PA-Stammtisch

In Ear Monitoring wird überbewertet. Klassisches Monitoring, intelligent aufgestellt, funktioniert prima.
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Ich stell mir das echt krass vor!
 
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Ach ja, die beliebten "Texas-Size-Headphones". Ich durfte mir so was mal bei einem Aufbau anhören, je 2x V-Sub und 3x V8 pro Seite. Klang schon geil, aber ich hätte massiv Angst um mein Gehör, gerade weil solches Material auf die Distanz enorme Schalldruckpegel ohne wahrnehmbare Verzerrungen erzeugen kann. Aber Vernunft ist hier kein Kriterium.
Der Low-Cost Gegenentwurf dazu war zu Studentenzeiten ein Doppelpack Zeck 15/3 übereinander auf einem Rollbrett. Auch laut, aber alles andere als schön und je nach DJ war auch die Belechtung gleich eingebaut. Als ich damals neben den DJs Licht drücken durfte (Kannendisko!), ging ohne Gehörschutz gar nichts.
 
Ich frage mich gerade tatsächlich, warum man als DJ so ein Pfund von Monitoring brauchen sollte... Ich mein, die Front wird man ja auch hören, und es gibt im Gegensatz zur Liveband kein eigenes Instrument, was vielleicht im Frontmix fehlen würde?
Da sollte es doch eigentlich ein relativ kleiner Nearfill tun, um das Timing sauber zu haben und nicht nur den Reflex von der Rückwand zu haben - idealerweise so "leise", dass man darunter noch mit dem KH vor hören kann.

Was übersehe ich da?
 
Naja, für Full Stacks sind ja nicht nur fürs eigene Monitoring da, sondern waren historisch dazu da, mit der Gitarre gegen ein Drumkit anzukommen. Und Gitarrenverstärker sind ja nun im Gegensatz zum Monitoring Teil des Instruments, was den Grundklang erstmal überhaupt erzeugt.

Wie gesagt, was ich nicht verstehe ist: warum brauche ich ein derart großes Monitoring, wenn 1:1 das selbe Signal (und nur das und nicht noch 10 andere) auch auf der Front spielt?
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Gehörschaden? Das sind große, sehr teure Hörgeräte.
Das scheint mir auch der einzig nachvollziehbare Grund zu sein. Ein Teufelskreis...
 
Wie gesagt, was ich nicht verstehe ist: warum brauche ich ein derart großes Monitoring, wenn 1:1 das selbe Signal (und nur das und nicht noch 10 andere) auch auf der Front spielt?
Die Front als Monitor nehmen sollte ja nicht das Ziel sein. Gerade mit Cardio-Aufbauten (d&b lässt grüßen) sollte davon ja möglich wenig auf der Bühne ankommen.

Viele DJs haben es gerne laut und haben gerne sehr viel Bass. Zudem haben einige schon ein geschädigtes Gehör und wollen es NOCH lauter. Und mittlerweile gibt es viele Boiler-Room-Setups, bei denen das DJ-Monitoring auch das Publikum rund um den DJ beschallt.

Und - ganz wichtig - es sieht gut aus ;)
Bei den Events, wo so ein Monitoring gestellt wird, kommt es zudem weder auf die paar hundert Euro Mietkosten noch auf den Platz im LKW an.
Das heißt nicht, dass ein 15" Top mit einem Bass nicht auch reichen würde ;)
 
Hab mal Monitor auf einer relativ großen Bühne gemacht und dabei einen DJ betreut, der tatsächlich die beiden Side Fills, so ca. +-4 Line Arrays plus FOH Size Sub, auf jeder Seite stehen haben wollte. Beim Linecheck hat er nur "lauter" gedeutet. Kurz nach Set Beginn hab ich mich interessehalber in Richtung seiner "Booth" geschlichen und schon am halben Weg hat es mich schon derartig weg geblasen, es war unfassbar. Sowas idiotisches... 🤦🤷
 
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Also einen Monitor grundsätzlich verstehe ich schon, je nach Front und Halle kommt da ja nicht nur schönes auf der Bühne an. Aber solche Geschosse? Naja gut, wer es braucht... Verstehen muss ich das nicht.
 
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So aus der Ferne betrachtet, ich hab gar nichts mit der DJ Szene zu tun, denke ich dass ein fettes Monitoring ein Statussymbol ist. Je fetter desto angesagter bist du. Und da gibt es wohl nicht wenige die sich damit ihre Ohren zerstört haben und jetzt wirklich jede Menge Pegel brauchen, damit sie wenigstens irgendwas hören von dem was sie da fabrizieren.

Naja, wie gesagt, damit hab ich in der Praxis nix zu tun und ich bin froh darüber.
 
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So aus der Ferne betrachtet, ich hab gar nichts mit der DJ Szene zu tun, denke ich dass ein fettes Monitoring ein Statussymbol ist.
So, wie die Marshall-Wände, hinter denen nur Luft steckt? :D
 
Naja, für Full Stacks sind ja nicht nur fürs eigene Monitoring da, sondern waren historisch dazu da, mit der Gitarre gegen ein Drumkit anzukommen. Und Gitarrenverstärker sind ja nun im Gegensatz zum Monitoring Teil des Instruments, was den Grundklang erstmal überhaupt erzeugt.
Moin,
Ich hatte das jetzt schon auf die heutige Zeit übertragen, in der es nicht mehr nötig ist gegen ein Drumset anzuspielen. Wo die Bühnen doch eher leiser werden...

Und das obige Beispiel ist jetzt auch keine große Bühne, wo viel Luft bewegt werden kann oder müsste.

War auch eher mit einem Augenzwinkern geschrieben ;)

Ciao
Monkey
 
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Das Drei-Wege-Modell ist interessant:
Doppel-12" im Tiefton, 6,5" horngeladener Mitteltöner und 1,5" Hochtontreiber.
Ich bin mal auf die offizielle Vorstellung gespannt :)
Screenshot 2026-01-14 172836.jpg
 
Vorsichtshalber werden keine Gewichte angegeben...
 
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