Hi,
ich habe das RD-88 schon gespielt auf einer größeren PA,
auch mit direktem Vergleich zu anderen Stage Pianos.
Mir persönlich gefallen die Sounds über die PA, ich würde sogar so weit gehen,
dass sie meistenteils für den Live Einsatz gerade auch im Bandkotext entwickelt wurden.
Hier meine Einschätzung zu meinen früheren stage pianos:
Mein ehemaliges Korg SV-1 war bei Akkustik Pianos im Bandkontext im Vergleich zu den Nords unterlegen,
das habe ich deutlich raushören können, hörte sich im direkten Vergleich eindimensional und flach an.
(Das SV-2 ist in diesem Punkt verbessert)
RD-88 würde ich im Vergleich zu Nord/Korg nochmals eine Spur durchstetzungsstärker einschätzen,
ohne dass zuviel "nachklingt". (Nords white grand bleibt mein Lieblingssound für Solospiel, davon abgesehen)
Für mich war wichtig die Anschlagshärte 2 Stufen härter einzustellen gegenüber dem Auslieferungszustand.
Das ist meiner Ansicht nach der größte Fehler von Roland, weil die Sounds dann zwar viel Oberton haben,
aber auch schnell klirren.
Insofern kann ich Dich beruhigen, wenn es eines nicht ist, dann mumpfig, sondern lebendig und
Durchsetzungsstark. In diesem Video hört man wohl die voreingestellte Anschlagshärte, so dass
viel Oberton entsteht, selbst bei dem sehr weichen Anschlag des Pianisten.
View: https://www.youtube.com/watch?v=3PCiO3F1euM
Wenn Du mal die YT Videos verlinkst, können wir im Einzelfall darauf engehen.
Eierlegendewollmilchsau ja, bis auf die Orgelsektion, da sind NE und YC73 besser.
Edit: zum "höher einsteigen" Roland spart beim RD-88 nicht an den Sounds, sondern am Gehäuse.
Hier hätte ich durchaus gerne ein wenig mehr bezahlt für eine etwas bessere Haptik/Bedienung/Bauweise.
An der Tastatur kann ich (für das Gewicht und die Preisklasse) wenig aussetzen.