Dir ist klar, dass der Plexi auch nicht recht viel anders zerrt, wenn man ihm einen PPIMV einbaut, der eben das Signal VOR den Endröhren abschwächbar macht und dadurch die Lautstärke vermindert? Klar klingt das noch etwas anders als wenn man die Röhren an den Rand des Exitus jagt, aber das ist gegenüber dem Unterschied zu einem Amp, der nur in den Vorstufen und NICHT in der Phasenumkehrstufe zerrt, echt vernachlässigbar.
hallo onestone,
wie ein plexi mit PPIMV klingt, weiß ich (noch) nicht.
und wo genau das zerren in der endstufe erzeugt wird, weiß ich auch nicht.
wenn ich diese und ähnliche diskussionen richtig verstanden habe, setzt bei einem aufgedrehten röhrenamp eine endstufensättigung ein, die sich in einem zunächst komprimierenden und später in einem verzerrten klang äussert.
du siehst, ich bin bei näherem hinsehen noch nicht mal mit technischem halbwissen gesegnet.
in einem punkt habe ich allerdings eine SEHR klare vorstellung:
um meine musikalischen vorstellungen umzusetzen, brauche ich bestimmte klangbilder und verstärkereigenschaften, die ich von den klassischen amps geliefert bekomme und von modernen mastervolume/zerre in der vorstufe - amps aus genannten gründen nicht ("nasaler, trötiger, enger und damit für mich unbrauchbarer").
ich verstehe als laie selber nicht, warum das so ist.
ich denke nur, wenn es technisch möglich wäre, in der vorstufe das gleiche spielempfinden und den gleichen sound zu erzeugen, wäre es schon hergestellt worden, wie der hype um kleine 5 w amps vermuten lässt.
nur habe ich bislang noch nichts dergleichen in die finger bekommen.
gruß hanno