macht alles schöner, was man durchschickt). Der Amp war bereits "medium gain" eingestellt, der Zerrer hat noch etwas nachgelegt. Die 2 anderen Gilbert-Files sind clean mit Steg-PU durchgespielt. Bei allen anderen Clean-Beispielen habe ich die kurzen Riffs/Auszüge nacheinander in allen 5 PU-Schaltpositionen durchgespielt, beginnend beim Steg. An Mikros hatte ich noch ein Sennheiser MD422 und MD441 probiert, das MD422 war viel zu nasal, das MD441 sehr OK, aber das SM57 besser positioniert und da habe ich mich nur für das SM57 entschieden, ohne mehrere Mikros ineinander zu blenden.
Megaswitch-Belegung:
1=Steg (seriell), 2=HBs (parallel, beide äußere Spulen), 3= HBs (seriell, innere Spulen), 4=HBs (parallel, innere Spulen), 5=Hals (seriell). -> Daraus resultieren natürlich unterschiedliche Pegel - alles auf den Aufnahmen hörbar. Der 7-Saiter ist momentan etwas pegelschwächer eingestellt als der 6-Saiter, das habe ich bei den Aufnahmen kompensiert. Die Hi-Gain-Beispiele hätte ich im Nachhinein etwas anders gemacht und bei den Gitarren etwas Zerre reduziert. Jede allein hat genug Power, zusammen ist es aber zuviel. Mit reduziertem Einzelsound ergäbe sich bei Dopplungen auch so genug Druck, aber dafür könnt Ihr mit der Panorama-Funktion des Audio-Players hin und her wechseln.
Ein Feuerwerk ist es nicht unbedingt, schon aus Zeitgründen. Außerdem sind es im eigentlichen Sinne "Soundfiles" - den Eigensound der Gitarren präsentieren die Beispiele hoffentlich doch ganz gut, jedenfalls die Clean-Files. Die zweispurigen Files sind jeweils hart links/rechts im Panorama angeordnet und, weil ich ohne Click/Orientierung gespielt habe, nicht immer synchron… Links ist immer der 6er, rechts der 7er. Über einen Audio-Player abgehört, lässt sich das Panorama nach Geschmack einstellen, dann hört man die Unterschiede pro Passage. Für Siggis Homepage muss ich was ausarbeiten, wenn ich die Gitarren wieder habe, dann wird das "Feuerwerk" nachgeliefert.
Die Aufnahmen entstanden unter stressigen Bedingungen! Ich hatte die Alternative, auch diesen Versuch zu stornieren und erst wieder weiterzumachen, nachdem ich die Gitarren nach dem Fotoshooting wieder habe oder eben was auf den letzten Drücker zusammenzufriemeln, zu Eurer Erbauung ;-)
@Cotton Fever: Ach, vergiss' es, schon klar. Unter Stress klappt nicht alles so, wie ich's gerne hätte.
@tiefighter: Ich habe bei Roman was für Dich hinterlegt ;-)
Ach ja, als "Nebenprodukt" der gestrigen und heutigen Aufnehmerei habe ich festgestellt, dass ich mein Stageboard wieder auseinanderpflücken darf. Ich hatte einfach zu viele Geräte verschaltet und der Sound hat dadurch trotz der duchweg Hi-End-Kabel einfach zu sehr gelitten. Bei den Zerrsounds fehlte einfach der Kick. Ich konnte es kaum glauben und habe dann wieder alles abgebaut und nur noch einen Zerrer vor dem Amp verschaltet (der Rest war in Bypass! trotzdem Riesen-Soundverlust) - dann ging es wieder. Lektion: Nur zusammenstöpseln, was unbedingt nötig ist. Tiefighter hat mit seiner "Simplify-your-life"-Strategie völlig Recht, genauso wie der gute Paul Gilbert mit selbiger Empfehlung.