Das grosse Effekt-Lexikon - inkl. Sound Samples!

von bemymonkey, 01.07.07.

  1. häfner

    häfner Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    12.07.08
    Zuletzt hier:
    6.07.10
    Beiträge:
    14
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 15.07.08   #81
    aber warum werden dann keine einteleffekte mit stereo-eingang und stereo ausgang kosntruiert?? :confused:

    ok also meisnt du dass man mit einzeltretern den besseren sound bekommt oder der Vorteil dieser effekte einfach nur in der zeit liegt??

    gruß
     
  2. bemymonkey

    bemymonkey Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.03.06
    Zuletzt hier:
    8.10.16
    Beiträge:
    5.938
    Ort:
    Aachen
    Zustimmungen:
    103
    Kekse:
    10.427
    Erstellt: 16.07.08   #82
    Es gibt ja manche Einzeleffekte, die sowohl Stereo Eingaenge als auch Ausgaenge haben, aber hier ist die Auswahl sehr gering - gefaellt Dir das, was geboten wird, nicht, haste eigentlich kaum Ausweichmoeglichkeiten.

    Dass man mit Einzeltretern nen besseren Sound bekommt, wuerde ich nicht behaupten, da in vielen dieser auch digitale Technologie steckt (was heisst, dass bei diesen das Signal genauso eine A/D/A Wandlung durchlaeuft)...

    Man kann jetzt natuerlich zwischen analogen Einzeltretern und digitalem Gedoens (also digitale Einzeltreter und Multieffektgeraete) unterscheiden, aber persoenlich sehe ich da weder das eine noch das andere als "besser". Besonders bei Modulationseffekten oder Hall/Delay gefallen mir die digitalen Versionen sehr gut, aber Zerrpedale kann ich im digitalen Format nicht ausstehen (Schau 5 Kommentare oben drueber... "Die Zerre klingt ja schwammig..." - genau so kommt mir das bei digitalen Pedalen naemlich auch immer vor). Kommt also immer drauf an, was das fuer Effekte sind (und natuerlich auch stark aufn persoenlichen Geschmack) - Pauschalaussagen sind nicht moeglich.

    Das, was ich eben meinte, war eher auf die Einfachheit der Bedienung gemuenzt - bei Multieffektgeraeten muss man davor mehr Zeit zum programmieren investieren, dafuer hat man's dann auf der Buehne leichter.
     
  3. häfner

    häfner Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    12.07.08
    Zuletzt hier:
    6.07.10
    Beiträge:
    14
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 16.07.08   #83
    ok danke...hat mir schonmal sehr geholfen....

    aber ich hätt da ne weitere frage....
    und zwar hab ich nen combo, Fender FM 212R, der nen effekteinschleifweg hat...bringt der mir was mit nem multieffektgerät??
    also generell will man ja die zerre und so weiter vor hall, reverb und so weiter schalten...ist dies dann mit hilfe von einem effekteinschleifweg gewährleistet wenn man ein multieffektgerät in den effekteinschleifweg schaltet???

    gruß
     
  4. bemymonkey

    bemymonkey Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.03.06
    Zuletzt hier:
    8.10.16
    Beiträge:
    5.938
    Ort:
    Aachen
    Zustimmungen:
    103
    Kekse:
    10.427
    Erstellt: 16.07.08   #84
    Das freut mich aber :)

    Da kommt's drauf an, ob Du die Zerre aus dem Amp nutzen willst, oder nicht. Dass man die Zerre vor dem Hall und Delay usw. haben will, ist generell richtig, aber wenn man z.B. seine Zerre aus Einzelpedalen oder nem Multieffektgeraet holt (und dementsprechend den Amp nur zum verstaerken benutzt, also diesen nur im Cleankanal betreibt), kann man einfach die Hall usw. Effekte einfach hinter diese packen, aber trotzdem vor dem Amp.

    Beispiel:

    Gitarre=>Tuner=>Wah=>Zerrer=>Chorus=>Delay=>Hall=>Amp Input

    Jetzt kann man vom Amp natuerlich nur noch den Cleankanal nutzen, wenn Hall oder Delay an ist, aber fuer Leute, die Bodentreter als Zerre benutzen ist das ja egal.

    Und wenn's ein Multieffektgeraet ist, wird eh alles zwischen Gitarre und Amp Input durch das eine Geraet ersetzt, und intern ist eh meist alles in der richtigen Reihenfolge verschaltet, sofern diese nicht aenderbar ist.

    In simpel:

    Wenn Du Deine Zerre ausm Multieffektgeraet holst, kannst Du dieses entweder direkt an den Input des Amps, oder direkt an die Endstufe (einfach in den FX-Return rein) des Amps.

    Wenn Du das Multieffektgeraet nur fuer Hall, Delay und Modulation benutzen moechtest, und dazu weiterhin die Zerre vom Amp, muesstest Du's in den FX Loop des Amps packen.

    Alles klar? :)
     
  5. häfner

    häfner Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    12.07.08
    Zuletzt hier:
    6.07.10
    Beiträge:
    14
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 17.07.08   #85
    ok also dann wärs eigentlich am einfachsten, wenn ich des ganz normal in den input vom amp anschließ, wenn ich meine zerre aus meinem effektgerät hol...gut dann glaub ich dass ich des so mach...danke nochmal:)

    so und ne weitere frage :rolleyes:
    ich spiel ja in ner band und bisher hab ich immer so verkabelt dass ich von meinem effektgerät dirket ins mischpult und von da dann in die PA geh...aber viele gehen von ihren effekten in einen Amp und lassen sich diesen per mikrofon abnehmen...was ist da der vorteil davon?? besserer sound??

    gruß
     
  6. bemymonkey

    bemymonkey Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.03.06
    Zuletzt hier:
    8.10.16
    Beiträge:
    5.938
    Ort:
    Aachen
    Zustimmungen:
    103
    Kekse:
    10.427
    Erstellt: 17.07.08   #86
    1. Anderer Sound (ich sage bewusst nicht besserer Sound, weil das durchaus Geschmackssache sein kann...)
    2. Falls man den Amp zum Monitoring braucht, und das Effektgeraet nicht 1 Signal ohne Boxensim an den Amp und gleichzeitig noch 1 Signal MIT Boxensim an die PA schicken kann (ist bei vielen ein Problem), umgeht man den dumpfen Klang, den ne Boxensim durch ne Gitarrenbox mit sich bringt.

    :)
     
  7. häfner

    häfner Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    12.07.08
    Zuletzt hier:
    6.07.10
    Beiträge:
    14
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 18.07.08   #87
    was ist ne boxensim???
     
  8. bemymonkey

    bemymonkey Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.03.06
    Zuletzt hier:
    8.10.16
    Beiträge:
    5.938
    Ort:
    Aachen
    Zustimmungen:
    103
    Kekse:
    10.427
    Erstellt: 18.07.08   #88
    Das ist eine Speakersimulation. Gitarrenspeaker sind ja nicht so linear wie wie z.B. PA Speaker, und geben nicht das gesamte Frequenzspektrum wieder - die meisten schneiden ab 5kHz so langsam ab, und drueber kommt halt nicht mehr viel. Deswegen klingt ein Gitarrenamp ueber HiFi oder PA-Boxen auch grauenhaft grell und kratzig... eine Speakersim simuliert nen Gitarrenspeaker (wirkt also wie ein Hoehenfilter), und macht den Sound wieder angenehm. Das nimmt man halt, wenn man direkt in die PA spielen will. Wenn Du allerdings Dein Effektgeraet in ne Anlage mit Gitarrenbox stoepselst, muesstest Du die Boxensim wieder ausschalten.

    :)
     
  9. häfner

    häfner Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    12.07.08
    Zuletzt hier:
    6.07.10
    Beiträge:
    14
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 20.07.08   #89
    aha...und wie kann ich so ne boxensimulation ein- bzw. aussschalten??
     
  10. bemymonkey

    bemymonkey Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.03.06
    Zuletzt hier:
    8.10.16
    Beiträge:
    5.938
    Ort:
    Aachen
    Zustimmungen:
    103
    Kekse:
    10.427
    Erstellt: 20.07.08   #90
    Das kommt auf Dein Effektgeraet drauf an :)
     
  11. häfner

    häfner Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    12.07.08
    Zuletzt hier:
    6.07.10
    Beiträge:
    14
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 21.07.08   #91
    aso des muss ich dann in meim effektgerät abschalten???
    müsste dann in der naleitung stehen...
    ok dann bedank ich mich mal und ich hoff dass ich jetzt besser durchblick
    --danke--
     
  12. bemymonkey

    bemymonkey Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.03.06
    Zuletzt hier:
    8.10.16
    Beiträge:
    5.938
    Ort:
    Aachen
    Zustimmungen:
    103
    Kekse:
    10.427
    Erstellt: 21.07.08   #92
    --bitte-- ;)
     
  13. starling

    starling Gesperrter Benutzer

    Im Board seit:
    24.07.08
    Zuletzt hier:
    25.11.13
    Beiträge:
    543
    Zustimmungen:
    41
    Kekse:
    15.925
    Erstellt: 02.08.08   #93
    Guten Tag allerseits.
    Da meine Antwort auf eine Frage im Thread meines Reviews vom Boss CE-1 etwas ausgeartet ist, habe ich mich entschlossen, Nägel mit Köpfen zu machen und mich in diesem Thread hier etwas der geschichtlichen Entwicklung der Effektgeräte für die Gitarre zu widmen. Ich hoffe es gefällt ;)



    Gitarreneffekte im Laufe der Zeit


    Viele Effekte (etwa der Hall) haben ihre Vorbilder in der Natur, viele wurden per Zufall entdeckt. Auch wurden die meisten Effekte zunächst unter abenteuerlichen Bedingungen realisiert. Ebenso schwer ist es meistens, den wahren Urheber zu ermitteln.

    Tremolo / Vibrato

    Das waren die ersten serienmäßig erhältlichen Gitarreneffekte, soweit ich weiß ca ab Ende der 40er Jahre. Tremolo ist ein periodisch lauter und leiser werdendes Signal, Vibrato hingegen eine Tonhöhenveränderung, die in erster Linie durch die Vibratoeinheiten auf Gitarren bekannt ist. Diese Erfindung wird Paul Bigsby zugeschrieben.
    Das erste Tremolo stammte von DeArmond und funktionierte auf eine für uns heute unvorstellbare Art und Weise: Ein kleiner Elektromotor trieb eine unregelmäßige Scheibe an, die an ein mit Quecksilber gefülltes Röhrchen stieß und damit die Schaltung periodisch öffnete und schloss...
    Die bekanntesten Tremolos waren das Fender Style mit einem LFO (low frequency oszillator = langsam schwingender Tongenerator), der pulsierend eine Lichtquelle antrieb, die dann von einem lichtempfindlichen Widerstand abgetastet wurde, sowie das von VOX und Fender verwendete Bias-Tremolo, das mit einer Röhrenschaltung arbeitete und meines Wissens ein Gemisch aus Tremolo und Vibrato erzeugte.


    Chorus / Rotary / Flanging / Phasing

    Diesen Effekten gemeinsam ist, dass sie mit periodisch gesteuerten Filtern oder Tonhöhenveränderungen arbeiten.
    Schon 1945 nahm Lester William Polfus (den meisten wohl als Les Paul bekannt) eine Gitarrenspur auf zwei Bandmaschinen gleichzeitig auf, wovon bei einer die Geschwindigkeit regelbar war. Durch verstellen der Geschindigkeit der einen Maschine beim synchronen Abspielen beider, erfand Lester Polfus schließlich das Flanging. Durch die winzigen zeitlichen Unterschiede der beiden Bandmaschinen entstanden sogenannte Kammfiltereffekte. Später spielte jemand auf ähnliche Weise zwei Bandmaschinen ab und drückte ab und zu bei einer mit dem Finger an die Spule (englisch: Flange). Als man dann in der Lage war, den Effekt als Bodentreter herzustellen, nannte man ihn "Flanger". Außerdem gibt es beim Flanger meist eine Feedbackfunktion, die das verzögerte Signal erneut in den Effekt-Eingang sendet; Chorus und Phaser haben dies nicht. Dieses Feedback kann in der Regel fein eingestellt werden und hat großen Einfluss auf den Klang.

    Chorus ist im Prinzip ein Flanger mit größerer Verzögerungszeit; hier treten die Kammfiltereffekte weniger deutlich hervor.
    Im Grunde genommen klingt er so, als würden 2 Personen (nicht vollkommen synchron!) das Gleiche spielen. Daher ist dieser Effekt ansatzweise auch bei den Saitenpaaren einer 12-saitigen Gitarre (und vielen anderen Musikinstrumenten...) zu hören. Ebenso hörbar ist der Effekt bei einem gut eingeübten Chor - woher der Effekt auch seinen Namen hat.
    Den Effekt gibt es als Rotary-Speaker, z. B. als Leslie Lautsprecher-Kabinett (kurz: Leslie), erfunden von Donald Leslie, für Hammond-Orgeln schon mindestens seit den 30er Jahren. Der rotierende Lautsprecher erzeugt hier einen sogenannten Dopplereffekt. In Verbindung mit dem starren Orgelspeaker entsteht bei langsamer Rotation ein Chorus.
    Der erste elektronische Chorus war Roland´s CE-1, der 1976 erschien.

    Mit Phasing war ursprünglich etwas ganz anderes gemeint. Durch Phasenverschiebungen entstehen Löcher im Frequenzgang; für Radiostationen wurden in den 50ern deshalb Geräte entwickelt, mit denen man Störgeräusche aus dem zu sendenden Material herausfiltern konnte. Wenn man aber so einen Phasenverschieber manuell schnell im Frequenzspektrum hin- und herdrehte, entstanden flüssig phasig und filterige Effekte, die etwas an ein Leslie erinnerten. Aber erst Anfang der 70er gelang es Synthy-Pionier Tom Oberheim, einen Phaser als Bodentreter zu entwickeln. Wieviele Löcher im Frequenzgang sind, nennt man bei einem Phaser "Stages".


    Echo / Delay / Hall / Reverb

    Der räumliche Klang bei Liveauftritten in Hallen hat immer schon bei den Gitarristen den Wunsch nach einem transportablem Hall bzw. Echo aufkommen lassen. Bis zum röhrengetriebenen Bandecho, einer Hallspirale oder einem Analog-Delay war es aber noch ein weiter Weg. Vorerst musste man sich in Studios mit Hall- und Echoräumen (ein grosser, leerer Raum mit stark reflektierenden Wänden; an einem Ende ein Lautsprecher, am anderen Ende ein Mikrofon, welches nun die Delays aufnahm) begnügen.

    Bei der Erfindung des Echogeräts hatte dann mal wieder Lester Polfus seine Finger im Spiel. Er installierte bei seiner Bandmaschine einen zusätzlichen verschiebbaren Wiedergabeknopf. Durch die Zeit, in der das Band vom Aufnahmekopf zum Wiedergabekopf lief, entstand ein verzögertes (englisch: delayed) Signal; das erste Bandecho war erfunden. Später führte er über einen Regler das Echo dem Eingang wieder zu, und nun gab es auf Wunsch viele Echos, die immer flatteriger, leieriger, dumpfer und verzerrter wurden. Die begehrtesten und teuersten Serien-Echogeräte waren damals die "Echoplex"-Geräte.
    Erst Mitte der Siebziger konnten Echos mit "Analog Delays" erzeugt werden. Durch immer kleiner und leistungsfähiger werdende Microchips liessen sich die Signale in der "Bucket Brigade Technology (Eimer-Ketten-Prinzip)" genannten Schaltung für kurze Zeit in Kondensatoren speichern und als Echo wieder abrufen. Das verzerrte auch oft recht heftig und dumpfer wurde es auch. Die Geschwindigkeit war stufenlos regelbar. Noch später folgten dann die zunächst fast unbezahlbaren "Digital Delays", bei denen sich der Klang auch bei längeren Delayzeiten nicht verschlechterte.


    Verzerrer: Overdrive / Distortion / Fuzz

    Obwohl sich viele Leute "die Erfindung" des ersten Verzerr-Effekts zuschreiben, war der erste, bewusst genutzte Verzerr-Effekt war höchstwahrscheinlich ein defekter röhrenbgetriebener Mixerkanal, der anfing zu zerren. Da dieser neuartige verzerrte Ton den Leuten gefiel, wurde der Mixerkanal nicht repariert/ausgetauscht, sondern das Stück so abgemischt.

    Leo Fender hat Zeit seines Lebens versucht, durch unempfindliche Eingangskanäle usw. verzerrungsfreie Verstärker zu produzieren. Kaum hatte er es seiner Meinung nach geschafft, begannen die Gitarristen mit allen Mitteln, den Amp zum Zerren zu bewegen...

    Die Musikindustrie folgte dem Wunsch der Musiker mit der Herstellung teilweise haarsträubend klingender Fuzz-Boxen; viele jedoch wurden legendär, besonders als es in den Siebzigern gelang, die harmonische Übersteuerung von Röhren recht gut nachzubilden.


    Wah-Wah

    Die Bezeichnung "Wah-Wah" beschreibt lautmalerisch den Klang des hervorgerufenen Effekts. Der Effekt wurde ursprünglich bei Blasinstrumenten mittels eines über die Schallöffnung gelegten Hohlkörpers (Dämpfers) rein akustisch erzeugt. Der "Wah-Wah"-Effekt wird durch ein Klangfilter erzeugt, der technisch als Bandpass mit Resonanzspitze beschrieben wird. Der besondere Effekt wird realisiert, indem die Frequenz der Resonanzspitze im Spektrum hin- und hergeschoben wird.
    Geschieht die Ansteuerung abhängig vom Eingangspegel, spricht man von einem Auto-Wah oder Touch-Wah. Hier kommt das Wah-Wah ohne Pedal aus und es wird ein VCF (Voltage controlled filter) verwendet, der nur durch eine Steuerspannung geregelt wird. Der Effekt wird hier nur durch die Stärke des Anschlags gesteuert. Oft ist in diesen Effekten auch eine zeitabhängige Regelung implementiert, wie sie in Flanger-, Chorus- oder Tremoloeffekten vorkommt. Hierbei wandert die Resonanzfrequenz in einem zuvor eingestellten Intervall auf und ab.

    Das "Vox 847" war das erste Wah-Wah-Pedal, das hergestellt wurde. Jimi Hendrix benutzte hauptsächlich dieses Wah-Pedal, soweit ich weiß. Neben Hendrix waren es in den 60er und 70er Jahren vorallem Eric Clapton und David Gilmour, die ein Wah-Wah benutzten.


    Octaver

    Ein Octaver ergänzt zum gespielten Grundton eine oder mehrere Oktaven. Zur Geschichte dieses Effektes kann ich leider relativ wenig sagen. Ich weiß nur, dass Jimi Hendrix der erste war, der diesen Effekt für Gitarren auf einigen seiner Aufnahmen als auch live benutzte.



    Soweit so gut; ich hoffe dieser Thread beantwortet die eine oder andere kleinere Frage und kann manchen sogar als kleines Nachschlagewerk dienen. Ergänzungen, Kommentare, Kritik und Bewertungen sind erlaubt und ausdrücklich erwünscht! :D
    Fall erwünscht kann ich gerne auch nochmal mehr Zeit investieren und das Ganze ausführlicher gestalten!

    Gruß
    Moor
     
  14. you

    you Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.08.06
    Zuletzt hier:
    11.03.13
    Beiträge:
    588
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    884
    Erstellt: 02.08.08   #94
    Vielen Dank für diesen super lesenswerten Artikel. *bewert*
     
  15. Helldevil

    Helldevil Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    10.11.07
    Zuletzt hier:
    17.10.17
    Beiträge:
    462
    Zustimmungen:
    7
    Kekse:
    460
    Erstellt: 02.08.08   #95
    Is richtig gut geworden
    heutzutage betrachtet man die ganzen Effekte als normal, doch hier sieht, man was es früher für ne Arbeit war.
     
  16. you

    you Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.08.06
    Zuletzt hier:
    11.03.13
    Beiträge:
    588
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    884
    Erstellt: 02.08.08   #96
    Vllt garnet so verkehrt gewesen. Viele (ich schließ mich selber ein bischen ein) verfangen sich in irgendwelchen Effektspielereien, anstatt sich mal aufs ordentliche Spielen zu konzentrieren.

    Meiner Meinung nach kann man soviel ausgeben und mit Effekten spielen wie man will, man kommt immer wieder dahin, das es nichts schöneres gibt als ne Strat durch nen leicht angezerrten Marshall. Wie gesagt: meine Meinung.
     
  17. p0wl

    p0wl Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    20.10.06
    Beiträge:
    508
    Ort:
    Stuttgart/Tübingen
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    346
    Erstellt: 02.08.08   #97
    Jap, sehe ich genauso!

    @ Moor:
    Mal wieder saubere Arbeit! Vielen Dank, dass du dir immer wieder die Mühe machst :great:
    Bewertung folgt sofort! ;)

    Greetz
     
  18. bemymonkey

    bemymonkey Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.03.06
    Zuletzt hier:
    8.10.16
    Beiträge:
    5.938
    Ort:
    Aachen
    Zustimmungen:
    103
    Kekse:
    10.427
    Erstellt: 03.08.08   #98
    Hi Moor, Super Post! Wenn Du nichts dagegen hast, werde ich den Post dem Anfangspost dieses Threads beifuegen lassen - ich denke, das macht das Ganze ein Wenig kompakter usw. :)
     
  19. p0wl

    p0wl Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    20.10.06
    Beiträge:
    508
    Ort:
    Stuttgart/Tübingen
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    346
    Erstellt: 03.08.08   #99
    Moor, ich glaube das Ganze ausführlicher zu gestalten ist gar nicht nötig. War doch so schon super und vorallem da dein Thread jetzt ja in diesen hier integriert wurde, passts doch.

    Gruß
    p0wl
     
  20. Crestfallen

    Crestfallen Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    13.10.05
    Zuletzt hier:
    28.02.12
    Beiträge:
    1.170
    Ort:
    Linz
    Zustimmungen:
    7
    Kekse:
    3.599
    Erstellt: 04.08.08   #100
Die Seite wird geladen...

mapping