Weil das Teil im derzeitigen Auslieferungszustand eine totale Frechheit ist.
- Nur 4/4 Takt,...
- Nur 16 an Stelle der versprochenen 32 Sounds per Pattern,...
- Wenn man ein Update laden will muss man dies über MIDI/IN weil die eingebaute USB-Schnittstelle nicht funktioniert.
- Mehrere Funktionen sind zwar eingebaut, funktionieren aber einfach nicht.
- Stepsequencer nur über das Menü mit den Cursern zu bedienen.
Klanglich hat mich das Teil auch nicht vom Hocker gehaun, die Hüllkurve zum Bearbeiten der Drums ist dem Preis bei weitem nicht angemessen. Was mich aber wirklich geschockt hat war die grottige Bedienung, hat mich ziemlich an den
Korg* Radias erinnert nur eben mit Touchpads, von intuitiver Bedienung kann da gar keine Rede sein. Das Handbuch ist fürchterlich knapp und ich habe nach STUNDEN immer noch Probleme beim einfachen switchen vom Beatmodus in den Paternmodus gehabt. Gut vielleicht waren meine Erwartungen auch zu hoch, doch dürfen die das bei einer 1800 Euro teuren Groovebox/Workstation nicht sein?
Einzig und allein die Synths fand ich ziemlich gut, jedoch habe ich da meinen Moog und meinen Nord Lead3!
Alles in Allem: Mit allen versprochenen Features + der Nachbesserung einer Bugs würde ich die Tempest deutlich über dem Bereich einer EMX, vielleicht im Bereich einer MPC 2500XL einordnen. Für einen Preis um die 1000-1200 Euro würde ich sie mir noch Mal kaufen, für 1800 Euro ist das einfach viel zu wenig.
edit: Als nächstes Teste ich noch die Jomox XBASE 999/888, mal sehen ob die meine EMX unterstützen kann.