Man gewöhnt sich eben auch an die Sachen die nicht perfekt sind.
Meine erste Gibson war eine Faded Flying V aus dem Jahr 2009.
Ich bin erst spät zu einer Gibson gekommen, weil mir das nötige Kleingeld als Familienvater fehlte.
Monatlich etwas gespart und dann zu einem Musikgeschäft in Ibbenbüren gefahren und zugeschlagen.
Ja ! Eine Flying V wie mein Idol Wolf Hoffmann von Accept (bin seit 1985 Fan)
Nach kurzer Zeit sprang dann die dicke E Saite immer aus dem Sattel, der viel zu tief gekerbt war.
Ich hätte sie zurück geben können, es war aber die letzte die sie da hatten.
Die Faded Gitarren gab es darauf ja nur sehr selten noch.
Ein Gitarrenbauer aus meiner Gegend hat dem Instrument erst mal einen ordentlichen Sattel verpasst.
Wenn man eine Faded kauft muss man wohl mit so etwas rechnen dachte ich.
Die Abschirmung war schlicht und einfach nicht vorhanden, und so brummten die Humbucker auch heftig.
Das habe ich später auch an meiner Goldtop Gibson Les-Paul Tribute feststellen müssen.
Die hatte ich vom
Thomann* 2011 gekauft, die waren ja sensationell günstig, da musste man zuschlagen.
Die Tasche mit dem Gibson Logo kam aus China. Der Pickup Schalter schaltete nur nach mehrmaligen Hin und Her.
Ja, ich habe auch noch eine Dritte gekauft.
Meine letzte Anschaffung aus dem Hause Gibson war eine Explorer. Die kostete über 1000 Euro (brummt auch).
Ein Sondermodell - Shermann M4 Jason Hook.
Super Griffbrett, fette Bünde und spielt sich wie Butter.
Die Explorer duftet nach Vanille ! Geniale Idee, meine Frau war auch sofort begeistert.
Gibson Gitarren sind wertstabil, und vom Design meist Zeitlos.
Jeder der Gitarre spielt träumt irgendwann auch von einer Gitarre die sein Vorbild spielt - oder gespielt hat.
Sie macht einen nicht besser, aber man spielt halt lieber mit Ihr.
Bei jedem Instrument was ich besitze musste ich etwas verändern um es mir anzupassen.
Und es muss ja nicht immer alles perfekt sein, man gewöhnt sich daran.
Gruß
Meik