Moin Jules,
ich kann es nicht mehr hören. "Ooohhh ein Modeller hat so viele Möglichkeiten. Das ist Alles so kompliziert"
Wenn man nur den Amp ohne Fuse-Software von
Fender benutzt stimmt das auch.
Ich habe einen Vox Modeller gehabt und es war wenig intuitiv. Klappte aber irgendwann.
Jetzt habe ich einen Mustang mit Fuse-Software am Laptop.
Ich habe gestern innerhalb von 2 Stunden 4 Hauptsounds nach folgendem Muster erstellt:
In Fuse
– Amp nach geschmack auswählen
– Feineistellung der Regler des Amps auf die Gitarre anpassen
– Effekt davor aussuchen wenn man denn was haben will (sehen dort aus wie die Bodentreter)
– Reverb/Delay aussuchen um den Sound abzurunden
– Auf einen Speicherplatz am Amp übertragen (2 Klicks)
– Losspielen
Ich habe am Mustang einen Footswitch zum Umschalten zwischen 2 Kanälen und einen Booster.
Den Rest regle ich über den Volume-Poti an der Gitarre.
Es wird definitiv nicht einfacher mit Pedalen am Anfang. Mit dem Modeller sparst du sehr viel Geld welches Du für Pedale nicht ausgeben müsstest.
Und mit 2-3 Klicks hört sich deine Gitarre an als ob Du mit the Edge in einem riesigen Stadion stehst.
Du findest so eher genau den Amp den Du magst und auch die Pedale.
In meinem Fall wären das ein Fender Bassman (1700€), ein Vox AC30 (1000€) und ein Metal (ca. 1000€)
Den einen Amp der Alle gut abdeckt gibt es nicht und der Mustang hat mich 65€ gekostet.
Aufnehmen kann ich damit auch.
Da bleibt sehr viel Geld für Gitarren bis man so gut spielt, das man sich einen Fuhrpark dieser Größenordnung leisten kann.