Wie erkenn ich in welcher Tonart ein Lied gespielt wird

von lokerich, 30.11.06.

  1. lokerich

    lokerich Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.11.06   #1
    Ich habe mich gestern über das improvisieren etwas schlau gemacht. Da kam ich natürlich auf den Workshop von haoschi oder wie der nette Mann heißt ^.^... Hab natürlich direkt die blues scale gelernt. Aber man muss ja wissen wo die einzelnen Pattern gespielt werden und das hängt von der Tonart ab in der ein Lied gespielt wird ( C-Dur, A-Dur/moll usw.) wie erkenn ich jetzt bei einem Lied z.b. wet sand aus stadium arcadium von den Red hot chili peppers in welcher tonart das lied gespielt wird?
    Könnt ihr mir gleichzeitig nochmal sagen wo die pattern 1-5 d.h auf welchem bund sie gespielt werden
     
  2. Howas Party

    Howas Party Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.11.06   #2
  3. Konstantin

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    Erstellt: 30.11.06   #3
    Die Tonart siehst an den Vorzeichen, ob es b's oder #'s sind und wie viele davon vorhanden sind.

    Bei keinen Vorzeichen hast du einer C-Dur bzw (die parallele Molltonart) A-Moll Tonleiter.

    Guck am Besten mal da rein: http://de.wikipedia.org/wiki/Quintenzirkel

    Du könntest allerdings sinnvollerer Weise zu den Akkorden passende Skalen spielen, da ich nicht glaube, dass der Song nur aus einem Akkord besteht ;)

    Hoffe, dass du das meintest ;) Deine letzte Frage versteht ich nicht...

    Gruß
     
  4. Surtr

    Surtr Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.12.06   #4
    Solange das Stück nur aus Toneitereigenen Akkorden besteht, was wohl bei den meisten Stücken á la RHCP der Fall ist, reicht eine Leiter aus, man muss nur darauf achten, was man auf die geraden Zählzeiten spielt, am Anfang am besten auf Grundton, Terz, Quinte gehen.
    Und die Tonart lässt sich am sichersten durch die verwendete Akkorde feststellen, Vorzeichen sind ja meistens nicht angegeben in tabs.
    In 90% der Fälle entspricht zb. der erste Akkord auch der Tonart des Stücks, sicherer lässt es sich feststellen, indem man die darauffolgenden untersucht, manchmal fängt ein Stück zb. auch mit der sechsten Stufe an, zb.: es - g - D - g, die Tonart wäre in dem Fall g-moll, was man vor allem an der V-I Verbindung immer gut sehen kann.
     
  5. Stoney

    Stoney Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.12.06   #5
    wet sand ist afiki in 2 tonarten gespielt - grundsätzlich in C-Dur (wobei es vllt auch G-Dur sein könnte ... ) und das ende+solo (wo die beggleitung E F#m G#m usw) ist, glaub ich A-Dur ... aber leider weiß ich das nimma mehr so gnau .. muss mal daheim nachgucken, dann sag ichs dir!

    ansonsten muss ich Surtr recht geben ... meistens sind die Songs von dne RHCP in einer tonart ...
    ausnahmen sind meist solos (zb californication) oder songs wie "around the world" - da werden afaik 3 tonarten gespielt!^^
     
  6. Miles Smiles

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    Erstellt: 07.12.06   #6
    Ich versuche dazu zu improvisieren und versuche ein Pentatonik-Schema in irgendeiner Lage anzuwenden. Wenn ich das Schema in allen 5 Tönen sauber anwenden kann, habe ich auch die Tonart. Sofern die nicht ständig wechselt.

    Beim Suchen, gehe ich von einem Ton aus, der sicher dazu passt und arbeite mich vor, indem ich ausprobiere, ob von diesem aus eine Sekund oder Mollterz besser passt. Dann gehe ich auf die nächste Saite oben oder unten ist egal und probiere vom selben Bund aus, auf dem ich den ersten Ton gefunden habe, welches Intervall hier passt. Wenn ich das herausgefunden habe, habe ich ein bestimmtes Muster, das ich mit den Pentatonikmustern in meinem Kopf abgleiche und das passende vollständige heraussuche. Und nun weiß ich auch quasi schon die Tonart. Ob das Ganze eher in Moll oder Dur gehalten ist, hört man ja auch so. Zumindest solange ich mich an die gefundene Skala halte, kann es mir ja egal sein, in welcher Tonart das Stück wirklich ist, oder es wird mir später klar, weil sich ein Ton der Skala dann als Grundton herausstellt.

    Hört sich alles kompliziert an und ich weiß auch nicht, ob das nachvollziebar ist. Nach dem obigen Schema bin ich vor allem am Anfang vorgegangen, aber inzwischen dauert eine solche Findung meist nur wenige Sekunden und einem Zuhörer wird auch meist gar nicht auffallen, dass ich noch suche. ;)

    Den ersten Ton finde ich durch hineinrutschen (irgendwas in mir, sagt mir der nächste Ton wird passen), der zweite ist dann auch irgendwie intuitiv und falls er doch nicht passt, wird blitzschnell der nächste genommen.

    :confused:
     
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