Ich habe nicht behauptet das eine 5k CS pauschal eine dickere Decke hat.
Klar hast du das.. Man lese vorige Postings.
Ich rede von meiner KH und die hat eine dickere Decke. Also unterstell mir das nicht.
Ich denke hierfür hätte Cotton_Fever eine passende Anekdote.
Man betrachte einfach mal die ganzen Postings an denen du die
ganze Zeit vorbeigeschossen hast. Es ging von unserer Seite aus
nicht um deine KH, sondern um Custom Shops, Klangholz und die
nun oft widerlegten Pauschalaussagen diesbezüglich, deinerseits.
Und wie bitte vergleichst Du Gitarren mit gleicher Basis, Decke, etc.? Sowas gibt es nicht - hast ja selbst gesagt (und Dir damit wiedersprochen wie schon psy angemerkt hat), das Holz ein Naturwerkstoff ist.
Ich spare es mir nun weiter, dich vorzuführen.. Ich erkläre es einfach nochmal.
Korpus- und Halsholz aus gutem 30 Jahre abgelagertem "Swietenia macrophylla"
sind eine Basis die sich nur mit gleicher Basis vergleichen lassen. Sprich.. 30 Jahre
abgelagertes "Swietenia macrophylla" für unser Vergleichsgerät.. Hier müssen die
Faktoren Elektrik, Mensur, Bauweise und die Ausmaße in gewissem Maße auf der
gleichen, hier hätten wir es wieder, Basis verlaufen..
D.h. für uns: Wir können die Gibson Les Paul '57 V.O.S. mit der anderen Gibson
Les Paul '57 V.O.S. auch gut vergleichen. Denn die gleiche Basis ist gegeben.

Die Gitarren werden nicht identisch klingen, sie werden aber eine eindeutige Sprache
sprechen bzw. einen Charakter vermitteln der sehr ähnlich ist und dann geht es um
Nuancen.. (die man als Anfänger meist nichteinmal wahrnimmt)
Um es nun mal auf den Punkt zu bringen und um mich in Bahnen zu bewegen,
auf denen es du evtl. verstehen könntest.. Eine Gitarre auf Basis der KH20 wird
nicht "schlechter" klingen, wenn sie eine häßliche Drecksdecke draufhat (die trotz-
alledem auch erstklassiges Tonholz darstellt) und dadurch bzw. auch ohne den KH-
Beigeschmack dann mal 2.000 € weniger kosten kann. Die KH ist nicht so teuer weil
sie neue Klangdimensionen öffnet, sondern weil sie einen Prestigefaktor besitzt, der
sich durch die Optik und den prominenten Namen auszeichnet. Natürlich kommt hier
eine hochwertige Verarbeitung und Holzbasis nicht zu kurz, die wird auszeichnet sein.
Legt man als Gitarrist weniger Wert auf die Optik (siehe die obige Ausführung mit der
"Drecksdecke") kommt man mit gleichguter Klangqualität sicherlich auch günstiger weg.
Mehr wollte Cotton Fever sicherlich nie ausdrücken. Und ich denke noch simpler hätte ich
es nicht erklären können.. Das ist eine Tatsache gegen die du dich hier augenscheinlich
leider ständig gewehrt hast.
Ich denke es ist ja schön für dich, wenn du Equipmenttechnisch gut ausgerüstet bist
und niemand will dir deine Gitarren madig machen, trotzdem wehrst du dich so stur und
teilweise noch recht dreist gegen Fakten, die du wohl als Angriff auf dein Zeug auffasst.
Letzten Endes bleibt es eine Geschmacksfrage und ein Prestigefaktor ist nicht mit der
Qualität des Tonholzes zu vereinbaren, trotzdem ist er seine teilweise saftigen Aufpreise
wert und da gibt es die unterschiedlichsten Gitarristen. Rein vom optischen Standpunkt her
finde ich die KH20 z.B. geschmacklos und würde meine alte KH4 nicht für sie eintauschen.
Der aktive und sagen wir mal "wilde" Musiker, wird sicherlich auch eher
auf ein optisch nicht ganz so .. kunstvolles .. Instrument setzen.. Der eine
betreibt die Musik als reines Hobby, der nächste semi- und der übernächste
professionell.. Dann gibt es noch die, die daheim rumsitzen und bissel klimpern..
Es ist auch hier immer eine Frage des Gitarristen selbst.
Das Posting hier kannst du als einen Ölzweig sehen, den ich dir reiche. Mehr gibts nicht.