Der Kurzweil K2700 Thread

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Das schwerste an dem Teil ist halt die Hammermechanik. Der Stage spart an der Dicke des Aluminiums, ich hatte da nach zwei Jahren schon deutliche Verwindungen drin, dann lieber ein paar Kilo mehr und es ist komplett stabil. Ich transportiere meistens im Rollsoftcase und hatte bisher noch nie Probleme.

Ich sehe das System so eigentlich auch für den Liveeinsatz sehr positiv: Prophet-06 in die Inputs um die KDFX noch drauf zu klatschen, VSTi aus dem Rechner ohne weiteres Interface und alles einfach zum Main-Out raus und gut. Im Zweifel noch einen externen USB-MIDI-Controller dran als Tastaturerweiterung und gut is'. Einziger Kritikpunkt wäre, dass das Forte 16GB an Samples hat und mir die großen Pianos und Rhodes doch schon sehr gefallen. Für mich noch 76 Tasten Hammermechanik, dann isses perfekt.

Viele Grüße vom HammondToby
 
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Es gibt die Vermutung, dass die einfach die Samplerate von 48 auf 24 reduziert haben und es die gleichen Samples sind. Laut Specs in jedem Fall unlooped.
 
mojkarma

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Also ich habe noch zu Triton Zeiten mit Downsampling getrickst, um mehr aus dem maximal möglichen Speicher (64Mb) herauszuholen; dabei habe ich meine Samples dann meistens auf 32 KHz herunter gesampelt und damit waren die Höhen in Samples immer noch erhalten und fast jenseits dessen, was eine erwachsene Person hören kann. Dass Kurzweil aber heutzutage auf 24 runter gehen würde, bezweifle ich arg. Das wäre unter jedem Standard und auch deutlich hörbar. Höchstens bei den leisesten dynamischen Layer wären 24 noch akzeptabel, definitiv aber nicht bei den lauteren Samples.

Überhaupt halte ich nicht viel von diesen ungeloopten Pianovarianten in Keyboards und finde Yamahas Lösung wie im Montage, wo nach 10 Sekunden geloopt wird, viel besser wenn schon am Speicher gespart wird. Beim K2700 und anderen Varianten von Kurzweil die mit einem kleineren Speicher daher kommen, bin ich davon ausgegangen, dass die Samples geloopt sind. Für Erfahrene ist das Erstellen von Loops, besonders nach ca. 10 Sekunden, ein Kinderspiel und ich kann mir kaum vorstellen, dass Kurzweil die absolut schlechteste Methode gewählt hat (Downsampling, Stretching), um Speicher einzusparen.
 
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Dimension D

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Die Vermutung ist dass sie das bei den tiefen Tönen gemacht haben da diese Töne besonders lange ausklingen, viel Samplespeicher kosten und nicht so viele Öbertöne haben. Aber wie gesagt alles Vermutung.
 
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Mir ist klar dass Industrie Flash Speicher nicht günstig ist. Aber ***teuer ist er nun auch nicht. Warum der 2700 nicht die vollen piano Samples vom Forte bekommen soll ist mir schleierhaft. Bei 3xxx Euro (und davon gehe ich aus) sind xx Euro schon zu verkraften... Ich kann mir nicht vorstellen dass die andere Asics verbaut haben und nicht 16Gb addressieren könnten.
 
toeti

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Wenn man es im Normalbetrieb nicht hört, ist mir das ehrlich gesagt total egal.

Ich würde auch wieder mit einem K2661 auf die Bühne gehen, wenn ich günstig einen bekomme.

Klar kann man vielleicht vom Flaggschiff mehr erwarten... Aber ob das echt entscheidend ist... Ich weiß ja nicht.
 
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MMn ist das auch völlig Banane. Die PC4 Pianos nehmen sich ggb. den Forte Pianos auf der Bühne genau nichts, sofern man nicht Solo bis Trio spielt. Das ist mir wirklich egal. Schade finde ich eher, dass am VAST nichts verändert wurde, insbesondere an der Modulation Update Rate, die ja LFOs reht schnell ins Aliasing bringt und schnelle Hüllkurven verhindert. Das muss beim nächsten Flaggschiff her, muss ab sofort die oberste Priorität haben.
 
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Richtig, auf der Bühne ist das völlig egal. Wenn ich aber bedenke, dass da ein Interface drin ist, sind die ja auch zum Aufnehmen gedacht und da würden mich solche Kompromisse schon stören. Stell Dir mal vor, die Samplingrate ist wirklich weiter unten, bei einem Aufnahmeprojekt kann das schon auffallen. Trotzdem würde ich jetzt nicht nur deshalb das Forte behalten wollen, ansonsten sind die Maschinen ja identisch vom Klang.

Ich würde mir auch eine deutlich aufgewertete VA-Maschine vorschweben, VA-2 sozusagen. Gerne mit mehr und authentischeren Oszillator- und Filteremulationen der großen Analogschlachtschiffe ... vielleicht auch mit einem "Jupiter-8 ALG", "Minimoog Alg", "Prophet-5 ALG" usw., die sich direkt so anwählen lassen und die die Hüllkurvenreaktion entsprechend snappy oder sluggish haben. Von der KB-3 fange ich lieber nicht an und gehe mal kurz heulen. Reverse-Delay dazu ind die FX und gut.

Viele Grüße vom HammondToby
 
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Richtig, auf der Bühne ist das völlig egal. Wenn ich aber bedenke, dass da ein Interface drin ist, sind die ja auch zum Aufnehmen gedacht und da würden mich solche Kompromisse schon stören. Stell Dir mal vor, die Samplingrate ist wirklich weiter unten, bei einem Aufnahmeprojekt kann das schon auffallen. Trotzdem würde ich jetzt nicht nur deshalb das Forte behalten wollen, ansonsten sind die Maschinen ja identisch vom Klang.

Ich würde mir auch eine deutlich aufgewertete VA-Maschine vorschweben, VA-2 sozusagen. Gerne mit mehr und authentischeren Oszillator- und Filteremulationen der großen Analogschlachtschiffe ... vielleicht auch mit einem "Jupiter-8 ALG", "Minimoog Alg", "Prophet-5 ALG" usw., die sich direkt so anwählen lassen und die die Hüllkurvenreaktion entsprechend snappy oder sluggish haben. Von der KB-3 fange ich lieber nicht an und gehe mal kurz heulen. Reverse-Delay dazu ind die FX und gut.

Viele Grüße vom HammondToby

Never, ever habe ich bei einer Aufnahme auf die Samplerate der Pianosamples geschaut. :D

Es ist ja auch nur eine Vermutung.
 
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mojkarma

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Man muss auch nicht auf die Papierfakten schauen, eine fast zweifach nieddrigere Samplerate hört man halt bei den allermeisten Instrumenten, da fehlt es einfach an den Obertönen, an der Brilianz. Man müsste jetzt konkrete Vergleiche zwischen dem Forte und K27 oder PC4 machen, aber generell kann ich nur wiederholen: ich würde es schade finden, wenn Kurzweil zwecks Speichereinsparung die Samples stretcht oder einfach durch Batchmethoden mal auf die Schnelle heruntersampelt, wobei bei Verwendung von Loops ein besseres Resultat erreicht würde und das Setzten von guten/akzeptablen Loops nach ca. 7 bis 10 Sekunden (für die tieferen Töne) für geübte Sounddesigner eigentlich ein Kinderspiel ist.

Sonderbarerweise war mein Lieblingspiano am Kurzweil - selbst beim Forte - immer noch das alte Triplestrike Piano. War für 90% des Songs die ich live gespielt habe absolut perfekt, genug natürlich klingend und trotzdem mit der gewünschten Durchsetzungskraft die man im Bandkontext braucht. Eigentlich unglaublich was Kurzweil damals aus einem 12Mb großen Piano Sample herausgeholt hat.
 
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krainertobi

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Ich finde richtig schade, dass das integrierte Audio-Interface nur einen Stereo Out vom Rechner bietet. Da macht der Roland Fantom das schon viel besser mit seinen 3 Outs.... (leider hat der keine TP40).
Der K2700 mit 3 Stero Outs wäre voll mein Gerät. Am besten noch als 76er
 
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Sonderbarerweise war mein Lieblingspiano am Kurzweil - selbst beim Forte - immer noch das alte Triplestrike Piano. War für 90% des Songs die ich live gespielt habe absolut perfekt, genug natürlich klingend und trotzdem mit der gewünschten Durchsetzungskraft die man im Bandkontext braucht. Eigentlich unglaublich was Kurzweil damals aus einem 12Mb großen Piano Sample herausgeholt hat.

Damals musste man mit dem Rom haushalten und hat eben die besten sweet spots aus den Samplevorrat gezogen. Für mich klingen Live immer noch gut: Roland Stereo Grand aus der Session Karte, das Triple Strike Piano, das Ensoniq Holy Grail und das Yamaha S90 auf seine weise :) Und die Sounds nutze ich schon seit ende de 90er Jahre. Die limitierten Velocityzonen bügeln auch meine schlechte Technik aus ;) Das Tripple Strike Piano habe ich mir erst geholt nachdem ich 2001 Dream Theater mal live gehört habe - klang alles Perfekt und wie aus dem Studio :)
 
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Man muss auch nicht auf die Papierfakten schauen, eine fast zweifach nieddrigere Samplerate hört man halt bei den allermeisten Instrumenten, da fehlt es einfach an den Obertönen, an der Brilianz. Man müsste jetzt konkrete Vergleiche zwischen dem Forte und K27 oder PC4 machen, aber generell kann ich nur wiederholen: ich würde es schade finden, wenn Kurzweil zwecks Speichereinsparung die Samples stretcht oder einfach durch Batchmethoden mal auf die Schnelle heruntersampelt, wobei bei Verwendung von Loops ein besseres Resultat erreicht würde und das Setzten von guten/akzeptablen Loops nach ca. 7 bis 10 Sekunden (für die tieferen Töne) für geübte Sounddesigner eigentlich ein Kinderspiel ist.

Sonderbarerweise war mein Lieblingspiano am Kurzweil - selbst beim Forte - immer noch das alte Triplestrike Piano. War für 90% des Songs die ich live gespielt habe absolut perfekt, genug natürlich klingend und trotzdem mit der gewünschten Durchsetzungskraft die man im Bandkontext braucht. Eigentlich unglaublich was Kurzweil damals aus einem 12Mb großen Piano Sample herausgeholt hat.

Eben, es ist wurscht. :)

Außerdem war das nur eine Vermutung im Netz. Mantra: ich soll nie wieder Vermutungen wieder geben. Ich soll nie wieder Vermutungen wieder geben. Ich soll nie wieder... :D
 
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Außerdem war das nur eine Vermutung im Netz. Mantra: ich soll nie wieder Vermutungen wieder geben. Ich soll nie wieder Vermutungen wieder geben. Ich soll nie wieder... :D

Eigentlich ist es keine Vermutung, denn im Handbuch des K27 steht ja, dass die Pianosamples ungeloopt sind. Vielleicht ist es ja nur ein Copypaste aus dem Forte Handbuch, welches nicht mehr den Tatsachen entspricht. Aber wenn schon, dann käme für mich persönlich nur ein K2776 mit maximal 15Kg in Frage und ich würde höchstwahrscheinlich wieder auf das Triplestrike zurückgreifen. Da ist mir dann das Ganze um die neu hinzu gekommenen Pianosamples auch irgendwie Wurscht. ;)
 
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Naja..man sollte erstmal abwarten mit dem Samplespeicher...wenns klingt ist es mir auch egal wie gross die Samples sind....


Eben, es ist wurscht. :)

Außerdem war das nur eine Vermutung im Netz. Mantra: ich soll nie wieder Vermutungen wieder geben. Ich soll nie wieder Vermutungen wieder geben. Ich soll nie wieder... :D

Hehe..ich muss mich da ja wohl anschließen: ich soll nie wieder Vermutungen wieder geben. Ich soll nie wieder Vermutungen wieder geben. Ich soll nie wieder...
 
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Jetzt müssen wir's erst einmal unter die Finger bekommen. Im Großen und Ganzen wird er sich nicht groß anders anfühlen als das Forte mit ein paar quality of life improvements. Letztendlich kommt bei mir ja auch nicht so viel aus dem Laptop, Orgeln und vielleicht ein paar Samples oder Softsynths aus Produktionen. Am Gerät selber Samplen, zuschneiden und mappen mag ich eigentlich nicht mehr, das geht am Rechner doch deutlich schneller und übersichtlicher. Kommt da mal ein anständiger Editor können wir noch mal drüber reden.

Wenn ich jetzt wirklich Playbacks brauche, dann kommt eh ein großes Interface und ein zweiter Laptop mit, ich halte das lieber getrennt und ein paar Audiospuren abspielen schafft auch eine ältere Maschine. Dann trenne ich eh alles auf und schicke bis zu acht Spuren ans FOH.

Viele Grüße vom HammondToby
 
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Ich finde richtig schade, dass das integrierte Audio-Interface nur einen Stereo Out vom Rechner bietet. Da macht der Roland Fantom das schon viel besser mit seinen 3 Outs.... (leider hat der keine TP40).
Der K2700 mit 3 Stero Outs wäre voll mein Gerät. Am besten noch als 76er
Das Problem ist einfach, daß Kurzweil Workstations so verlernt hat, wie Clavia/Nord momentan den letzten Rest des Synthesizerbaus verlernt.

Die K2700 ist wie alles nach der K2600 im Prinzip ein glorifiziertes Stagepiano. K2000R, K2500 und K2600 hatten noch vier Stereo-Out-Wege (nicht fünf – lange Geschichte), und die Einzelausgänge waren alle auch als Insertbuchsen nutzbar. Und daß es ein so mächtiges Gerät für Geld und gute Worte nicht mit was anderem als einer Hammermechanik-Klaviatur gibt, ist nicht sehr zielgruppenfreundlich.


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Nur eine kurze Frage Martman: wie oft bist du an einem der letzten Kurzweil „Stagepianos“ gesessen und hast damit gearbeitet, um zu dieser Aussage zu kommen? Würde mich wirklich brennend interessieren.

Viele Grüße vom HammondToby
 
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Gute Frage!
 
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Für mich ist das Forte eine Workstation im Stagepiano-format. Leider auch in der Bedienung am Gerät. Aber dafür gibts Editoren. Das Dingens gib ich nur für einen K2xxx kompatiblen Nachfolger. Ergo 2700.

Leider kann ich nirgends einen Preis sehen für das 2700 und muss wohl ohnehin auf eine Synthtastenversion warten.
 

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