Roland RD-88 Stagepiano

Hallo,
ich brauch wieder Hilfe:
Ist es beim RD88 möglich, im Split-Modus für eine der Zonen (in meinem Fall den Lower Part) das Damper-Pedal zu deaktivieren?
Danke im Voraus
Andi
 
Hast Du schon einmal in der entsprechenden Keyboard-Zone "[shift] + Pedal bewegen" probiert?

Die Pedaleinstellungen gehören zu den "scene effects", im Gegnsatz zu globalen "system effects" (Roland RD88 Parameter Guide S.9).
Wenn im Display die Einstellungen des Pedals fpr die Keyboard-Zone angezeigt werden, sollten sie sich auch ändert und am Ende abspeichern lassen (Roland RD88 Bedienungsanleitung S. 20).
roland pedaleistellungen.jpg
Gruß Claus
 
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Moin,
und Danke für den sehr guten Tipp. So funktioniert es einwandfrei.
Auf diese Art kann man übrigens auch, wie an anderer Stelle vom User Serlah angefragt, die 3 Zonen unabhängig voneinander transponieren.
Nochmals Danke!
Andi
 
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Hallo zusammen

Ich bin mir am überlegen, das Teil als Ergänzung zu meinem MODX8 zu kaufen. 2 Fragen:
1. Offenbar gibt's keinen Notenstand um ein IPad abzustellen. Was nutzt ihr diesbezüglich für Alternativen? Ich spiele Noten ab IPad.
2. Ich möchte das Gerät auch vollmobil einsetzen und es gibt scheinbar Leute, die das Piano mit einer Powerbank betreiben. Kennt jemand ein Verbindungskabel von USB auf die beim RD88 verbaute Buchse? Technisch sollte die verwendete Powerbank passen (20000 mAh und 12 Volt/1.5A sowohl auf dem USB-C-Out als auch 2x USB-A).

Danke für Eure Tipps und Grüsse aus der Schweiz

Iona
 
Hallo und willkommen im Musiker-Board! :hat:

Ich würde mich je nach sonstiger Ausstattung zwischen einem Ablagetisch und einer Halterung als Zubehör für den Keyboardständer entscheiden:
https://www.thomann.de/de/ablagetische.html

Gruß Claus
 
Was hast du denn mit den beiden Geräten vor: Sollen die übereinander stehen? Wenn sie nebeneinander bzw. im rechten Winkel sind und du auch noch ein Noten-Tablet brauchst, könnte ja ein Ständer in der Ecke, evtl. mit Schwenkarm sinnvoll sein.

Ansonsten bringe ich mein Tablet an einem Ausleger des Keyboard-Ständers an, nicht am Gerät selbst. Ist flexibler, weil es mit jeder Tastatur drauf funktioniert.

Wo du das Stromkabel mit Adapter für das RD-88 herbekommst, weiß ich nicht. Vielleicht gibt es das schon, wenn nicht, musst du dich um die Pin-Belegung kümmern und besorgst dir einen USB A-Stecker zur werkzeugfreien Crimp-Montage (knapp 3 EUR), um ein Stromkabel, das ins RD-88 passt, anzupassen. Oder umgekehrt: an ein USB-Kabel zur Stromversorgung den passenden Stecker fürs RD-88 löten.
.
 
OK - das mit der Befestigung hätte ich auch selber rausfinden können - war da etwas zu unflexibel. Bei den Kabeln war es eher so, ob's jemanden gibt, der schon entsprechende Feldversuche unternommen hat. Tatsächlich gibt es ganze Set's mit USB-Stecker auf der einen und 10 verschiedenen DC-Steckern auf der anderen Seite. Habe etwas Bauchweh, dass bei einer falschen Pinbelegung beim Gerät was kaputt geht.

Noch eine andere Frage, die mich mittlerweile sehr umtreibt: Mir ist bewusst, dass es durchaus Stagepianos gibt, welche beim Lineout an einer PA schlechter klingen als mit Kopfhörer. Gerade bei qualitativ guten PA's hört man das relativ schnell. Nun habe ich Vergleichstests mit anderen Kandidaten auf Youtube gehört, bei denen das RD-88 über die Line-Outs irgendwie mumpfig geklungen hat. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass mit dem EQ einiges gerade gebogen werden kann. Aber gibt's hier Leute, die das Gerät mal über eine gute Anlage gehört haben (und hier meine ich nicht irgendwelche billig-Chinakübel der Eigenmarken der Grosshändler, sondern professionelles Equipment). Gab's da Beanstandungen? Und ja: Mir ist bewusst, dass ich bei meinen Ansprüchen durchaus eigentlich höher (Nord und Konsorten) einsteigen müsste. Aber das RD-88 ist halt tatsächlich die eierlegende Wollmilchsau, die ich immer gesucht habe (klein, leicht, eingebaute Speaker und zumindest in den gekauften Tests gute Ergebnisse beim Sound).
 
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Es gibt diverse Powerbanks gerade für die Effektboards der Gitarristen, die haben alle diese NV-Anschlüsse wie das RD88, und es gibt auch eins z.B. von Harley Benton das mit 25.000 mAh ausreichend Saft liefern sollte, dass du sogar das iPad darüber laden köntest, wenn nötig. wegen der Polung musst Du dir keine Sorgen machen. Das Netzteil muss halt nur 12V DC (Gleichstrom) liefern und der Stecker muss innen plus haben, das ist eigentlich standard, zumindest bei der HB Powerbank definitiv gegeben. Die Frage ist lediglich, wie hoch die Stromaufnahme des Pianos ist. Das Netzteil liefert bis zu 1,5 A, was nicht zwingend heißt, dass das Piano auch 1,5 A zieht, aber die Powerbank liefert nur max 500mA.
 
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... aber die Powerbank liefert nur max 500mA.
Solange die eingebauten Lautsprecher (2 x 6 Watt) ausgeschaltet bleiben... :gruebel:

Mir fehlt zwar der akute Bedarf, aber die "fetten" Akkulösungen habe ich fasziniert verfolgt, als sie im DIY-Projekt vorgestellt wurden.

Gruß Claus
 
Hi,

ich habe das RD-88 schon gespielt auf einer größeren PA,
auch mit direktem Vergleich zu anderen Stage Pianos.

Mir persönlich gefallen die Sounds über die PA, ich würde sogar so weit gehen,
dass sie meistenteils für den Live Einsatz gerade auch im Bandkotext entwickelt wurden.
Hier meine Einschätzung zu meinen früheren stage pianos:
Mein ehemaliges Korg SV-1 war bei Akkustik Pianos im Bandkontext im Vergleich zu den Nords unterlegen,
das habe ich deutlich raushören können, hörte sich im direkten Vergleich eindimensional und flach an.
(Das SV-2 ist in diesem Punkt verbessert)

RD-88 würde ich im Vergleich zu Nord/Korg nochmals eine Spur durchstetzungsstärker einschätzen,
ohne dass zuviel "nachklingt". (Nords white grand bleibt mein Lieblingssound für Solospiel, davon abgesehen)
Für mich war wichtig die Anschlagshärte 2 Stufen härter einzustellen gegenüber dem Auslieferungszustand.
Das ist meiner Ansicht nach der größte Fehler von Roland, weil die Sounds dann zwar viel Oberton haben,
aber auch schnell klirren.

Insofern kann ich Dich beruhigen, wenn es eines nicht ist, dann mumpfig, sondern lebendig und
Durchsetzungsstark. In diesem Video hört man wohl die voreingestellte Anschlagshärte, so dass
viel Oberton entsteht, selbst bei dem sehr weichen Anschlag des Pianisten.

View: https://www.youtube.com/watch?v=3PCiO3F1euM

Wenn Du mal die YT Videos verlinkst, können wir im Einzelfall darauf engehen.
Eierlegendewollmilchsau ja, bis auf die Orgelsektion, da sind NE und YC73 besser.

Edit: zum "höher einsteigen" Roland spart beim RD-88 nicht an den Sounds, sondern am Gehäuse.
Hier hätte ich durchaus gerne ein wenig mehr bezahlt für eine etwas bessere Haptik/Bedienung/Bauweise.
An der Tastatur kann ich (für das Gewicht und die Preisklasse) wenig aussetzen.
 
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Herzlichen Dank für die Info! Ich habe mir die Beispiele angehört und habe den Eindruck, dass das Piano des Korg im Bandkontext ähnliche Probleme hat wie die Yamahas (ich kenne das von meinem aktuellen Modx): Das Piano klingt zwar natürlicher und runder mit mehr Sustain - aber müllt letztlich den Sound mit Frequenzen zu, die der Mann am Mischpult dann wieder rausfiltern muss, um einen transparenten Sound zu bekommen. Das andere Soundbeispiel im Vergleich mit dem Yamaha CK88, Korg SV2 und dem RD-88 - hier haben sowohl das Korg als auch das Roland ganz anders geklungen. Nun denn: Da ich das RD-88 aktuell bei einem Lieferanten für unter 1000 Euro (bzw. CHF 849.00) bekomme, kaufe ich das Ding. Das Dexibell S7 Pro M würde ich im Moment auch sehr günstig bekommen und der Pianosound ist dort nochmals eine ganz andere Liga. Aber dort ist die 100er-Fatar-Tastatur verbaut und die gefällt mir nur bedingt...
 
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Hi,

das hast Du einen Punkt, das Piano was zu Hause am besten tönt, kann auf der Bühne schnell zum Problem
werden und produziert unerwünschte Frequenzen oder setzt sich nicht durch.

Das Problem im Bandkontext habe ich bei Yamaha auch schon beobachtet
(aber da ich keines besitze/besaß, habe ich dazu nichts geschrieben.)

Für 849 Fränkli ist das ein no brainer.
Z Stand und DP-10 Pedal kann ich dazu noch wärmstens empfehlen.

Ich hatte das RD-88 als Übergangsinstrument geplant, bin aber nach einen Jahr
überzeugter denn je. (Ab und zu schiele ich nach einem RD-2000, ist natürlich deutlich
schwerer und hat keine LS.)

Bei allem darf aber nicht vergessen werden, dass das RD-88 kein Profi Instrument ist
und gewisse Zugeständnisse verlangt.
 
Genau: Jetzt möchte ich nur noch die Sache mit dem Akkubetrieb klären, ohne dass ich a) bei Versuchen das Teil schlachte und b) nicht unbedingt eine Bastelstunde habe. Ich bin zwar auch als Eventtechniker unterwegs - aber mit Strom und vor allem Löten habe ich es nicht so (wobei die Lösung, die Claus weiter oben verlinkt hat, schon was hat). Da muss ich mir zuerst einen Löt-Spezi suchen... Wenn es hier jemanden aus der Region Ostschweiz hat, dem es langweilig ist und der sowas gebacken kriegt: Einfach melden. Ein Kiste guter Wein springt dafür auf jeden Fall raus.
 
Das im angesprochenen Akkufred besprochene Shargeek-Teil gibt's bei uns grad für 169 Franken. Da ich das RD-88 so günstig schiesse, bin ich am Schluss für ein Akkubetriebenes Semi-Profi-mit Lautsprecher ausgestattetem Stagepiano bei knapp über 1000 Franken. So wie wenn mein Roland GoPiano 61 und mein FP4 geheiratet und Kinder bekommen hätten :giggle::ROFLMAO:. Allerdings werden sich die beiden nun scheiden lassen müssen, da sie nach Tutti (sowas wie ebäh auf schweizerisch) gehen.
 
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Glaubst Du, dass so etwas auch gehen würde?
MIt herumfrickeln an Elektrogeräten/Kabeln habe ich schon Lehrgeld bezahlt.
 
3.7kg wäre mir entschieden zu schwer. Ich habe mich ua für's RD-88 entschieden wegen Gewicht. Gehen würde es auf jeden Fall! Du kannst ja bei der Anker das originale Netzteil am 230-Volt Ausgang "anhängen".
 
OK - das mit der Befestigung hätte ich auch selber rausfinden können - war da etwas zu unflexibel. Bei den Kabeln war es eher so, ob's jemanden gibt, der schon entsprechende Feldversuche unternommen hat. Tatsächlich gibt es ganze Set's mit USB-Stecker auf der einen und 10 verschiedenen DC-Steckern auf der anderen Seite. Habe etwas Bauchweh, dass bei einer falschen Pinbelegung beim Gerät was kaputt geht.

Noch eine andere Frage, die mich mittlerweile sehr umtreibt: Mir ist bewusst, dass es durchaus Stagepianos gibt, welche beim Lineout an einer PA schlechter klingen als mit Kopfhörer. Gerade bei qualitativ guten PA's hört man das relativ schnell. Nun habe ich Vergleichstests mit anderen Kandidaten auf Youtube gehört, bei denen das RD-88 über die Line-Outs irgendwie mumpfig geklungen hat. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass mit dem EQ einiges gerade gebogen werden kann. Aber gibt's hier Leute, die das Gerät mal über eine gute Anlage gehört haben (und hier meine ich nicht irgendwelche billig-Chinakübel der Eigenmarken der Grosshändler, sondern professionelles Equipment). Gab's da Beanstandungen? Und ja: Mir ist bewusst, dass ich bei meinen Ansprüchen durchaus eigentlich höher (Nord und Konsorten) einsteigen müsste. Aber das RD-88 ist halt tatsächlich die eierlegende Wollmilchsau, die ich immer gesucht habe (klein, leicht, eingebaute Speaker und zumindest in den gekauften Tests gute Ergebnisse beim Sound).
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Wir hatten mein Rd88 an einer 12.000-euro-Profi-Anlage. Dann war Soundcheck und meine Gitarristin ist fast rückwärts von der Bühne gefallen, als ich das Intro angefangen hab. Das Rd88 hatte so dermaßen Wucht und gleichzeitig feinste Sound-Nuancen, ich habe es bei manchen Scenes kaum wieder erkannt im Vergleich zu den kleinen Moni-Boxen und auch der alten PA, die wir im Probenraum nutzen.
Der Sound vom Rd88 ist absolut abhängig von den Boxen, die du dran hängst! Das haben wir jetzt gelernt. Bei Gigs jetzt nach Möglichkeit nur noch Highend-Equipment
 
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Das gilt für jedes gute andere Stage-Piano auch. Da braucht man zur Wiedergabe teils herausfordernder Transienten einiges an Leistungsbereitschaft. Man braucht aber keine 12.000 EUR dafür.

Was für Monitorboxen habt ihr denn normalerweise dran?
 
Monitor von 'the Box'. Die teure Anlage durften wir für einen Gig ausleihen. Natürlich gibt es auch gute Sachen in günstigeren Preisklassen.
 

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