Elektronischer Flügel - welche Lautsprecher?

von ElMorizo, 20.05.20.

Sponsored by
QSC
  1. ElMorizo

    ElMorizo Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    20.05.20
    Zuletzt hier:
    16.06.20
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    3
    Kekse:
    0
    Erstellt: 04.06.20   #21
    Liebes Forum, geschätzte Bastler,

    zunächst eine Sache: ich bin überwältigt von eurem Feedback!! Ich habe in einigen Foren gepostet, aber nirgends gibt es derart viele Rückmeldungen wie hier:

    DANKE dafür!!

    Aktueller Stand meiner Überlegungen ist:

    Es soll ein verbautes System mit Lautsprechern im Resonanzkörper werden. Externe Boxen daneben stellen macht (zwecks gerichteter Beschallung) zwar Sinn, spricht aber gegen den ursprünglichen Gedanken eines kompakten Systems. Bluetooth ist sicher reizvoll, aber nicht unbedingt nötig, da der Flügel genügen Platz zur versteckten Verkabelung bieten wird. Es wird also zwei Resonanzböden geben - die Obere (sichtbar im Bild, ordentlich verkleidet mit schwarzem Nadelfilz sowie eingelassenen Hoch- und Mitteltönern) und eine weitere Ebene darunter mit Subchassis und dem ganzen Rest.

    Und da kommt wieder mein Laienwissen zum Einsatz: was benötige ich hier konkret?
    Ich versuche mal eine Aufstellung der Komponenten in Reihenfolge:

    Akku - Endstufe/Verstärker - Frequenzweiche(n) - Speaker, richtig?

    Weiterhin dankbar für jeden Hinweis,
    Maurice
     
  2. thelimp

    thelimp Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    29.09.19
    Zuletzt hier:
    10.07.20
    Beiträge:
    74
    Zustimmungen:
    26
    Kekse:
    465
    Erstellt: 04.06.20   #22
    Extra Frequenzweiche brauchts je nach Setup sehr wahrscheinlich nicht - die Endstufe dürfte üblicherweise eine mitbringen und die Coax-Lautsprecher kümmern sich selbst um die Verteilung auf die Chassis. Bei einem Komponentensystem sind die Weichen normalerweise dabei. Meine Empfehlung wären Coax-Lautsprecher.

    Ich würde wie geschrieben eine 5-Kanal-Endstufe nehmen. Da wären zwei Einsatzszenarien vorstellbar:
    a) direkt 4 Coaxe im oberen Resonanzboden oder
    b) nur zwei Lautprecher im Flügel und zwei Lautsprecheranschlüsse so legen, dass man bei Bedarf noch zusätzlich externe Boxen anschließen kann (2 Neutrikbuchsen kriegt man immer unter).

    Für Fall b) wäre dann aber wieder z.B. ein Autoradio interessant, dass dann mit dem Fader die Balance zwischen intern und extern einstellen kann (es gibt natürlich auch einfachere, passive Lösungen). Oder man erledigt das einmal fix über die Pegelsteller der Endstufe, sofern sie die getrennte Regelung zulässt (bei meinen war das immer der Fall). Im verbauten Zustand kommt man ja vermutlich eher schlecht ran, obwohl das für die Abstimmerei vermutlich sinnvoll wäre. Vielleicht kannst Du das ja passend realisieren.
    Oder Du siehst einfach zusätzlich eine zweite Endstufe für die externen Lautsprecher vor, die man von außen schalten kann - falls der Anwendungsfall überhaupt von Interesse ist. Einfach den Pre-Out von außen zugänglich zu machen ist vermutlich nicht so sinnvoll, weil Du dann für die externen Lautsprecher (egal ob aktiv oder passiv mit Endstufe) wieder passende Spannungsversorgung (üblicherweise 230 Volt) brauchst.

    Die Option, noch einen DSP irgendwie einzuschleifen, sollte man zumindest im Hinterkopf haben. Und vielleicht auch eine Möglichkeit, im Ernstfall eine weitere externe Batterie anzuschließen, falls die Zugabensession mal wieder lang wird. :)

    Welche Spannung braucht das Fp80? Das will ja auch mit Strom versorgt werden.

    Sicherung(en) (mögliichst nahe an der Batterie) nicht vergessen.

    Ciao
    Jan
     
  3. HIFI-KILLER

    HIFI-KILLER Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    05.05.20
    Zuletzt hier:
    6.07.20
    Beiträge:
    44
    Zustimmungen:
    10
    Kekse:
    0
    Erstellt: 04.06.20   #23
    Wenn man einen Flügel betrachtet, erinnert das an einen Karlsonkoppler
    das solte man eventuell, beim Lautsprechereinbau mit einbeziehen.
    um den klang des kastens hervor zu heben.
    von car hifi würde ich, ausser den Endstufen, eher abraten. Es gibt edlere treiber
    für PA und High end HiFi z.B. Beyma
    mit hohem Wirkungsgrad der Treiber spaart man Akkuladung
     
  4. hatschipu

    hatschipu Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.07.12
    Zuletzt hier:
    15.06.20
    Beiträge:
    1.522
    Zustimmungen:
    312
    Kekse:
    4.330
    Erstellt: 06.06.20   #24
    Ich habe nicht wirklich Ahnung von diesen Dingen. Ab der den Bass ohne Gehäuse zu bauen halte ich für schwierig. Ich kenne offene Schallwände, das klingt auch geil, benötigt aber sehr viel Membranfläche. Höhen und Mitten vom Deckel reflektieren zu lassen ist sicher denkbar, sollten akustisch aber vom Bass getrennt sein (eigenes Gehäuse), so mein altes Hifiwissen aus Boxenbau-Zeiten.

    Wo liegt denn das derzeitige Gewicht, und was ist das geplante Maximum? Das Klavier muss ja auch transportiert werden. Ansonsten gefällt mir der Vorschlag von @thelimp gut und scheint vor allem praktikabel. Spannende Sache! :great:
     
  5. Luschas

    Luschas Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.08.12
    Zuletzt hier:
    5.07.20
    Beiträge:
    123
    Ort:
    Innsbruck-Tirol
    Zustimmungen:
    25
    Kekse:
    10
    Erstellt: 12.06.20   #25
    Mein Tip mal zum Anfangen, an diese Sache wird man sich herantasten müssen und nicht einfach kaufen. Einfach einmal verschiedene Pa-Lautsprecher(Gehäuse) testen, einmal einen mit dem Rücken in das Gehäuse legen, einmal ein sub-sat system probieren mit Bass darunterstellen und eine Säule in das Gehäuse legen usw. Von LD gibt es zum Beispiel ein fertiges System mit Accu die gibt es glaube ich sogar in weiß. wenn der Bass mit dem Accu unter dem Klavier oder vieleicht neben dem Hocker stehen könnte da würde man auch super zu den Bedienelementen kommen und hätte alles (Mischpult)(man könnte auch ein Micro oder einen Player oder eine Gitarre anschließen) schon eingebaut . Das Topteil bräuchte man dann nur mit einem im Klavier eingebauten Speakon anschließen.
    Zum aufladen kann man ihn einfach mitnehmen alles würde schon in sich perfekt spielen da es ein abgestimmtes system ist und man es auch anderwertig verwenden kann. Bei diesen selbstgebauten Batteriegeschichten sollte man sich doch etwas besser auskennen zb.Sicherheit, Brandgefahr, hohe Ströme, Ladetechnik, Gewicht, kosten, usw. man sollte sich in dem Fall von diesen Bollerwagengeschichten verabschieden! Am ehesten noch Batterie mit Spannungswandler und Aktivlautsprecher.
    Man hat eben mit diesen Bastelteilen schnell viel Geld ausgegeben und kommt dann nicht zu dem gewünschten Ergebnis und die Kohle ist verloren, ein in sich funktionierendes System könnte man wieder verkaufen oder danach anderwertig weiterverwenden und ist für einen Laien besser Bedienbar.
    UND ES FUNKTIONIERT !!!!!
    Ich hoffe damit einen Beitrag beigetragen zu haben....
     
  6. Luschas

    Luschas Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.08.12
    Zuletzt hier:
    5.07.20
    Beiträge:
    123
    Ort:
    Innsbruck-Tirol
    Zustimmungen:
    25
    Kekse:
    10
    Erstellt: 13.06.20   #26
    Achja und das Keyboard will ja auch irgendwie Stromversorgt werden???
    Hat das einen 230V Anschluss oder ein externes Netzgerät?
     
  7. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    08.01.17
    Zuletzt hier:
    10.07.20
    Beiträge:
    3.070
    Zustimmungen:
    1.517
    Kekse:
    11.728
    Erstellt: 13.06.20   #27
    Das Roland hat ein 12V/5A DC Standard Netzteil mit Rundstecker, also ggf. problemlos auf Powerbank Betrieb umstellbar.
     
  8. InterGeek

    InterGeek Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    16.02.20
    Zuletzt hier:
    10.07.20
    Beiträge:
    43
    Zustimmungen:
    18
    Kekse:
    0
    Erstellt: 10.07.20 um 17:58 Uhr   #28
    Ich persönlich würde nicht unbedingt einen Autoverstärker nutzen. Klar sind die günstig und auf den ersten Blick gut geeignet. Der Wirkungsgrad ist aber teilweise nicht der beste und somit nicht so geeignet für längere Einsätze. Natürlich geht es und ich bin kein Experte. Aber vielleicht wäre auch eine Endstufe die du selber zusammenbauen kannst eine Idee. Die Bausätze gibt es für AC/DC Spannungen von 2,5 Watt bis mehrere Hundert Watt. Natürlich musst du sie dir dann selber zusammen Löten.

    Was die Ausstattung mit Lautsprecher betrifft würde ich vielleicht vor Ort mal mit einem Fachmann sprechen. Ein Tontechniker oder ähnliches sitzt doch in fast jedem Dorf. Er könnte am besten bewerten wie und wo du die Lautsprecher verteilen musst um den besten Klang zu bekommen. Hauptproblem wird hier nämlich sein das du einen runden Klang bekommst. Die höhen dürfen sich zu hoch sein, aber auch nicht zu schwach, der Bass sollte auch nicht zu kräftig oder schwach sein. Da kommt es eben darauf an alle Lautsprecher ideal zu positionieren und evtl. noch weitere Dinge im Gehäuse zu beachten.

    Wobei die Flügelform ist wohl die ungünstigste Form für einen einfachen guten Klang. Trotzdem finde ich die Idee gut und wünsche dir viel Erfolg.
     
  9. chris_kah

    chris_kah HCA PA- und E-Technik HCA

    Im Board seit:
    18.06.07
    Zuletzt hier:
    11.07.20
    Beiträge:
    4.909
    Ort:
    Tübingen
    Zustimmungen:
    3.244
    Kekse:
    55.755
    Erstellt: 10.07.20 um 18:22 Uhr   #29
    Ganz im Gegenteil. Diese Dinger (vor allem die aktuellen) haben einen sehr guten Wirkungsgrad, weil die sonst Probleme mit der Kühlung bekommen würden. In der Autobranche haben sich Class D-Verstärker noch vor der Veranstaltungsbranche durchgesetzt.

    Dann verstehe ich nicht, warum du dann solche Ratschläge gibst. Eine Eigenbau-Endstufe wäre das letzte, was ich jemandem empfehlen würde, vor allem wenn derjenige nicht Experte ist und das aus Spaß am Basteln macht.

    Ich selber würde jetzt nicht unbedingt eine Endstufe selber bauen, wenn ich entsprechendes Material fertig kaufen kann (und ich könnte das, entwickle ja hauptberuflich Elektronik). Geld spart man dabei jedenfalls nicht und was die Betriebssicherheit angeht ....
     
    gefällt mir nicht mehr 3 Person(en) gefällt das
  10. InterGeek

    InterGeek Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    16.02.20
    Zuletzt hier:
    10.07.20
    Beiträge:
    43
    Zustimmungen:
    18
    Kekse:
    0
    Erstellt: 10.07.20 um 19:10 Uhr   #30
    Gut den aktuellen Stand kenne ich nicht, ich hatte nur früher (vor rund 20 Jahren) sehr schlechte Erfahrungen damit gemacht.

    Wobei die Bausätze bekommt man ja in der Regel fertig gebaut gegen kleinen Aufpreis.

    Wobei ich stelle mir gerade die Frage ob man für einen Flügel eine Stereo oder Mono Endstufe nutzen sollte. Von der Logik könnte ja eine Mono Variante reichen.
     
  11. Mathias1234

    Mathias1234 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    28.07.14
    Zuletzt hier:
    10.07.20
    Beiträge:
    186
    Ort:
    Meitingen
    Zustimmungen:
    52
    Kekse:
    42
    Erstellt: 10.07.20 um 21:20 Uhr   #31
    Sorry InterGeek, aber ist dir Langweilig? Wenn du, wie du zugibst keine Ahnung hast, warum dann hier Ratschläge erteilen?
    Ich bin gespannt wie das Problem gelöst wird und hoffe auf ein Update vom Fadenstarter.
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
Die Seite wird geladen...

mapping