Doras Blockflötenfragen

Als ich mit der Altflöte angefangen bin, habe ich meine Sopran bzw. Tenor mal einige Zeit zur Seite gelegt, bis die neugelernten Griffe saßen. Und ich habe mich an den Tipp meines Lehrers gehalten nicht an die Soprangriffe zu denken.

Nicht an die Sopranflöte denken, wenn man die Altflöte in der Hand hat, ist wirklich sehr wichtig. (Ähnliches gilt für das Lesen verschiedener Notenschlüssel)
Ob man die eine Flöte erst einmal weg legt oder nicht, ist eine Sache der Methodik. So wie Du es gemacht hast und empfiehlst, ist es üblich. Mir fällt im Moment auch so spontan keine Blockflötenschule ein, in der der Wechsel zwischen den Blockflöten speziell trainiert wird. Das, woran ich denke, hat auch etwas mit mentalem Training zu tun, indem man immer dann, wenn man die Blockflöte in die Hand nimmt, erst einmal die Augen schließt und die Dimensionen der Flöte in den Händen erfühlt (Gewicht, Abstände der Grifflöcher) und sich dann einen Ton/eine Note vorstellt und die dann greift. Dann dasselbe mit der anderen Flöte. Dann dabei die entsprechenden Noten lesen und den Tonraum langsam ausbauen. Das ist ein völlig anderer Weg. Ob und wie das klappt ist sicherlich typbedingt.

Ich glaube, ich weiß, was chorische Notation ist: die tiefe.
Ja.

Gruß
Lisa
 
indem man immer dann, wenn man die Blockflöte in die Hand nimmt, erst einmal die Augen schließt und die Dimensionen der Flöte in den Händen erfühlt (Gewicht, Abstände der Grifflöcher) und sich dann einen Ton/eine Note vorstellt und die dann greift. Dann dasselbe mit der anderen Flöte. Dann dabei die entsprechenden Noten lesen und den Tonraum langsam ausbauen. Das ist ein völlig anderer Weg. Ob und wie das klappt ist sicherlich typbedingt.
Das ist auch eine Idee. Im Kleinen mache ich das schon, also dass ich erstmal mir die ersten Noten ansehe und dann vortaste auf der Flöte.
 
In einem Jahr ein Lehrwerk durchzubekommen, sehe ich als Erwachsene nicht als Richtschnur an. Da man ja nicht so oft zum üben kommt und sich bei dem ein oder anderen Stück sich schon mal länger aufhält, bis es sitzt. Aber das heißt nicht, dass es schon vorspielreif ist! Zudem sind einige Blockflötenschulen ja in mehrere Bände aufgeteilt.

Da gebe ich Dir natürlich absolut Recht und es war mehr als Verdeutlichung der unterschiedlichen Zeitrahmen gedacht. In der Zeit in der Dora 3 Bände einer Flötenschule durchgeackert hat, hat ein Kind mit wöchentlichem Unterricht und Zeit zum Üben womöglich kaum einen halben Band durchgearbeitet. Und je nach individuellem Stand passt der Lehrer ja dann auch an, bleibt länger bei einem Thema um manches noch mehr zu festigen usw. Das ist denke ich hier der Knackpunkt. Es entsteht große Verwirrung und Unsicherheit, weil es massig Input in kurzer Zeit war und diese Phase des festigens zu kurz war.
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Ob das Weglegen der Sopran-Blockflöte der richtige Weg ist? Das hängt vom methodischen Konzept ab. Ich würde sie nicht weglegen. Statt dessen würde ich vermeiden die Alt-Blockflöte nach der chorischen Notation zu spielen.

Das sehe ich auch so. Sopranflöte ganz weglegen fände ich auch nicht optimal. Die Schott Altschule nimmt z. B. schon stark Bezug auf die Sopranschule. Wie gesagt, meine Lehrerin lässt mich zwischen bewusst wechseln. Das interessante daran ist, dass man lernt, die Töne relativ zueinander zu (be)greifen. 2 Töne rauf, 1 runter, 1/2 hoch usw. Und diese Relation bleibt ja gleich, wenn man das selbe Stück abwechselnd auf Alt und Sopran/Tenor spielt. Da geht es dann nicht so sehr um Note/Griff Zuordnungen sondern um das Verinnerlichen der Melodielinie. Meine Lehrerin ist auch ein großer Fan von auswendig lernen und nach Gehör spielen, so als Übungen für zwischendrin.

Finde die chorische Notation übrigens auch zu verwirrend am Anfang.
 
Das sehe ich auch so. Sopranflöte ganz weglegen fände ich auch nicht optimal.

Ich habe nicht von ganz weglegen der Sopranflöte geschrieben! Sondern nur für eine zeitweise Pause, bis die neuen Töne auf der Alt sitzen. Ich habe selber gemerkt, wann ich ohne Probleme zwischen den Flöten wechseln konnte. Was für den einen gut ist, ist es nicht für jemand anders. Der Lehrer bzw. Lehrerin sollte schon erkennen können, welcher Typ der Schüler/die Schülerin ist, und welche Schule am besten geeignet ist.
 
Der Lehrer bzw. Lehrerin sollte schon erkennen können, welcher Typ der Schüler/die Schülerin ist, und welche Schule am besten geeignet ist.

Möchte man meinen, dass der Lehrer da individuell unterstützt, aber so ganz überzeugt bin ich da nicht. Viele fahren denke ich auch ihr System. So tut sich z. B. auch die Lehrerin meiner Tochter schwer, sich auf ihre Wissbegierde und ihren ausgeprägten persönlichenGeschmack einzustellen. Da habe ich als Mutter dann mal neue Noten gebracht und neue Ideen. Jetzt nach anderthalb Jahren merke ich langsam, dass sie es begriffen hat.

Gerade als Erwachsener ist es bestimmt gut, da auch in sich reinzuhören und im Zweifelsfall selbst zu entscheiden, ob es mit beiden gleichzeitig klappt oder nicht. Wirklich "verlernen" kann man die Sporanflöte bestimmt nicht, nur weil man sich mal 2 Monate nur mit der Altflöte befasst. :great:
 
Sind ja jetzt schon viele Tipps gekommen, aber ich schreib mal trotzdem nochwas dazu.

Ich bin auch gerade mit der Altflöte zu Gange. Ich habe immer nur C-Flöten gespielt, seit der Kindheit Sopran und später ist dann die Tenor-Flöte dazu gekommen. Vor einiger Zeit hab ich mir dann von einer Freundin eine Altflöte geliehen und auch ein paar Noten dazu. Aber ich war schnell frustriert, weil ich die Stücke, die eigentlich meinem Niveau entsprochen hätten, so schlecht lesen konnte, mich immer verspielt habe, usw. Die Flöte war für mich auch technisch schwer zu greifen.
Aber nun habe ich ja seit kurzem eine eigene Altflöte, die mir sehr gefällt und habe einen neuen Anfang gewagt. Ich hab mir eine Altblockflötenschule ausgeliehen und bin die recht systematisch durchgegangen. Dadurch bin ich ganz gut ins Notenlesen rein gekommen, die Griffe haben sich schon ziemlich automatisiert, nur bei mehreren Vorzeichen hakle ich noch sehr.

Die C-Flöten habe ich erstmal beiseite gelassen. Als ich aber dann mal wieder Sopranflöte spielen wollte, konnte ich nicht mehr flüssig lesen. Seitdem wechsle ich öfter mal, spiele ein Stück mal auf der Alt- mal auf der Sopranflöte. Damit komme ich gut zurecht. Mir hilft auch, einfache Tonleitern auf beiden Instrumenten zu spielen und zu sehen: So liegt C-Dur, G-Dur, F-Dur usw. auf der einen und auf der anderen Flöte. Irgendwie prägt sich dadurch der Aufbau der Instrumente ein.

Viel Spaß noch mit deiner Altflöte!
Seelchen
 
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Mir fällt im Moment auch so spontan keine Blockflötenschule ein, in der der Wechsel zwischen den Blockflöten speziell trainiert wird.
@ Lisa
In der Altblockflötenschule „Meine lustige Altblockflöte“ (R. Voss, Verlag Ricordi) wird bewusst von der ersten Stunde an zwischen Alt- und Sopranblockflöte im Unterricht gewechselt (auch zu Hause sollte das gemacht werden!): http://www.stretta-music.com/search...s-meine-lustige-altblockfloete-nr-212027.html

Hier ein Zitat aus dem Vorwort des Buches:
„Meine lustige Altblockflöte wurde unter Berücksichtigung folgender Gesichtspunkte konzipiert:
...
Sie baut auf die musikalischen Vorkenntnisse des Sopranblockflötenunterrichts auf und verwendet die bereits bekannten Notenwerte, Symbole, etc. weiter.
Die Sopranblockflöte wird parallel zur Altblockflöte weiter verwendet! Da die Schüler regelmäßig zwischen beiden Flöten wechseln, verlernen sie die Spielweise nicht.“

Ich habe vor ca. 17 Jahren mit meinen Schülern (zwischen 9 und 10 Jahre alt) sehr gute Erfahrungen damit gemacht: Es hatte ihnen sichtlich Spaß gemacht, von einer zur anderen Flöte zu wechseln (auch mal zu einer Sopranino- und Tenorblockflöte, die ich ihnen auslieh). Bei ihnen hatte das automatische „Umschalten“ (bei der Verwendung der jeweiligen Flöte) ohne Probleme geklappt!

Ich denke, die Erwachsenen blockieren sich oft selbst und reden sich ein, dass das „Umdenken“ sie verwirren würde (so ging es mir auch, als ich relativ spät erst mit 25 meinen Führerschein machte! Mein Fahrlehrer sagte mir, ich soll mir nicht so viele Gedanken machen, sondern einfach nur fahren – bei den jüngeren Fahrschülern klappt es so sehr gut!). Würden sie ohne sich groß Gedanken darüber zu machen es einfach nur anpacken und (mit Spaß) auf den verschiedenen Flöten spielen (auch auswendig!), würden sie merken, dass es eigentlich kein Problem ist. Ein bisschen mehr Unbekümmertheit und Selbstvertrauen würde vielen Erwachsenen in ihrem Handeln nicht schaden.

@Dora
Da du „Mein lustiges Altblockflötenbuch“ zusätzlich verwendest, wäre es eigentlich sinnvoll gewesen, als Schule „Meine lustige Altblockflöte“ zu verwenden, da das Spielheft auf diese Schule abgestimmt ist und idealerweise auch parallel dazu verwendet werden kann/soll.
Nun musst du immer die Stücke heraussuchen, die zur Einführung der Töne in den Bornmann-Heften passen (vermutlich in anderer Reihenfolge als in der lustigen Altblockflöte), das trägt auch wieder ein wenig dazu bei, Verwirrung/Stress zu erzeugen!
Falls Johannes Bornmann in zwei Wochen doch noch mal in Stockstadt ist (er wollte sich eigentlich zur Ruhe setzen, sagte er mir letztes Jahr!), kann ich ihn ja mal fragen, ob es parallele Spielhefte zu seiner Altflötenschule gibt, die optimaler/parallel dazu einzusetzen sind als „Mein lustiges Altblockflötenbuch“ (auch wenn dieses Heft schöne Stücke enthält, die sicher Spaß machen). Oder vielleicht besuchst du ja auch die Stockstädter Blockflötenfesttag, dann kannst du ihn selbst fragen (falls er da ist) - ansonsten weiß das sicher auch Herr Schunder (am Stand "Musiklädle Schunder") oder Frau Göbel (Early Music Schwelm). Falls du da bist, frag einfach nach "Blockarina" (wenn du mich persönlich kennenlernen willst, und keine Angst hast, enttäuscht zu werden ;-) ) - irgendjemand weiß sicher, wo ich zu finden bin ;-)

Blockarina

P.S. Das Gehirn braucht Herausforderungen, um neue Synapsen zu bilden! Routine und Gewohntes hilft nicht, die Intelligenz zu fördern! Selbst solche kleinen Übungen, wie z.B. das Zähne putzen mit der anderen Hand, in Spiegelschrift schreiben, rückwärts sprechen/zählen usw. helfen schon! Hierzu gibt es inzwischen zahlreiche Veröffentlichungen, Vorträge und Youtube-Videos bekannter Hirnforscher usw., z.B. von Gerald Hüter. Hüter sagt z.B. auch, dass etwas viel schneller und besser gelernt wird, wenn es Spaß macht (nicht weil man lernt, da man es MUSS!). Einfach bei YouTube die entsprechenden Suchbegriffe eingeben...
 
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@Dora

Zur Griffweise von Gis auf der Sopranblockflöte:
Am besten probierst du mit einem Stimmgerät aus, welcher Griff am besten auf deiner Flöte passt. Der mit 2 Fingern in der rechten Hand ist bei meinen Flöten zu hoch, mit drei Fingern etwas zu tief und wenn der dritte Finger nur das halbe Loch abdeckt, passt es am besten. Bei der Altblockflöte ist es das cis. Aber du wolltest doch nicht Umdenken ;) In meiner Altblockflötenschule kommt dieser Griff auch erst im letzten Kapitel.
 
OFF-Topic Einwurf

... Selbst solche kleinen Übungen, wie z.B. das Zähne putzen mit der anderen Hand, in Spiegelschrift schreiben, rückwärts sprechen/zählen usw. helfen schon! ...

Sich in die Bewegungsabläufe eines Linkshänders hinein denken, ist eine ähnliche Herausforderung. In der Fadenkünste-AG frage ich inzwischen immer, ob jemand Linkshänder ist. Bei asymmetrischen Arbeitsabläufen ist deutlich sichtbar, dass die Kinder z.B. das Häkeln oder den Umgang mit der Strickliesel wesentlich leichter lernen, wenn ich die Arbeitsabläufe spiegel und linkshändig zeige. Also ich guck erst einmal genau, was ich wie mit rechts bzw. links mache und ahme dann die eine mit der anderen Hand nach. Dabei fällt mir dann immer wieder auf, wie unbewusst das alles passiert, weil ich von der rechten Hand Schritt für Schritt abschauen muss, was die linke Hand machen soll und umgekehrt. Dabei spüre ich gleichzeitig dem generellen Lernvorgang (Abschauen - Nachahmen) nach und erfühle eventuelle Schwierigkeiten im Bewegungsablauf und der Koordination der Hände. Die rechte Hand lernt dabei von der linken nicht schneller oder leichter. Es fühlt sich im ersten Moment genauso "bescheuert" an. Wenn man das aber öfters gemacht hat, wird es immer leichter.
Bei den ersten AGs hatte ich das zunächst nicht bedacht. Hin und wieder fiel mir ein Kind auf, das besonders ungelenk mit Nadel und Faden umging. Sobald ich die Aufgaben der Hände umdrehte, war es deutlich besser.

Diese Beobachtung passt zu dem Bedürfnis von linkshändigen Musikern, ein asymmetrisch bzw. rechtslastig bespieltes Instrument umzudrehen. Um spiegelbildlich für die Kinder auf dem einreihig aufgestellten Metallophon mitspielen zu können, habe ich mir angewöhnt, es verkehrt herum vor mir aufzustellen und genau anders herum zu spielen (rechts = links / links = rechts). Obwohl das gut gelingt, habe ich immer das Gefühl, dass das nie so glatt läuft wie in Rechtshänderposition. Den Linkshändern wird es ähnlich gehen.

Wenn Spiegelschrift, dann schreibe ich das mit der linken Hand, weil das der natürliche Bewegungsfluss ist.
Ich schreibe aber auch von links nach rechts mit links. Da ich Rechtshänder bin, sieht die Linkshandschrift allerdings wesentlich ungelenker aus, als meine Rechtshandschrift. Trainingssache? Nicht nur denke ich.

Auch beim Tanzen kann man "Ganglien- und Synapsentraining" betreiben. So habe ich früher in Aerobic und Tänzerischer Gymnastik die Umkehrungen/Spiegelungen der Bewegungsabläufe genannt und die Teilnehmerinnen mit der Aussicht auf verbesserte Gehirnfunktionen motiviert, die dabei auftretenden Schwierigkeiten zu überwinden.

Die Motorik und deren Steuerung ist das eine, im Kopf Wörter umdrehen oder rückwärts lesen, ist meines Erachtens eine ganz andere Geschichte. Und die Umkehrung einer verinnerlichten Reihung von Gegenständen, Bildern, Zahlen, Landschaftsperspektiven (Hin- und Rückweg) sind weitere Varianten des Themas, uns aus eingefahrenen Mustern heraus holen.

Interessantes Thema, das hier wirklich nur gestreift werden kann. In wieweit es hier herein spielt, ist sicher Ansichtssache. Beim Wechsel von der Sopran- auf die Alt-Blockflöte entsteht in jedem Fall eine neue Auge-Hand-Koordination, die man am besten spielerisch im doppelten Sinne aufbaut. Wenn man dabei am Anfang Probleme hat, hilft es vielleicht, sich klar zu machen, dass die Umstellung auch ein wenig mit Rechts-Links-Koordination zu tun hat. Denn das g' wird auf der Alt-Blockflöte von der rechten Hand gegriffen. Und zwar im Prinzip genauso, wie es die linke Hand auf der Sopran-Blockflöte macht. Beim a' ist es dasselbe. Bei anderen Tönen weichen die Griffe voneinander ab. Um den Einstieg in die Alt-Blockflöten-Griffe zu finden, finde ich es ganz nützlich diese Analogie zu wissen.


In der Altblockflötenschule „Meine lustige Altblockflöte“ (R. Voss, Verlag Ricordi) wird bewusst von der ersten Stunde an zwischen Alt- und Sopranblockflöte im Unterricht gewechselt
Danke für den Hinweis! :great:

Einen schönen Sonntag!

Lisa
 
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Hi,

Was für den einen gut ist, ist es nicht für jemand anders. Der Lehrer bzw. Lehrerin sollte schon erkennen können, welcher Typ der Schüler/die Schülerin ist, und welche Schule am besten geeignet ist.
Das sehe ich auch so.

Viele fahren denke ich auch ihr System. So tut sich z. B. auch die Lehrerin meiner Tochter schwer, sich auf ihre Wissbegierde und ihren ausgeprägten persönlichenGeschmack einzustellen
Ja, das kann auch sein. Manche Lehrer brauchen selber ihr System bzw. kennen nur das. Ein anderes System würde für sie auch umlernen, neu lernen bedeuten.

Gerade als Erwachsener ist es bestimmt gut, da auch in sich reinzuhören und im Zweifelsfall selbst zu entscheiden, ob es mit beiden gleichzeitig klappt oder nicht.
Ja, das macht wohl am meisten Sinn. Vor allen Dingen, wenn man nicht Profi-Flötist werden möchte.


. Wirklich "verlernen" kann man die Sporanflöte bestimmt nicht, nur weil man sich mal 2 Monate nur mit der Altflöte befasst. :great:
Das klingt gut!!!!! :hail:

Die C-Flöten habe ich erstmal beiseite gelassen. Als ich aber dann mal wieder Sopranflöte spielen wollte, konnte ich nicht mehr flüssig lesen. Seitdem wechsle ich öfter mal, spiele ein Stück mal auf der Alt- mal auf der Sopranflöte. Damit komme ich gut zurecht. Mir hilft auch, einfache Tonleitern auf beiden Instrumenten zu spielen und zu sehen
Danke Dir auch für Dein Erzählen, wie es Dir damit erging. Ich hab ja Sorge, dass ich dann die C-Flöte nicht mehr richtig spielen kann bzw. beim H und bei C kam ich ja dann schon durcheinander. Das war blöd!!!
Mit den Tonleitern befasse ich mich jetzt besser erstmal nicht. Sonst komme ich noch mehr durcheinander. Ich habe vor, nachher das erste Mal nach 2 Wochen wieder zu üben. Sonst liegen die armen Kleinen ja die ganze Zeit in der Schublade!!! :-(

Viel Spaß noch mit deiner Altflöte!
Danke!!!! :)

Da du „Mein lustiges Altblockflötenbuch“ zusätzlich verwendest, wäre es eigentlich sinnvoll gewesen, als Schule „Meine lustige Altblockflöte“ zu verwenden, da das Spielheft auf diese Schule abgestimmt ist und idealerweise auch parallel dazu verwendet werden kann/soll.
Nun musst du immer die Stücke heraussuchen, die zur Einführung der Töne in den Bornmann-Heften passen (vermutlich in anderer Reihenfolge als in der lustigen Altblockflöte), das trägt auch wieder ein wenig dazu bei, Verwirrung/Stress zu erzeugen!
Achso, wusste ich nicht. Naja, ich hatte es aber auch so geplant, dass ich dem Lustige-Altflötenbuch erst spiele, wenn ich durch das Bornmannbuch auch genügend Griffe kenne.


Falls Johannes Bornmann in zwei Wochen doch noch mal in Stockstadt ist (er wollte sich eigentlich zur Ruhe setzen, sagte er mir letztes Jahr!), kann ich ihn ja mal fragen, ob es parallele Spielhefte zu seiner Altflötenschule gibt, die optimaler/parallel dazu einzusetzen sind als „Mein lustiges Altblockflötenbuch“
Oh, das wäre sehr nett!!! :)
Stockstadt selber ist mir grade etwas zuviel und zu weit, auch wenn ich gerne mal Blockarina kennen lernen würde.


P.S. Das Gehirn braucht Herausforderungen, um neue Synapsen zu bilden! Routine und Gewohntes hilft nicht, die Intelligenz zu fördern! Selbst solche kleinen Übungen, wie z.B. das Zähne putzen mit der anderen Hand, in Spiegelschrift schreiben, rückwärts sprechen/zählen usw. helfen schon!
Das weiß ich. Nur ist mein Kopf grade durch den Alltag schon so gefordert, dass ich ja schon Probleme bekomme, neues auf der Flöte zu lernen unterzubekommen.
...aber...nachher will ich wieder was üben!!!!

Im Übrigen scheine ich meine Flötenfrau mit dem Bestellen von Auswahlpaketen auf den Geschmack gebracht zu haben!!!! :-D
 
Ich habe wieder Flöte geübt!!! Alt und Sopran!!!!! :juhuu:
 
Ich glaube, es ist auch gar nicht so schwer! Es sah vermutlich nur so viel aus, weil mein Alltag so voll war. Gestern kam ich eigentlich ganz gut durch und habe dann interessehalber auch mal ein paar Stücke aus dem Lustige-Altflöte-Buch versucht. Die Stücke der ersten Seite gingen von den Griffen und Tönen her. Das Problem mit der Melodienerkennung besteht noch ein Weilchen, aber ich bin ganz froh, dass ich wieder übe und es gestern ansonsten so gut geklappt hat!!! :rolleyes:
 
Hallo,

kennt jemand den Unterschied zwischen europäischem Buchsbaum, Castello-Buchsbaum und Zapatero-Buchsbaum? Ist da was besonders gut für Flöten?
Hat jemand Erfahrungswerte zum Mitteilen bezüglich Coolsma-, Fehr- und Kobliczek-Flöten?

Liebe Grüße, Dora.
 
oSo langsam komme ich wieder zum Flöten. Ich habe beschlossen, die neue Sopranflöte jeden Tag ein Stück weit einzuspielen und mich ansonsten erstmal der Altflöte zu widmen. Das, vom letzten Unterricht, scheint mir auf einmal nicht mehr so schwer, wie am Anfang. Vielleicht weil mein Kopf ein bisschen freier ist.
Da es noch etwas bis zur nächsten Unterrichtsstunde dauert, habe ich nun angefangen, aus dem ersten "Picture"-Buch von Herrn Hellbach Stücke zu üben. Das erste Stück gelingt schon recht gut, hört sich nur immer noch anders an, als auf der CD. Ob das an der Flöte oder der bearbeiteten Aufnahme liegt? Auf der CD, die wieder hakt, hört sich das ganze viel....tragender, lieblicher, harmonischer an.
Nach dem Einflöten (was ja nur wenige Minuten sind) habe ich dann ein paar Stücke aus dem Blockflötenfieberband 2 mit der Altflöte gespielt, als Stücke, die ich mit Altflötengriffen spielen konnte. Erstaunlicherweise hat auch das Umdenken manchmal geklappt, also wenn ein Stück tief notiert war (Chorisch, glaub ich dann), aber dann nicht so hoch ging, als dass ich Probleme bekommen hätte, wenn ich das Ganze einfach oktaviert hätte. So war dann der höchste Ton des Stückes einer, den ich gut hinbekam und den tiefsten Ton konnte ich dank Oktavierung auch gut spielen! Hat gut geklappt!!!! :rolleyes:
Wenn man den Bassschlüssel lernt, muss man ja dann noch mehr lernen: Bassschlüssel oktaviert, nicht oktaviert, mit C- Griffen und mit F-Griffen. ...und dann noch transponieren? Ich lasse erstmal die Finger davon. Ich bin froh, dass ich wieder Flöte übe!!!! :rolleyes:
 
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Hallo,

kennt jemand den Unterschied zwischen europäischem Buchsbaum, Castello-Buchsbaum und Zapatero-Buchsbaum? Ist da was besonders gut für Flöten?
Hat jemand Erfahrungswerte zum Mitteilen bezüglich Coolsma-, Fehr- und Kobliczek-Flöten?

Liebe Grüße, Dora.

Ich habe eine Sopran Floete aus Europäischen Buchsbaum. Klingt sehr warm und angenehm. Ausserdem passt die sehr gut ins Ensemble Spiel. Europäischer Buchs ist sehr selten, da er sehr lange zum Wachsen braucht und relativ viele Asteinschluesse hat. Deshalb wird häufig auf andere Buchsbaumarten zurückgegriffen. Die sollen allerdings klanglich nicht an den europäischen rankommen. So hab ich es zumindest gelesen. Ich habe aber keinen Vergleich.
Gruß Norbert
 
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Danke Dir für die Erläuterung!!! :) :great:
 
Ich habe eben einige Blockflötentipps der Blockflötistin Sabrina Frey als Video-Tutorials gefunden, die vielleicht für den einen oder anderen interessant sein könnten: http://www.sabrinafrey.com/











Blockarina
 
Grund: Link des aktuellen Tutorials hinzugefügt
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Danke schön! Solche Technikvideos können gerne noch mehr kommen, wenn jemand hat! :great:
 
Sagt mal, wo ist denn der Unterschied zwischen Flöten mit graden und gebogenem Windkanal? Welche wird für was genutzt?
Ich würde mir auch mehr Flöten in unterschiedlicher Optik wünschen. Es gibt schon welche, die ganz grade sind oder unten etwas weiter, aber die meisten haben ja herkömmliche Optik, mit den Ausbuchtungen an den Stellen, wo die Flöten zusammen gedreht sind (selber Flöten, die zweiteilig sind, haben unten diese Wölbung des Holzes.)
 

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