[User-Thread] Bass 1951 bis 1996

Moulin
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Fender Vintage & Reissue Bass
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Moinsen zusammen und wünsche Allen schöne Weihnachtn,

fand gerade jenen hier:
http://www.ebay.de/itm/Fender-Jazz-Bass-Deluxe-Series-Made-Mexico-Aktiv-Road-Worn-Heavy-Relic-/150967746128?_trksid=p2047675.m1850&_trkparms=aid%3D222002%26algo%3DSIC.FIT%26ao%3D1%26asc%3D11%26meid%3D4425454615803637842%26pid%3D100011%26prg%3D1005%26rk%3D2%26sd%3D181010061867%26

Ist das "Orginal"? :ugly::bang::nix: Mir sieht das nach ner Nachlackung mit Autolack aus, wo der Füller nicht auf dem Body gehalten hat.

Nur das bässte,
Hotte

Das sieht aus wie Laienhaftes, künstliches Aging. Schlechter kann man es gar nicht machen.

- - - Aktualisiert - - -

Das habe ich letztens auch irgendwo gelesen und mich gewundert, dass da Instrumente in einem Zug mit Oldtimer erwähnt wurden. Aber immer noch besser als in Rüstungsfirmen oder so einen Mist zu investieren, auch wenn Vintage-Instrumente dann sicherlich noch teurer werden...

Der Vorteil einer 57 er Fender Bass Gitarre ist im Gegensatz zu einem 57 er De Soto die einfachere Lagerung. ;)

Nur schade, wenn Leute alte Instrumente kaufen, damit den Preis hoch jagen, damit aber gar nicht spielen sondern sie in Vitrinen lagern.
 
d'Averc
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Auf Wunsch des Threaderstellers: Ab hier läuft der Thread unter dem Topic [User-Thread] Bass 1951 bis 1994. I.d.S. wird er eh´von den meisten Beteiligten genutzt.
 
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dereinevogelda
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Moinsen zusammen und wünsche Allen schöne Weihnachtn,

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Ist das "Orginal"? :ugly::bang::nix: Mir sieht das nach ner Nachlackung mit Autolack aus, wo der Füller nicht auf dem Body gehalten hat.

Nur das bässte,
Hotte

Sorry für das rauskramen, aber da schon so lange nichts mehr gepostet wurde in diesem Thread hatte ich ihn nicht auf dem Schirm.

Das sieht nicht nach billigem Aging aus sondern nach Heissluftpistole auf Polyurethan-Lack, siehe hier:


 
C
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Egal wer da was und wie gemacht hat.....des sieht sehr sch.... aus
 
Kong
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Ja, genau so ist es richtig. Dann findet man den Thread auch. :D

Die Meissten unter Euch kennen maeinen 1964er Precision ja schon, ich hab ihn im Thread "Bilder von Euren Bässen" schon bepostet.

Den Bass habe ich im Jahr 1979 genau in diesem Zustand erworben, samt der schon montierten Schaller-Brücke.

Es sind übrigends keine DiMarzio-PU's eingebaut, sondern nur die Abdeckungen gewechselt worden. Dies hat mir der Händler meines Vertrauens erklärt, Er hat die Original-Abdeckungen auf Anweisung des Vorbesitzers selbst getauscht, da eine Zigaretten-Brandspur quer über den voderen PU lief und man sich so scheinbar einen höheren Verkaufspreis versprochen hat. Wir haben zur Überprüfung extra die PU's ausgebaut und den Sachverhalt kontrolliert.

Der Bass wurde vor mir von dem Bassisten der Band "Schmandt" gespielt, die dann später "Fruits" hieß. Sie machten Jazz-Rock und spielten immerhin ein paar mal im Vorprogramm von Kraan. Gitarre und Schlagzeug wurde von den Gebrüdern Kaltenbach gespielt, leider weiß ich im Moment nicht, welcher was spielte, Keyboards "Wastl" Warth, am Bass war Anton Welte, ein Cousin meines damaligen Gitarristen. Und so bin ich auch an diesen Bass gekommen.

Anton Welte wollte einen damals brandneuen 1978er Jazz-Bass kaufen, der auch schon im Laden unseres Händlers hing, und musste den Preci verkaufen, um das restliche Geld zu bekommen. Ich habe damals meinerseits meinen Kasuga Jazz-Bass verkauft und zugeschlagen. Daher ist der Bass seit Sommer 1979 in meinem Besitz.

Wir haben damals im Laden den Hals abgebaut, und die Bleistiftnotiz an Hals und Tasche sagt unisono 21/Mrz/1964, die Seriennummer an der Halsplatte lautet 1187XX.

Das Baujahr beziffere ich anhand der Bleistift-Markierungen auf 1964, obwohl die Seriennummer auch auf 1965 hinweisst. Aber auch die Potis stammen aus 1964, sie sind funktionsfähig, obwohl der Lautstärkepoti überspringt und die Tonblende recht stark kratzt. Das ist aber beim Spielen kein Problem, da am Lautstärkepoti der Anschlag noch deutlich zu spuren ist und die Tonblende in den Stellungen, in denen gespielt wird, den Ton trotz des Kratzens nicht beeinträchtigt.

Der Bass sieht recht ramponiert aus, und das hier im Thread gelesene stärkt meine Theorie, dass gut klingende Bässe auch dauernd gespielt worden sind. Die wunderschön Erhaltenen lagen meisst lange im Koffer und wurden nicht angefasst. Meisstens, jedenfall.

Leider gibt es vom Innenleben keine Fotos, und ich zerlege den Bass auch nicht, ich weiß, was ich habe und gebe ihn auch nicht her. Zumal er eben nicht mehr 100% original ist. Das ist mir jedoch Schnuppe! Ich weiß, wer den Bass ab 1975 gespielt hat, und falls ich jemals Kontakt mit dem Vorbesitzer habe, was nicht so unwarscheinlich ist, werd ich Ihn wegen den Besitzerm vor Ihm befragen. Das ist alles, was für mich noch von Interesse ist.

Hier nochmal das Bild von meinem guten Stück.

https://www.musiker-board.de/attach...d1329664994-bilder-euren-baessen-sta40034.jpg

Ciao

Uwe
 
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Witzig - meinen ersten P-bass habe ich auch '79 gekauft. Nach einem kurzen Intermezzo mit einer J-Bass Schrottkopie wurde es ein neuer "echter" P, Mokka-Braun, pestschwer, intgrierte Plek-Ablage in der Halstasche, nach jedem Stück mußte ich die Saitenreiter wieder zusammenschieben. End-Siebziger halt, aber unkaputtbar.

1 oder 2 Jahre später hatte der Laden einen alten P aus den Sechzigern, so wie Deiner, aber mit Ahorn-Griffbrett, soweit ich mich erinnere. 1.500 DM wollten sie dafür haben, dabei war der Lack überall am Korpus abgeplatzt. Hahaha. Ich hab' dann mal drauf gespielt, Ok, war wesentlich leichter als meiner, bessere Saitenlage, spielte sich fast von selbst. Lackieren würden sie ihn aber nicht, sie wüßten ja nie, ob man den je wieder so hinbekommen würde. Na, das verranzte Ding hab ich natürlich nicht gekauft.

War wohl die erste finanzielle Fehlentscheidung meines Lebens...

2 Jahre später fand ich dann einen T-Bird, 1.200 DM gebraucht. Koffer konnte ich mir selbst nicht mehr leisten, aber meine damalige Freundin lieh mir das Geld dafür. Ein bicentennial Thunderbird, wie ich heute dank Internet weiß. Irgendwie war aber T-Bird nix für mich, und es war gar nicht so einfach, daß Ding über das lokale Anzeigenblatt zu verkaufen. Ich habe ihn nach mehreren Anläufen für rund 1.000 DM mit Koffer verkauft, und war froh, daß Ding überhaupt los zu werden.

Naja, immerhin die Frau habe ich bis heute behalten. Ehrlich gesagt, ich weiß gar nicht, ob ich ihr jemals das Geld für den Koffer wiedergegeben habe...

Ich hab wohl keinen richtigen Draht zu Vintage :rolleyes:
 
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Kong
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Schau mal einer an.... :D

Einen Thunderbird hatte ich auch mal kurz zum Antesten bei mir, gleich nach dem Kauf des Precision-Basses, leider weiß ich nur, dass ich ihn auch 1979 in der Hand hatte, mehr nicht. Er war in Natural Finish.

Die Klinke war durch einen weiblichen XLR ausgetauscht worden, und der Sound wollte so gar nicht zu meiner damaligen Anlage und dem für den Precision eingeregelten Sound passen... Außerdem kam mir der Hals als schwerer bespielbar vor wie der von meinem P. Und ich hatte die DM 1.000,-- nicht, die der Bass hätte kosten sollen.

Aber auch da weiß ich, wer den Bass gespielt hat. Einer der Gebrüder Kaltenbach, Stefan Kaltenbach, der Gitarrist, hatte noch ein Side-Projekt, eine Punkband namens "Razor Blades". Am Schlagzeug war "Bulle" Bülent Cöksal, de heute in Stuttgart bei der Popakademie als Drumlehrer ist. Wer damals der Basser war, weiß ich nicht, aber es war sein Instrument. Er spielte ihn über eine der geschlossenen 410''-Boxen, die mein Musikinstrumentenhändler in bester Qualität bauen ließ und hatte einen Orange OD oder OR 120 darauf stehen. Der Sound war zum niederknien! Sie spielten z.B. 1980 oder 1981 bei einem legendären Punk-Konzert in RV, Oberschwabenhalle zusammen mit Hans-A-Plast. Ein irrer Gig.... :D

So eine Box habe ich auch heute noch, geschlossen, keinTweeter, nach den Maßen der oberen Hälfte der Ampeg 810 gebaut. Eine super Box, gut zu Röhrenamps passend, mit einem schönen, mittenbetonten Klang. Dabei sehr druckvoll. Sie wartet auf einen einfachen Vollröhrenamp, um wieder zu neuen Ehren zu kommen. Und ich hab da auch schon was im Auge, den neuen, kleinen Ashdown mit 15 Watt - oder den Little Bastard. Mal sehen.

Ciao

Uwe
 
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Wie im Bilder-Thread schon angekündigt, zeige ich hier jetzt mal noch ein paar Fotos von meinem neuen alten Telebass. Vor nicht allzu langer Zeit bot sich mir die Gelegenheit, an diesen sehr interessanten alten Fender zu gelangen. Die Geschichte hinter diesem Modell hat Moulin ja weiter vorne in diesem Thread schon sehr schön und ausführlich beschrieben, so dass ich das hier nicht nochmal wiederholen muss.

Das Exemplar, das ich nun hier habe, ist ein recht seltenes und besonderes, denn die vergoldete Hardware ist original! Tatsächlich habe ich außer diesem noch keinen anderen Telebass mit Gold-Hardware gesehen. Wenn nun die schwarze Lackierung auch noch original wäre, wäre der Bass ein extrem rares und begehrtes Sammlerstück - Schwarz war 1968 bei Fender noch eine Custom-Farbe. Aber der Lack ist ein Refinish von Bassart/Relicmaster in Braunschweig. Nichtsdestotrotz ist dieser Bass ein traumhaft schöner Vintage-Fender.

Der Ton ist unglaublich: fundamental und trotzdem sehr direkt in der Ansprache, und der Sustain ist enrom, dank des schweren Eschebodys und des dicken Halses. Die größte Stärke dieses Instruments ist seine unglaubliche Homogenität über alle Saiten und Lagen.

Ich weiß nicht genau, wie schwer der bass ist, es dürften etwas über 4,5 kg sein. Der Body hat keine Shapings, die Kanten sind noch nicht einmal gerundet. Das und der kräftige Hals sorgen für ein rustikales, fast schon archaisches Spielgefühl. Ich komme aber gut damit zurecht. Tatsächlich spielt sich der Bass am Gurt sogar ziemlich angenehm, weil man den rechten Unterarm prima auf der breiten Korpuszarge auflegen kann.

8500986388_e104f5cf3c_c.jpg

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was für ein geiler Bass!!
 
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und schön in Szene gesetzt... :great:

cheers, Tom
 
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Sehr, sehr schöner Bass! :great:

Es wäre mein Traum, einen solchen Bass zu besitzen. Das Nachlackieren tut einem evt. Verkaufs-Preis warscheinlich keinen Abbruch, die Arbeit sieht sehr professionell aus. Auf jeden Fall kostet so ein Bass wegen dem Paintjob nicht plötzlich nur noch die Hälfte.

Ich gebe es zu: Du hast es geschafft, zum ersten Mal in meinem Bassistenleben bin ich -neidisch. :mad:

Und wenn es ein Nash oder der "Dusty Hill"-Signature wäre, wärs mir auch egal. :p

Muß gleich meinen in den Arm nehmen und mich trösten lassen. :D

Ciao

Uwe
 
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Have mercy...;)
 
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Hat schonmal jemand nen Lefty Telecaster Bass gesehen oder einen Lefty Hals ?
Bin gerade an dem Thema und finde nix. Gibt es die Reissues als Linkshänder Modell ?
 
Kong
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Jaaaa, gesehen schon. :D

Gerade den "Dusty Hill-Signature" hab ich schon mit Reverse Headstock gesehen. War halt ausserhalb meiner Preisklasse.

@Fourtwelfe, Du hsat doch nicht nur wegen mir das Pickguard abgeschraubt...? Wäre echt nicht nötig gewesen... ;)

Ciao

Uwe
 
Burn-e
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Tschuldigung für meine Wortwahl, aber das ist wohl das GEILSTE Ahorngriffbrett an Board!
Unglaublich!
 
Telefunky
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der Ahorn ist zwar (für meinen Geschmack) tatsächlich allererste Güte, aber was du (vermutlich) meinst ist der Lack, nicht das Holz... ;)
selbiges ist auf dem Bild vom headstock gut zu sehen: ganz feine, scharf begrenzte Linien.

cheers, Tom
 

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