Diezel Paul oder Bogner xtc 3534

Distortion92
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Diezel Paul oder Bogner xtc 3534
 
Spanish Tony
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Distortion92
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Grüße liebe Bord User,
habe mir letztes Jahr einen Wunsch erfüllt und mir einen Diezel Paul gegönnt.
Den habe ich mit Freude von Mai bis November zu Hause über Loadbox und Cabsim gespielt und war ziemlich zufrieden mit dem Kollegen.

Seit November sind wir wieder aktiv am Proben und ich habe echt Probleme einen ordentlichen Sound rauszubekommen.
Bzw ist mir der Paul in den Bässen etwas zu undefiniert und wird schnell bratzelig.
Habe 2 Boxen zur Wahl, eine Bogner 4×12 mit jeweils 2 Greenbacks und 2 V30 und eine Jcm 800 mit 4 V30.

Über letztere klingt er etwas angenehmer aber bei weitem nicht so schön definiert wie mein Soldano HR 50...

Habt ihr für mich Lösungs Vorschläge was EQ Einstellung angeht ?
Noch besser wäre natürlich, habe seit einiger Zeit ein Auge auf den Bogner XTC 3534 geworfen, ob jemand dazu einen direkten Vergleich hat und ich mit dem XTC vllt besser bedient wäre.
Die Soundbeispiele auf YT sind auf jeden schon ziemlich gut.

Ich bedanke mich schonmal für die Antworten von euch 🤘
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Ich weeß 😁
 
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suckspeed
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Mit Milch oder lieber ohne?
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Sorry, die Antwort bezog sich auf deinen ersten Beitrag, der sich doch sehr "gehaltlos" liest... ;)
 
DirkS
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Der Paul ist offenbar für die wirklich harten Sounds mit straffen Bässen nicht designt, vgl. hier:

https://www.gitarrebass.de/equipment/diezel-paul-tube-head/

etwa mit: "Technisch hochgezüchtete Verstärker für das Hard- und Heavy-Genre, dafür stand der Name Diezel bislang. Was sich mit dem Paul geändert hat. Paul geht andere Wege, Paul ist nicht so ein rigoroser Hardliner, Paul ist nicht aggro, Paul mag zartere Töne…, öhem, Paul ist ein Weichei/Softie!? Nein, das wohl doch nicht, aber er soll im Sound schon mildere Töne anschlagen, heißt es."

Trotzdem müsste der von Dir gewünschte Klang mit diesem Amp und den von Dir genannten Boxen eigentlich möglich sein. Nur das letzte Quäntchen lässt sich tatsächlich vielleicht mit anderen Amps besser erreichen.
Ist aber nur "Lese-Wissen", ich selbst habe diese Top noch nicht ausprobiert. Viel Erfolg!
 
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Rock n Rolf
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Hi! Welche Musikrichtung spielt ihr und auf welchem Lautstärkelevel? Für Metal ist der Paul zb. eher weiniger geeignet eher für Rock bis Hardrock. Wenn es um sehr tighte Bässe geht ist der auch nicht der Richtige! VG
 
Distortion92
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Grüße wir spielen Punkrock mit Volk und Country Einflüssen, ähnlich Social Distortion, also eher old school Sound.
Hatte mal einen Einstein der war sehr gut aber da hatte ich auch so ein Bratzeln auf der Box bei Palmmutes.
Der Paul ist ähnlich vom Sound nur das die Bässe nicht so straff sind aber halt auch dieses Bratzeln was mich stört...

Habe mal gelesen das die Diezel nur über Diezel Boxen richtig gut klingen aber nie selber getestet.

Mastervolume und Preampvolume stehen auf knapp 10 Uhr habe auch schon lauter probiert macht keinen großen Unterschied außer das die Höhen präsenter werden...
 
Bowhunter
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Hallo Zusammen!

den Diezel Paul kenne ich nicht wirklich, auch wenn ich den beim großen T. schon mal angespielt habe; soweit ich mich erinnern kann, über eine 2x12er Box des Herstellers Fuchs und fand den Amp wirklich gut. Aber damals lag mein Augenmerk an einer Gitarre, die ich getestet habe.
Ich glaube, beim Diezel ist die Wahl der Box entscheidend. Weiß nicht, ob es beim Paul auch so ist, aber die Diezels, die ich kenne (VH4, Herbert) verlangen nach stabilen Boxen mit straff klingenden Speakern; damit meine ich, geschlossene Boxen mit dickeren Wänden und am besten mit Vintage30-Bestückung. Wenn ein Diezel in den Bässen "undefiniert und bratzelig" klingt, liegt das vermutlich an der Box und nicht am Amp.
Man kann aber auch nie ausschließen, daß die Röhren einen Treffer haben... auch das könnte man abklären; vielleicht die Röhren abklopfen, ob sie mikrofonisch sind?

Ein Bogner Ecstasy3534 befindet sich in meinem Besitz seit August 2020 und den Amp kenne ich ziemlich gut, auch wenn es nicht mein Hauptamp ist. Den XTC3534 spiele ich hauptsächlich über eine Roots 2x12er: Bestückung: unten Vintage30, oben G12H-30.
Der Bogner liefert relativ moderne Sounds, die eher britisch geprägt sind. Richtige Marshallsounds kann er nicht. Die Sounds sind ziemlich druckvoll und der Amp klingt immer definiert (matscht nicht). Habe den Gainregler im blauen Kanal bei ca. 2 Uhr, im roten bei 12 Uhr.
Ich finde den FX-Weg etwas problematisch; muß den Send-Pegel des Amps um ca. 15 dB boosten, damit mein t.c.electronic G-Force den verarbeiten kann. Das mache ich mit einem Lehle Sunday Driver.

Ob Diezel Paul oder Bogner XTC3534?
Am besten beide Amps direkt miteinander vegleichen. Ich glaube, wenn Du die Box passend zum Amp wählst, würden beide Amps Deine Anforderungen erfüllen.


Viele Grüße,
Bowhunter




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Saitenhexer0711
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Diezel Paul oder Bogner xtc 3534
In der eine gute, von der eigenen Präferenz abhängige Frage. Für mich wäre die Wahl jedoch klar: Bogner 3534.
Er ist wesentlich vielseitiger als der Diezel. Zudem fängt der Paul bereits bei höheren Gainstufen an zu matschen und zu „wummern“. Das Voicing ist, wie zuvor geschrieben, britisch angehaucht, aber es handelt sich keinesfalls um einen „heißen Marshall“.
Vielleicht wäre der Friedman JJ Jr. auch eine Option für Dich. Beide Kanäle liefern nochmals hochwertigere Sounds als der Bogner, jedoch mangelt es etwas an Vielseitigkeit. Auch hier darfst Du keinen Marshall-Klon erwarten (der typische Fizz fehlt nahezu gänzlich).
In diesem Kontext möchte ich auch auf
mein Review verweisen.

Habe mal gelesen das die Diezel nur über Diezel Boxen richtig gut klingen aber nie selber getestet.
Das ist definitiv Unsinn. Es kommt vielmehr auf die Lautsprecher und auf die Art der Box an (Front-/Rear-Loaded, Closed/Open Back).

Ich finde, für Deine favorisierte Stilrichtung machen sich der (Neo) Creamback und ein V30-Derivat in Kombination sehr gut.
Einzig der „normale“ (China-)Vintage 30 scheidet für mich aus, da mich der permanent vorhandene Hochmittenfrequenz-Spike nervt.
 

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