Studiotricks?

  • Ersteller dave_murray
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Links und rechts?
 
Interessanter Thread !

Wir sind bei mit unserer CD-Produktion auf die Schnauze gefallen. Ein Ausgebildeter Tontechniker
hat 13 unserer Songs in seinem Kellerstudio aufgenommen und von Anfang an alles ordentlich mit
PlugIns zugepflastert. Während den Aufnahmen dachten wir immer, der hat's gelernt, der wird schon
wissen, was er macht...Pustekuchen. Schon beim Mixdown waren wir nicht recht zufrieden.
Als es an's Mastering bei Mocca-Studios ging, ließen wir uns vorsichtshalber die ganzen Projekte
mit auf die Platte kopieren, damit das Zeug zur Not da noch mal abgemischt werden konnte...
war wohl nix. Dort bekamen wir dann die Bestätigung, dass alles für die Tonne war, es sei
denn, man würde einen Haufen Kohle investieren, um aus den Spuren noch was rauszuholen.
Ein ganzes Jahr (2007) war also für'n Popo.

Jetzt ist's mir wurscht. Ich habe mich schon länger mit Tontechnik und Aufnehmen beschäftigt
und bin endlich aufgewacht...warum nicht selber Hand anlegen ? Man darf sich nicht immer
unterschätzen. Jetzt habe ich mir einen Rechner zusammengebastelt und Cubase 4 gekauft.
Ich habe schon viel mit vorigen Cubase-Versionen gemacht. Das restliche Equipment habe ich,
gute Mikros werden ausgeliehen.
Im Februar geht's los. Der Vorteil gegenüber einer Aufnahme in einem High End Studio besteht
meiner Meinung nach darin, das man die Zeit hat, die man sich bei den Profis nicht leisten kann.
Ich finde, Zeit für seine Songs zu haben ist im Studio das Wichtigste. Da kann man seine Parts
noch so gut geübt haben. Lieber nehme ich meine Gitarrenspuren daheim in vertrauter Athmosphäre
auf, ohne Stress.
Was bringt der beste Sound, wenn nachher die Seele fehlt. Lieber "nur" ein guter Sound, dafür
mit Eiern.
Reich und berühmt zu werden ist für jeden ein Wunschgedanke, mein primäres Ziel ist jedoch,
unsere Songs, die teilweise etwas komplexer sind, nach meinen Vorstellungen umzusetzen.
Das professionell so machen zu lassen, könnte ich mir niemals leisten.

Das hätte ich von Anfang an machen sollen. Da könnte ich mich gewissermaßen in den Allerwertesten
beißen...
Ich lese mich gerade ein, was das Zeug hält und stelle fest, dass es mir eine Menge Spaß macht.
Mittlerweile kann ich es kaum mehr erwarten, loszulegen.

Sorry !
Damit mein Post nicht ganz OT ist, hier noch mein 2007 gelernter Trick :
Überlegt Euch vorher genau, was ihr wollt und wo ihr hin wollt und lasst Euch trotz
der (vermeintlichen) Kompetenz Eures Produzenten nicht alles aufschwatzen.
Ihr wisst, wie Eure Songs klingen müssen, der Studio-Mann muss es umsetzen.
 
Links und rechts?

So hab ich das auch einmal gemacht, und es lieferte durchaus brauchbare Ergebnisse, jedoch bin ich sehr verspielt in dieser hinsicht, also verwende ich persönlich meißt 2 spuren pro seite :D (Lässt sich natürlich steigern :redface:)
 
Ich muss vielleicht noch ein klein wenig was dazu loswerden ... :) ... Wir betreiben unsere Band zwar neben dem Beruf ... die Musik füllt uns jedoch(auch zeitmäßig) wie unser Hauptberuf aus. Der Haupt-Job ist jedoch notwendig, da man im aktuelen Stadium der Band nicht von der Musik, trotz ca. 150 gut bezahlter Gigs und div. Sponsorenverträgen nicht leben kann :redface:

Unsere Band ist eine Firma ... mit Gesellschaftervertrag, Steuer, Finanzbuchhaltung, Steuerberater, Gema ... hol mich der Teufel was weiss ich noch alles ... aber eine Band in unserem Format nimmt nicht nur Geld ein ... NEIN wir bezahlen auch richtig viereckig Geld um unseren Kostenapparat zu füttern :eek:

Wir haben unser Album bereits vor Beginn der Produktion 2 Jahre im Vorhinein teils akribisch geplant. Für unsere Songs haben wir externe Arrangeuere und Songwriter beschäftigt. Wir haben selber oft genug in Keller-Projektstudios aufgenommen um zu wissen, dass das so auf Anhieb nicht funktionieren kann :(

Bevor wir uns für ein professionelles Studio entschlossen haben (und das beileibe nicht das günstigste!) sind wir auf nummer Sicher gegangen, dass wir sowohl menschlich als auch musikalisch auf der selben Welle schwimmen. Unsere Wahl des Studios war mit die beste Entscheidung die wir in den letzen Jahren haben treffen können.

Bevor wir jedoch mit den Aufnahmen beginen konnten und der Produzent überaupt wusste was wir musikalisch überhaup rüberbringen wollten haben wir eine Vorproduktions-CD im besagten Projektstudio angefertigt (selbst die wäre einigen wohl zu teuer gewesen :redface:). Hier wurden z.b. die Tempis und Harmonien der einzelnen Songs ferstgelegt. Auf dieses "Gerüst" konnte sich der Produzent sowie alle gebuchten Studiomusiker, Vocal Coaches, etc. einstellen. So konnten die Songs ohne Komplikationen und Umwege im Studio für die Aufnahmen vorbereitet werden. Das hat trotz des Mehraufwandes einiges an Zeit und Geld eingespart :great:

Wenn man die Aufnhamen mit einem Wort beschreiben könnte ... dann würde ich BIO wählen. Alles klingt unglaublich echt und direkt ... voller Dynamik. Es wurden kaum Samples und Loops verwendet. Die Musik lebt halt einfach! Die hauptsächliche Devise unseres Produzenten ist die Aussage, dass wir zwar alles augenommen haben, aber beim abmischen aber auf die Musik - einfach auf das was der Song genau in dem Moment auch wirklich braucht - zu hören und im Zweifelsfall lieber die dafür nötigen Spuren wegzulassen.


So ... und das lest ihr euch bitte mal ganz genau durch und denkt vielleicht mal drüber nach ;) - Professionele Aufnehmen beginnen an dem Punkt wenn man sich selber eingestehlen kann, dass man persönlich nicht das Potential an Professionalität an den Tag legen kann um mit der Effizienz eines ausgebildeten Studiomusikers aufzunehmen. Und auch genau das haben wir - wie auch viele andere Bands von denen das nicht erwartet wird - gemacht!
 
Oh Brett vorm Kopp :D
Tja ich bin auch eher fürs Homerecording, solange man jmd hat oder einer der Bandmember kann es etwas. Weil wirklich berühmt wird man eh nicht und wenn, dann nicht lange, die Musikwelt ist dafür eh zu kurzlebig geworden!
Wir haben auch einmal Mics für die Drums ich hab einfach nur nen SM57 an den Amp und dann wird aufgenommen und für Gesang noch SM58...ich finde für Homerecording ist das ok und da habe ich schon einiges schlechteres gehört!
Das professionelle Recording in Ehren, aber für Bands, die zusammenspielen weils ihnen Spaß macht und weil sie vllt nur lokal ein bisschen aufsehen erregen wollen ist es einfach zu teuer ...
Aber für leute wie dich anscheinend (j.konetzki) ist es ne super Sache, da man dort dann alles so umsetzen kann, wie mans im Kopf hat!
 
Ich muss vielleicht noch ein klein wenig was dazu loswerden ... :) ... Wir betreiben unsere Band zwar neben dem Beruf ... die Musik füllt uns jedoch(auch zeitmäßig) wie unser Hauptberuf aus. Der Haupt-Job ist jedoch notwendig, da man im aktuelen Stadium der Band nicht von der Musik, trotz ca. 150 gut bezahlter Gigs und div. Sponsorenverträgen nicht leben kann :redface:

Unsere Band ist eine Firma ... mit Gesellschaftervertrag, Steuer, Finanzbuchhaltung, Steuerberater, Gema ... hol mich der Teufel was weiss ich noch alles ... aber eine Band in unserem Format nimmt nicht nur Geld ein ... NEIN wir bezahlen auch richtig viereckig Geld um unseren Kostenapparat zu füttern :eek:

Wir haben unser Album bereits vor Beginn der Produktion 2 Jahre im Vorhinein teils akribisch geplant. Für unsere Songs haben wir externe Arrangeuere und Songwriter beschäftigt. Wir haben selber oft genug in Keller-Projektstudios aufgenommen um zu wissen, dass das so auf Anhieb nicht funktionieren kann :(

Bevor wir uns für ein professionelles Studio entschlossen haben (und das beileibe nicht das günstigste!) sind wir auf nummer Sicher gegangen, dass wir sowohl menschlich als auch musikalisch auf der selben Welle schwimmen. Unsere Wahl des Studios war mit die beste Entscheidung die wir in den letzen Jahren haben treffen können.

Bevor wir jedoch mit den Aufnahmen beginen konnten und der Produzent überaupt wusste was wir musikalisch überhaup rüberbringen wollten haben wir eine Vorproduktions-CD im besagten Projektstudio angefertigt (selbst die wäre einigen wohl zu teuer gewesen :redface:). Hier wurden z.b. die Tempis und Harmonien der einzelnen Songs ferstgelegt. Auf dieses "Gerüst" konnte sich der Produzent sowie alle gebuchten Studiomusiker, Vocal Coaches, etc. einstellen. So konnten die Songs ohne Komplikationen und Umwege im Studio für die Aufnahmen vorbereitet werden. Das hat trotz des Mehraufwandes einiges an Zeit und Geld eingespart :great:

Wenn man die Aufnhamen mit einem Wort beschreiben könnte ... dann würde ich BIO wählen. Alles klingt unglaublich echt und direkt ... voller Dynamik. Es wurden kaum Samples und Loops verwendet. Die Musik lebt halt einfach! Die hauptsächliche Devise unseres Produzenten ist die Aussage, dass wir zwar alles augenommen haben, aber beim abmischen aber auf die Musik - einfach auf das was der Song genau in dem Moment auch wirklich braucht - zu hören und im Zweifelsfall lieber die dafür nötigen Spuren wegzulassen.


So ... und das lest ihr euch bitte mal ganz genau durch und denkt vielleicht mal drüber nach ;) - Professionele Aufnehmen beginnen an dem Punkt wenn man sich selber eingestehlen kann, dass man persönlich nicht das Potential an Professionalität an den Tag legen kann um mit der Effizienz eines ausgebildeten Studiomusikers aufzunehmen. Und auch genau das haben wir - wie auch viele andere Bands von denen das nicht erwartet wird - gemacht!


Dazu muss ich aber auch noch ein gegenbeispiel bringen, weil ich es so nicht stehen lassen kann. So viel Aufwand betreiben die wenigsten professionellen Metalbands.

Die Eckdaten zu unserem Debutalbum:
Songs: 7
Spieldauer: 43 Min
Aufnahmedauer: 7 Tage
Dauer des Mix und Mastering: 2 Tage
Studiokosten: 2000€

Studiovorbereitung:
1 Jahr Songs schreiben und arrangieren. Studio Guides im proberaum aufnehmen (aufs Cubase-Metronom), auf die wir dann im Studio "draufspielen" konnten.
Wir haben im Proberaum nen Presonus Firepod (8-spuriger anaglog-Digital-Wandler) und Cubase SX und können so recht gut aufnehmen. Investieren muss mann
für sowas ca 1000€ die sich aber wirklich lohnen und nachher viel Studiozeit ersparen.

Anhören kann man das Ergebnis hier: www.myspace.com/mooncryeu


Also ich weiß ja nicht aber ich finde wir brauchen uns mit dieser Produktion nicht verstecken. Da gibt es genuügend Debutalben von heute sehr populären Bands,
die um einiges schlechter und dünner klingen.

Ergo:
Man kann durchaus serh gute Ergebnisse erzielen, ohne zig Tausender auszugeben. Auch für 2.000€ Gesamtkosten bekommt man schon super Ergebnisse hin.
Allerdings unter einer Bedingung: JEDER geht top vorbereitet ins Studio und die Songs stehen zu 101%. Sobald man im Studio anfämgt zu experimentieren, steigt der Preis natürlich sehr schnell.

Und noch ein später Edit:
Ich finde, eine Band kann ein Album nur ihr eigen nennen, wenn sie es selbst eingespielt hat. Zumindest alle "Bandinstrumente" (also alle Gastmusiker ausgenommen) müssen meiner Meinung nach von der Band eingespielt sein. Alles andere macht eine Band in meinen Augen unglaubwürdig und damit unsympatisch. Um nicht so weit zu gehen und zu sagen, eine Band die so etwas macht betrügt und belügt ihre Fans.

Und noch ein Edit:
Auf den Aufnahmen ist die Rhythmusgitarre "nur" gedoppelt also zweimal eingespielt. Sie hat keinerlei Effekte drauf außer einem Compressor mit minimalem Q für die Höhenpräsenz. Also eine gut eingestellter Amp und sauberes Spiel sind der Schlüssel zum fett klingen, nicht zig-maliges Doppeln.
 
Wir sind bei mit unserer CD-Produktion auf die Schnauze gefallen. Ein Ausgebildeter Tontechniker
hat 13 unserer Songs in seinem Kellerstudio aufgenommen und von Anfang an alles ordentlich mit
PlugIns zugepflastert. Während den Aufnahmen dachten wir immer, der hat's gelernt, der wird schon
wissen, was er macht...Pustekuchen. Schon beim Mixdown waren wir nicht recht zufrieden.
Als es an's Mastering bei Mocca-Studios ging, ließen wir uns vorsichtshalber die ganzen Projekte
mit auf die Platte kopieren, damit das Zeug zur Not da noch mal abgemischt werden konnte...
war wohl nix. Dort bekamen wir dann die Bestätigung, dass alles für die Tonne war, es sei
denn, man würde einen Haufen Kohle investieren, um aus den Spuren noch was rauszuholen.
Ein ganzes Jahr (2007) war also für'n Popo.

Irgendwie kommt mir das Ganze unglaublich bekannt vor :rolleyes:
Ich finde auch, dass man gerade im Anfänger-Bereich mit Homerecording weit bessere Ergebnisse erzielen kann, als in einem günstigen Studio oder dergleichen, eben weil man einfach die Zeit hat sich intensiver damit auseinanderzusetzen.
 
Irgendwie kommt mir das Ganze unglaublich bekannt vor :rolleyes:
Ich finde auch, dass man gerade im Anfänger-Bereich mit Homerecording weit bessere Ergebnisse erzielen kann, als in einem günstigen Studio oder dergleichen, eben weil man einfach die Zeit hat sich intensiver damit auseinanderzusetzen.

Naja das passiert nicht, wenn man selbst auch ein bisschen Ahnung von der Materie hat und das sollte man als Musiker sowieso haben. Also mir könnte sowas nicht passieren da ich selbst ab und zu mal Bands Mische und während der ganzen Produktion dabei und an allem beteiligt war.

Und ganz ehrlich:
Dann hattet ihr einfach Pech und habt ein schwarzes Schaf erwischt. Wenn man das von nem wirklich Profi machen lässt, passiert einem sowas nicht. Aber 250€ Tagessatz sind halt dann das absolut Minimum das man zahlen muss. Ein Profi versucht außerdem niemals, dir was aufzuschwatzen. Er sieht sich selbst als Dienstleister, der deine Wünsche umsetzt und einem evtl. mal ne eigen Idee zeigt oder vorschlägt. Aber im Endeffekt muss man einfach sagen was man will und gut ist.
 
Ist ne etwas längere und kompliziertere Geschichte, dass ist nicht mal eben zwischen Tür und Angel erzählt und das letzt Wort ist da auch noch nicht gesprochen ;)
Auch noch ein par Ungereimtheiten mit dem Künstler-Produzentenvertrag und und und...

Davon ab bin ich trotzdem der Meinung, dass man als ambitionierte Anfängerband mit heutigen Homerecording und Modelling Möglichkeiten besser fährt als mit nem günstigen Studio und 250€ am Tag finde ich da noch recht günstig.
 
So hab ich das auch einmal gemacht, und es lieferte durchaus brauchbare Ergebnisse, jedoch bin ich sehr verspielt in dieser hinsicht, also verwende ich persönlich meißt 2 spuren pro seite :D (Lässt sich natürlich steigern :redface:)

Ja aber unser Tonmann hat uns dazu im Studio beraten und bei en high Gain sachen sollte es sich nicht so lohnen weil es sonst zu sehr vermatscht wenn nicht alles super genau ist.
Haben es probiert. Es war genau nur hat es sich nicht großartig besser angehört. Minimalistisch reicht auch oft aus. Sicher wird das in super mega Studios auch anders aussehe nals in einem kleinen studio. Aufnahmen findet man bei dem Soundsamples Link in meiner sig wie es klingt. Da sind zwei songs vorhanden.
 
In gescheiten studios wird auch (außer für soli) NIE mit hi-gain aufgenommen. Sondern man spielt einfach 10-20 angecrunchte spuren mit möglichst verschiedenen amps/einstellungen und verteilt diese dann im stereobild.
 
In gescheiten studios wird auch (außer für soli) NIE mit hi-gain aufgenommen. Sondern man spielt einfach 10-20 angecrunchte spuren mit möglichst verschiedenen amps/einstellungen und verteilt diese dann im stereobild.

Korrekt.
Dir zeigt jeder Produzent (auch wenn er Death-Metal aufnehmen will) den Vogel, wenn du bei nem High Gain-Amp den Gainregler über 1 Uhr drehst.

Ist bei Studioproduktionen aus Transparenz-Gründen absolut tabu.
 
Bei uns ist es bei der Demoaufnahme so, dass eben 2 Spuren aufgenommen werden, eine links, eine rechts.
Lieber nicht ganz so fett vom Sound und weniger Ungenauigkeiten, da vor allem bei sehr komplexen Sachen schnell mal was passieren kann was dann mit zuvielen Spuren (trotz wenig Gain) verwaschen klingt.
Und ja, wir nehmen mit wenig Gain auf (Digitech 2101, Grunge Preset, hat zwar von Natur aus relativ viel Zerre, aber bei 3/11 ist das glaub ich noch in Ordnung).
Es kommt eben auch immer darauf an was man erreichen will.
Wenn ich etwas aufnehmen würde bei dem ich z.B. zwei Gitarren habe die komplett verschiedene Dinge spielen würde ich versuchen die Sounds nicht zu ähnlich zu gestalten und auch durch hartes pannen die unterschiedlichen Sachen zu trennen.
Ähnliches gibt es so auch z.B. bei Necrophagist (ich weiss jetzt nicht bei welchem Album oder ob es bei beiden ist).
Da kann man durch nur "abhören" des Linken oder Rechten Kanals die 2 Gitarren komplett voneinander trennen.
 
Erster Trick: Ein Tuch um den Hals wickeln, um nicht angeschlagene Saiten abzudämpfen

das gehört doch eher in die Gesundheitsecke oder? ;)

aber ich hab da ein bestialischen Trick den ich gern loswerden möchte. Gitarre auf eine
Spur aufnehmen, mit Wavelab oder sonstwas ein Stereosignal daraus machen,
dann aus dem rechten oder linken Kanal ein klitzekleine Stück (keine Ahnung ich machs nach Gefühl - vielleicht 1ms?!?!)
rausschneiden und anhören! Dafür gibt es auch ne Bezeichnung die mir
nicht einfällt, sie mir auch egal ist und wahrscheinlich ist es auch ein alter Hut aber ich
wollts halt loswerden. :D
 
das gehört doch eher in die Gesundheitsecke oder? ;)

aber ich hab da ein bestialischen Trick den ich gern loswerden möchte. Gitarre auf eine
Spur aufnehmen, mit Wavelab oder sonstwas ein Stereosignal daraus machen,
dann aus dem rechten oder linken Kanal ein klitzekleine Stück (keine Ahnung ich machs nach Gefühl - vielleicht 1ms?!?!)
rausschneiden und anhören! Dafür gibt es auch ne Bezeichnung die mir
nicht einfällt, sie mir auch egal ist und wahrscheinlich ist es auch ein alter Hut aber ich
wollts halt loswerden. :D

tricksen :D
 
Ist schön wenn man das Geld für den ganzen Studioaufwand hat, wir haben es nicht und daher nehmen wir in meinem Keller auf. So entsteht im Moment ein komplettes Album, der einzige Trick den wir anwenden ist das wir unseren Bassisten ständig mit Whiskey abfüllen das er tighter spielt.
Ich finde das Ergebnis kann sich hören lassen, und solange wir mit der Musik nicht mehr als im Moment verdienen (nämlich 100€ und ne Flasche Jack pro Auftritt) geb ich mich gerne mit dem aktuellen Sound zufrieden.
 
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Wenn ich sowas schon wieder lese...ich bin absolut kein Freund von Studiotricks. Ich mag es am liebsten, wenn Platten möglichst natürlich klingen, ungefähr so wie die Band "in echt" auch klingt. Ein paar Overdubs sind schon okay, aber man sollte es halt nicht übertreiben. Ich mein, hört euch z.B. die erste Van Halen an, die wurde meines Wissens live im Studio eingespielt, nur mit vereinzelten Overdubs. Klingt sie deswegen schlechter als Platten bei denen man sich allen der Menschheit bekannten Studiotricks bedient hat? Kein bisschen. Es gibt viele Alben die live eingespielt wurden und trotzdem absolut göttlich klingen.
Ich mein, gut, es gibt Ausnahmen, z.B. Queen, da wurde im Studio auch viel "getrickst", da war das aber ne höchst künstlerische Geschichte, eher Soundexperimente als das ewige "Doppeln nach Schema F" getue hier.
 
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^Leichengräber ;)


Aber ein sehr interessanter Thread.
Bei den einigen Aufnahmen arbeite ich mit einem Raummikrofon, zusätzlich zur reinen Amp Abnahme, was bei gewissen Sounds immer sehr nett klingt wenn man vorsichtig arbeitet.

MFG
Christian
 

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