"Billiggitarren"

  • Ersteller F-Blues
  • Erstellt am
^^ Trifft bei den ganz billigen von Yamaha zu, sobald du aber die die "gehobeneren" Serien kommst werden die Gitarre sehr gut.
Ich hab ne Pacifica 604w und bin sehr zufrieden damit.
 
dotvoid schrieb:
Aber was Yamaha im unteren Preissegment abliefert ist auch ne ziemliche Frechheit.

Für mich eine der Marken mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis im unteren Presiniveau. :)

Im oberen natürlich erst recht....


Es sei vorallem der Fehlgriff mit dem "Plastik"korpus zu erwähnen.

EDR Serie?

Naja, Ansichtssache.
 
mein senf:
wenn sich ein anfänger eine billig-gitarre kauft, ist das nicht nur verzeihbar, das ist richtig so! was, wenn er nach einem halben jahr aufhört, dann bleibt er drauf sitzen. was ich aber NICHT verstehe ist, wenn sich jemand als 2te gitarre eine "billig"gitarre kauft. sobald ich weiß, dass ich lange gitarre spielen werde, werf ich doch mein geld nicht für gitarren raus, die mir höchstens ein-zwei jahre _wirklich_ freude machen und dann nichts mehr wert sind und außerdem ein paar-hundert euro kosten, aber kaum eine steigerung im vgl. zu meiner ersten sind...
das argument "unterschied hören" zählt für mich nicht: wenn nicht heute, dann halt in zwei jahren. wichtig ist nur, dass ich mir sicher bin, dass ich "dabei" bleibe, nicht, ob ich jetzt schon "gut genug" bin. drum hab ich mich entschieden bei meiner zweiten gitarre gleich mehr auszugeben als geplant (920 euro, auch nicht die welt für eine gitarre, aber immerhin) und dafür was halbwegs gescheites zu kriegen...
mfg.
 
Ich spiele zur Zeit eine Yamaha RGX die 400 € gekostet hat, und seit kuzem ist eine Johnson JP 330 die zwar auf der Firmenhompage wo der Listenpreis um die 300 € angegeben wird, ich sie aber in einem Deutschen Shop für fast die hälfte bekommen habe.

Ich war zwar anfangs skeptisch aber ddann doch überrascht. Meine ist in rot transparent, das mit deen vergoldeten Parts recht edel wirkt. Alles auch sauber verarbeitet, unter dem transparentlack sieht man eine schöne Holzmaserung. Der Korpus ist aus Erle.

Der Hacken?
Ich mußte erst das Floyd Rose komplett neu einstellen, vor allem die Saitenreiter waren total falsch gestellt.
Das sind so sachen die man einem blutigen anfänger nicht zumuten kann, außer er hat einen Freund der in dabei unterstützt. So lernt er mal schon einiges über seinen neue Gitarre.

Aber nach dieser Arbeit wobei ich sie gleich neu besaitet habe und sie an den Verstärker endlich anschloß wurde ich mit echt tollen bissigem und fettem sound belohnt.
Und ich muß noch erwähnen das das Floyd Rose sehr stimmstabil ist im gegensatz zu meiner RGX 420, und jetzt mit der Johnson JP 330 öfter spiele als mit der Yamaha. Ih wollte sie eigentlich als Reseve aber inzwischen ist sie fast meine Lieblingsgitarre. Mal sehen wie sie sich über die Jahre hinweg hält.

Vieiiecht habe ich einfach Glück gehabt, aber zu sagen das Johnson oder andere kleine Gitarrenhersteller nur Müll fabrizieren, da würde man das Kind mit dem Bade ausschütten. Zumindest könnte ich über die Johnson Professional Serie nichts schlechtes sagen.

Und von Aussagen das man unter 3 oder 400 € nichts ordentliches erwarten kann ist auch nicht immer gültig. Heute sah ich zum erstenmal Threshold Live auf DVD, und man siehe da bei einigen Stücken die beiden Gitarreros mit Pacifica 112. Die viele für ne Anfanger Gitarre halten.
 
tamino schrieb:
Und von Aussagen das man unter 3 oder 400 € nichts ordentliches erwarten kann ist auch nicht immer gültig. Heute sah ich zum erstenmal Threshold Live auf DVD, und man siehe da bei einigen Stücken die beiden Gitarreros mit Pacifica 112. Die viele für ne Anfanger Gitarre halten.

ich hasse die Gitarre, ich kann darüber nix anderes sagen, sie ist einfach Schrott. Das Ding mag halbwegs stimmstabil sein aber von allen Eckdaten her ist es eine Zumutung. Vergleich die mal mit ner Ibanez SA160 (~ 300€) - den Unterschied merkt jeder Musikbanause.
 
dotvoid schrieb:
ich hasse die Gitarre, ich kann darüber nix anderes sagen, sie ist einfach Schrott. Das Ding mag halbwegs stimmstabil sein aber von allen Eckdaten her ist es eine Zumutung. Vergleich die mal mit ner Ibanez SA160 (~ 300€) - den Unterschied merkt jeder Musikbanause.
ich hab unter anderem auch ne sa160 und ich muss sagen, dass die bespielbarkeit um einiges schlechter ist als bei der 200€ yamaha pac112 von nem freund. vom klang her ist die sa160 ein wenig besser, wenn auch nicht soo extrem.

david
 
ICh finde man kann mit viel Glück und der entsprechenden Ausstattung eine wirklich gute Gitarre bekommen, allerdings sollte sie schon ca. 500,- kosten. Dann noch ein bischen aufmotzen und man hat ein tolles Instrument. BEi meiner Kramer Custom war das nicht anders. Jedoch hatte ich Glück, das hätte nach hinten los gehen können. Jetzt hat sie einen Wert von 888,- und hört sich sehr gut an, vor allem hat sie auch wenig Rückkopplungsprobleme, alles im grünen BEreich. Einen Charakter wie eine Les Paul Standard hat se zwar nicht, kommt jedoch sehr nahe ran und hab 1200,- weniger ausgegeben. Das Preis/Leistungsverhältnis ist super! Wenn man mit bißchen Überlegen und Händchen an die Sache rangeht, dann wirds was. Ich glaube aber nicht, das man das mit einer richtig billigen Gitarre machen kann also alles was unter ca. 500,- Euro zu kaufen gibt. Dann ist durch Griffbrettmängel die BEspielbarkeit stark beeinträchtigt und es macht auch keinen Spaß drauf zu spielen, wenn se sich andauernd verstimmt..., denn Sound ist nicht alles, was eine gute Gitarre ausmacht!
 
dotvoid schrieb:
was Yamaha im unteren Preissegment abliefert ist auch ne ziemliche Frechheit.

Ich muss sagen, dass seit einem jahr mit ner pacifica 112 (knapp über 200€) spiele und sehr zufrieden damit bin. Es gibt natürlich endlos viele Gitarren die besser sind, aber Yamaha generell als Schrottmarke zu bezeichnen kann ich nicht verstehen. Natürlich hab ich noch nicht allzuviele gute Gitarren angespielt und kann das daher nicht so gut beurteilen als manch anderer, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass man viele Gitarren unter 300€ (um mal darauf zu sprechen zu kommen ;) ) mit einem ordentlichem bis gutem Preis/Leistungsverhältniss findet.

mfg
Beinbruch
 
GentleGiant schrieb:
ich hab unter anderem auch ne sa160 und ich muss sagen, dass die bespielbarkeit um einiges schlechter ist als bei der 200€ yamaha pac112 von nem freund. vom klang her ist die sa160 ein wenig besser, wenn auch nicht soo extrem.

david

hab zwar auch die sa 160 finde aber trotzdem das die bespielbarkeit und sound bei der yamaha 112 besser sind.Die Sa 160 sieht aber etwas besser aus
 
Ray schrieb:
Für mich eine der Marken mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis im unteren Presiniveau. :)

Im oberen natürlich erst recht....

seh ich aber auch so :great: yamaha war bis jetzt das beste was ich je in meiner Hand gehabt hab.von der 012 bis zur 812.

Weiß vielleicht jemand wann nochmal eine neue Serie oder so rauskommt?
 
Bespielbarkeit UND Sound? Habt ihr 'n Knick im Ohr und nen Knoten im Finger? Sorry, aber das kann ich beim besten willen nicht nachvollziehen. Die Yamaha Pickups klingen muffig wie Sau. Dagegen klingen die Ibanez kristallklar. :confused:
 
Yamaha is halt so ne Sache, aber:

Ein Anfänger kauft sich soundso ne 15W-Transe, da kann man auch mit ner LP standard kommen, die wird nicht allzu toll klingen weils der amp net gebacken bekommt, da is der klang halt mal eher nebensächlich. Hauptsach es knallt wenn man will, mehr hört man am Anfang sowieso nich :) Bei ner Anfängergitarre sollt man halt drauf achten dass die Hand net unbedingt übern Hals fährt wie wenn da Leim drauf is und sollt auch net schnarren. Stimmstabilität wär auch von Vorteil, halbwegs Oktav und Bundrein wär auch net schlecht ;) Aber viel mehr braucht man fürs erste Jahr eh net ...

Und die Aussage dass man erst ab 500€ und auch dann nur mit Aufmotzen ne gute Gitarre bekommt ... selten so gelacht :great:
 
dotvoid schrieb:
Bespielbarkeit UND Sound? Habt ihr 'n Knick im Ohr und nen Knoten im Finger? Sorry, aber das kann ich beim besten willen nicht nachvollziehen.

Vielleicht liegt dir der Hals einfach nicht.

Ich hatte schon Gitarren für 5.000 Euro Listenpreis in der Hand...und fand die Hälse schlechter zu bespielen als den einer Pac112. Ganz einfach, weil die mir nicht lagen.

Die Yamaha Pickups klingen muffig wie Sau. Dagegen klingen die Ibanez kristallklar. :confused:

Tja, ich find z.B.dass Gibson PAFs muffeln, im Vergleich mit ner Squier Strat :)


Ich glaube, hier spielen einfach zuviele persönliche individuelle subjektive Vorlieben ne Rolle...
 
das ist sowieso alles relativ. ich habe eine cort strat gebraucht für 500 DM gekauft. die hatte ein wilkinson tremolo mit rollensattel. das war an sich schon recht genial, stimmstabil, ordentlicher sound, bespielbarkeit sehr ähnlich wie bei einer teuren fender, nicht schlechter, nur etwas anders. als ich anfing, metal zu spielen, war mir der humbucker in der steg-position nicht fett genug und zu rückkopplungsanfällig. hab ihn also gegen nen duncan ausgetauscht, für 100€. und ich wollte dive-bombs spielen, ohne neu stimmen zu müssen. also floyd dran gebraucht bei ebay 'n kahler made in usa floyd-ähnliches system gefunden: 36!!!!€(inkl. versand) beim gitarenhändler 'n klemmsattel gekauft, 40€, selber montiert, 0€. ergebnis: eine absolut stimmstabile gitarre, die sich hervorragend bespielen lässt und sehr geil klingt für knapp 450€. ich dachte, das ist so in etwas das minnimum was man für eine richtig gute gitarre ausgeben muss, da ich wirklich überall gespart habe (ok, den duncan hätte man gebraucht sicherlich billiger gekriegt und den klemmsattel auch)

'n kumpel vopn mir, der a.git spielte, wollte sich ne e-gitarre anschaffen. fragt mich, was ich ihm empfehlen kann. ich guck ebay durch und finde eine "verbastelte" dean. 2 pickups ausgetauscht und die verschaltung komplett geändert, also nix dramatisches. die hat er dann für 180€ bekommen. neue saiten drauf, einmal alles gut einstellen, und die ist von der bespielbarkeit mit meiner klampfe konkurenzfähig. klanglich hinkt sie meiner etwas hinterher, aber ich denke, mit den gleichen pickups wäre das relativiert, die die beiden gitarren "tot" recht ähnlich klingen. die pickups sind einfach nicht aufeinander abgestimmt. also noch 100€ für ordentlich pickups drauf, dann hat man ne gitarre fürs leben.

lange reede, kurzer sinn: gerade bei ebay kann man gute gebracuhte gitarren für wenig geld kaufen; bei neuen gitarren im unteren preisniveau bekommt man meist, wofür man bezahlt hat. wobei man eher auf das preis-leistungsverhältnis als nur auf den preis achten sollte
 

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