Comeback der Superstrats?

Kann es sein, dass das größere Angebot einfach den vielen Metal-Bands geschuldet ist, die heute so unterwegs sind?
Hauptsache tief und böse und so? ;-)
 
Hauptsache tief und böse und so

Ich würde es fast genau anders herum interpretieren: Die Hochphase von sehr tiefen Stimmungen, 7-and-more-Strings und extended Range/Baritone-Mensuren flacht für mein (subjektives) Empfinden doch seit einiger Zeit wieder ab. Und weil bspw. Jackson/Charvel hier oft gezeigt wurden - die haben den Trend doch nie wirklich zeitaktuell bedient. Das waren eher Ibanez, ESP/LTD, oder zB auch Solar mit ihrer Marktüberspülung (und viele weitere).

Und von den Drop Z-Jungs (Mädels) spielt doch auch keiner eine Crackle/Neon/bunte Superstrat. Schönerweise finde ich aber genau die vermehrt in der neueren Welle von Hardcore/Metal. Freut mich tatsächlich sehr, weil gerade Jackson sieht man echt wieder häufig auf Bühnen (seien es Turnstile, Malevolence, Guilt Trip,...).
 
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Ich finde es super! Keiner aus der älteren Generation, der in den 80ern auf Hardrock und Metal stand, ist an den Dingern vorbei gekommen.
Meiner Meinung nach darf jeder kaufen und spielen, was ihm gefällt. Gerne auch dann wenn es gerade kein Marketing-Trend ist.

Wer in den 80ern so ein Teil gespielt hat, und jetzt wieder Lust bekommt, nur zu.

Aber eine Bitte. Spandexhose und Hairspray-Frisuren überlasst ihr bitte den jüngeren Neukunden…

🫣😉

Gruß,
glombi
 
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So rein gefühlsmäßig war das Angebot schon damals groß, glaub ich. Hat bei mir aber vielleicht auch damit zu tun, dass meine Kumpels einen Gitarrenladen hatten, der sehr breit aufgestellt war.

Alleine schon bei Ibanez gibts ja etliche Typen (die Bezeichnungen konnte ich mir noch nie merken) oder ESP, Kramer, Fernandes, Vester Maniac usw. und Unmengen andere. Oder ganz viele Minifirmen, die Gitarren bauen konnten, ohne mit irgendwelchen Rechten Probleme zu bekommen (also Schutzrechte natürlich)
 
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Als Jugendlicher war ich in der Schulpause sehr gerne im Musikladen ums Eck (und lauschte den Stories der Erwachsenen). Jedes im Sommer erarbeitete Geld landete im Herbst in diesem Laden. Jahrelang stand dort eine in meinen Augen potthässliche Fender. Irgendwann hab ich dann aus einer Laune gesagt, damit sie endlich "weg" ist, für 500 EUR nehm ich sie (*). Hatte ich plötzlich eine rosa Superstrat zu Hause.

*) ja o.k., es waren tatsächlich Schilling und nicht EUR, so lang ist das schon her. :-D
 

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Was braucht die perfekte Power-Strat?
...eigentlich nur n Kinman Woodstock + Pickupset, 22 Bünde und n einigermaßen verstimmfreies Tremolo mit Backstop...meiner Meinung nach😉😆...und wenn sie dann noch blau ist und nen fetten Hals hat...

Oh, ich schätze dass das jeder anders sieht - für den einen ist schon ne sinnvoll gepimpte Vintage F-Style ne "Superstrat", für den anderen muss es ne Aristide oä sein, für den nächsten ne gerelicte Charvel Style...😉
 
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...genau deswegen hatte ich zu "echten" Superstrats nie ne Beziehung...als Grobmotoriker mit Bluesschlampertechnik kann mir ein Hals kaum dick genig sein😆
 
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Meine Olle Roadworn (54er) ist im laufe der Jahre zu einer art Superstrat geworden. Mit Edelstahlbünden gePLEKt, Compound Radius, Kloppman HSS Pickguard, Schaller Locking Mechaniken und ein Fetter Tremolo Stahlblock.
Der Humbucker in der Stegposition ist ein Kloppman P.A.F. Style Tonabnehmer der für fetten High Gain Sound sorgt.
 
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Ich habe 1990 angefangen mit E-Gitarre und das war ja durchaus noch Power-/Superstrat-Zeit. Die Ibanez RG-Modelle waren angesagt und mein Jugendtraum eine JEM Vai Signature. Vor ein paar Jahren konnte ich einem guten Freund (damals Schulkamerad und Bandkollege mit knallgelber RG) eine JEM90HAM im sehr guten Zustand für einen mehr als fairen Kurs abkaufen - also eine der geilsten JEMs! Da ich aber überhaupt keinen Bock mehr hatte auf Floyd Rose, habe ich sie mit ihm gegen eine Les Paul getauscht. Im Nachhinein bereue ich es, aber im täglichen Gebrauch würde mich das FR-Geraffel immer noch nerven. So hätte sie ihr Dasein wohl eher als Sammlerstück an der Wand oder im Koffer gefristet.

Grundsätzlich finde ich die Dinger aber immer noch cool und wer weiß, vielleicht hält ja doch noch mal was buntes Einzug zwischen meinen ansonsten eher konservativ gestylten Gitarren! 😊
 
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Bei der roten SanDimas hat Jackson viel Marketing-Potential liegen lassen. Die tauchte ja ganz still und heimlich im Katalog auf...

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Die Vanilla Shake finde ich schon sehr geil. Auch cool das Jackson wieder etwas mit einem non-recessed Floyd Rose an die Rampe stellt, das ist ja schon ein kleines Commitment.

Bei der roten SanDimas hat Jackson viel Marketing-Potential liegen lassen. Die tauchte ja ganz still und heimlich im Katalog auf...
Ich habe eh das Gefühl das Jackson die Katalog-Modelle, die keine Signatures sind, immer eher "soft-launchen" - das kleckert bestimmt noch nach (hoffe ich) :biggrinB:
 
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Grund: Tippsies
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Die Vanilla Shake finde ich schon sehr geil. Auch cool das Jackson wieder etwas mit einem non-recessed Floyd Rose an die Rampe stellt, das ist ja schon ein kleines Commitment.
Absolut, Jackson war in meiner prägenden Jugendzeit in Sachen Gitarrengeschmack eine (damals nicht erreichbare) Bank. Die Modelle der letzten Jahre ließen mich völlig kalt, aber nun wird die Modellpalette wieder interessant :great:
 
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Die Vandenberg war, bzw. ist auch eine schöne Shredaxt:

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Das ist so. Ich könnte mich noch heute in den Hintern beißen, dass ich meine verkauft habe. Die 3.200 EUR für die Neuauflage sind aber auch ein Wort.

Aber vergessen wir hier mal nicht eine Firma, die sich in den vergangenen 40 Jahren eher nicht im Superstratbereich getummelt hat und nun gleich in die Formel Eins der Supersportgitarre einsteigt. PRS mit der Chleo und der Chleo SE.

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Sicherlich nicht die klassische Powerstrat, wie ich sie mag, aber auf jeden Fall ein sehr interessanter Kandidat, wenn man in Richtung Li, Petrucci oder ähnlich flott aufspielender Musiker auf der Suche ist.
 
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