Die Theorien, die hier über Speaker-Belastbarkeiten verbreitet werden, sind echt zum
Zum einen ist es so, daß die Nennbelastbarkeit der Speaker "pi mal Daumen" vom Hersteller so festgelegt wird, daß er möglichst wenig Garantiefälle erzeugt. Celestion hat das in den 60ern laut Augenzeugenberichten mehr oder weniger willkürlich gemacht. Zu viele Retouren beim "25-Watter"? Schreiben wir halt "20 Watt" drauf, dann gehen die Leute damit vorsichtiger um und Ruhe ist.
Die Konkurrenz hat einen "30-Watter" auf dem Markt? Bappen wir halt "35 Watt"-Aufkleber auf unsere, dann setzen wir wieder mehr ab.
Zum andern ist es so, daß die Leistungsangaben von Röhrenamps ganz ähnlich zustande kommen - und sie bei Vollast entschieden mehr als ihre Nenn-Leistung raushauen.
Ist also alles nicht so ernst zu nehmen.
Das heisst natürlich nicht, daß man bedenkenlos einen einzelnen Greenback-Veteranen aus den 60ern an ein 120-Watt Metal-Monster hängen kann.
Aber bei Speakern aus moderner Produktion muss man nicht jedes einzelne Watt abzählen. Einen G12H-30 wird man auch mit einem 50-Watter nicht ohne weiteres zerstören, z.B. Engl hat schon 100-Watt -Combos ohne Bedenken mit einzelnen Celestion V30 bestückt und die Nennleistung einer
Marshall*-Box ist auch gelegentlich nicht die Summe der einzelnen Nennleistungen der eingebauten Speaker, sondern eher willkürlich entschieden worden.