Ich habe aber noch nie einen Gitarristen gesehen der z.B. Klassik oder Jazz mit tiefergelegter Gitarre und Maximalgezappel spielte.
Neben den anatomischen Vorteilen mancher Spieler dürfte der Hauptgrund sein, daß die nur eben die Dinge mit Turnübungen spielen die dazu geignet sind.
Da ist das Problem, das Bewegen wird separat zur Musik betrachtet.
Wenns mich mitreißt zu tanzen (oder zappeln oder abgehen) beim Gitarre spielen, passiert das im Einklang mit der Musik. Für mich sind das dann die Bewegungen, die die Musik aus meinem Körper treibt, wobei ich mich geistig nur drauf einlassen muss.
Ich frag mich bei solchen Formulierungen immer, ob die Musik denn nichts mit euch macht, dass ohr das als so unnatürlich betrachtet

Mich hat Musik schon immer mitgerissen wenn sie gut war, und klar überträgt sich das aufs Musikmachen. Erst wenn die Musik mich dazu bringt finde ich sie überhaupt spielenswert.
Und technisch, man muss die Technik der Hände auf die Gitarre üben, und nicht die Gitarre an den Körper. Es hilft sicherlich, dass ich nur im Stehen spiele, und mich immer bewegen kann, und auch, dass ich mich bei Bandproben voll drauf einlasse. Dann geht das aber super.
Man muss auch die Positionen finden, die zu dem eigenen Körperstil passen.