Amp bis etwa 500 Euro für Telecaster Rock/Funk, Band- und Gigtauglich

JulesH
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Mahlzeit,
ich besitze eine Fender Squier Classic Vibe Telecaster und suche dafür den passenden Verstärker. Mir würde es reichen, wenn dieser erstmal nur einen Verzerrten und einen Clean Kanal hat, würde aber im Laufe der Zeit gerne Boden Effekte dazu kaufen(Delay als erstes, Phaser, Chorus,...) Ideal wäre natürlich wenn schon Effekte dabei sind, was mich daran allerdings stört ist, dass man immer sehr viele Effekte auf einen Schlag bekommt die man nicht alle braucht und die dabei nicht individuell einstellen kann . Vlt hat hier ja jemand schöne Vorschläge für mich. Mein Budget liegt bei ca. 500€. Den AMP brauche ich für Proben in einer Klassischen Band Besetzung und für Auftritte die auch mal größer werden.

Gruß,
Jules
 
Eigenschaft
 
Was soll es denn sein ? Modeling-, Röhren- Transistor Amp .......

Und klassische Bandbesetzung heißt das für Rock u.ä. ??
 
Mach mir Vorschläge. Bin neuling auf dem Gebiet und kenne die klanglichen Unterschiede nicht wirklich :)

Äh das läuft jetzt in etwa so als ob wir uns über Sex und Frauen unterhalten
und du mir gerade gesagt hast du bist neu in dem Thema ......
Ist ja nicht weiter schlimm aber welche Art Amp am besten zu dir passt
musst du wohl auch selber ausprobieren.


Ein Röhren Amp in deinen Budget ist der Vox Nighttrain15
https://www.thomann.de/de/vox_nighttrain_nt15c1_g2_combo.htm

Röhrenamps klingen oft besser als Modeling Amps, bieten eigentlich bei
2 kanalig nur 2 verschiedene Sounds und haben meist nur Hall mit an Bord.
Für ganz leise spielen (zuhause) eher nicht so geeignet.

Mit Transistorverstärkern kann man durchaus auch vernüntige
Sounds rausholen. Preis und Gewicht sind geringer und sie sind
meist vielseitiger was Effekte/Sounds angeht.
Die Fender Mustang werden öfter gelobt (hab ich selber noch nie getestet)
https://www.thomann.de/de/fender_mustang_iii_v2.htm

Der Roland Blues Cube soll auch ganz gut klingen
https://www.thomann.de/de/roland_blues_cube_stage.htm

Und bei Modeling Amps muss ich leider passen.Da kenn ich mich gar nicht aus.

Letztendlich solltest du aber mal in einem größeren Musikladen
unbedingt unterschiedlichste Amps selber mal antesten.
Eigene Erfahrung ist unersetzbar
:opa:
 
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Modelling ...vielleicht mal sowas:







Röhre...
gebraucht bis 500€, zweikanalig, würde mir der H&K Edition Tube einfallen.
Auch ein gebrauchter Marshall JCM 900/2000 Combo ist nie verkehrt:


http://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-...erung:preis/preis:400:/marshall-jcm-900/k0c74








...oder die 2000er:

http://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-musikinstrumente/sortierung:preis/marshall-jcm-2000/k0c74








Das hier wäre zum Beispiel ein richtig schönes Angebot - mit Fussschalter und Flightcase:


http://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-...00-tsl-601-inkl-haubencase-/343184007-74-5521









HTH
:hat:
 
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gebraucht bis 500€, zweikanalig, würde mir der H&K Edition Tube einfallen.
+1 von mir; den hab ich zu Hause und bin happy damit :great:
Aber letztlich ist die Auswahl riesig.... warst du mal im Musikgeschäft und hast ein bisschen rumprobiert?
 
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Mahlzeit,
ich besitze eine Fender Squier Classic Vibe Telecaster und suche dafür den passenden Verstärker. Mir würde es reichen, wenn dieser erstmal nur einen Verzerrten und einen Clean Kanal hat, würde aber im Laufe der Zeit gerne Boden Effekte dazu kaufen(Delay als erstes, Phaser, Chorus,...) Ideal wäre natürlich wenn schon Effekte dabei sind, was mich daran allerdings stört ist, dass man immer sehr viele Effekte auf einen Schlag bekommt die man nicht alle braucht und die dabei nicht individuell einstellen kann . Vlt hat hier ja jemand schöne Vorschläge für mich. Mein Budget liegt bei ca. 500€. Den AMP brauche ich für Proben in einer Klassischen Band Besetzung und für Auftritte die auch mal größer werden.

Gruß,
Jules
Wie spielst du denn momentan? Die E-Gitarre komplett unverstärkt? Falls du schon etwas hast, mit dem du spielst, teile mal bitte mit was.
 
Vielleicht wäre ja der Vox AC30 VR etwas für dich, solltest du dir aufjedenfall mal anschauen!

Ansonsten vll noch Bugera V22 und Jet city JCA20HV.


Gebraucht ist die Auswahl groß...
Geheimtipp:

Marshall Vintage Modern 2266C!

Clean wunderbar JTM45/Plexi like und verzerrt ähnlich einem gemoddeten JCM800.

zu haben für 500€ in der Bucht.


Greets
 
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...gebraucht für 500€ Budget? :w00t: ...ist das nicht etwas tiefgestapelt...? :)


:D also meinen hab ich auf ebay für 504€ inkl nem neuen Satz KT66 und dem Ledercover geschossen!

Im ernst, die meisten gehen zw. 500 und 600€ weg.
Völlig unter Wert meiner Meinung nach.


Greets
 
Im ernst, die meisten gehen zw. 500 und 600€ weg.
Völlig unter Wert meiner Meinung nach.

Absolut, wobei die 50W Version besser klingt als die 100er denn sie hat eine geringere Anodenspannung was den Amp an sich "weicher" im Spielgefühl macht.
Wer natürlich straffen Funk spielen will sollte auch mal in Richtung Twin Reverb schielen, Roadies sind dann aber zu empfehlen...
 
Es geht fast jeder Amp in der Preisregion, der vlt 15 oder mehr Watt hat - zumindest wenn "rock" die große Einschränkung ist ;)
Was für Bands klingen denn so, wie Du es gern hättest?
 
Aber letztlich ist die Auswahl riesig.... warst du mal im Musikgeschäft und hast ein bisschen rumprobiert?
kommt demnächst, wollte mir vorher ein Bild machen von möglichen AMPs :)

@hairmetal81 @mowsende Danke für die Vorschläge! :)

Wie spielst du denn momentan? Die E-Gitarre komplett unverstärkt? Falls du schon etwas hast, mit dem du spielst, teile mal bitte mit was.

Zur Zeit habe ich zu Hause einen kleinen Roland Micro Cube Gx der bei weitem nicht bei der Probe ankommt und auch für gigs nicht reicht :) Bisher hatte ich bei der Probe einen Fender Super 112 den ich geliehen hatte und der mir bald nicht mehr zur Verfügung steht.

Es geht fast jeder Amp in der Preisregion, der vlt 15 oder mehr Watt hat - zumindest wenn "rock" die große Einschränkung ist ;)
Was für Bands klingen denn so, wie Du es gern hättest?

John Butler, RHCP zum Beispiel :)

Hab da noch ne absolute Anfängerfrage: Wie viel Watt reichen aus? Ich meine bei Gigs wird der AMP ja meistens sowieso extra abgenommen und über die PA verstärkt

Danke für die Antworten :great:
 
Ich fänd die Idee einer Röhre (meinetwegen natürlich auch Transistor oder Modeling) die hauptsächlich clean kann mit einem gescheiten Pedal davor eigentlich ganz sinnig.

Oder eines Amps, der per Fußschalter zwischen clean und verzerrt umschalten kann.

Für 500€ würde sich da vielleicht ein Combo empfehlen, da (zumindest neu) Topteil plus Box das Budget leicht sprengen könnten.

http://www.musicstore.de/de_DE/EUR/...-TSA15-Tube-Screamer-Combo/art-GIT0022996-000

Der Ibanez wäre gar keine schlechte Idee, der hat einen Kanal der wirklich komplett clean ist und einen fußschaltbaren Tubescreamer eingebaut. Damit kann man schon einiges anfangen und die passen sehr gut ins Budget. Würde hier allerdings nach der 30W Version schauen, da ich persönlich den Clean-Kanal nicht sehr laut fand. War allerdings auch im Musicstore und viele der Amps da werden ja eher stiefmütterlich behandelt.

Mit dem Fender Superchamp kann man sicherlich einiges anfangen. Müsste ja eine Art Hybrid zwischen Röhre und Modeling sein. Der Clean Kanal klingt jedenfalls in Ordnung und ist absolut okay für die Preisklasse. Ist zudem auch richtig clean, auch bei Proberaumlautstärke. Und bei den Modelingsachen sind einige Simulationen von alten Fender-Amps mit Zerre bei, die brauchbar sind. Die britischen und die Metal-Modulationen sind wirklich nicht das wahre, aber im Funk/Rock dürfte man mit einem kernigen Crunch bspw. eines Tweed oder eines Hot Rod gut klarkommen. Und wenn die Modulationen nicht gefallen, kann man sich mal überlegen, noch ein Zerrpedal dazu zu holen.
Hier wird man denke ich Bei T-Rex gut fündig. Mir fällt hier der T-Rex Möller ein, der vor einem clean Kanal mit der normalen Zerre wie gesagt einen kernigen Crunch-Sound bietet und mit der zusätzlichen Boost-Funktion nochmal 'ne Schippe oben drauf packt. Alternativ gibt es ähnlich funktionierende Modelle mit anderer Zerrstruktur/-intensität. Neu zwar in der Regel etwas teuer, gebraucht sind die aber gut für um die 100€ (oder je nach Modell noch weniger) zu bekommen.

Ein weiterer "Hybrid", wenn auch eher Röhre denn Transistor, wären die alten Hughes&Kettner Statesman Combos. Gab es mit 20, 40 und 60W und die sind gebraucht echt gut für um die 400€ zu bekommen.
Die sind sehr flexibel mit einem guten Cleankanal, der verschiedene Voicings aufbieten kann und einen fußschaltbaren Zerrkanal. Auch hier kann man bei Nichtgefallen des Zerrkanals noch ein Zerrpedal zum Clean-Kanal dazuholen.


All das hängt natürlich davon ab, was "Funk/Rock" bedeuten soll, welche musikalischen Einflüsse der/die TE selber umsetzen möchte auf der Gitarre und natürlich, was er/sie für Gitarren spielt.

Ich würde jedoch soweit gehen und sagen, dass auch 1 oder 5W bereits richtig laut sind, aber in der Regel auch entsprechend übersteuern und keinen wirklich lauten (d.h. gegen ein gemäßigtes Schlagzeug durchsetzbaren) wirklichen Cleansound bereitstellen. Kann natürlich Ausnahmen geben, bin mir aber keiner bewusst. ich persönlich würde daher mindestens 15W empfehlen. Da hat man bei eine guten Clean-Amp bei bereits ordentlich angefahrener Vorstufe noch ordentlich Luft nach oben und muss den Master nicht komplett aufreißen.

EDIT: Habe überlesen, dass der/die TE bereits eine Tele CV spielt und auch einige Künstler hinzugefügt hat.
John Butler spielt ja hauptsächlich Akustik.
John Frusciante beispielsweise spielte zwar viel über Plexis, also alte Marshall-Rockamps, die allerdings noch sehr stark an die Fender Bassman-Modelle angelehnt waren.
Da ist auch für vieles ein richtiger Cleansound gefragt. Für einige Sachen wurde der Amp dann etwas übersteuert, sodass man einen leichten/dreckigen Crunch hatte. Für Solos (und damit vereinfache ich das sehr umfangreiche Effektarsenal des John F.) hat er häufig Fuzz-Pedale verwendet. Diese können vor einem cleanen Amp mit Single-Coils eine richtig gute Idee sein. Hier kenne ich mich allerdings nicht im Detail aus, das müsste jemand anderes bewerten.
 
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Ich hab' mir gerade mal angesehen, was John Butler auf dem letzten Album so gespielt hat:

I was playing a new ’72 Fender Telecaster Deluxe through my Marshall JMP Super Lead. (...) This album definitely has me playing a few more tracks with the electric guitar. For effects on that solo I use a Voodoo Lab Micro Vibe, Boss PH-2 Super Phaser and the Ibanez TS9DX Turbo Tube Screamer and a sprinkle of the Boss RV-2 (...)
I definitely used the Ibanez TS9DX Turbo Tube Screamer quite a bit on the record—that thing is my ace in the hole. I really enjoyed working with the Voodoo Lab Micro Vibe because it’s a phaser with that Uni-Vibe feel from Hendrix’s days. Like I said before I used the PH-2 Phaser and RV-2 Delay.


Telecaster an Marshall Combo wäre also eine gute Basis.

Das ganze eventuell geboostet mit einem Tubescreamer oder TS-Klon.
Etwas Reverb (vom Amp), und später vielleicht ein Vibe- oder Phaser-Pedal dazu.



HTH
:hat:
 
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Bei den Marshall Combos dürften neu dann wohl eher nur Transistoren in Frage kommen. Da kenne ich mich auch nicht besonders gut aus - sage ich ganz offen. Da müssten andere helfen.

Wärst du denn auch überhaupt einem Gebrauchtkauf gegenüber offen? Als Neuling ist man da sicherlich etwas vorsichtig, aber wenn man sich länger mit den Leuten unterhält/mit ihnen schreibt und konkrete Fragen zur Funktionsfähigkeit des Equipments stellt, dann merkt man für gewöhnlich recht schnell, ob die es ernst meinen. Wenn ja, dann unbedingt selber antesten!

Von den Röhrenamps wären als Combo vielleicht a) der DSL15, b) der Class 5 und c) ein Marshall Haze Alternativen.
Der DSL15H hat einen Clean- und und Zerrkanal, ist neu für ca. 500€ zu haben und passt somit eigentlich ganz gut ins Schema. Ich finde leider, dass er a) für o.g. Sachen zu modern und b) auch einfach nicht gut klingt.

Der Class 5 ist ein 5 Watter und auch irgendwo an alte Marshalls angelehnt. Würde also vom Sound passen! Aber hier macht sich das bemerkbar, was ich oben schrieb: Mit 5 Watt kriegt man Proberaumlautstärke hin, bloß clean wird schwierig werden. Da der Class 5 kein Mastervolumen hat, werden beim Drehen am Volumenpoti Vor- und Endstufe kongruent beansprucht. Man kann also leider auch nicht, wie etwa beim DSL15 den Gain klein stellen und das Mastervolumen bis zur gewünschten Lautstärke einstellen. Je nachdem, wie laut ihr probt (und spielt) kann das aber natürlich trotzdem auch mit 5W klappen.

Hier fände ich den Marshall Haze interessant. Die gab es vor ein paar Jahren und sind auch an Hendrix' alten Marshall 100W SuperLead angelehnt.
Zwei getrennte Kanäle, einer Clean einer mit weniger moderner Zerre. Hier gibt es den Combo mit 40W oder eventuell ein Topteil mit 15W.
Folgender Testbericht vermittelt vielleicht einen ganz guten Eindruck:
http://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/marshall-mhz40c-haze-comboamp.html

Wie gesagt, unbedingt Antesten! Das ist wohl der wertvollste und gleichzeitig auch pauschalste Ratschlag, den man geben kann. Sounds aus Videos und Tests können zwar einen guten Eindruck liefern, jedoch editieren in der Regel die Ersteller eben dieser die Videos nachher und die normalen Laptop- und PC-Lautsprecher sind auch keine zuverlässigen Soundquellen.

Am zuverlässigsten ist daher die Bewertung vor Ort.
 
Marshall Haze und der DSL15 sind Spielzeug.
Hairmetals Idee mit dem JCM900/2000 Combo halte ich am sinnigsten. Bei nichtgefallen für den gleichen Preis vertikbar.
 
Ich weiß nicht, ob für einen absoluten Ampeinsteiger ein 15-20 Jahre alter Hi-Gain Röhrenamp die beste Wahl ist. Da würde ich mir zumindest fürs Antesten jemanden mitbringen, der sich mit der Materie etwas auskennt und ein Ohr für Nebengeräusche hat, um das Risiko in die Jahre gekommener Endstufenröhren/mikrofonischer Vorstufenröhren zu mindern.
Man müsste bei den JCMs auch wirklich den Master-Regler dann aufdrehen, damit der JCM überhaupt gut klingt. Allerdings dürfte das bei verhaltenen Gain-Einstellungen hinhauen.
 

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