True Temperament Guitar necks

von Kurac, 13.05.07.

  1. Kurac

    Kurac Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.05.07   #1
  2. UncleReaper

    UncleReaper Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.07   #2
    Ähm, also ich weiß ja nicht.
     
  3. ESPschredder

    ESPschredder Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.07   #3
    LOL, sowas hab ich auch noch nicht gesehen. :D
    Naja ich glaub, das ist nix für mich. Fühlt sich sicher komisch an.
     
  4. spa

    spa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.07   #4
    Warum hört sich das denn gerade an? Normalerweise wird der Ton doch da erzeugt wo die Saite aufliegtund das sieht ja hier ziemlich nicht nach gleichmäßig aus.... hab ich was verpasst?
     
  5. buzzdriver

    buzzdriver HCA - Jackson/Charvel HCA

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    Erstellt: 14.05.07   #5
    Wahrscheinlich... wenn man die Oktave in 12 Halbtonschritte unterteilt, wie es üblicherweise bei der Gitarre gemacht wird, handelt es sich nur um einen Kompromiss. Für mehr Details verweise ich mal auf Google -> "gleichstufige Stimmung", "gleichstufige Temperatur" oder "equal temperament" :)
     
  6. Rockminstrel

    Rockminstrel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.07   #6
    Das ganze soll für eine "richtigere" Intonation der Einzeltöne sorgen. Die Frank Gambale Signatur von Yamaha hatte oder hat (weiss nicht obs die noch gibt) auch solche krummen Bünde. Ich hab auch schon eine Gitarre gesehen, die hatte für jeden Ton einen kleinen Bunddraht und man konnte sie stimmen wie ein Klavier indem man die Bünde verschiebt.
     
  7. Patzwald

    Patzwald Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.07   #7
    finde das lustig. würde ich zu gerne mal selber spielen.

    bestimmt ne erfahrung wert.
     
  8. gitarrero!

    gitarrero! Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 14.05.07   #8
    Genau, das System heißt dann "Fret Waves".

    [​IMG]

    Stimmt, sowas habe ich mal auf der Musikmesse auf einer Klassikgitarre gesehen. Pro Saite und Bund gibt es ein Stück Bunddraht mit einer kleinen Metallgrundplatte. Diese wurden mit Hilfe einer Inbusschraube aufs Griffbrett montiert. Das Ganze war irrsinnig aufwändig und die Gitarre unglaublich teuer.

    €rgänzung: In dieselbe Richtung geht die hier präsentierte Idee.
     
  9. Kurac

    Kurac Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.07   #9
    Sowas würde ich gerne mal probieren. Ich habe die Infos aus dem Vai.com Forum, dort hat einer behauptet das die nächste JEM dieses System haben wird. Steve war davon sehr angetan etc., da brodelt die Gerüchteküche.

    mfg
     
  10. LoneLobo

    LoneLobo Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 14.05.07   #10
    Hm.
    Naja. Wers braucht...

    Da brauchst dann halt im Endeffekt für jede Tonart nen anderen Hals, weil ja eben DAS der Vorteil der wohltemperierten Stimmung ist.
    Das eben die Fehler die man macht insgesamt am geringsten sind.

    Je weiter man sich von der wohltemperierten Stimmung entfernt, desto näher kommt man (wenn mans richtig macht natürlich ;)) einer bestimmten Tonart. Aber desto weiter entfernt man sich natürlich von den anderen.

    Also MIR wär das zu doof, für jede Stimmung ne andere Gitarre zu brauchen.
    Ihre Gitarren für die wohltemperierte Stimmung sehn so aus als wär das ziemlich genau das, was der Earvana-Sattel auch versucht, auszugleichen. Nur halt mit ner anderen Methode...
    Muss man sich schon gut überlegen obs sowas wert is, zumal sich (besonders) bei (Unisono-)Bendings da dann auch einiges verschiebt ;)

    Zu guter Letzt:

    Was schätzt ihr, was "krummer" klingt?
    Die Stimmung wie man sie überall, auf nahezu jedem Instrument hat und folglich auch ständig hört?
    Oder die physikalisch "korrekte" Einteilung der Intervalle?

    ...;)
     
  11. 6Red6Dragon6

    6Red6Dragon6 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.07   #11
    Wenn ich auf meinen Gitarren eine beliebige Saite auf einem beliebigen Bund niederdrücke, erhalte ich auf dem Stimmgerät genau den Ton, den ich haben will, bis auf 1 cent genau. Lediglich in den höheren Bünden ergeben sich mal 2 oder 3 centFazit: ich brauch' sowas net. :)
    Und ich würde mal sagen, die Verstimmungen, die man durch ungleichmäßigen Druck mit den Fingern verursacht, sind größer als die, die man mit einem solchen System behebt (man hört ja auch bei dem Kerl im Video deutliche Schwebungen heraus).
     
  12. knoopas

    knoopas Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.07   #12
    denke auch, dass der vorteil nicht alzu groß sein wird. Und dann find ich 450 ocken ziemlich heftig... aber wenn´s niemand ausprobiert kann wohl kaum jemand was sagen ;)

    Gruß
     
  13. UncleReaper

    UncleReaper Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.07   #13
    Ich bin mit meinem Buzz Feiten System zufrieden, da sind solche Dinger nix für mich.
     
  14. Cid Vicious

    Cid Vicious Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.07   #14
    vom buzz feiten system ahb ich auch mal was gelesen (als alternative zum earvana-sattel). wie funktioniert das?
     
  15. Koebes

    Koebes Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.07   #15
    Nach welcher Stimmung arbeitet Dein Stimmgerät...richtig, gleichtemperiert. Da sollte dann auch keine Abweichung sein, weil Du ja theoretisch die falsche Skala verwendest.

    Trotzdem halte ich von solchen archimedisch gestimmten Instrumenten nichts, aus einem einfachen Grunde: Die anderen Instrumente im Ensemble bleiben gleichtemperiert und dann kommt die enharmonsiche Verwechslung und wenn der Koebes his spielt, ist das c vom bassisten nicht dasselbe. Im Endeffekt wäre das Ganze eine Rückkehr auf die Vor-Bach-Zeiten. Heutzutage ist der Halbtonschritt die 12. Wurzel aus 2, und das ist auch gut so.

    Durch die gleichtemperierte Stimmung klingen nicht mehr alle Tonarten verschieden, das ist richtig. Aber die archimedische Stimmung hört sich für heutige Ohren auch etwas strange an, ich habe mal alte Musik auf Originalinstrumenten gehört (damals im Musikunterricht, das ist schon so lange her, da war diese Musik noch brandaktuell :-), da kam es mir vor, als sei das alles verstimmt. War es wahrscheinlich auch, denn solche Instrumente lassen sich nicht mit gängigen Stimmgeräten stimmen.

    Warum sollte ich eine E-Gitarre kaufen, die ein Griffbrett hat, was sich im Wesentlichen wie ein Vorbarock-Instrument verhält, um das Ganze dann durch jede Menge digitaler und blinkender Gerätschaften zu jagen, um dann am Ende mit dem Keyboarder verstimmt zu klingen? Und warum ist es ein Verkaufsargument, wenn ein Hersteller auf seiner HP behauptet: "Our fret positions are NOT calculated mathematically."? Allgemeine Naturwissenschaftsfeindlichkeit als verkaufsschlagendes Argument oder nur dummes Gelaber?
     
  16. Deltafox

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    Erstellt: 15.05.07   #16
    warum solltest du zum Keyboarder verstimmt klingen? gerade der müsste doch temperiert gestimmt sein, oder nicht?

    aber ich stell mir das vom Spielen her auch deutlich komplizierter vor, mit diesen ungleichmäßig großen Bünden, besonders bei dem Video, da ist das ja echt krass

    edit: ABER:
     
  17. Koebes

    Koebes Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.07   #17
    Nein, der Keyboarder spielt gleichtemperiert, das ist das Wesen eines Synthesizers. Die Gitarre wäre dann archimedisch und dann ist his != c. Schau mal unter enharmonische Verwechslung bzw. pythagoreisches Komma nach.
     
  18. LoneLobo

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    Erstellt: 15.05.07   #18
    Koebes hat vollkommen recht.

    Die Gitarren sin Schwachsinn. Rückschritt und so...
     
  19. Deltafox

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    Erstellt: 15.05.07   #19
    ich weiß was enharmonische Verwechslung ist, dachte nur, ein Keyboard sei wohl eher am Klavier orientiert, von wegen gleiches Aussehen des Tastenfeldes ;)
     
  20. LoneLobo

    LoneLobo Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 15.05.07   #20
    Und was würde das ausmachen?

    Klaviere sin doch auch "wohltemperiert" gestimmt?
     
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