Vergleichstest VOX Tonelab LE und POD X3?

Geringfügig, die Endstufe ist ja relativ neutral. Am stärksten färben da die 12" Celestions.
Mir schwebt durchaus noch eine Lösung mit linearer Verstärkung vor, also ein Stereo-Keyboardamp oder dergleichen. Ist aber ein finanzielles Problem, außerdem habe ich so die Möglichkeit bei einem Totalausfall vom TLSE ganz herkömmlich mit einem amp zu spielen.
Wie wäre es denn mit einer Lösung a la Atomic mit Eminence Breitband 12ern (Eminence Beta 12 LTA Doppel-Membran LS). Einfach gegen die Celestions im 8240 tauschen. Ich werde die Speaker demnächst mal für meinen GT-8 testen, aber vielleicht hat das schon mal jemand probiert ?

SoLong
T-Rex
 
Die Variante kenn ich aus dem VOX-Forum, da hat einer seine 4x12 so umgebaut und fährt sie stereo an einer kleinen PA-Endstufe.
Soll sehr gut klingen.
Für mich allerdings nicht die optimale Lösung. Der Marshall sollte schon so bleiben, wie er ist, damit hab' ich eben immer noch die Möglichkeit mal "back to the roots" zu spielen.
 
Aaahh, danke für die Info, das gibt mir grünes Licht :) !

SoLong
T-Rex
 
na ja - dem Publikum is evtl. wurscht - ABER für mich als Gitarrist is sicher net wurscht wie sich Sounds anfühlen - denn wenn ka koscha Feeling, wie kann man dann was ÜBERZEUGEND rüberbringen ?!
Sowas is ja mehr was für Politiker - die reden ja prinzipiell irgendwas von dem net überzeugt sind - aber als Musiker möchte ich wirklich das spielen was Sache ist und da is eben SEHR wichtig wie sich das auch anfühlt was spiele - aber letztlich weiß natürlich jeder für sich was das Beste ist und da gibts auf dem Gebiet Unzähliges was oft Entscheidung beim Kauf net unbedingt leichter macht - sicher ist auch wichtig über welchen Amp & Gitarre so a Kastl kommt ...
 
Kann ich gut nachvollziehen, deine Bedenken. Und ja, wer für authentisches Spielgefühl den *Hosenbein-flatter-Druck* benötigt, wird auf dem Sektor immer Probleme haben. Da soll die Atomic-Variante noch am nächsten an einen "richtigen" amp rankommen.
Ich brauch das nicht, mir reicht es, wenn ich meine Gitarre höre, ich muß sie nicht fühlen.
 
entscheide mich gerad auch zwischen den beiden, beide gefallen mir, das tonelab etwas mehr weil es kompakter wirkt (nicht zu viele effekte), aber ein großes problem hab ich, ich brauche viele clean sounds, also richtig clean! druckvoll und clean, dabei aber trotzdem transparent. kann das tonelab das? hab hier irgendwo gelesen, dass man es geschickt einstellen muss, weil es quasi kein richtig cleanes amp model hat, man muss mit den verschiedenen volume potis agieren.

was meint ihr?
 
Kann nur für mein Desktop-Tonelab sprechen, das LE habe ich nicht, aber das Prinzip ist ähnlich: es gibt ein paar wenige Amp-Modelle, die einen sehr guten cleanen Sound erzeugen (z.B. Boutique, basierend auf Dumble), den man mit den Gain- und Valvereglern und den internen Effekten noch aufwerten kann. Gerade die eingebaute Röhre bringt hier viel.
Ob das in Hinsicht auf Vielseitigkeit ausreicht, muss man ausprobieren, für mich reicht es allemal. Da man ja an der Gitarre verschiedene Pickup-Kombinationen hat, plus ein paar cleane Amp-Modelle plus Effekte, hat man letztlich doch eine Anzahl guter unterschiedlicher Sounds. Meist kann man durch Zurückregeln des Gain und gleichzeitigem Anheben des Channel-Volume und einer zusätzlichen Prise Valve einen schönen fetten, aber noch immer cleanen Sound hinbekommen. Insofern stimmt es schon, dass Gain, Volume und Valve hier mitentscheidend sind, aber kompliziertes Geschraube ist es auf keinen Fall.
Gruß
Arndt
 
Das Tonelab LE bringt problemlos cleane Sounds. A la Vox, Dumble, Fender u.a.

Je nach Einstellung kannst Du seeehr cleane Sounds bekommen. Auch mit Humbuckern - ich habe mir ein paar prima Sounds hingebogen. Das Rezept ist ganz einfach: wenig Gain, viel Master und im allgemeinen die Gesamtlautstärke nicht zu hoch ansetzen, damit man "Luft nach oben" hat, um die cleanen Sounds optimal mit den Zerrsounds abzustimmen. Ich habe auch öfter gehört, dass User Probleme mit den Cleansounds habe, nachvollziehen kann ich das aber überhaupt nicht.

Mir persönlich fehlt beim LE ein guter Whammy-Effekt und eine Sample/Play Funktion. Ist aber eigentlich egal, weil alles andere richtig gut klingt und easy zu bedienen ist.
 
Das Rezept ist ganz einfach: wenig Gain, viel Master und im allgemeinen die Gesamtlautstärke nicht zu hoch ansetzen, damit man "Luft nach oben" hat, um die cleanen Sounds optimal mit den Zerrsounds abzustimmen. Ich habe auch öfter gehört, dass User Probleme mit den Cleansounds habe, nachvollziehen kann ich das aber überhaupt nicht.

Mit viel Master geht die Miniröhrenendstufe in die Sättigung, und dann ist est nicht mehr wirklich clean; das ist das Problem. Endstufenzerre ist nicht immer so der Bringer; mir gefällts auch nicht wirklich. Um clean zu bleiben sollte man wenig Gain, wenig Master und viel Volume einstellen. Dann aber ergibt sich doch ein recht großer Unterschied in der Lautstärke zu Overdrivesounds bei denen der Master aufgerissen wurde.

SoLong
T-Rex
 
Für alle auf der Suche nach Clean-Sounds hier noch einmal der Hinweis auf meine Homepage www.joergflocken-guitar.com

Dort sind etliche, auch "richtig" cleane Sounds des LE zu hören (z.B. bei den "Style-Demos" Funky, FunkOSoul, Country und Poppy). Da kannst Du Dir, denk ich, einen guten Überblick verschaffen, ob die Cleansounds des LE etwas für Deinen Geschmack sind.

Es ist aber in der Tat leider etwas "frickelig" diese zu Programmieren.

Viele Grüße
 
Mit viel Master geht die Miniröhrenendstufe in die Sättigung, und dann ist est nicht mehr wirklich clean; das ist das Problem. Endstufenzerre ist nicht immer so der Bringer; mir gefällts auch nicht wirklich. Um clean zu bleiben sollte man wenig Gain, wenig Master und viel Volume einstellen. Dann aber ergibt sich doch ein recht großer Unterschied in der Lautstärke zu Overdrivesounds bei denen der Master aufgerissen wurde.

SoLong
T-Rex

Ok, Begriffsverwurstelung meinerseits! Ich meinte natürlich die Lautstärke des Patches/Programms, welches man voll aufdrehen sollte und den Rest eher gedämpft. Aber wir wissen wohl beide, wie man das macht.... ;)
 
ok, vielen dank für eure erfahrungsberichte.
wie sieht es bei dem pod x3 aus? wenn man von den beschreibungen ausgeht hat er ja einige cleane amp models drin, aber kann man die auch alle einsetzen oder gibt es da in der realität evtl auch probleme, dass diese dann leiser erscheinen als die verzerrten models?
bzw: es gibt da ja die line6 models für clean, von denen ich ausgehe, dass die egal wie hoch man gain einstellt nie verzerren und dann noch einige simulationen von "realen" amps - wie gut sie das original treffen sei erstmal egal - die wenn man gain weiter aufdreht auch zerren (tweed, ac30). aber in wie weit kann man diese clean benutzen?
 
ich finde die cleansounds super. wenns mit der lautstärke nicht passt kann man das ja ganz einfach einstellen ;) kann auch bei lautstärke spielen ohne dass es verzerrt, dazu einfach die mastre volume vom x3 bissl zurückdrehen.
mfg
dennis
 
Achtung, es folgt eine rein subjektive Meinung: Der neue POD klingt immer noch weit schlechter als zB. das das Vox TLLE oder das GT-8. Der Grundcharakter des POD ist und bleibt kalt, digital und "belegt". Daran hat auch die neue Version nichts geändert. Alter Wein in neuen Schläuchen. Geniales Marketing, mittelmäßiges Produkt. IMHO....
 
Mit viel Master geht die Miniröhrenendstufe in die Sättigung, und dann ist est nicht mehr wirklich clean; das ist das Problem. Endstufenzerre ist nicht immer so der Bringer; mir gefällts auch nicht wirklich

Also, wenn ich das richtig verstanden hab, kann man hier noch die Verzerrung etwas "körniger" machen?
Dieser Effekt, gefällt mir eigentlich sehr gut, da ich bei meinem Screamer (ENGL-Top) gerade mit, im Vergleich zum Hardcore/Heavymetal - Lager, geringeren Gain-Reservern arbeite, die aber dann mit der Endstufe knackiger mache.

Funktioniert das beim Tonelab LE also nach demselben Prinzip?
 
Achtung, es folgt eine rein subjektive Meinung: Der neue POD klingt immer noch weit schlechter als zB. das das Vox TLLE oder das GT-8. Der Grundcharakter des POD ist und bleibt kalt, digital und "belegt". Daran hat auch die neue Version nichts geändert. Alter Wein in neuen Schläuchen. Geniales Marketing, mittelmäßiges Produkt. IMHO....

genau sowas habe ich befürchtet als ich den pod kaufe bzw. testete, kalter digitaler sound.. ich finde aber z.B. den overdrive sehr röhrig warm, fast so warm wie wenn ich an meinem amp (Marshall Studio 15 vollröhre) leicht verzerre. naja anssichtssache halt,ne :):) muss jeder für sich entscheiden, welches gerät seinen vorlieben entspricht.
Mit fliegerischen Grüßen
Dennis
 
Hallo,

diejenigen, welche sich beim X3 eine Verbesserung der Klangqualität und der Dynamik
versprechen, kann ich "beruhigen": er klingt schlimm. Habe das Ding 2 Tage programmiert um ihn auf einer Live Produktion zu benutzen. Es war wirklich ernüchternd.
Der Pod ging retour.
Habe nichts gegen digitale Modeler (habe Guitar Rig und finde es gut) aber ich glaube
das Line 6 einfach zuviel Zeit in die Werbung investiert. Leider fahren die Kids voll drauf ab. Es ist gerade für Anfänger viel sinnvoller in einen kleinen Amp (wie z.B.
Classic 30 oder ähnliches zu investieren. Das zahlt sich auf lange Sicht auch finanziell aus.
Wer mit dem Pod glücklich ist soll natürlich meinen Kommentar überspringen ...
Grüße Alex
 
mal eine frage an die tonelabLE spezis hier: kann man mit dem S/P DIF ausgang auch direkt aufnehmen oder lassen sich da nur die presets editieren?
 
S/PDIF ist nur ein Audioausgang; editieren geht über die Midischnittstelle.

SoLong
T-Rex
 
Ich habe das Tonelab LE heute bekommen und muss sagen, dass bei dem Gerät alles, was hier gesagt wurde, definitiv zutrifft!
Das Gerät klingt bei Powerchords sehr Amplike, auch die Tonregler beeinflussen sich gegenseitig. Ein Pluspunkt meiner Meinung nach.
Aber auch der Nachteil des "Soundbreis" (wie immer man es auch definieren mag) kommt besonders beim Abdämpfen der hohen Saiten zum Vorschein.
Es fehlt da leider an Druck. Mag auch hier wieder Ansichtssache sein.

Positiv fiel mir der etwas klarere Sound über den optischen Ausgang auf.

Passive Tonabnehmer (X2N - DiMarzio) gefielen mir hier besser als die EMG's meiner Schecter.

Wohl oder übel werde ich es gegen das POD XT oder X3 austauschen.

Hat jemand zufällig Erfahrungen mit dem Digitech GNX 3000 gemacht? Ein Schmankerl ist da ja der DBX Microphonvorverstärker. Wäre dankbar für Erfahrungsberichte...
 

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