Wieso bass per DI, aber git per mic

von Nemo23, 06.12.07.

  1. Nemo23

    Nemo23 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.12.07   #1
    tja, mein Frage steh quasi schon im Thema. Es ist üblich, e-gitarren per mic abzunehmen, bässe dagegen direkt. Schon klar das man als Gitarrero einen Amp-sound haben will, aber wollen Basser das nicht auch? Ein vernünftiges mic sollte doch auch imstande sein, die Frequenzen alle mitzukriegen und es gibt ja auch die Bassabnahme per mic, aber DI ist doch wohl eher die Regel.

    Also wieso das ganze?
     
  2. 8ight

    8ight HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 06.12.07   #2
    ich mache meistens beides. wobei der direkt anteil bei 60-75% liegt. mic mit nem e602
     
  3. highQ

    highQ HCA Veranstaltungstechnik Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 06.12.07   #3
    bei Bassabnahme hat mich das hier umgehaun!

    Man könnte vieleicht sagen, das bei Bassern die Box weniger am Sound ausmacht. Oder auch, das es gar nicht so einfach ist den Bass live abzunehmen (Mikrofon und Fähigkeit des Mischers sind absolute Vorraussetzung).
    Ich denke es hat sich wegen den resultierenden Problemen live mit DI eingebürgert. Aber wirklich sicher bin ich mir da nicht. Man muss auch sehen, dass eine Gitarre Clean per DI Abgenommen werden und auch wirklich gut klingen kann. Verzerrt gibt das aber schon einige Probleme mehr

    Viele Gitarristen geben den Sound ihres MultiFX Preamp übrigends inzwischen direkt ans Mischpult.
     
  4. 8ight

    8ight HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 06.12.07   #4
    Das liegt jedoch daran, dass sich in den multis meist amp- und speaker-simulation befinden.
    für aufnahmen, kann man, wenn man einen gutklingenden speaker hat auch noch mit kondensatormics arbeiten.
    ich habe oft mit dem preamp signal, welches nach der bearbeitung als signal meines quantum 415 anlag + das reine di signal vor dem amp gearbeitet. oftmals auch ohne amp losgezogen, und NUR DI signal, und dann monitoring über die normalen monitore. Das erspart das mitschleppen des amps und schafft platz auf der bühne.
     
  5. highQ

    highQ HCA Veranstaltungstechnik Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 06.12.07   #5
    Genau. Und außerdem gib es noch die red Box von Hughes und Kettner. Allerdings nie einen Röhrenverstärker ohne angeschlossene Box betreiben...ach ich komm total ins OT
     
  6. mix4munich

    mix4munich Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 20.12.07   #6
    Eine gut klingende Bassbox ist viel näher am Ideal der linearen Übertragung als eine gut klingende Gitarrenbox. Daher kann man viele Bassisten über eine lineare DI-Box auf die PA gehen lassen (die krassen Zerr-Spieler mal aussen vor).

    Wenn Du einen coolen Rockbass vor der Nase hast, wirst Du den wahrscheinlich per DI-Box UND Mikrofon übertragen. Wobei meiner Erfahrung nach sowohl bassdrumtaugliche Mikros als auch eher mittig klingende Mikros ohne wirklichen Tiefenanteil (wie z.B. das SM 57) gut mit dem Sound der DI-Box harmonieren können.

    Viele Grüße
    Jo
     
  7. Scherthan

    Scherthan PM AKG

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    Erstellt: 21.12.07   #7
    Der Klang eines Basses wird sehr stark vom Verstärker und der Box beeinflußt. Diese Einflußgrößen gehen bei einer Abnahme des Basses per D.I. Box natürlich verloren. Im Grunde ist es dann egal welcher Sound auf der Bühne eingestellt wird.

    Übrigens kann ein gutes Bassdrum-Mikro einen kleinen Bass-Combo-Verstärker viel voluminöser klingen lassen, als er es in Wirklichkeit tut.

    Aus dem Sennheiser Programm kann man hierfür e602-II oder e902 empfehlen.
    Sehr beliebt für Bassabnahme ist auch das gute alte MD421 II.

    Frohes Fest und Guten Rutsch ins Neue Jahr.

    Grüße
    Stephan Scherthan
     
  8. Cervin

    Cervin Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 21.12.07   #8
    Das hat u.A. auch mehrere grüde...
    Einmal unterscheiden wir hier aber bitte zwischen 2 (bzw 3) großen unterschieden:
    -Di Box VOR dem Bassamp
    -Di Box im Amp (post preamp und Post EQ)
    -Di Box im Amp (post preamp aber Pre EQ)

    Drei großte unterschiede. Den Bass vor dem Amp abzunehmen,
    ist üblicher bei unerfahrenen Bands, deren Amp einfach kein brauchbares Signal liefert (vom EQ her).Wirsd öfters bei Newcommer Kontests und solchen sachen gemacht!

    Die anderen beidensachen kommen häufiger in der Praxis vor. Hier spricht man sich mt dem Mischer ab,ob man die Di Box pre oder post EQ schaltet. Je nachdemwie gut der Mischer ist und wie die Räumlichen bedinungen sind, gibt es hier keine allround lösung. Wenn der Basser bzw die Band aber einen gut eingestellen sound hat, ist post EQ natürlich ganz sinvoll. Pre Eq sollte vorher mit demMischer abgesprochen werden, damit der auch ordentlich mutig am EQ dreht :great:

    Natürlich gibt es viele Bassisten die bewusst eine Di Box vor den Amp hängen. Diese wissen dann aber auch wie ihr Bass klingt und vertrauen ihrem Mischer.

    Ob man den Sound dann noch per Mikro abnehmen sollte...
    Sind wir doch mal erlich: Der Bass istLive das "unauffälligste" instrument. hauptsache es macht Power. Und hier hat Stolz erstmal garnix zu suchen. Man bekommt auch über den Di Ausgang des Amps einen druckvollen Sound hin.Per Mic hieße auch vielmehr stress für den Mischer. Aber weiter noch: Oft wird übergestelltesd Equipment gespielt. Beim Bass macht eine andere Box extrem viel aus. Wo hat man mehr seinen Sound - Di Ausgang des Amps oder Mic an irgendeiner Bassbox hinterm eigenen Amp?

    Hier spielt natürlich die Qualität der eingebauten DI Box eine große rolle. Meine ist z.B. röhrengepuffert, so das ich den DI Ausgang auch im Studio verwende!

    Prinzipiell ist ein DI Ausgang die schönste geschichte für einen Live Mischer. Keine Fremdgeräusche, keine Feedbackgefahr, kein weiterer Mikroständer auf der Bühne...

    Das besste wär alle Instrumente so zu machen. Bei Gitarren ist das eher selten aber kommt dennoch vor 8wurde ja schon erwähnt). Nur kriegt man einen vollröhren amp eben nicht per DI gut abgenommen. Der DI liegt vor der Endstufe,und die macht bei Gitarren ja noch einiges! Auch die Box ist hier wichtig, darum hat man hier keine andere Wahl... (ausser derjenige spielt über modelling).

    Demnach:
    Bass mit Mic abnehmen: Durchaus möglich,aber nicht unbedingt nötig.Hier muss man schon die entsprechenden Technischen möglichkeiten haben, und der Basser sollte auch seine Box dabei haben.
    Das größere Problem was für eine Di spricht ist einfach das auch viele ihr equipment nicht einstellen können. Da sind dann kompressoren drin die einfach nur... uaah oder die Bässe sind so weit geboosten das man den ton nichtmehr erkennen kann...

    Für Bassisten sollte daher ein kurzes vorgespräch mit dem Mischer pflicht sein.
    z.B. "Hey.Ich kompremier schon 3 Bandig, falls du da noch einen komp. hintersetzten willst.
    Ich spiel über 2 effekt settings wobei das eine etwas lauter ist als das andere. das ist bewusst so,also beim leisen part bitte nicht extrem nachpegeln."
    Dürfte für den Anfang schon reichen ;)
     
  9. robert015

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    Erstellt: 21.12.07   #9
    Genau aus diesem Grunde greif ich fast immer zur pre DI bei Bassisten, denn all zu oft kommt bei Mikrofonabnahme ein verbogenes Bassignal am Pult an, dass über den Combo eventuell noch halbwegs, über die PA aber ganz gruselig klingt. Bei virtuosen Bassisten (die ich aber noch nicht getroffen habe :p) nehm ich auch gern ein Mikro, drauf bestanden hat jedoch noch keiner der Amateure die ich "betreuen" durfte.

    Gruß Robert
     
  10. Cervin

    Cervin Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 21.12.07   #10
    Bei mir bekommt der Mischer eins auff eFinger der mit ner Di Box ankommt ^^.
    Jemand der das macht, hat dann sogar meisst nur eine passive in der Hand, und dann gibts direkt 2 mal was auffe Finger :)
    Aber man muss dann auch wissen was man sagt. Ich nehm doch nicht meinen Amp mit, wenn ich den Sound nicht haben "darf" :twisted:

    Einfach vorher absprechen, dann gibts auch keine Langen Gesichter :p
     
  11. robert015

    robert015 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.12.07   #11
    Das macht mir nix, ich steh auf Schläge. :D grrr rrrhhh ;)

    Also da mag ich noch mal mehr wissen, denn ob passiv oder aktiv ist doch Wursch so lang es eine DI mit sehr gutem Übertrager ist. Die aktive Variante erlaubt doch lediglich eine Pegel- bzw. Impedanzanpassung die doch aber meist nicht von Nutzen ist so lang Du keinen "Uraltbass" spielst der kaum Pegel liefert. Sind denn die Unterschiede hier so gravierend? Meist merkt man das ja nur im direkten Vergleich bzw. wenn man den Klang des eigenen Instrumentes gut kennt. Gerad auch aktive Bässe oder Gitarren machen doch eine aktive DI Box überflüssig?.

    Den darfst du doch haben, aber nur auf der Bühne (es sei denn, er passt). ;):p
     
  12. Tole

    Tole Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.12.07   #12
    in dem zusammenhang darf der Sansamp Bassdriver mit DI-Box genannt werden...


    Ich denke, wenn man einen guten Basssound hat, sollte der auch wenn möglich mit Mic abenommen werden. Der Sound eines Ampegkühlschrankes mit passendem Vollröhrentop sollte meiner Meinung nach auch den Zuhörern empfangen.... is einfach zu geil =)
     
  13. highQ

    highQ HCA Veranstaltungstechnik Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 21.12.07   #13
    (OT)
    wobei ein Ampeg (z.B.: SVT Classic) auch einen Monster Sound über die DI bringt!
     
  14. Boerx

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    Erstellt: 22.12.07   #14
    Abpsrechen ist sicher mal das wichtigste. Solange du jedoch keinen eigenen Toni dabei hast würde ich das mit dem Hauen mal lassen :-)
    Schließlich muss er sich DEINEN Sound über SEINE PA anhören.
     
  15. Cervin

    Cervin Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 22.12.07   #15
    War ja auch nur bildlich gemeint. wenn man sich vorher abspricht fällt ja jeglicher grund zum "auf die finger hauen" weg ;)
     
  16. Tobse

    Tobse PA-Praxis Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 22.12.07   #16
    ich arbeite live grundsätzlich mit beidem, di und mikrofon. bei nem foh mix kann da das mikrofon auch deutlich überwiegen (vorrausgesetzt da kommt was vernünftiges an), und die di wird nur zum etwas "anfetten" benutzt.

    ich mach ja aber deutlich mehr monitormix als foh, und da find ich die di schon mehr als sinvoll. sie bietet mir einfach ne menge pegel mit dem ich ne menge anstellen kann und ist dabei recht pflegeleicht.

    wenn mir nun ein bassist verbieten würde eine di zu benutzten, dann würde er ganz einfach auch kein mikrofon bekommen und nich gepatcht werden, solange bis er sich wieder um seine dinge kümmert und mich meinen job machen lässt wie ich das will. wenn er denkt meinen besser zu können dann stehts im ja frei den monitormix schnell selbst zu schrauben, ich stell mich gern auch nur als babysitter hin :) wer solche spielchen treiben will, der muss halt auch mit eigenem monitormann ankommen und gut ist.
    Ich halte das für so sinvoll wie Bands die bestimmte Pulte oder Gates oder oder ridern, aber dann ohne eigenen Tech aufschlagen ;)

    natürlich bekommt der bassist auf seinen mix gerne ne ladung oder auch nur mikrofon signal. ist ja kein thema wenn mans weiß. aber deshlab muss ich mich damit z.b. beim drummer nicht rumschlagen, der infernalisch bassdrum auf seinem fill hat und darüber noch nen basslauf erahnen möchte. da kann ich zum di signal greifen und mir ne menge streß ersparen. meistens ist sowas ja aber mit nem halben satz besprochen und wenn der Musiker weiß warum man das tut ist alles gut.

    aufs pult kommt mir also grundsätzlich immer beides, was dann wie genau zum einsatz kommt ist situationsabhängig.
    Mein persönlicher Standard ist das md421, das kommt wenn möglich auch immer zum Einsatz wenn ich eine mir unbekannte Truppe vors Pult bekomme. Bei längerfristiger ZUsammenarbeit wird da natürlich auch experimentiert, im großen und ganzen war ich mit dem Ding aber immer zufrieden. auch spannend find ich das re-20, das aber nur bei musik härterer gangart.
    die typischen "bass drum eier" wie 602, 902, b52 d112 mag ich da nicht so wirklich, da ist mir im zweifelsfalle ein stinknormales sm57 dann lieber..

    wie gesagt, immer beides mal aufs pult. eins weglassen kann man schnell, eines nachpatches ist nervig.
     
  17. Cervin

    Cervin Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 23.12.07   #17
    Das ist eh immer hin und her. Jeder mein doch immer von seinem Job am meissten zu verstehen. Jenach Gig größe und Personen kommt sowas bei beiden seiten mal vor.
    Darum ist ja eben das Vorgespräch so wichtig. Ich behaupte mal ganz dreißt zu wissen wo mein amp welchen Sound macht und wasich davon auch brauche. Und genau aus dem Grund setz ich mich ja vorher kurz mit dem mischer zusammen, denn meisst ist er es, der weiß was seine Anlage braucht. Eine Einigung kann man so immer finden.
    Wie gesagt ist hier der große unterschied was mit DI gemeint ist. DI Ausgang vom Amp oder DI-Box vor dem Amp.
    Es gibt keine Generelle lösung dafür.

    Ich hab ungern eine DI vor meinem AMP weil ich weiß was mein DI Ausgang macht und wie wichtig mein Settig für unseren funktionierenden Sound ist. Wenn im Vorgespräch der Monitormann aber unbedingt ein DI Signal vor dem Amp haben will, soll er ihn bekommen (ist noch nie vorgekommen), hauptsache der geht nicht raus ^^
    Ich für meinen Teil brauche aber auch kein Mikro (zum abnehmen) für den Bass auf der Bühne. Ich nehm selten meine Box mit, und möchte A ungern irgend eine andere Box foh zu hören haben. Zudem weiß ich wie gesagt genau das ich einen entsprechend guten DI-ausgang habe. Wenn man das dann vorher dem Mischer auch so sagt ("Ich spiel über einen 2500€ Amp mit röhrengepuffertem DI Ausgang") Ist es nie ein Problem und das Mikro wird weggelassen. Aber ich bin sorum eh eher pflegeleichter ^^ Denn, wie gesagt, will ich eher kein Mikro. Wenn der Mischer sich aber sicher ist dass das dann besser klingt,
    dann kann er gern sein Mikro nehmen (hat einmal jemand gemacht und das mikro dann fast garnicht mit reingedreht). Denn
    (das war der subjektive ICH part, wie ICH es mache,jetztgehtswieder objektiver weiter ^^)

    als Musiker sollte man einem "fremden" Mischer höchstens wünsche und empfehlungen sagen,aber in keinem Fall irgend etwas erwarten...
    Wer keinen Peil von seinem Equipment hat (ohne dasböse zu meinen) sollte das wirklich dem Techniker überlassen. Jemand der auf ein Mikro besteht hat auf einer Bühne nix verlohren :o DI Out vom Amp sollte einfach immer mit zum Pult geschickt werden...

    Generell abernochmal (wenn auch schon oft erwähnt): Vorher einfach mit dem Mischer reden.Der ist auch ein Mensch und geht auf wünsche ein. Später da stehen und sagen "Der Mischer war scheisse" kann jeder. Klar gibts (leide runheimlich viele...) Pfeifen hinter den Reglern,aber gerade dann ists umso wichtiger denen zu sagen wasman braucht und was man spielt. Ich hatte auch schonmal 3!!! kompressoren bin nach aussen.
    A - Mein Kopmressor (reicht anfürsich) [damals 160A]
    B - MonoKompressor über mein Signal vom Mischer [nochmal 160A und dann auf 1:5]
    c - Stereo Kompressor überdas gesammte Band Signal.
    Danach kam ein Freund auf die Bühne und meinte dasmein Kompressor total scheisse eingestellt sei... Danach mal meine settigs geguckt.-waren ok! Dann bei der nächsten Band mal beim Mischer geguckt und erschrocken ^^
    Es sind nicht immer die Musiker, aber leider oft genug ("wenn ich meinen Bass leiser mach hör ich mich nicht mehr" - Wenn du deinen Bass nicht leiser machst hör ich nichts anderes mehr...) Auch begliebt "Ich hätte gerne das schlagzeug,die beiden gitarren,und den gesang auf meinemmonitor. Und mich dann noch ganz laut auch darauf" - "Ihr habt nur einen Monitorweg, sorry" - "Dann nehm ich nur den Bass ganz laut"

    Also meine lieben mit Basser: Reden Hilft, und vorher mal mit den anderen absprechen welches Instrument denn jetzt die Mitten und welches die Bässe übernimmt. Aber alle alles klingt immer scheisse :twisted:
     
  18. Boerx

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    Erstellt: 23.12.07   #18
    @Cervin,

    ich kann diene bedenken bestehen, insbesondere was die DI vor dem Amp angeht, das würde bei z.b. auch nicht funktionieren. Aber genau aus diesem Grund sind wir mit eigenem Mischer unterwegs. Das ist letztenendes immer noch die beste und sicherste Lösung.
     
  19. Tole

    Tole Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.12.07   #19

    Naja, den spiele ich, und ich muss sagen, dass ich mit dem DI des CL alleine nicht unbedingt immer zufrieden war... Da fehlt mir ein wenig das "unten rum", welches wahrscheinlich im endeffekt durch die Box charakterisiert wird. Grade mit meinem Am. Jazzbass fehlen da die manchmal die Bässe

    Ist aber immernoch besser als Jazzbass in normale DI-Box: Soviel Bässe kann man garnicht reindrehen. Ich arbeite selber FOH, und da kenn ich das Problem auch. Ich mag lieber eine auf E-Bass abgestimmte DI-Box, ansonsten den Amp-DI oder im besten Fall ein Mic vor die Box
     
  20. Tobse

    Tobse PA-Praxis Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 23.12.07   #20
    und schon wären wir uns einig. Der di out eines amps (der post eq, compressor etc hängt) ist mir eigentlich viel lieber als eine externe di direkt hinter dem bass :)
    bei jemandem der sein instrument und seine backline auch nur halbwegs im griff hat, bekomme ich da ja normalerweise ein viel schöneres signal und kann wenn was sauberes kommt auf kompressor und kanalzug eq zu einem großen teil verzichten.
    das ist ja die klassische arbeitsteilung, der musiker macht den sound und ich mach ihn laut ;)

    ich hatte es so verstanden dass du nur ein mikrofon möchtest und generell jede art von di ablehnst (auch interne), und das wäre ja fürs monitoring wirklich kontraproduktiv gewesen. so sieht die welt schon wieder anders aus.

    di out des amps ist gar kein thema, bei nem guten basser wird da was viel schöneres rauskommen, und dazu ists noch weniger arbeit ;) wie wir beide gesagt haben, sowas ist i.d.r. schnell geklärt

    ganz allgemein noch: wenn ich mal ne externe di direkt hinter dem instrument benutze (und das kommt wirklich selten vor, nur wenn mir der musiker keinen di out bieten kann oder es wünscht), dann finde ich es beim bass wirklich wichtig das da was vernünftiges benutzt wird. 20€ billig DIs deren frequenzverlauf aussieht wie ein ekg haben da nix verloren. gerade weils ja bis tief nach unten spielen soll. ich setzte da auf die AR 133 und bin damit super zufrieden und kann sie nur wärmstens empfehlen :)
     
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