Erst mal als Neuling hier, ein frohes Hallo an alle Boardmitglieder!
Als Komponist und Produzent, sowie live-Keyboarder und vor allem Liebhaber des Hammond-Sounds möchte ich gerne mal meine Erfahrungen zum Clonewheel live-Einsatz teilen.
Nachdem ich jahrelang live eine alte Korg BX3 über einen Solton Turbojet mit vorgeschalteten Röhrenverzerrer gespielt habe, hatte ich mir vor ca. 3 jahren, um dem Hammond Sound live näher zu kommen, eine Crumar Mojo gekauft.
Diese klingt auf Mitschnitten super, jedoch ist das eigene Feedback im Bandkontext leider ein ganz anderes. Ich will es mal so beschreiben:
Man legt einen schönen Akkord und lässt ihn dann mit dem Volumpedal langsam kommen. Aber er kommt einfach nicht bis er plötzlich da ist und gleich zu sehr rausknallt!
Das ist jetzt nur ein Beispiel dafür, daß die Mojo sich leider im Bandkontext meiner Meinung nach für den Spieler nicht so gut durchsetzt.
Wie gesagt, auf Mitschnitten klingt es dann aber klasse und man fragt sich, warum man das selbst live nicht so empfunden hat.
Auch hatte ich diese Empfinden nie mit der alten Korg. Da spürte man immer das Instrument, auch wenn der Sound natürlich nicht einer echten Hammond entspricht.
Vor gut einem Jahr hatte ich dann die Möglichkeit, die Mojo bei einem Freund ausführlichst mit der Uhl X3 zu vergleichen.
Diese spricht im Vergleich einfach irgenwie direkter an. Sie klingt für meinen Geschmack rockiger, aber nicht so warm wie die Mojo. Jedoch ist sie für mich vom Gefühl her eher ein echtes Instrument, welches auch immer "da" ist wen man eine Taste drückt. Bin darufhin also zur Uhl gewechselt.
Ich hoffe ich hab das alles einigermaßen verständlich beschrieben. Es hat nichts mit schlechten oder guten Bühnensound oder in irgend einer anderen Weise mit der Abhörsituation zu tun. Das glaube ich aufgrund jahrzehntelanger Erfahrung ausschliessen zu können.
snip.