Alesis DM10 Studio Mesh

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Bop-Cat
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Hallo zusammen,

ich spiele seit über 30 Jahren akustisches Schlagzeug und suche nun etwas für eine Erdgeschoss-Mietswohnung.

Einige Kits konnte ich in den letzten Wochen anspielen, bin aber immer noch etwas unsicher.
Einige der Verkäufer rieten mir von dem o.g. Kit ab - Fehltrigger, schlechte Verarbeitung, laut usw.
Laut deren Meinung bleibt einfach nur Roland, Roland und nochmal Roland. Dann vielleicht ein Yamaha....

Natürlich habe ich mich trotzdem an dieses Kit gesetzt und war sehr angenehm überrascht. Gut, sonderlich
leise ist es nicht, das waren die anderen Kits aber ebenfalls nicht. Fehltrigger habe ich nicht ausmachen können
und die Dynamik war für mich überraschend gut und durchaus mit den Modellen der anderen beiden Marken
vergleichbar bzw. gleichwertig.

Gut, die ganz teuren Brocken spielen natürlich in einer ganz anderen Liga, aber mein Budget ist auf 1000 €
begrenzt.

Habe ich irgendetwas übersehen? Oder mögen Verkäufer (vielleicht wegen zu geringer Marge) Alesis nicht?

Mich interessiert Eure Meinung zu dem Alesis.

Danke im Voraus und viele Grüße
Bop-Cat
 
Eigenschaft
 
Hat das DM-10 einen guten Ruf...?
Alesis Produkte hatten eigentlich mal einen sehr guten Ruf, nicht zuletzt begründet durch die Drummaschine HR-16 (Bj. 1988) und das Drummodul D4 (Bj. 1991)

Dies hat sich - dank Übernahme des Markennamens "Alesis" durch verschiedene Firmen - mittlerweile ziemlich geändert... Traditionen werden nicht fortgeführt, angekündigte Produkte (z.B. DMdrummer) jahrelang verzögert, Erweiterungen versprochen, die nicht kamen...

Im Falle des DM-10:
Die Pads und Cymbals sind - wohl aus Kostengründen - zugekauft vom chinesischen OEM-Hersteller 'Medeli', und sind nicht gerade Top-Qualität.

Das Soundmodul empfinde ich - verglichen mit z.B. Yamaha - eher duchwachsen.
Das verchromte Metall-Rack indes ist super solide und in dieser Klasse leider nicht üblich! - schade, dass sich diese Qualität nicht durch das ganze Produkt DM10 zieht.


Ist Roland der Platzhirsch...?
Er war es mal... die Zeit wird die V-Drums aber einholen!
Das Preis/Leistungsverhältnis bei den Roland V-Drums ist mittlerweile geradezu wahnwitzig unausgeglichen, kein Wunder also, dass sich Verkäufer wohl über grosszügige Margen freuen, wenn sie Roland verkaufen können.

Zwei Beispiele:
Yamaha's Cymbals bieten einen mehr als ebenbürtigen Gegenwert zu Roland's Produkten, sind aber einiges günstiger(!)

Noch auffälliger:
Klanglich bietet das Spitzenmodell TD30 keine überragende Qualität mehr, eher im Gegenteil... Das Konkurrenzprodukt aus Schweden, 'Drumit 5' von 2box zum Beispiel hat in meinen Ohren die viel überzeugendere Soundqualität, und kostet die Hälfte weniger! (...ungefähr auf dem Preisniveau des alten Mittelklasse Rolands TD-15.)



Eine Empfehlung an einen (wohl nicht ganz anspruchslosen) Drummer...?
Sieh' dich nach gebrauchten Yamaha's um... DTX-500 Modul, ev. ein DTX-700 Modul.
...spiel' vielleicht auch mal ein 2box-Kit an, wenn sich die Gelegenheit dazu ergibt.

Denk' auch über ein A2E Kit nach... Starte mit einem guten Soundmodul, Cymbals und ein paar Triggern. Ein altes Akustikset lässt sich auf diese weise zum E-Drum "umrüsten".

Halte dich lieber nicht zulange mit Alesis und anderen Medeli-Produkten auf; ich kann mir nicht vorstellen, dass dir als erfahrener Drummer die Qualität genügen wird.



HTH
:hat:
 
Hallo Hairmetal81,

danke für Deine Meinung!

Wie gesagt, mein Budget liegt bei ca. 1000 € - mehr habe ich leider zur Zeit nicht zur Verfügung!
Das DTX-700 finde ich neu für ca. 800 €, somit bleibt nicht mehr viel Geld für Rack, Pads und Cymbals übrig.

Ein A2E-Kit wäre sicherlich eine gute Alternative, aber nimmt meiner Meinung nach mehr Platz in Anspruch, wenn ich
mein komplettes A-Set elektifiziere. Ausserdem bleibt dann immer noch die Frage nach geeigneten Becken!

Viele Grüße
Michael
 
Gerne! :)

Guck' dich doch in den Ebay-Kleinanzeigen mal nach einem Yamaha Kit "DTX 522" oder "DTX-530" um.


:hat:
 
Ganz uneigennützig werfe ich die Option in den Raum, mal den Link in meiner Signatur zu nutzen, wenn für dich auch Gebrauchtes in Frage kommt. :-D
 
Hallo Charles,

danke für das Angebot. Aber über Smartphone sehe ich keinen Link und auch keine Signatur!

VG
Michael
 
...ein bisschen ein "Hodge-Podge"... aber eigentlich sehr schöne Komponenten...
Yamaha PCY-135 und 155 (die 'besseren' Rolands), Snare in "ordentlicher" Standardgrösse mit eigenem Snare-Stand, Gibraltar-Rack, Modul im Case(!!), Anschlüsse auf Rackblende(!!!).

...nur das Modul an sich hinterlässt etwas Nachgeschmack - das würde ich postwendend austauschen wollen; ein Yamaha DTX 2.0 (Bj. 1997-98) ist heute einfach nicht mehr zeitgemäss!



Die Cymbals könnten vielleicht etwas "303 Aerospace Protectant" vertragen! ;) :hat:
 
Zuletzt bearbeitet:
Och nö - da reaktiviere ich lieber meinen PTX 8 und mein Simmons SDS 7....sorry, das ist aber echt nicht mehr Stand der Dinge! :)

VG
Michael
 
Wohlgemerkt:
Die Cymbals und Pads von Charly sind über jeden Zweifel erhaben! Ebenso die Parts des Racks, die verchromt sind. - Eventuell verkauft er das ganze auch ohne Modul, dann wäre das Kit durchaus ein potenter Kandidat!

...die Schwachstelle ist - wie gesagt - in meinen Augen nur das DTX 2.0 Modul. ;) :hat:
 
Bezog sich auch nur auf das Modul und war nicht ganz ernst gemeint!

VG
Michael
 
Eine Anfrage ohne Modul ist durchaus möglich. ;-)
Allerdings ist noch niemand nach einem Auftritt auf mich zugekommen und meinte ich soll mir ein neues Modul zulegen. Ach ja, was die Sounds angeht, bei meinem letzten drumtec Besuch musste ich ich eh feststellen, ernsthaft besser sind die Sounds erst ab dem DTX900 und seinem Vorgänger.
 
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Habe ich irgendetwas übersehen? Oder mögen Verkäufer (vielleicht wegen zu geringer Marge) Alesis nicht?

Mich interessiert Eure Meinung zu dem Alesis.

Hallo Bop-Cat,

[bin selber neu hier, habe bisher immer nur mitgelesen, musste mich jetzt aber auch mal zu Wort melden. S.u.]

vor einer ähnlichen Entscheidung stand ich ziemlich genau vor einem Jahr auch. Allerdings bin ich von Haus aus Bassist (seit ca. 25J.) und schlagzeugtechnisch eher anfänger. Durch Studio- & Live-Sound Engineering weiß ich aber ziemlich gut, wie ein Drumset zu klingen hat, und auch kann ich einschätzen, was 'Dynamik' ist.
Meine persönliche Schallmauer war bei ca. 1100€. Bin dann zu Drum-Tec und hab einen ganzen Nachmittag dies und jenes getestet, u.a. natürlich ein DM10, mit der Drum-tec'schen Fellanpassung. Ich wollte mir das Alesis schon vorher blind zulegen (Internet ist ja voll von Reviews), aber es war gut, dass ich's getestet hab. Vor Ort hat man auch dann ungefragt eingeräumt, dass das mit den Mesh Heads auch eher symptomatisches Gefummel ist, da das Modul wohl nicht so der Bringer ist. Und ja, selbst die modifizierten Pads fühlten sich komisch an (aber wie gesagt, bin Anfänger, habe nur immer mal 'zwischendurch' am A-Set gesessen). Das schlimme ist wirklich das Modul. Ich hatte viele Jahre mal ein D4, und mein erster Gedanke war, da hat sich seit den 90ern nix bei denen getan. Z.B. sind die Snares - wenn man Glück hat - mit 2 oder 3 Velocity-Layern gesegnet, d.h. Machine Gunning in Perfektion. [Das aber übrigens durch die Bank auch bei Yamaha, und leider auch - je nach Sound - auch das neue TD25). Fürchterlich fand ich auch die Becken, da dachte ich erst, das Modul ist kaputt, weil die Crashes so zerrieben klangen wie Clock Jitter bei einer vergurkten DA-Wandlung. Ist aber halt alles extrem komprimiert, damit möglichst viel rein passt (und natürlich auch die 'uh' und 'hey'-Sounds, deren Verwendungszweck sich mir nicht erschließen).

Mein Fazit: viel dran zum draufballern, aber alles halt auf Quantität statt Qualität. Man muss 'n Rechner mit VSTis dranpacken, damit's gut klingt. Latenz des Modul's soll angeblich dem etwas entgegenstehen (konnte ich nicht selber checken).

Wollte mich dann für ein TD11 plus VH11-Hihat oder gleich TD15KV entscheiden, hätte dann aber noch sparen müssen. Aber, gut.

Dann sah ich dieses seltsame gelb-schwarze Kit. Ein MarkDrum YES. 'Die Pads klingen akustisch wie Blechtrommeln, aber die Dynamik ist gut, und die Sounds auch', sagt man mir. Wurde aber eher nicht aktiv promoted. Ich kannte als Basser MarkBass, und die sind nicht übel. Die machen also jetzt Drums... aha... setzte mich dran dran, und nach 30s war klar, *das* ist mein Set. Nix Roland. Es war perfekt.
Ich hab's durch Zufall auf anderem Wege günstig bekommen und noch ein 2. Crash nachbestellt. Insgesamt preislich vergleichbar mit einem DM10, aber vom Spielgefühl und Sound in einer ganz anderen Liga.

Auf der letzten Musikmesse habe ich ziemlich intensiv (wann immer es ging, an 3 Tagen...) das TD25 ausprobiert, weil ich schon befürchtete, auf's falsche Pferd gesetzt zu haben. Das Roland spielt sich gut, aber man braucht mindestens die KV-Variante, die kleinen Pads sind wirklich ein Witz (für mich jedenfalls). Und ich finde es schade, dass sie die Dynamik künstlich limitieren. Dass vieleE-Kits nur gestreichelt werden brauchen, um 'groß' zu klingen, finde ich gerade für Anfänger wie mich kontraproduktiv; ich möchte schon möglichst nah an das reale Spielgefühl und mir nicht was falsches antrainieren.

Ich werde in Kürze mal ein richtiges, technisch fundiertes Review zum MarkDrum machen, brauche aber etwas Zeit zum vorbereiten. Insbesondere den Werbeversprechen bezüglich der großen Dynamik möchte ich durch Messungen und gerenderten Audiofiles Rechnung tragen, denn genau das ist nämlich ein dickes plus, und leider ist diese Firma in Sachen Vermarktung noch ziemlich hinter'm Mond. Es gibt fast kaum gute Demos. Ich habe kürzlich im Drummerforum ein bißchen Details vorweggenommen und werde die dann in einem Review mit einfließen lassen. Da ich selber Entwickler im Bereich Audio bin (aber ganz woanders...), kann ich hoffentlich das ganze aus einem neutral-analytischen Winkel heraus beleuchten. [Ich würde fast behaupten, kein anderer Kunde kennt das Ding auf der technischen Ebene so gut wie ich. Aber so viele Kunden hat das Kit wahrscheinlich auch nicht...]

Aber das nur nebenbei... was ich nur sagen wollte: nicht vorschnell das Alesis nehmen, nur weil's billig ist ;)
 
Das schlimme ist wirklich das Modul. Ich hatte viele Jahre mal ein D4, und mein erster Gedanke war, da hat sich seit den 90ern nix bei denen getan. Z.B. sind die Snares

Schön von einem weiteren D4-User zu hören.
...denn genau denselben Eindruck hatte ich auch! :)


da das Modul wohl nicht so der Bringer ist.

Weise Leute da, bei Drumtec. ;)


Und ja, selbst die modifizierten Pads fühlten sich komisch an

Es sind Medeli-Pads.


Ein MarkDrum YES. 'Die Pads klingen akustisch wie Blechtrommeln, aber die Dynamik ist gut, und die Sounds auch', sagt man mir.

Glückwunsch zu deinem YES. Mir kam aber auch dort der Sound eher unnatürlich vor; erst recht für diese Preisklasse!


Machine Gunning in Perfektion. [Das aber übrigens durch die Bank auch bei Yamaha, und leider auch - je nach Sound - auch das neue TD25).

Das liegt, wie du schon richtig gesagt hast, an den ungenügenden Velocity-Layer. Um diesen Umstand zu umgehen, muss man zwingend in der Preisklasse eines 900€-Moduls einsteigen!


Man muss 'n Rechner mit VSTis dranpacken, damit's gut klingt.

...oder (wo der Rechner schonmal da ist) gleich die VST-Sounds in das Modul laden. ;)


was ich nur sagen wollte: nicht vorschnell das Alesis nehmen, nur weil's billig ist

Dem kann ich mich nur uneingeschränkt anschliessen! :great:



HTH
:hat:
 
Glückwunsch zu deinem YES. Mir kam aber auch dort der Sound eher unnatürlich vor; erst recht für diese Preisklasse!

Nun, selber getestet oder via Internet?

Wenn ersteres: Preset Natural, Studio oder 46 Funk nehmen (letzteres hat die einzige Snare mit Positionserkennung, aus patentrechtlichen Gründen leider nicht mehr davon), dann Reverb auf 0, XPLOSION auf 0, die Cymbals etwas leiser, evtl. die Trigger-Kurve leicht exponenziell (d.h. TRIGGER->ACTION auf 2-3), und dann nochmal checken. Wie gesagt, ich mach mal ein Review, da render ich mal was raus. Evtl. auch im Direktvergleich zu Addictive Drums, evtl. auch Superior Drummer oder Steven Slate (ich habe hier alle drei, beruflich bedingt).

EDIT:
Etwas mehr zum Kit habe ich bereits hier kürzlich geschrieben. Ich hoffe, das ist ok hier:
http://www.drummerforum.de/forum/p1...-fortentwicklung-von-e-drums.html#post1174637
 
Nun, selber getestet oder via Internet?

Ersteres. Wenn auch im hektischen Umfeld einer Messe. :)

...oder um es deutlicher zu sagen:
Stelle ich ein "oranges Kit" neben das "schwarz-gelbe Kit", so zieht letzteres klanglich klar den kürzeren - alleine schon von den Specs her - da kann es dann noch so stark im Preis gesenkt worden sein, um es wieder attraktiv zu machen...

Ich erinnere mich auch noch daran, dass YES bei seiner Einführung im Januar 2013 hart an der 2000-Euro-Marke kratzte. Und zu dem Preis war's dann definitiv ein 'No Contest'. ;)
 
Das 2box würde ich auch als den einzig validen Konkurrenten betrachten. Beide verwenden für den Content eine SD Card und können theoretisch beliebige Samples und Velocity-Stufen laden. Beim 2box ist natürlich ein Vorteil in der Editor-Software, ganz klar. Bei MarkDrum kann man selber keine eigenen Samples draufspielen.

alleine schon von den Specs her
Als Ingenieur stelle ich da mal die Frage: welche Specs genau?;)

Die Architekturen sind sehr unterschiedlich. Während für gewöhnlich die Pads 'dumm' sind und nur ein Analogsignal an das Modul senden, was dann die Aufbereitung und Wandlung für alle angeschlossenen Piezos (plus weitere Sensorik wie etwa Hihat) bewerkstellen muss, ist bei Markdrum alles getrennt: Das Modul macht nur das reine DSP (ein Blackfin), also Samples laden, rudmentäre Bearbeitung, dann zum Wandler. Die Pads machen jeweils die ganze Sensorik (ein Mikrocontroller auf Cortex-M0-Basis), alle Ausgangssignale gehen auf einen Datenbus (ähnlich I²C), daher auch die Inkompatibilität mit anderen Pads (für mich persönlich aber technisch sauberer, ich hätt's auch so gemacht). Die Pads wandeln mit 10bit Auflösung (z.T. dreifach über den Multiplexer am ADC, je nach Anzahl d. Piezos oder Drucksensoren (FSR am Beckenrand und unter der Hihat)). Bei einem all-in-one-System ist diese Wandlergenauigkeit für die Sensorik nur selten gegeben, zumindest ist bei intensivem Multiplexing die zeitliche Auflösung schlechter. (Eigentlich ist es noch viel komplizierter, aber das würde hier zu weit führen...)

Anyway.
Momentan liegt das YES bei ~1300€ neu und 900 gebraucht, und - um auf das Ausgangsproblem zurückzukommen - genau damit ist es aus meiner Sicht kunkurrenzlos gut, vor allem wenn man das gleiche für ein aktuelles DM10X berappen soll.
 
Als Ingenieur stelle ich da mal die Frage: welche Specs genau?;)

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Bei MarkDrum kann man selber keine eigenen Samples draufspielen.
Beim 2box ist natürlich ein Vorteil in der Editor-Software



...hinzu kommen so banale Dinge wie der Support durch Lustars-Software, eine "richtige" Bassdrum, der 32 GB Ausbau, 3-Zones durch und durch, keine erkennbare Anzeichen von Hotspots, Aluminium Konstruktion, keine Plasik-Parts...




Momentan liegt das YES bei ~1300€ neu und 900 gebraucht (...) genau damit ist es aus meiner Sicht kunkurrenzlos gut,

Durchaus legitim.
...man hat auch einen "günstigen 2box-Ableger" (Drumit-Three Modul) angekündigt und präsentiert... er dürfte demnächst in den Handel kommen. :)


:hat:
 
...hinzu kommen so banale Dinge wie der Support durch Lustars-Software, eine "richtige" Bassdrum, der 32 GB Ausbau, 3-Zones durch und durch, keine erkennbare Anzeichen von Hotspots, Aluminium Konstruktion, keine Plasik-Parts...

Die großen Abmessungen des 2box fände ich persönlich für daheim eher hinderlich. Hotspots werden bei Markdrum durch die 4 Trigger vermieden. Das Verfahren beruht auf Zeitdifferenzmessung (TDOA, vergleichbar GPS-Tracking). Klar, dass es beim 2box keine Hotspots gibt, da nur 1 Randtrigger für's Fell existiert. Deswegen auch z.Zt. kein Positional Sensing, weil das über die Signalform gehen muss. Blöderweise hat Roland darauf ein Patent (wie halt auf so vieles, zumindest für USA & Japan).


...man hat auch einen "günstigen 2box-Ableger" (Drumit-Three Modul) angekündigt und präsentiert... er dürfte demnächst in den Handel kommen. :)

Fand ich auch spannend. Was aber weniger spannend ist: die neuen Becken sind diese Medeli/Alesis-Typen. Für mich klingt beides leider so, als ob 2box nicht wirklich profitabel läuft und auch dort eine Konsolidierung im Gang ist. Nicht unüblich in diesem Marktsegment.
 
Zuletzt bearbeitet:
die neuen Becken sind diese Medeli/Alesis-Typen.

Das ganze Produkt als Kit ist auf dem Papier zugegeben qualitativ auch nicht berauschender als vergleichbare Medeli-Kits.

Das Modul hingegen ist spannend, denn es hat funktional betrachtet keine Feature-Abstriche gegenüber dem grossen Drumit-5, und soll - nach Aussage des Vertriebs Hyperactive - deshalb vollumfänglich Kompatibel zu den bisher existierenden 2box-Cymbals und Pads sein.


Deswegen auch z.Zt. kein Positional Sensing, weil das über die Signalform gehen muss.

...brauchst du keines, bei bis zu 90 Velocity-Layern je Spielzone ;)


Blöderweise hat Roland darauf ein Patent

Roland hat auf vieles Patente - ...was aber nicht verhindert, dass sie in Sachen Authentizität langsam deutlich ins Hintertreffen geraten.



:cool:
 

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