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wo bekommt man ein komplettes Resonatorset einzeln zu kaufen Single-oder Tricone egal?
und stell jetzt peu à peu meine Schätzelchen vor.
. Alles klingt jetzt präziser und musikalischer.
.
Resonator-Cones kaufen könnte. Wer kann mir helfen? Interessiert sich jemand für die Instrumente die ich baue?

Hallo Gemeinde, ich lese schon länger hab aber noch nicht gepostet, jetzt aber los, das Thema interessiert mich. Zu mir: nicht mehr ganz jung- (unsere 4-Mann Blues Truppe ist zusammen rund 200 Jahre alt) bin Gitarrist und Sänger, und baue seit einiger Zeit Diddley-Bows (Slider ein und zweisaitig) sowie seit kurzem Cigarbox Guitars (das Blues Instrument schlechthin). Ich würde gerne eine Cigarbox mit Resonator bauen nur hab ich keinen Schimmer wo man Resonator-Cones kaufen könnte. Wer kann mir helfen? Interessiert sich jemand für die Instrumente die ich baue?
Gruß Peter
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Zugegeben, der Typ im Video ist nicht ganz nüchtern, aber cool......Alors,
meinen Austauschcone hat der Händler meines Vertrauens bei AMI, sprich dem deustchen Vertrieb von Johnson, direkt bestellt. Obs auch anders geht, weiß der Himmel - vielleicht gibts bei ebay was zu Schießen??
Meinen alten Johnson-cone hättest du haben können (zum Üben hätt er sicher getaugt), ich hab ihn blos leider beim Händler gelassen - soll ich nach ihm fragen, wenn ich demnächst wieder hin geh?
Hübsche Sachen baust du - nur i'wie nix für mich, weil ich anscheinend doch zu 6-Saitig sozialisiert bin
Gitarrenknecht
Ja bitte, wenn du den Konus noch kriegen kannst.
. Das Gedeale mit der Guild und dem Pickup ist durch, da kanns Jahre dauern, bis ich wieder hinkomm (60 Kilometer immerhin). Schade drum.
Dann setz ich doch hier auch mal meinen Senf dazu, obwohl ich noch keine "normale" Gitarre in Resonatorbauweise hatte. Mein erstes Resonatorinstrument war die Reso-Ukulele von Johnson. Schon im Originalzustand fand ich meine schon recht brauchbar. Trotzdem hab ich mich entschieden sie mal zu Herrn Attenberger nach Bayern zu schicken, einen absoluten Reso-Fachmann. Was der da noch rausgeholt hat (für kleines Geld) fand ich doch sehr beachtlich.Leider war die Johnson eine Konzert-Ukulele und die Mensur ist mir auf Dauer etwas kurz gewesen, deswegen hab ich die Johnson verkauft. Bekommen hat sie ein 70jähriger Herr der vor einem halben Jahr mit Ukulele angefangen hat und sich jetzt mit einer Johnson Reso mit Thomastik Stahlsaiten rumquält
Er schreibt mir übrigens alle paar Wochen und schildert mir seine Erfahrungen und vergißt nie das Instrument lobend zu erwähnen
Nichtsdestotrotz habe ich wie üblich ein wenig in eBay rumgeschnüffelt, und zwar bei ebay.co.uk. Dort ist das Angebot an ungewöhnlich Instrumenten deutlich größer als in Deutschland. Porto aus England ist auch nicht sooo teuer und Zoll fällt nicht an. Dort kann man also duchaus das eine oder andere Schnäppchen finden
Also, bei der Stöberei bin ich dann auf "Douglas" gestoßen. Der Beschreibung war zu entnehmen das es sich um eine Bariton-Ukulele mit 21" Mensur handelt (also ca. 53cm und damit noch mal 3cm länger als bei einer üblichen Bariton) und sie ist für Stahlsaiten gedacht. Ebenso war zu lesen das dies die letze von 5 Ukulelen war, die der Verkäufer in Eigenregie gebaut hat und das keine weiteren folgen werden. Der Resonator ist 7" groß und ebenfalls vom Verkäufer selbst hergestellt. Das Griffbrett hat 20 Bünde, der Übergang zum Korpus ist im 15. Bund, und hat ein aufwendiges Inlay. Hals, Sattel und Biscuit sind aus Ahorn. Der Korpus ist aus mehreren Schichten Birkenholz. Mit Endblöcken aus Mahagonie. So jedenfalls laut Beschreibung. Zu sehen ist davon nichts, da die ganze Ukulele eine "Boldly go where no man has gone before" Lackierung hat. Jedenfalls laut Erbauer
Ebenfalls ist die Uke künstlich gealtert, das ließt sich im Original so: "It has been artificially aged and has the occasional dent scratch worn paint areas ect all intentionally applied". Ein Soundfile konnte man sich bei Interesse zukommen lassen. Ich hatte Interesse und konnte auch dabei direkt nachfragen ob der Verkäufer denn auch nach Deutschland versenden würde, weil in der Auktion stand nur UK drin. Glücklicherweise erklärte er sich dazu bereit. Die Lackierung hat mich erst ein wenig abgeschreckt, aber ich denke man kann im Zweifelsfall ja auch mal neu lackieren. Also habe ich nachgesehen wieviel denn die anderen Ukulelen aus der Baureihe so gebracht haben und habe dann ein Maximalgebot festgelegt das mehr als 50 Pfund über dem Höchstgebot der anderen lag. Damit fühlte ich mich absolut auf der sicheren Seite. Es hat ja auch geklappt, aber es war verdammt eng. Nur knapp 3 Pfund unter meinem Maximalgebot habe ich den Zuschlag bekommen 

Egal, das Instrument paßt auf jeden Fall perfekt zu mir und ich hab viel Spaß daran. Sehr viele meiner Ukulelen habe ich mittlerweile verkauft, aber DIE geb ich nicht her!