was bedeutet das eigentlich, phantomspeisung?

von codyallen, 16.10.06.

  1. codyallen

    codyallen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.10.06   #1
    ich habe diese soundkarte:

    ESI ESP 1010 19", 8 anloge I/Os, SPDIF etc Musicstore

    ich habe jetzt mal die zwei Mikrofoneingänge mit zuschaltbarer
    Phantomspeisung ausprobiert.netzteil angeschlossen und los.aber ich merke keinen unterschied.......
    wo liegt hier der unterschied ob ich ein mikro an einem normalen eingang anschliesse oder an die mit der 48 Volt Phantomspeisung ?
    ist der unterschied hörbar? ich habe bei beidem nur ein paar worte ins mic gesprochen und das klang beides gleich..............
     
  2. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 16.10.06   #2
    Es gibt zwei große Arten von Mikrofontypen: Dynamische und Kondensatormikrofone.
    Dynamische sind genau wie ein Lautsprecher aufgebaut, werden halt nur andersrum benutzt (man kann z.B. einen Kopfhörer auch als Mikrofon misbrauchen). So ein Mikrofon hast Du wahrscheinlich.
    Bei Kondesnatormikros dagegen ist die MEmbran eine Seite eines Kondensators. Wenn die Membran schwingt, dann ändert sich der Abstand der beiden "Platten" (ähm, wie nennt man das eigentlich offiziell bei einem Kondensator?), dadurch ändert sich die Kapazität, und dadurch wird dann auch die Spannungsänderung erzeugt. Damit ein solcher Kondensator aber in dieser Form eingesetzt werden kann, muss eine Spannung anliegen. Daher funktionieren Kondensatotmikros nur, wenn sie enterepchend mit Stromversorgt werden. Und das wiederum geschieht in den meisten Fällen über die Phantomspeisung, also dass eingfach über das Mikrofonkabel zusätzlich der Phantomstrom geliefert.
    Zusammengefasst heißt as also für dich: Am Sound ändert sich nichts, das hat damit nichst zu tun. Aber wenn Du ein Kondensatormikro anhscließt, musst Du die Phantomspesiung aktivieren, da das Mkro sonst nicht funktioniert .
     
  3. Blutkuss

    Blutkuss Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.10.06   #3
    Wie ist das eigentlich, hab momentan an meinem Mixer 2 Mikrofone angeschlossen. Ein dynamisches und ein Kondensator. Jetzt hat das Pult aber nur eine Phantomspeisung, die bei Aktivierung für das ganze Pult aktiviert ist, ohne Kanalbestimmung.

    Kann ich die Phantomspeisung aktivieren (brauch sie ja fürs Kondensator-Mikrofon) und zudem auch parallel das dynamische Mik benutzen?! Oder wird das dynamische daduch irgendwie beschädigt?!
     
  4. gitarrensüchtler

    gitarrensüchtler Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.10.06   #4
    nein, das macht nix.

    an die profis:aber bändchenmikros würds beschädigen, oder?
     
  5. Gast 23432

    Gast 23432 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.10.06   #5
    Nicht, wenn der Ausgang symmetrisch ist, elektronisch oder trafosymmetriert.
    Auch Profi-CD-Player o.ä. mit symmetrischem Ausgang ist es gleich, ob die Phantom anliegt oder nicht.
    Gefährlich könnte es bei unsymmetrischen Geräten in Verbindung mit selbstgebastelten Kabeln werden - aber dafür gibt es ja dann DI-Boxen. Die ganz einfachen haben einen Übertrager drin, den man auch als Trenntrafo (in diesem Zusammenhang) bezeichnen kann.
     
  6. codyallen

    codyallen Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.10.06   #6
    ich möchte jetzt die e-gitarre aufnehmen mit einem sm57.welchen anschluss nehme ich da ? kann mir da jemand helfen? kann ich da einfach einen der eingänge nehmen ohne vorverstärkung?
     
  7. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 17.10.06   #7
    Das SM57 ist ein MIkrofon, also gehört es in einen Mikrofon-Eingang, also einen mit Vorverstärkung. Die Phantomspeisung hat mit der Vorverstärkung übrigens gar nichts zu tun.
     
  8. codyallen

    codyallen Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.10.06   #8
    also stecke ich das mic einfach in einen der beiden xlr eingänge?
    wenn ja? müsste ich dadurch nicht auch ein lauteres signal bekommen?
    denn das kann ich eben nicht feststellen!
     
  9. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 17.10.06   #9
    Ja.
    Es müsste lauter sein als die Klinken-Eingänge
    Das muss irgendwo die Vorverstärkung regelbar sein. LIne-Signale haben einen definierten Pegel, daher stekt man sie einfach in einen Line-Eingang und es passt. Line-Eingänge haben daher auch keinen Gainregler.
    Mikrofone dagegen habe unterschiedliche ausgangspegel (kommt ja auch drauf an, wie laut die aufzunehmende Quelle ist), daher haben Mikrofoneingänge in der Regel einen Gainregler, mit dem sich die Vorvestärkung regeln lässt. Die ESI hat nun tatächlich keinen "echten" Gainegler am Gerät. Dann muss man das aber irgendwo in der Software reglen können. Steht denn dazu nichts in der Anleitung?
     
  10. codyallen

    codyallen Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.10.06   #10
  11. ars ultima

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    Erstellt: 17.10.06   #11
    Ja, genau das ist es, Du musst den Eingang eben auf "M" stellen.
     
  12. codyallen

    codyallen Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.10.06   #12
    ich will ja nicht nerven, aber habe eben mal ausprobiert:

    als erstes mic an klinken eingang 1 ran und auf m gestellt und stimme aufgenommen.
    dann mic an xlr eingang auf m und wieder stimme aufgenommen das war beides zwar lauter aber gleichlaut......... ich habe es jetzt so verstanden das die vorverstärkung nur an den beiden xlr ist,oder bin ich auf dem holzweg?
    übrigends danke für die hilfe.
     
  13. ars ultima

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    Erstellt: 17.10.06   #13
    Hätte ich jetzt auch gedacht, aber bei deiner Soundkarte ist es offenbar etwas anders. In der Beschreibung steht ja auch nichts von XLR oder KlLinkeneingängen, sondern nur "Eingang 1 +2". Offenbar werden die Buchsen in der Kiste einfach zusammengeführt...
     
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