Warum finden manche Menschen das Akkordeon schrecklich?

Warum empfinde ich diesen thread als schrecklich?

Na dann frag ich doch mal: warum?

-> Was empfindest du hier so schrecklich?


Es scheint in der Natur der Internets zu liegen, dass zu jedem Thema eine gewisse Grauzone gehört, die der eine oder andere Teilnehmer entsprechend weit ausdehnt. Und es gibt eine Unmenge an Usern, die oftmals einfach drauflos antworten ohne sich erstmal zu vergewissern unter welcher Fragestellung sie überhaupt etwas zum Besten geben.

Auf der anderen Seite ist es auch jedem User selber überlassen, dies kundzutun, wenn er der Meinung ist dass sich die Debatte zu weit vom Thema entfernt - solange dies klar formuliert wird und in der Formulierung höflich bleibt;). Das ist eigentlich der Idealzustand eines Internetforums ... weil das hier zumindest in diesem Forum nicht in der Form funktioniert hat, wie erhofft sind "Moderatoren" überhaupt erst ins Leben gerufen worden.

Normalerweise achten wir als Moderatoren schon auch darauf, dass das Thema nicht zu sehr zerfleddert und relativ dicht dabei bleibt - allerdings sind wir hier in der "Plauderecke" und da lassen wir durch aus auch eine etwas größeren Toleranzkreis zu und versuchen eher zurückhaltend zu agieren.
 
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Wäre dir mit einem Thread zum Thema " Was können wir tun, um das Image des Akkordeons zu verbessern" geholfen?
das ist lieb, mir Hilfe anzubieten, aber ich bin auch nicht auf der Suche nach einem Alternativthema.
Dein Themenvorschlag jedoch wäre jedenfalls wesentlich konstruktiver.
Na dann frag ich doch mal: warum?-> Was empfindest du hier so schrecklich?
Ich mag mich nicht wiederholen, wer mag: zur Beliebigkeit oder Relevanz des Themas.
natürlich ist dieses Forum auch und in erster Linie ein "soziales Netzwerk". Und man kann sagen "dann lies den thread doch einfach nicht". Fände ich eine Missachtung derer, die sich die Mühe (den Spaß?) machen, was beizutragen. Und Negativthemen sind halt doch die anregendsten ...
in der Formulierung höflich bleibt;)
?

wie so oft: nix für ungut, Michelangelo 70 wartet - meine Frau wünscht, ich möge es mir "draufmachen" ...

schönes Wochenende - W.
 
Warum dieser Thread schrecklich ist? Weil jetzt, nachdem ich mich durch 19 hochinteressante Seiten und Meinungen durchgekämpft habe, fast alles gesagt ist? Sämtliche negativen Projektionen in einem Topf. Mein Akkordeon und ich - das ist eine ganz enge Beziehung, eine Trennung aus irgendwelchen Sachzwängen ungeheuer schmerzlich. Da fehlt etwas von mir. Es gibt Stücke, die erreichen sofort mein Herz und verzaubern mich, andere finde ich "schrecklich", sie bleiben weg von mir und ich höre einfach nicht zu, wenn ich nicht flüchten kann. Mögen andere ihr musikalisches highlight dabei erleben. Dazu gehören die sogenannten "Schenkelklopfer". Volkslieder, liebevoll und einfühlsam gespielt, gönne ich mir ab und zu auch zur Entspannung. Immer trainieren erschöpft auf Dauer.

Ich denke, so geht es jedem leidenschaftlichen Musiker mit seinem Instrument. Es ist gefühlsgesteuert, welches "unser Instrument" wird.
Ich mag Katzen nicht besonders, was "manche" ganz schrecklich finden. Wie kann man nur!
Eine Katzendiskussion wollte ich keinesfalls anschieben, nur sagen, dass wir ohne Beckmesserei mit der Musik umgehen sollten. Ich höre so gerne auch klassische Gitarrenmusik. Hinreißend. Aber die Gitarre ist nicht mein Instrument.
 
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Es gibt Stücke, die erreichen sofort mein Herz und verzaubern mich, andere finde ich "schrecklich", sie bleiben weg von mir und ich höre einfach nicht zu, wenn ich nicht flüchten kann

An dem Satz bin ich grad hängengeblieben und hat mich nachdenken lassen.

Würden alle Leute so denken, wäre vermutlich vieles viel einfacher. - Auf der andere Seite gibts aber eben auch Menschen, die eine sehr viel ausgeprägtere Meinung speziell über sich haben und der Ansicht sind: "Was mir nicht gefällt kann nicht gut sein"... Und damit nicht genug muss diese Erkenntniss auch gleich allen verkündet werden: Das ist schrecklich, was ihr da spielt!


Ich mag mich nicht wiederholen

Ja, auch hier sind die Menschen unterschiedlich und unterschiedlich ausgeprägt - ich z.B. lebe zu einem guten Teil von Wiederholungen und deren Abwandlungen.

Drum macht es mir auch nichts aus, das gleiche Thema zum x-ten mal aus der x-ten Perspektive zu betrachten. Und drum stört es mich auch nicht, dass nach gewisser Zeit sich die Argumente wiederholen. Reine Wiederholungen sind es jedoch trotzdem nicht. Denn es sind immer wieder leichte Abwandungen dabei, die neue Perspektiven zeigen und neue Gedanken zulassen.
 
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Warum dieser Thread schrecklich ist? Weil jetzt, nachdem ich mich durch 19 hochinteressante Seiten und Meinungen durchgekämpft habe, fast alles gesagt ist?QUOTE]

Es ist alles gesagt - nur nicht von jedem

Ich bin ganz Karl Valentin´s Meinung :great:

Das ist sehr sinnfrei, ob jemand Vanille-Eis oder doch lieber Schoko-Eis bevorzugt.

Ich finde die Gitarre offen gestanden besser als die Quetschkommode. Trotzdem mag ich Quetschi auch sehr gerne - ist doch egal, was der eine oder andere dazu meint. Es ist nur eine Meinung und auf die Meinung anderer wird niemand einen Einfluß haben. Viele mögen Cello. Ich habe mir noch mal Cello-Musik angehört. Kann ich nix abgewinnen. Soll man darüber jetzt Diskussionen führen?

Der eine mag es - der andere läßt es bleiben.

C´est la vie.

:)

Toni


P.S.: :eek: ich habe letztens jemand sagen hören, er mag überhaupt nicht gerne Musik hören. Das hat mich gewundert :confused:
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Es ist alles gesagt - nur nicht von jedem

Ich bin ganz Karl Valentin´s Meinung :great:

Das ist sehr sinnfrei, ob jemand Vanille-Eis oder doch lieber Schoko-Eis bevorzugt.

Ich finde die Gitarre offen gestanden besser als die Quetschkommode. Trotzdem mag ich Quetschi auch sehr gerne - ist doch egal, was der eine oder andere dazu meint. Es ist nur eine Meinung und auf die Meinung anderer wird niemand einen Einfluß haben. Viele mögen Cello. Ich habe mir noch mal Cello-Musik angehört. Kann ich nix abgewinnen. Soll man darüber jetzt Diskussionen führen?

Der eine mag es - der andere läßt es bleiben.

C´est la vie.

:)

Toni


P.S.: :eek: ich habe letztens jemand sagen hören, er mag überhaupt nicht gerne Musik hören. Das hat mich gewundert :confused:
 
Ich bin fleißig am Lesen-Nachholen, hab noch nicht alles geschafft - aber hier muß ich gleich mal antworten...

...das, was steckengebliebene Anfänger und (glückliche) Dilettanten so spielen...
...drum kriegt man dann die ganzen Dilletanten hautnah zu hören...

Hehe, voll erwischt: JA, das bin ich!
Ich bin in den Augen von guten Spielern ein Anfänger & Dilettant.
Sogar schon von weniger guten Spielern...
:dizzy:
Was solls - ich kenne eben meine Grenzen der technischen Ausführung und auch die meiner Kreativität.
Ganz zu schweigen von dem eher nicht vorhandenen Speicherplatz meiner Festplatte, um mir neben leichten Stücken auch komplizierte Stücke so auswendig zu merken, daß ich sie besser lernen kann!
Denn vom Blatt spielen kann ich leider nicht...

Aus mir wird daher NIE was viel Besseres werden - aber ich werde deswegen zumindest nie langfristig deprimiert sein.
Und wegen meiner begrenzten Leistung wird es von MIR auch NIE ein Video auf U-Tube geben!
Hier in diesem Hobbyrahmen finde ich es aber okay, auch Stücke schon hochzuladen, die noch eine Menge Verbesserungspotential haben - manch andere jedoch nicht: deren Problem!
:thumb_twiddle:
Müssen sie dann eben weiterscrollen - zum Glück gibt es ja bei der Soundcloudeinbindung keine Autostartfunktion...
Und zum Glück muß man auch keinen Leistungstest machen, um hier Mitglied werden zu dürfen.

- - - - - - - - - -


Ich hatte auch viele Jahre dieses altbekannte Musikantenstadl-Klischee im Kopf - und zusätzlich noch eine persönliche Abneigung wegen einer verhassten Klassen-& Musiklehrerin in der Schule.
Fand das Instrument an sich eigentlich schön und dieses Negative ganz traurig - aber lernen?
Oh nee, lieber nicht...dann lachen ja alle!
Wie blöd von mir!
Das hab ich mich tatsächlich erst getraut, als eine Freundin einen Erwachsenen-Kurs machte und ich einfach die Chance nutzen wollte, mit IHR zusammen Spaß zu haben.
Alle Vorurteile und die negative Besetzung des Instrumentes durch diese Lehrerin verschwanden schlagartig!
Es macht mir großen Spaß - auch auf niedrigem Niveau.

Aber ich habe hier in meinem persönlichen Umfeld als einziger "Akko-Besitzer" (ich sag jetzt mal extra NICHT "Spieler" ;-)) schon viele positiv überraschte Leute sagen hören:

"Oh, das ist aber schön - ich heul gleich!"
"Hätt ich ja nie gedacht!"
"Ich musste das den ganzen Tag singen" und so ähnlich...

Ich schlag hier also meine eigene kleine Bresche für das Akkordeon - sogar bei Leuten, die das Akko GAR nicht mochten.
Und es kommt hier wirklich nicht auf spezielle Virtuosität an, sondern ALLEIN auf die Stücke, die ich spiele.
Auch nur mit der vielgehassten HumTa-Begleitung - na und?
Eine ins Herz gehende Melodie ist viel wichtiger!
:heartbeat:
Es gibt so viele kleine wunderschöne Stücke, die fast keiner kennt!
Die es wert sind, hervorgekramt und gelernt zu werden.

JA - ich bin ein Anfänger / ein Dilettant - aber ein glücklicher!
Und mache meiner Familie & meinen Freunden damit eine Freude - das ist doch schön!
:m_akk:
Ich möchte es nicht nur deswegen sein lassen müssen, weil es nicht perfekt ist.
Ich gehe damit niemandem auf die Nerven - okay, meinen direkten Nachbarn vielleicht?
DIE mögen nämlich eher Musikantenstadl...
Aber die nerven mich mit ihrer extremen Spießigkeit so doll, daß das nur ein wenig Gerechtigkeit ist... :evil:


Lieben Gruß von Karin :)
 
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Hallo Karin
Da hast Du mir aus der Seele geschrieben. Das ist bei mir genau so! kann es nur nicht so gekonnt formulieren. Ich bin totaler Späteinsteiger und kämpfe mich durch das Haas Buch. Mal habe ich Frust, mal fühle ich mich wie ein König. Für mich ist es entscheident ob das was ich auf dem Akko hervorbringe für mich schön ist, das es mich berührt und froh stimmt. Egal ob ich Anfänger oder Dilettant bin.

Lieben Gruß von Hafbier
 
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Da hast Du mir aus der Seele geschrieben...
Das freut mich...

Ich sollte vielleicht noch was ergänzen, bevor es Mißverständnisse gibt!

Ich fühle mich NICHT persönlich angegriffen durch eure Ansichten - ich kann sie teilweise sehr gut nachvollziehen!

Ich möchte aber auch auf meinem eigenen Niveau spielen dürfen, mir nicht die Freude verderben lassen und einfach genießen, was ich mache.
Hab ja schon vorher soo viel Zeit verloren, daß ich nicht noch zwanzig Jahre üben kann...

Liebgemeinte Aufforderungen von Freunden, doch mal auf der Straße zu spielen, quittiere ich mit einem entrüsteten Vogelzeigen!
Und bis auf das Spielen bei der Goldenen Hochzeit von den Eltern einer Freundin, hab ich bis jetzt ALLES abgelehnt, wofür man mich haben wollte.
Da waren Sachen dabei, die ich echt gerne gemacht hätte - wenn ich sofort wirklich zuverlässig fehlerfrei spielen könnte!
Dabei waren ein u.a. Kindergartenfest, eine Ausstellungseröffnung von einer Fotografin und (ich fühlte mich zwar total geehrt, musste aber ablehnen) die Beerdigung eines Akkordeonspielers!
Stellt euch vor, ich hätte mich da mehrfach verhauen.
Ich wollte ja nicht, daß die über MICH weinen, noch, daß die alle anfangen, zu tuscheln und zu lachen...:confused1:

Ich bin ein Nervenbündel, wenn es live wird!
An das/den Zoomi hab ich mich durch häufiges Mitlaufenlassen schon so gewöhnt, daß es mir nicht mehr die Schweißperlen auf die Stirn bringt, wenn die rote Lampe leuchtet.
Alles wieder löschbar - muß keiner hören.

Wer selber GAR NICHT spielt, hat da ja ganz andere Auffassungen von meiner "Leistung"...
Wenn ich hier was hochlade, ist das meist nicht gleich der erste Aufnahmeversuch.
Ich kenne also die Diskrepanzen und lehne mich da nicht aus dem Fenster...

Habs eigentlich auch noch mit für diejenigen aufgeschrieben, die hier (fast nur) still mitlesen, sich so wenig trauen und sich sogar vielleicht für ihre Liebe zum Akkordon schämen oder wegen unwilliger Verwandschaft / verständnisloser Freunde damit verstecken.

Man sollte mutig sein und dazu stehen - das kann sehr befreiend sein.
Es zählt nur, wie man sich selbst damit fühlt.


Lieben Gruß nochmal von Karin
 
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.
Ich spiele totale gerne Akkordeon - quasi v e r n a r r t . . . . . . . . (deutsch ist eine tolle Sprache - Anmerkung des Autors
.
Meine Sony-Aufnahmen - die wiederum - gar schröckölich
.
Also - in etwas schreckliches verliebt sein - das ist wahre Liebe.
.
 
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Es gibt hier - wie überall - die Musiker, die schon lange spielen und vielleicht sogar professionell auftreten. Da kann es gar nicht anders sein, als dass sie von einer bestimmten Ebene aus das Akkordeon und die Musik bewerten. Und zum Teil haben sie ganz einfach Recht. Das, was häufig zum besten gegeben wird, ist unterirdisch. Damit meine ich, dass auch wirklich gut gespielte Volksmusik ein Stimmungsaufheller sein kann.
Ich finde aber, das Akkordeon hat SEINE Musik und macht es deshalb für mich einzigartig. Klassische Stücke, Opernmusik gehören nicht unbedingt dazu. Es gibt ganz wenige Ausnahmen, wo ich sagen würde, da war das Akkordeon richtig. Nikolai Tschajkin gehört dazu. Ksenija Sidorova hinreißend ihre Seguidillas. Aber höre ich mir das öfter an? Eher nicht.
Das Akkordeon ist ein Akkordeon, ist ein Akkordeon.

Nun noch ein paar Bemerkungen zu Karin: Ich spiele in allererster Linie für mich, wage mich gerne in neue musikalische Gefilde (Blues) vor und brauche Wochen (!), um ein Stück so verinnerlicht zu haben, dass ich mich selbst hören mag. Vorspielen mag ich nicht, kann ich nicht, meine Finger verrutschen und ich habe Herzklopfen, wenn ich an die schwierigen Stellen komme. Aber wenn meine Nachbarn sagen, es sei so schön, was ich da spiele, dann bin ich auch glücklich. Es ist für mich ein immerwährendes Bemühen um den Satz: "Na, geht doch!" Ich spiele auch mit anderen zusammen, im Duo, 1. und 2. Stimme, aber auch mit anderen Instrumenten (Okarina). Da ist bei einem Erfolg die Freude besonders.

Auch den Tieren gefällt mein Spiel. Mein Hund liegt zu meinen Füßen bzw. auf ihnen und döst auch bei fortissimo weiter. In der Voliere fangen die Sittiche an zu zetern und die Hühner sammeln sich und hocken sich um mich herum und putzen sich.
 
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Damit meine ich, dass auch wirklich gut gespielte Volksmusik ein Stimmungsaufheller sein kann.
Genau so ist es.

Ich bin als Alleinunterhalter mit Keyboard und Gesang unterwegs. Bei solchen Events kann man ein Akkordeon meist nur für ca. 5 Stücke einsetzen, dann nimmt das Interesse des Publikums schnell wieder ab.
Die Leute wollen Charts hören - und die so Original wie möglich.
Zu Hause mach ich es für mich umgekehrt. 99% Akkordeon.

Als Musiker (mir ist der Begriff Musikant lieber) sollte man möglichst viele Stilrichtungen spielen oder zumindest akzeptieren.
Ich finde es ziemlich engstirnig, wenn jemand meint, nur klassische Musik oder Jazz etc. wären "würdige" Musik.

Ich kann einzig und allein mit Free-Jazz nichts anfangen. Damit kann ich leben :D
 
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Als Musiker (mir ist der Begriff Musikant lieber) sollte man möglichst viele Stilrichtungen spielen oder zumindest akzeptieren.

Lieber truk, das ist eben die Frage, ob man Musik für sich, für die eigene Zufriedenheit macht oder darauf hin arbeitet, vor Publikum aufzutreten. Ich sage mal ganz ketzerisch, dass ich keine so große Lust habe, vorzuspielen, was andere viel besser können. Da wundert's nicht, wenn das Publikum irgendwann gelangweilt ist, denn man kennt das ja und weiß schon, was kommt. Wie bei einem Roman, dessen Ende schon nach 3 Seiten klar ist. Aber auch die Bespaßung eines Publikums will gekonnt sein.

Für mich ist das Akkordeon eine unerschöpfliche Möglichkeit kreativ zu sein. Im Augenblick arbeiten wir (meine Duo-Partnerin und ich) an eigenen Liedern und Stücken, unterstützt von unserem Lehrer, der ein wirklicher Ausnahmemusiker ist.

Das Akkordeon ist ein sehr ambivalentes Instrument, das Spaß und Feierstimmung erzeugt und dort auch sein Publikum findet, schunkeln, fröhlich sein und einen netten Abend haben. Es ist aber auch eine unerschöpfliche Quelle, seinen Gefühlen Ausdruck zu geben, seiner Sentimentalität, seiner Liebe, seiner Trauer, seiner Wut.......... Ein Musiker, der das imstande ist mitzuteilen, hat ein anderes Publikum, das genau deshalb zu einem Konzert kommt.
 
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Servus Backmischung,
freilich hast du recht mit deiner Aussage - es ist halt auch abhängig vom Publikum. Wir sind eine Fremdenverkehrsregion und da spielen wir halt viel vor "Preiß'n" und Holländern.
Und ich behaupte mal, dass ich ganz gut Oberkrainer-Musi machen kann. :)
An dem wird's nicht liegen, wenn die Aufmerksamkeit nach 5 fetzigen Polkas nachläßt. Sicher gibt's und gab's auch schon Situationen, da wollten die Gäste mehr davon - wenn ich mich da richtig erinnere, war da das Publikum dann meist jünger.
 
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@truk
Ich kann mir die Oberkrainer Musi nicht anders vorstellen, als mit Stimmung, Wein und netten, gut gelaunten Leuten drumherum. Man wird nicht brav da sitzen und "lauschen" wie in einem Konzert. Es ist ja das, was ich meinte. Die Musi löst Stimmungen aus und Volksmusik hat genau da auch ihren Platz, wenn sie gut gespielt wird.
 
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Ich mache alles fast nur noch mit Gesang:
- Mackie Messer
. Nathalie
- Wiener Lieder
- Auf der Reeperbahn
- alte deutsche Lieder
- e3in paar Englische (Harlem nocturne, und so)
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und dabei das Akko ganz weit zurücknehmenh, ganz zärtlich und fein
.
Das gefällt mir selbst sehr gut
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ist mir total egal was andere dazu meinen
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denen gefällt es aber auch
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Meine Sony-Aufnahmen wiederrum sind so scharf und so hell - ich probiere es die tage mal wieder......
Aber diese Sonyaufnahmen waren bisher immer wie so ein total überbelichtetes Foto - grausam..........
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Für ´nen Laien ist es wichtig, dass man sich selbst freut, bei ´nem Profi ist das natürlich anders.
.
 
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