Auch ich bin der Meinung, dass hier entweder ein anderer Gitarrenfehler damit erklärt wird (wissentlich, oder unwissentlich) und das das Problem nicht durch das reine Aufhängen passiert, sondern durch die Umgebung.
Genannt wurde hier die Luftfeuchtigkeit und die Sonneneinstrahlung.
Beides hat größeren Einfluss darauf, dass das Holz "arbeitet", also sein Maß in den drei unterschiedlich stark schwindenden Schwundrichtungen verändert.
Wenn also ein Drehwuchs im Hals verarbeitet wirde, oder ein nicht gerade gewachsener Stamm, dann kann die Feuchtigkeitsänderung im Holz eine maßliche Veränderung ergeben.
Ein reines Aufhängen am Kopfansatz mit dem Eigengewicht der Gitarre ist wirklich kein Problem für das Holz.
Die geleimte Verbindung hält besser wie eine verschraubte.
Beide haben in dieser Richtung kein Problem mit der Tragkraft und wir reden hier von massiven E-Gitarren!
Da ist eine Akustikgitarre um einiges filigraner in der Hals-Korpus-Verbindung und auch die hält das ohne Probleme.
Allerdings reagiert sie noch viel schneller auf Luftfeuchtigkeitsänderungen, da sie innen unversigel ist und das Holz die Feuchtigkeit schnell aufnehmen und abgeben kann.
Bei mir sind die Wandhalter übrigens an Schränken und nicht an der Außenwand befestigt.
Ich würde sie bei mir im Raum aber auch bedenkenlos an die Außenwand hängen, solange der Raum immer wieder gut gelüftet wird, da die Halter die Gitarren mit genügend Wandabstand halten.
In einem feuchten Kellerraum jedoch eher nicht.