Tipps zum erlernen des schnellen Spielens erbeten.

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HetSet
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Hey Leute
ich wollte mal was neues ausprobieren und dachte mir da ich immer die Rythmus Sachen von Metallica gespielt habe,mal versuchen ein bisschen was an meiner schnelle zu arbeiten und vielleicht mal so yngwie malmsteen like...ja ich weiss yngwie malmsteen ist davon seeeeeeehr weit hergeholt :D.
Nun ja da wollt ich euch mal fragen,was ihr mir empfehlen könnt wie ich das jezt da ran gehen soll..Soll ich mir etwa ein solo von yngwie nehmen und da dann mein tempo üben oder soll ich erstmal mit welchen genauigkeits und schnelligkeitsriffs anfangen? Weil ich glaub das was er da spielt..da muss man wirklich ne genauigkeit von 200% haben :D
Würde mich über jeden Tipp und Vorschlag von euch freuen:D
 
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Vester
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HFU
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Hallo und willkommen hier...

Zitat HetSet: Soll ich mir etwa ein solo von yngwie nehmen und da dann mein tempo üben oder soll ich erstmal mit welchen genauigkeits und schnelligkeitsriffs anfangen?

Schnell mal was neues, z.B. Yngwie Malsteem als Tempoübung:)

Aber Spaß beiseite, ich würde mich an deiner Stelle langsam vorantasten. Nur so kann man später vielleicht seine Sachen überschauen. Ist aber nur meine Meinung, zumal ich niemals auch nur ansatzweise so spielen werde.

Zu große Schritte halte ich für nicht so gut. Langsam steigern und folgende Threads lesen. Aber vieles kennst du vielleicht ja durch dein Metallica-Spiel schon
https://www.musiker-board.de/schwerpunkt-metal-e-git/388744-speedpicking.html
https://www.musiker-board.de/griff-spieltechnik-e-git/408869-kann-keine-16tel-spielen.html

Viel Spaß
 
Fusionman
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Das ist schon ne Klasse für sich. Erst solltest du dir die Techniken draufschaffen, die Malmsteen verwendet ( Alternate Picking, Sweeping, Legato ... ). Desweiteren musst du dich mit der Harmonisch Moll Tonleiter vertraut machen.
Erst dann, wenn diese Sachen mit verschiedenen Übungen gut laufen und zu beherrschen sind, kann man sich vielleicht mal langsam an das erste Malmi Lick ranwagen.

Dann empfehle ich nur ein Buch: Guitar Masterclass - Play in the Style of Yngwie Malmsteen

In dem Buch wird Yngwies Stil erklärt. Unter anderem wird auch beleuchtet welche Akkorde und über welche Akkordverbindungen Malmsteen bevorzugt spielt. Dann gehts zur Sache. Die von Potsch Potschka eingespielten Playalongs und Licks sind vom Original so gut wie nicht zu unterscheiden. Echt klasse :)
Damit kann man sich das ganze Leben beschäftigen ;-)
 
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David Bereuther
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Hey,

Ich würde erstmal einen Schritt zurück tun und kleiner anfangen, nimm dir Yngwie eher als Langzeit-Ziel. Ohne deine derzeitigen Skills zu kennen, kann man dir aber kaum konkret helfen und nur sagen "lern dies und das" (das Buch, das Fusionman empfiehlt klingt dennoch verdammt interessant).

Eine gute Frage ist, wie lange du schon spielst, ob du schon alle sieben Positionen der Dur und Moll-Tonleitern kennst und wie schnell du eine C-Dur Tonleiter auf und ab spielen kannst. Also Sechzehntel über 20 bpm, 60, 70, 120 ?

Wenn du erstmal weißt, wo genau du stehst kannst du auch viel besser wissen, was als nächstes zu tun ist! :)

Hoffe, das hilft ein wenig!

David
 
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HetSet
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Danke schonmal für die antworten ;)
Also das Buch bestell ich mir auf jeden fall mal,danke Fusionman :)
Hmm also mit den Tonleitern ,da hab ich mir schon fast gedacht das es ein problem wird haha :D Also..mit den Tonleitern hab ich mich eig. noch nicht beschäftigt...müsste ich glaube ich mal machen :).
Aber sonst hier ein paar infos:
Ich spiel gitarre seit ca. 2 und halb jahren,
Downpick behersch ich perfekt..grenze liegt bei 220bpm(achtel)
alternate picking kann ich generell ach ganz gut
und naja wie gesagt die tonleiter...da müsst ich mich mal dran setzen :)
Vielleicht hapert es auch noch ein bisschen an meinem kleinem finger...hab heute eine kleine übung von petrucci bei guitar pro bisschen angespielt und dort musste man halt alle vier finger pro seite benutzen also z.b. E 7-8-9-10 A 7-8-9-10-9-8-7-8-9-10-11 und so weiter halt,hoffe ihr wisst was ich meine :p
 
Vester
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Zitat HetSet: Also..mit den Tonleitern hab ich mich eig. noch nicht beschäftigt...müsste ich glaube ich mal machen .
.....Ich spiel gitarre seit ca. 2 und halb jahren,

Hi,

echt?.. das ist ja cool. Gab mal Zeiten, da lernte man Tonleitern zuerst:)

Viel Erfolg
 
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HetSet
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Hehe danke Vester :)
das kann sehr gut sein :S ...naja jezt häng ich mich da dran und das wird bestimmt :)
 
nailc0re
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Wichtigste, wie immer, Metronom + Clean. Grade bei der Petrucci-Übung, wenn das die ist, welche ich zurzeit auch übe ;)
Auch mal hier unbedingt reinschauen: Minimum Movement Exercise
In Kombination mit der Petrucci-Exercise ist das schon nicht leicht. Ich hab zumindest noch Probleme, wenn ich chromatisch "rückwärts" spiele, da meine Finger doch noch ziemlich in der Gegend rumfliegen :D

MfG :)
 
Fusionman
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Die Petrucci Übung ist sehr gut. Das chromatische hilft wahnsinnig, rechte und linke Hand in Einklang zu bringen

das mit dem Clean üben ist prinzipiell richtig, dass man erstmal alles deutlich hört und weiss wo es hakt. Aber du solltest die Sachen trotzdem auch unbedingt verzerrt üben, um festzustellen, ob und falls, warum Nebengeräusche auftreten. Schließlich möchtest du die Sachen ja warscheinlich in Highgain spielen!? Da muss alles total sauber gespielt sein, und wenn du nur clean übst, hörst du das nicht.
 
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HetSet
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Also die Petrucci Übung übe ich halt auch mit dem Minimum Movement,bisschen ungewohnt noch aber es kommt mit der zeit ^-^.

Ok.Also bis jezt hab ich das immer nur verzerrt geübt aber ich glaube das mit dem Clean das wäre mal gut,und ja ich möchte die sachen in highgain spielen! :D
Hab da auch noch probleme bei der Übung chromatisch rückwarts zu spielen...da happerts immer bei mir hehe :D
 
Stephan1980
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Als nochigen Tip vlt: Du könntest Dir mal die Troy Stetina Bücher: "Heavy Metal Lead Guitar 1 & 2" sowie "Speed Mechanics for Lead guitar" anschauen. (Alle sind mit einer CD dabei)

Da wird wirklich vieles abgehandelt und die Soundbeispiele sind besser als in anderen Gitarrenschulen. Sweeping wird leider etwas vernachlässigt in den Büchern.

Ich kenne kaum jemanden, der die Bücher nicht toll findet. Zwar sind sie auch nicht der Weisheit letzter Schluss und es lohnt sich, sich auch sonst nach Übungsmethoden umzuschauen, aber ein super Anfang sind die Bücher auf jeden Fall. :)
 
Fusionman
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Das kann ich nur bestätigen, die Stetina Bücher sind genial. Wer die gewissenhaft durcharbeitet, ist für den Shredderhimmel bestens gewappnet :)

---------- Post hinzugefügt um 20:11:12 ---------- Letzter Beitrag war um 20:01:37 ----------

Was ich auch ein sehr gutes Buch finde, ist PLANET GUITAR von Hans Tietgen. Grade für den Anfang gut gemacht. Es geht eigentlich fast bei null los und endet auf einem sehr hohen Niveau.
 
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Hey,

Ich würde erstmal einen Schritt zurück tun und kleiner anfangen, nimm dir Yngwie eher als Langzeit-Ziel. Ohne deine derzeitigen Skills zu kennen, kann man dir aber kaum konkret helfen und nur sagen "lern dies und das" (das Buch, das Fusionman empfiehlt klingt dennoch verdammt interessant).

Eine gute Frage ist, wie lange du schon spielst, ob du schon alle sieben Positionen der Dur und Moll-Tonleitern kennst und wie schnell du eine C-Dur Tonleiter auf und ab spielen kannst. Also Sechzehntel über 20 bpm, 60, 70, 120 ?

Wenn du erstmal weißt, wo genau du stehst kannst du auch viel besser wissen, was als nächstes zu tun ist! :)

Hoffe, das hilft ein wenig!

David


Ein guter Rad.
Ich selbst bin auch nicht recht sportlich auf der Gitarre unterwegs weil s halt auch eine Diziplin-Sache ist.
Viel mit Metronom, verschiedene Techniken, erst langsam sich dann steigern....

Über die Jahre habe ich es immer wieder versucht mir Speed anzutrainieren, aber ich muss sagen mir geht der Klick immer schnell auf den Wecker.
Beim Einspielen mag ich den Klcik aber sehr wohl.

Also muss man damit Leben nicht so schnell wie Malmsteen, Meola oder sonst wer spielen zu können.
Schnell heißt aber ja auch nicht das man nicht schöne Musik machen kann.

Abgesehen davon gibt es eine Obergrenze für jeden Menschen.
In manchen Gehirnen feuern die Neuronen nicht so schnell wie in anderen.

Etliche Speed-Soli finde ich im übrigen auch gähnend langweilig, weil sie eher eine Machtdemonstration sind als Musik machen.
 
D?de
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Schnell spielen ist ein Produkt von stetiger Übung und Routine. In allererster Linie aber ein Resultat von Präzision.
Man muss nicht
HetSet schrieb:
ne genauigkeit von 200% haben
,
aber es sollte schon gegen 99% tendieren.

Geschwindigkeit kommt von guter Technik (Kraftaufwand, Wegaufwand, Fingerfertigkeit, Pickingspeed), guter Klang kommt aber daher, dass man das ganze auch langsamer sauber intoniert.

Daher mein Rat: Üb, egal was, ob Malmsteen-Lick oder Blues-Klischee, immer langsam und sauber und gib dich nicht damit zufrieden, dass du die Note gerade so im richtigen Moment greifen und anschlagen kannst. Musik besteht nicht daraus, Noten nachzujagen. Du musst auch gedanklich und musikalisch deiner Geschwindigkeit folgen können.
Musikalität ist nicht durch BPMs definiert, Geschwindigkeit sollte IMMER als Stilmittel verstanden werden.

Verschwende deine Zeit nicht mit Chromatischen Übungen. Diese sind sicherlich nützlich, doch mehr als ne halbe Stunde am Tag sollte nicht sein.
Spiel den Rest der Zeit lieber echte Licks und Riffs deiner Helden, um die geübte Fingerfertigkeit auch real anwenden zu können. Zuviel Chromatik entfernt einen von der Realität. Nutze die Zeit lieber um Artikulation zu üben. Versuch doch mal so zu klingen wie Jeff Beck; Jimmy Page; Jimmy Hendrix; bzw. einem Helden deiner Wahl.
Als Gitarrist stehen dir viele Möglichkeiten offen: Slides, Bends, Vibrato(! Besonders), Double Stops, Trills, etc.
Diese Techniken sollten genauso wie Speedpicking Beachtung bekommen, nur so kannst du die Gitarre voll ausschöpfen.

Was Yngwie spielt ist verdammt schnell, aber kein Ding der Unmöglichkeit. Mit Disziplin kann man das Level erreichen. Nur, ob es sich lohnt, seiner Geschwindigkeit nachzueifern und die "Musik an sich" dabei aussen vor zu lassen, möchte ich stark bezweifeln.
 
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David Bereuther
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Generell ist ja nichts falsches daran, dem nachzustreben, Yngwie hat ja schließlich auch die anderen musikalischen Teile nicht vernachlässigt, und es dennoch zu seiner Virtuosen Technik gebracht. Reiner Technik Wahn hilft aber wirklich nichts und hört sich auch einfach schlecht an.
 

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