Solo-gitarre in 3 mann band

von robin93, 29.10.09.

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Gravity Stands
  1. robin93

    robin93 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.10.09   #1
    Hey Leute
    ich hab ne frage und zwar besteht unsere Band aus Drums Bass und Gitarre und Gesang..wir spielen Hard Rock bis Metal..und wolln gern in dieser besatzung bleiben..
    meine Frage wie kann ich mit der Gitarre meine Solos reißen ohne das der Sound abkackt weil die 2. Gitarre fehlt?
    ich mein ich weiß das trotzdem dann immer was fehlt aber man kann das so bringen das der sound einigermaßen gut bleibt wenn ich von rhythmus ins solo und wieder in t´rhythmus geh oder?
     
  2. Viper-Narr

    Viper-Narr Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.10.09   #2
    was meiner erfahrung nach immer was rausgerissen hat, war ein bassoverdrive, falls euer tieftöner sowas hat. nicht zu viel zerre, aber damit konnte der bass ein wenig die rhythmus gitarre andeuten/ersetzen und sich in ihre frequenzspektrum schieben. ersetzt die gitarre natürlich nicht komplett, aber hilft schon ganz gut finde ich.

    kannst deinen bassisten ja mal drauf ansprechen. sind auch nich so teuer die dinger :-)
     
  3. sKu

    sKu Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 29.10.09   #3
    Ich solchen Momenten schlägt die Stunde des Bassisten ;)
    Dort muss er die Lücke füllen. Sei es durch ne Zerre, nen Oktaver, oder durch DoubleStops oder mitm Plek geschrammelte Akkorde ;) Da darf er sich austoben.

    Hör dir Muse an, hör dir RATM an, hör dir RHCP an. Es gibt einige Bands die dieses "Problem" gut meistern.
     
  4. AngryDwarf

    AngryDwarf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.10.09   #4
    Ne befreundete Band (jetzt nicht Metal sondern eher so Pop) hat in ihrer Trio-Zeit das prima mit dem Boss Looper gelöst. Strophe aufgenommen und dann Solo drüber. Muss man halt tight spielen, aber sollte man ja immer, wa?
     
  5. hilmi01

    hilmi01 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.09   #5
    @ robin93

    Hör Dir mal die ersten Scheiben von Van Halen an, oder Extreme "Waiting For The Punchline" (ein Meisterwerk des Minimalismus), oder The Who (nicht Metal, aber ein Klassiker für voluminöse Sounds in 3-Instrumente-Besetzung). Auch Iron Maiden haben früher gerne gedoppelte Gitarrenmelodien gespielt, nur Bass und Drums liefen im Hintergrund (gut zu hören auf "Live After Death"). Das sind alles Beispiele für geniale Gitarre-Bass-Drums-Besetzungen, bei denen Du Dir vielleicht die ein oder andere Idee abgucken bzw. abhören kannst.
     
  6. Axel S.

    Axel S. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.09   #6
    Cream......
     
  7. Peegee

    Peegee Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 30.10.09   #7
    Wenn ihr in dieser Konstellation Rock/Metal spielen wollt, der "druckvoll nach vorne" geht, würde ich ehrlich gesagt auf Soli verzichten.
    Die würde ich wenn überhaupt nur als kurze Überleitungen oder Interludium einbringen.

    Natürlich kann man den Bass mit einem Overdrive versehen, der dann die Rhythmus - Gitarre ergänzt. -> Motörhead
    Aber zum Einen muss die Rhythmus-Fraktion dann verdammt tight spielen und das Solo auch gut sein. Zum Anderen klingt man dann aber auch sehr schnell wie eben Motörhead und Konsorten. Als neue Band würde ich eher versuchen, etwas eigenständiger zu werden.
    Gitarrensoli wollen doch heutzutage in erster Linie nur noch Gitarristen. Es sei denn, man ist so gut wie z.B. die Ammot-Brüder.
    Das ist m.E. das nächste Problem: da sind mittlerweile einige Leute unterwegs, die die Latte verdammt hoch gelegt haben. Mittelmäßige (das meine ich noch nicht mal technisch) Gitarrensoli werden da schnell eher peinlich, als alles andere.

    RHCP und Konsorten haben m.E. ein ganz anderes musikalisches Konzept. Da gehört das "Abkacken" ja regelrecht dazu.

    my 0,02 €
     
  8. Fahnder99

    Fahnder99 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.09   #8
    Benutzt du denn schon einen Solo-Schalter, bzw. 2 Kanäle?
    Da kann man den Solo Kanal dann z.B. etwas lauter oder crasser einstellen, das hilft.
     
  9. buzzdriver

    buzzdriver HCA - Jackson/Charvel HCA

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    Erstellt: 30.10.09   #9
    Hast Du mal über eine Loop Station nachgedacht?

    Sowas z.B ?
    http://www.musik-service.de/boss-rc-20-xl-prx395743850de.aspx

    Wenn Du nicht weißt was das ist oder was das Gerät tut, dann schau Dir einfach das Video am Ende der Seite an.
     
  10. MatthiasT

    MatthiasT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.09   #10
    Wenn der Sound "abkackt" liegt das vllt auch ein wenig an den Soli die du spielst und dann kannst du dir vorstellen welchen Rat ich dazu geben würde. ;)

    Wenn du auf die Solopassagen bestehst dann würde ich mich an deiner Stelle mal ein wenig mit Hendrix beschäftigen, der hatte das ganz gut raus R-Gitarre mit Sologedudel zu verbinden.


    Wobei ich mittlerweile eher hinterfragen würde wie wichtig die Soli wirklich sind. Die 80er sind schließlich schon eine ganze Weile vorbei.
     
  11. robin93

    robin93 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.09   #11
    danke an alle leute..ihr habt mir super weitergeholfen..
    ja gut wie wichtig die soli sind? also es ist ja nich so das in jedem lied ein solo sein soll oder so aber manchmal gibt es lieder wo man von anfang merkt hey da muss unbedingt ein solo rein um das ganze ein wenig aufzupeppen..also jetzt nicht ständig solis oder so
     
  12. Elliandherbass

    Elliandherbass Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.09   #12
    das perfekte beispiel wäre da Motorhead :D
    ein trio und trotz bass gitarre und drum pass ein Solo immer
     
  13. timmy234

    timmy234 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.09   #13
    the jimi hendrix experience? Jimi der Meister der soli hatte auch nur ein bassisten und ein drummer, also die meiste zeit
     
  14. Stolperpalast

    Stolperpalast Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.09   #14
    Bei uns (auch Guit., Bass, Drums, Vox) regel ich das als Basser ganz ohne Effekte. Wirkliche Soli sind selten, trotzdem gibt es Passagen, wo die Gitarre Voicings, Themen und Melodien spielt und dann live halt das Fundament etwas einbricht.
    Ich fülle die Lücken dann durch prägnanteres Spielen. Härterer Anschlag, mehr Quinten und Oktaven, so dass der Bass auch etwas eigenständiger rausklingt. Dabei aber aufpassen, dass er die Gitarre dann nicht verdrängt, sondern dadurch nur Lücken füllt. Das noch mit nem obertonreicheren, durchsetzungsfähigeren Solosound der Guit. klappt ganz gut. Andersrum wäre evtl. ja auch darüber nachzudenken andersrum zu korrigieren und den Brettsound der Gitarre mehr einzufügen. Also quasi das Verhältnis der beiden Sounds anzupassen.
    Ist natürlich Kompromisssache, aber trotzdem live so gut zu lösen. Bei Aufnahmen habt ihr dann ja wieder alle Möglichkeiten offen und ihr könnt krasse Bretter produzieren.
     
  15. Ataca del Rasha

    Ataca del Rasha Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 01.11.09   #15
    Ey was ihr Leutchen hier gegen Soli habt :D

    Den Rat, gar keine Soli zu spielen, find ich schwach, ist doch wohl wirklich Geschmackssache.

    Loop Station ist schonmal net schlecht, oder halt einfach den Rythmuspart in guter Qualität aufnehmen und dann von einem verlässlichen Personal wie nen Sample über die PA einspielen lassen wenn du ins Solo gehst.
     
  16. MatthiasT

    MatthiasT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.09   #16
    Sie sind halt in 90% der Fälle ätzend langweilig und unpassend. ;)
    Wenn also die Beschreibung kommt dass es sich mit Solo schlechter anhört dann liegt der Rat doch nahe es mal ohne zu probieren oder wenigstens die Art des Solos überdenken.

    Da muss man aber anfangen mit der Band nach Click zu spielen.


    Bevor man mit solchen aufwendigen und kostspieligen Lösungen anfängt sollte man doch erstmal versuchen etwas an seiner Spielweise zu ändern, denn es ist definitiv möglich Interludes, Soli und Licks rauszulassen ohne dass der Bandsound zusammenfällt. Zu den Anfängen einer Phrase erstmal das Mainriff andeuten und dann in die höheren Lagen wechseln, das Solo insgesamt tiefer und grooviger anlegen, oder es mehr in Leadparts und Einwürfen umwandeln die immer mal wieder eingestreut werden. Da gibt es viel Spielraum.
    Und halt überlegen was der Song wirklich braucht. Wenn irgendwie Farbe fehlt gibt es auch noch eine Menge anderer Möglichkeiten als hinter dem zweiten Refrain 2 Minuten Tonleitern zu schrubben... ;)


    Nebenbei halte ich diese Leere in Solopassagen eher für einen Vorteil, nicht umsonst war diese Besetzung früher so beliebt. Denn sie bietet eine Menge Freiraum, den viele modernere Bands nicht bieten und damit meist auch einen tontechnischen Albtraum erzeugen.
     
  17. sickranium

    sickranium Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.09   #17
    Eine andere Möglichkeit wäre natürlich auch, den restlichen Aufbau des Songs entsprechend zu ändern.
    Wenn die Gitarre schon vorher nicht nur 16tel-Powerchords schrubbt, fällt auch der Unterschied zum Solo nicht so gravierend ins Gewicht.
    Wer den gesamten Druck des Sounds nur auf Gitarren-Powerchords auslegt, wird wohl damit leben müssen, dass der Sound einbricht, sobald die wegfallen!
    Mein Tip: die Gitarrenspur vorher schon etwas kreativer anlegen, dann die Basslinie beim Solo etwas ausbauen, um Lücken zu füllen, und das Solo an sich relativ polyphon halten. Ein Solo muss nicht nur aus aneinandergereihten Einzeltönen bestehen! Dann sollte nichts schiefgehen.

    grühs
    Sick

    Edit sagt, MatthiasT sagt fast genau das selbe :great:
     
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