Thread für Fragen, bei denen es sich nicht lohnt neue Threads zu eröffnen!

  • Ersteller andreas 90
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Um nochmal auf die DW 3002 zurückzukommen :
Umbau auf 2 Singles ist kein Problem, wenn man noch einen Beaterholder rumfliegen hat.
Der ausbau des beaterholders vom Masterpedal ist ein wenig komplitziert, vorallem weil Welle und Lager mit Sprengringen gesichtert sind.
Und da wohl die wenigsten eine Sprengringzange besitzen ist das schon recht mühselig ^^
 
Die ganze reinigung des Beckens ist eigentlich gut verflaufen, es blitz und blinkt wieder. Jedoch sind am rand einige stellen wo sich verfärbungen gebildet haben..:/ Hoffe es gibt was damit man die weg kriegt. Hilft da der Cymbal protector oder was anderes?
 
Könnte sein, dass der Reiniger zu lange drauf war und Legierung weggeätzt hat. Ist mir mal passiert, waren aber zum Glück nur Headliner Becken. :whistle:
 
moin , wisst ihr , was ihr was man ungefähr investieren müsste, um ein 4-5 teiliges ( 2 snares) 2 toms 1 BD Set gescheit abzunehmen? geht neben mikros auch um Interfaces ( heißen doch so ? :D ) etc. Ich überlege nämlich schon seit längerem , ob ich so mein Basix concept :rolleyes: set, was ich meines erachtens gut gestimmt habe, noch besser klingen lassen sollte ;)
Bin neu auf dem Gebiet und will nicht zu viel investieren ( ich weiß: teurer = fast immer besser ), aber so reich bin ich nicht ( meine Vorstellungen gehen richtung Einsteiger- Mittelklasse )
lg
 
Bevor du das Geld in Mics, Interface und den ganzen Kram investierst, kauf dir lieber ein neues Set.
Ganz nebenbei - warum sollte das Set dann "besser" klingen? Und wie würdest du das Zeugs einsetzen wollen?
 
mhh ist natürlich auch ne idee ^^ . ich hab halt mitbekommen, dass man auch viel mit mics etc. verändern kann, und das wollt ich halt mal an meinem set testen. ich hatte auch überlegt , dass ich in die Drumcover schiene einsteige und da ja meistens die ersten fünf sekunden drüber entscheiden ob weitergeguckt wird.....
 
Hey Drummingwesel,

unbedingt die richtige Reihenfolge einhalten:

1. Guter Schlagzeugsound (Stimmung, TECHNIK, Drumset ansich)
2. Qualitativ gute Aufnahme / Abnahme (Equipment, Mikropositionen, Raumakkustik, ne Menge Erfahrung)

zu 2. ist noch zu sagen/schreiben: Das Einsatzgebiet ist entscheidend. Geht es dir um den Sound auf Aufnahmen, kann man im Nachgang noch mehr oder weniger eingeschränkt eingreifen. Das Ergebnis ist aber schwer abhängig von dem, was anfangs eingegeben wurde. Beim Abnehmen und parallel über z.B. eine PA wiedergeben ist es natürlich noch ein wenig schwieriger. Beides raubt jedenfalls Zeit, Nerven, Geld und wenn es nicht funktionieren will auch Motivation. Und wenn man sich nicht gut auskennt, kann man auch mit dem besten Equipment keine wirklich tollen Ergebnisse erzielen.

Gruß
Timbo
 
stimmt natürlich, ich bin mit meinem sound eigentlich zufrieden und ich muss wahrscheinlich bald sowieso mir nen zusätzliches E-drum kaufen, weil ich in eine Wonhnung ziehen werde. Wird dann höchstwahrscheinlich das HD 3 Von Roland. Auch wenn die Pedale " anders " sind, hat man wenig trittschall. Weiß jmd ob man das auf links umbauen kann ??
 
Erst einmal zum Basix Concept - ich finde es (auch wenn hier viele anderer Meinung sind) als solides Einsteiger Set (habe selber 7 Jahre eins gespielt - und würde es jetzt als 2. Set auch wieder kaufen, wenn ich das Geld hätte).
Ansonsten ist das Aufnehmen eines Schlagzeuges wirklich eine Sache für sich - da müsste man wirklich wissen, wie viel geld du bereit hättest.

Günstigste Variante wäre mit einem einfachen Handy-Recorder alla Zoom H1 - Damit erreicht man eine akzeptable Qualität, jedoch hat man 1. nur eine Stereo-Spur, und man muss erst die "perfekte Position" im Raum finden.

Danach käme die Variante "Recordermann"- Technik :
Man benötigt 2 Overheads, 2 Mikrofon-Ständer, und ein Interface mit 2 Eingängen. Mit der Recordermann Technik lässt sich schon ein sehr guter Sound für den Anfang erreichen - die Kosten würde ich bei ca. 300€ ansetzen.

Ansonsten wäre noch eine Variante (nutze ich momentan) das Zoom H4N. Das ist ebenfalls ein Handy Recorder, jedoch mit 2 weiteren Eingängen. Das Zoom hänge ich mir als Overhead schräg hinter das Schlagzeug (so kommen auch Toms noch mit dazu. Und Snare und Bass-Drum wird noch einzeln abgenommen. Für mich reicht das vollkommen aus. Dafür wurden ca. 500€ investiert (ca. 275€ für das Zoom H4N, der Rest für die 2 Mikros, Kabel und Ständer)

Das sind die 3 einfachen und "günstigen" Wege für die Aufnahme.

Wenn du weiter gehen möchtest, sollten erstmal andere Punkte bedacht werden (Raumakustik, Aufnahmetechniken, Soundbearbeitung,...) Das erfordert viel Know-How und Geld - ich würde mal sagen, 1000€ ist man dann locker los (vernünftiges Interface, Kabel, Mikros, Software,....) dies führt dann zu einer "professionellen Aufnahme, in deinem Fall, würde ich dir davon aber eher abraten ;-)

---

Grundsätzlich ist aber eher zu empfehlen, weniger gute Mikrofone, als viele schlechte
 
bei +/- 1000,-€ brauch man eigtl. nicht nach ner Möglichkleit suchen, alles einzeln abzunehmen, da das Ergebnis nicht im Verhältnis mit dem Aufwand steht und vorallem nicht mit dem Preis.
 
Ich kann bei dem Thema nur aus eigener Erfahrung sprechen. Bei mir zu Hause habe ich mir auch eine Proberaumsituation geschaffen in der ich mich während dem Spiel über Kopfhörer abhören, sowie mein ganzes Spiel recorden kann. Dazu muss ich gleich anmerken dass an allen Ecken und Enden weitere kostenintensive Verbesserungen notwendig wären um die Qualität der Aufnahmen auf eine Demo-kompatiple Qualität zu steigern.
Kostentechnisch lag ich inzwischen ungefähr bei folgenden Werten:

Satz Mikrofone ( Im SET ): 1000 Euro
Interface: 500 Euro
PC: 600 Euro
Kabel: 120 Euro
Klemmen: 100 Euro
Stative: 60 Euro
Kopfhörer: 200 Euro
Software: 250 Euro

Jetzt müssten wie gesagt noch Maßnahmen ergriffen werden um die Raumakustik zu verbessern. Vieles kann man natürlich durch Absorber und selbstgebaute Diffusoren aufwerten aber auch hier muss man sich erst das Know How aneignen, ganz zu schweigen von der Zeit die sich in diesem kostspieligen Hobby wiederspiegelt. Wenn man es gleich richtig machen will muss man ja ohnehin mit dem Raum selbst anfangen und geeignete akustische Maßnahmen ergreifen. Da können sich die Beträge recht schnell in ganz anderen Bahnen verlaufen. Und dabei sind die Anschaffungen und Bebauungsmaßnahmen die für einen Abhörraum zustandekommen sogar ganz außen vor gelassen. Ich muss aber betonen, dass der Klang, den ich über mein System erreiche um ein vielfaches hochwertiger ist, als der rein akkustische Raumklang.
 
Sieht bei mir ähnlich aus, lediglich die Billig-Mikros werde ich sukzessive gegen bessere austauschen. Habe ja vor ein paar Tagen 2 Mikros aus Mitte der Siebziger von einem Arbeitskollegen abgekauft, die gehen in die Richtung MD-421. Habe aber auch die Möglichkeit, Mittelklasse Mikros auszuleihen...

Absorber werde ich dann auch nach und nach anschaffen - Studioquali wird es aber nie werden, weil

a) Raum zu niedrig (Höhe ca. 2,20m) + zu klein (geschätzt 18m²)
b) parallele Wände :redface:
 
bei +/- 1000,-€ brauch man eigtl. nicht nach ner Möglichkleit suchen, alles einzeln abzunehmen, da das Ergebnis nicht im Verhältnis mit dem Aufwand steht und vorallem nicht mit dem Preis.


Ja da hab ich etwas "unten" angesetzt, wollte nur darstellen, dass es schon teurer wird, wenn man es "vernünftig" machen möchte. Ich von meiner Seite wollte auch in die Rec. Schiene einsteigen - hab mir ein Tascam US 1641 gebraucht gekauft, und ein paar Mics - das waren damals ca. 800€. Jedoch merkte ich dann, dass es viel arbeit kostet alles vernünftig zu machen - außerdem ist meine Raumakkustik auch nicht so gut. Im endefekt habe ich dann alles verkauft und mir das Zoom gekauft - für Übungsmitschnitte und einfache cover wirklich gut zu gebrauchen:great:
 
Unterm Strich
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Recording ist ein eigenständiges "Instrument". Um gute Ergebnisse zu erzielen braucht man genau wie bei jedem anderen Instrument zumindest brauchbares Equipment und viiiiieeeeeel Übung/Zeit.
Vom Raum und den entprechenden Maßnahmen um diesen gut klingen zu lassen mal abgesehen.
Leider ist die Zielgruppe welches sich mit dem Thema "Recording" intensiv und professionell beschäftigt auch häufig in diesem Bereich beruflich tätig. Das hebt die Preise natürlich immens.
Wenngleich man mit günstigen Equipment und viel Übung/Zeit brauchbare aber eben nicht professionelle Ergebnisse erzielen kann.
Eine Alternative könnten hier Triggersysteme bilden (zumal eh im Raum stand zukünftig auf E-Drum umzusteigen). Was gutes kostet zwar auch ne Stange, aber nicht vergleichbar mit dem Aufwand und den Kosten für ein gutes Recording / Abnehmen.
Macht auch das Monitoring leichter ;)
 
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Auch wenn meine Ergebnisse nicht professionell sind: Es macht aber Spaß, sich in die Materie einzuarbeiten :D
 
...Recording ist ein eigenständiges "Instrument". Um gute Ergebnisse zu erzielen braucht man genau wie bei jedem anderen Instrument zumindest brauchbares Equipment und viiiiieeeeeel Übung/Zeit ...
Wohl wahr!!
noch vor 20 Jahren war das oft völlig ausreichend, zu Hause im Proberaum das Set anständig zu mikrofonieren und den Mix vom Pult direkt aufzuzeichnen - heute ist das kalter Kaffee und für niemanden mehr interessant.

Ich habe davon schon seit Jahren Abstand genommen, wenn was einzuspielen ist, dann mache ich einen Termin in einem Profi-Studio. Ist für alle Beteiligten die schnellere und vor allem preiswertere Möglichkeit.
 
Ich find die Recordingmöglichkeiten anno 2013 atemberaubend.
Und für meine Begriffe macht ne gute Aufnahme zunächst mal das aus, was die Band spielt.

Hab schon bei vielen befreundeten Combos miterlebt, dass sie sich buchstäblich den A**** aufreißen um nen fetten Sound zu erzielen und letztlich ist die ganze Sache ruiniert, weil die Songs mit hundsmiserablem Timing eingespielt sind.
Hunderte von Arbeitsstunden für die Katz.
Da lob ich mir manches 70er Jahre Bootleg, mit für heutige Verhältnisse vorsintflutlichem Equipment, wo die Bands einfach abgehn wie die Hölle
 
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also ich hab mich jetzt letzendlich gegen den schritt entschieden. vielmehr hab ich mir ( weil ich in eine wohnung ziehen werde) das roland HD 3 gekauft.
ich bin Linkshänder, deswegen wollte ich mal fragen, ob das jemand schonmal umgebaut hat ? oder obs schwer ist ? ich bin komplett neu in der Edrum materie, deswegen kenn ich mich da 0 aus ;)
 

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