Hi,
die Idee finde ich im Grunde nicht schlecht. Das Problem was ich sehe ist nur folgendes:
Es bringt ja wahrscheinlich niemanden was, wenn der Workshop das Thema Recording behandelt und zwar auf professionellem Niveau - denn wenn auch der Workshop-Veranstalter alle Geräte und vor Allem auch das Wissen hat damit umzugehen, so hat das die Masse der Leute die hier ins Forum posten wohl eher nicht. So liegt es natürlich nahe, dass wir das dann nicht auf professioneller Basis machen sondern auf einem Leverl drunter. Nur wie sollen wir uns da auf ein Level festlegen, denn der eine hat drei Gesang-Mikros und will/muss damit klarkommen und ein anderer hat zwar ein Drum-mikro-koffer, aber kein Gesangsmikro etc.
Also was ist da ein Minimum an Recording-Equipment, auf das der Workshop aufbauen kann damit er überhaupt erst funktioniert? Wenn wir uns da auf etwas verständigen können, dann könnte so ein Workshop durchaus sonnvoll funktionieren.
Hier mal ein Vorschlag
Recording-Platform: PC (1,5GHz, 256MB, 80GB HDD)
Audio-/Soundkarte: Soundkarte à la SBlive // oder doch 8-Kanal à la INCA
Sequencersoftware:
Steinberg* Cubasis VST
Mischpult: 8-Kanal à la
Behringer* MX-2004
Mikrofone: 1x SM58, 1x Stagg-Drumkit-Koffer
Eine derartige Art Basis dürfte wohl jede Band mit recht wenig Aufwand - wenn sie nicht sowieso schonetwas derartiges hat - kriegen. Der Workshop könnte nun versuchen aus diesen Möglichkeiten das Beste herauszuholen.
Ein anderer Ansatz für den Workshop könnte aber auch sein mit etwas besserem Equipment - das die Bands vielleicht ausleihen können - ein sehr gutes Ergebnis zu erzielen. So wäre es zum Beispiel mit folgenden Basic-
Änderungen:
Mischpult: Soundcraft M8
Mikros: 1x Studio Projects C1
Das kann man dann unter Umständen nicht direkt zu Hause nachmachen, würde aber schon bessere Ergebnisse erzielen.
Das sind jetzt mal so auf die Schnelle meine spontanen geistlichen Ergüsse zu diesem Thema. Mal gespannt was andere drüber denken.