Aufnahmen mit minimalem Equipment

  • #1.441
Weil es so schön zum Wetter passt,

Unsere Interpretation von Tom Waits/Gov‘t Mule Make it Rain



Etwas ungewöhnlicher Entstehungsprozess:
  • Drummer und Sänger treffen sich; Gov‘t Mule Live Aufnahme als Pilot Spur und dazu werden die Gesang und Drums aufgenommen
  • Die Spuren gingen an den Keyboarder und der hat dazu seinen Part dazu eingespielt
  • Ein Rohmix davon ging an mich; ich habe (für mich) ein Bass Spur und einen ersten Gitarrentake eingespielt.
  • Ein neuer Roh-mix mit Bass Spur wurde erstellt
  • Da den Kollegen der Gitarren Part nicht „füllend“ genug war, habe ich ein neuen Take geliefert.
Der Gitarren Sound fußt auf einer Tele Out of Phase was etwas Peter Green Vibes bringt. Die Tele habe ich dafür umgebaut (Pusch-Pull Poti für meine Andy Summers Tele)
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  • #1.442
Den Original-Song mag ich sehr gern und ich finde eure Interpretation super(y)
 
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  • #1.443
Mit viel Gefühl und sehr viel Musikalität gespielt, wieesseinsoll. Und der Sänger ist ja ein richtiges Powerhouse. Darf ich mal fragen, läuft die Gitarre über einen Verstärker oder einen Modeller? Sehr schöner, ausdrucksstarker Sound.
 
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  • #1.444
Darf ich mal fragen, läuft die Gitarre über einen Verstärker oder einen Modeller? Sehr schöner, ausdrucksstarker Sound.
Klar, ich nehme seit Jahren über einen Blackstar Series One 50 (letztlich ein hotroded JCM800) , der eine Grossman Isolation Box mit einem Jensen Blackbird 100, befeuert, die wiederum mit einem Shure* SM57 abgenommen wird, auf. Als Interface nutze ich mittlerweile ein UA Apollo.
Etwas Post-Processing ist jedoch schon dabei, da der Out-Off-Phase, so für sich doch etwas dünn ist und daher habe ich mit einem Stereo-Hall und einem Plugin vom Roland Dimension D, die Gitarren Spur stereo und so etwas breiter gemacht.
Aber dieses „Hohle“ des Out-off-Phase Sound, passt IMO richtig gut zum expressiven Charakter eines Tom Waits Stück (…was ich aber auch nur Warren Haynes nachgemacht habe…).
 
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  • #1.445
Danke für die ausführliche Antwort. Da steckt ja einiges mehr an Know-how und Gespür für die richtige Klanggestaltung drin, als ich dachte. Ob analog oder digital, es beweist sich immer wieder, von nix kommt nix. Wirklich gute Musik und technische Kompetenz!
 
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  • #1.446
Wirklich ganz erstaunlich, welche tollen
Aufnahmen mit minimalem Equipment
so alles möglich sind :unsure: ibims begeistert 😅
 
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  • #1.447
Stimmt, Verstärker, Box, Mikrofon und AD-Wandler, das geht deutlich über das nackte Minimum hinaus 😉
 
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  • #1.448
Och kommt, gemessen an "richtigen" Produktionen im Studio mit Produzent, zig Overdubs, Klick Klack, 24 Spuren und Mastering, ist das alles noch Home Recording Niveau.
Nichtsdestotrotz machen die modernen DAWs dem Amateur viel möglich.
 
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  • #1.449
Passt eigentlich ganz gut hier… 😉

Nein, sollte in einen anderen Thread 🫣
 
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  • #1.450
hier war wohl ein bißchen Pause, oder:rolleyes:?

(Ibanez*)Artstarloop & Artstar:

 
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  • #1.451
Sehr schöner Sound
 
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  • #1.452
ja, nur die verzerrten Akkorde klingen bei mir sehr unsauber
 
  • #1.454
u.a. bei 0.25, 027, 029.
 
  • #1.455
Die klingen sauber für mich, unverzerrt?
 
  • #1.456
Zum Thema Minimalausrüstung: Der Physiklehrer hatte uns Ende der 70er beim Löt-und Elektronikkurs seinen edlen "Kunstkopf" vorgeführt.

Im Kopfhörer waren die Mikrofone tatsächlich R und L , aber auch hinten , herauszuhören.

Mit so einem Ding, selber gebaut mit 2 günstigen Elektretmikros und 1,5 V Batterie gelang mir bei Probe von Kumpels Band eine schön klare Aufnahme, die Cassette ist leider nicht mehr greifbar...........
 
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  • #1.457
alles clean eingespielt. Es kann allerdings sein, da beim loop ziemliche Lautstärkeunterschiede sind, das es bei den lauten Stellen etwas übersteuert aufgenommen wurde. So erklär ich mir @käptnc `s Wahrnehmung:rolleyes:.
 
  • #1.458
noch eins:




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habt eine gute Zeit, Micky
 
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  • #1.459
Wieder ein Proberaummitschnitt. Dieses Mal mit meinem Zoom* H6 mit den gekreuzten Kondensator Mikrofonen.
Obwohl ich damit schon ganze Konzerte in überraschend guter Qualität aufgenommen habe, war das Ergebnis in unserem kleinen Probenraum eher bescheiden. Mit ein paar Kunstgriffen habe ich versucht möglichst viel rauszuholen. Ein Kompressor hat die Drums die sehr knallig waren etwas beruhigt. Zusätzlich habe ich mit dem EQ viel „Gerumpel“ im Bassbereich weggenommen und auch die Frequenz, wo die Snare so knallt abgesenkt.
Da der Raum eine Reverb Katastrophe ist, habe ich ein Room „Living room Concert“ da drüber gelegt, um etwas Kneipengig Vibe zu erzeugen.
Die Aufnahme selber ist eine Version aus die Suche nach einer funktionierenden Tonlage… mal sehen, ob es bei F bleibt.
 
  • #1.460
Phrasierung Gesang irritiert mich mehr, als die Suche nach der Tonart …

Gruß
Martin
 

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