Gebrauchtmarkt in der Krise?

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Leider ist der Gegenwert für Livemusik dem Verfall anheim gefallen. Für mich war die Musik auch zusätzliche Einnahmequelle und ich hatte auch die Erwartung, dass ein Teil meines Aufwandes vom Veranstalter goutiert wurde. Es ist eben nicht nur der Auftritt und der Spaß den ich dabei habe, sondern auch:

- die Finanzierung des Proberaums
- die Zeit und die Mühe die Titel einzustudieren
- mein Equipment
- die An- und Abfahrt inkl. Transport
- der Auf- und Abbau der Anlage
- der Preis für den eigenen FOH

Heute spiele ich auch nicht wegen des Geldes, aber für lau eigentlich nur, wenn es für den guten Zweck oder sehr gute Freunde ist.
 
Für mich war die Musik auch zusätzliche Einnahmequelle und ich hatte auch die Erwartung, dass ein Teil meines Aufwandes vom Veranstalter goutiert wurde...Heute spiele ich auch nicht wegen des Geldes, aber...
Vielleicht ein eigenes Thema wert :gruebel: ;) ??

LG Lenny
 
@C_Lenny,

das war doch nur die "Antwort" auf den vorherigen Beitrag!

OT aus.

*edit: Mir ging's nicht um Euren kurzen "Ausritt", sondern tatsächlich um die Anregung, dieses imho nicht uninteressante Thema in einem eigenen Thread (in etwa: "Musiker und Einnahmequelle vs. Hobbyismus vs. Lebensunterhalt") auszutauschen - muss ja (da Musiker allg. angesprochen) nicht im E-Git-Biergarten sein, sondern vielleicht in OT/Plaudereien ;)*
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich sehe das Problem eher darin das auf jeden Billigscheiss sofort angesprungen wird und viele deshalb auch gar nicht wissen wie gutes und damit teureres Equipment wirklich klingt.
Ja und nein. Gerade auf dem Gebrauchtmarkt muss gutes Zeug nicht unbedingt teuer sein. Aber dazu muss man eben auch etwas von den großen Marken oder jenen Produkten wo in jedem Forum gerade geschrieben wird das es DER GEHEIMTIPP ist,ein wenig weg gehen.
Da bekommt man auch gutes Zeug für weniger Geld,teilweise sogar für einen Spottpreis. Wobei letzteres auch seltener wird. Die Kehrseite der Medaille ist aber halt auch das man im Falle eines Fehlkaufes evtl. länger braucht bis man es wieder verkauft bekommt.
Um zu wissen wonach man suchen muss, bedarf aber etwas Zeit für Recherche (was gibt es für Alternativen,gilt das nur für bestimmte Baujahre,Ausführungen usw.) und die Zeit will ja nun auch nicht jeder investieren.
Und man muss evtl. wirklich über seinen Schatten springen können und eben auf den Bekannten Schriftzug auf der Kopfplatte oder dem Tolex verzichten können.
Letzteres konnte ICH z.B. nicht als ich auf der Suche nach eine SSS Strat war. Ich suchte eine alte Ibanez aus den 70ern. Die die ich finden konnte waren schon recht teuer (in Relation zum Zustand-> umgebaut usw.), ich hätte auch auf die entschieden günstiger angebotenen Cimar zurückgreifen können.
Aber irgendwie wollte ich so eine Ibanez. Am Ende war mir die Sache zu heiß, da es damals keine Seriennummern gab und man nie wusste ob da nicht einer Geld machen will (so ein Decal ist ja auch schnell aufgeklebt und wirklich sichere Zeichen zur Identifizierung als echte Ibanez gibt es lt. US -Foren nicht) und daher ist es eine aus den frühen 80ern MIJ geworden. Und ich habe mich gefreut das ich für einen fairen Preis ein sehr schöne Gitarre bekommen habe.
Für mich sind derartige Anschaffung eher selten,muss ja auch alles bezahlt werden, daher kann man schon fast sagen sind größere Käufe wie eine kleine Reise quer durch Foren, alte Kataloge,Berichte usw. Alles was mir den "Aufwand" nicht wert ist brauch ich auch nicht kaufen, da ich es scheinbar nicht genug "haben will".
Das führt dazu das ich, wenn ich was passendes gefunden habe auch garnicht sonderlich über den Preis diskutiere, wer was anbietet was mir zu teuer ist wird einfach nicht angeschrieben.
Andere scheinen da wohl etwas anders heranzugehen und kaufen wohl etwas unüberlegter was dazu führt das der Gerbauchtmarkt dann die Fehlkäufe wieder aufnehmen muss. Zu meinem Unverständnis dazu das teilweise auch sehr neue Artikel wieder veräußert werden gibt es ja ein extra Thema.
Das bringt eine gewisse Verwerfung rein was das Preisgefüge. Auf der Verkäuferseite " der ist ja erst 1 Jahr alt und kaum genutzt worden also -> 75-85% vom NP" , sowie auf der Käuferseite "andere bieten das gleiche aber für die fast die Hälfte vom NP an" (Dafür hat der aber dann evtl. auch schon deutliche Gebrauchspuren) .
Im Ergebnis kommen beide zu dem Schluss das der Gebrauchtmarkt in der Krise ist, der eine bekommt nicht das Geld was er sich vorstellt und der andere bekommt es nicht so günstig wie er gern hätte.
Dazu kommt ,was ich bei einigen Pedalen feststellen musste, das ich häufiger auf Verkäufer stoße die scheinbar selber garnicht so recht wissen was sie da verkaufen und Preise aufrufen wo ich mich frage wie die darauf kommen.
Aber diese Angebote dienen anderen evtl. wieder als Orientierungshilfe. Ein Teufelskreis:rolleyes:
 
wenn man ein paar Sachen kauft und gleichzeitig verkauft, gleicht sich das doch auch wieder ein wenig aus, oder nicht?

Ich habe einen Großteil meiner Gitarren verkauft und dabei wirklich nicht viel Geld bekommen. 5 Jahre früher und ich wäre auf 0 rausgekommen. Aber so war halt ein Verlust dabei.
Auf der anderen Seite habe ich aber auch selbst eine tolle Gitarre für sehr wenig Geld bekommen. Gut, da ich insgesamt viel mehr verkauft als gekauft habe, war es zwar immer noch ein schlechtes Geschäft für mich, aber so ist das eben.
Ich habe auch die Einstellung, dass mein Geld beim Kauf von irgendeinem Produkt weg ist. Da mache ich mir keine Gedanken über einen Verkauf in der Zukunft und ob ich da noch etwas dafür bekomme.
 
wenn man ein paar Sachen kauft und gleichzeitig verkauft, gleicht sich das doch auch wieder ein wenig aus, oder nicht?
Nunja, das setzt halt voraus das man auch was hat was man verkaufen möchte/kann.
Aber um eine Einnahmen/Ausgaben Bilanz geht es ja garnicht. Ich bin auch eher der Anhäufer, kaufe nicht sonderlich viel und verkaufe noch viel weniger. Klar über die Jahre sammelt sich auch ein wenig Zeug an.
Und es sind auch Sachen dabei wo ich mir sage, die brauch ich garnicht verkaufen, weil der "Marktwert" deutlich unter dem Nutzwert liegt. So lange ich den Platz dafür habe bleibt halt auch meine 412 bei mir stehen weil ich nicht einsehe die für 150€ zu verkaufen (und das wohl auch nur mit viel Glück) Steht halt kein bekannter Name drauf.
Alternativ könnte ich auch einen Preis aufrufen wie eine Engl oder Marshall Box in dem Format und mich dann hier beklagen das ich nicht bekomme was das Teil wert ist.
Ich habe auch die Einstellung, dass mein Geld beim Kauf von irgendeinem Produkt weg ist. Da mache ich mir keine Gedanken über einen Verkauf in der Zukunft und ob ich da noch etwas dafür bekomme.
Mache ich mir zum Zeitpunkt der Anschaffung auch nicht, aber wenn es keinen Zwang gibt etwas unbedingt loswerden zu müssen verramsche ich es halt auch nicht.
Hätte ich das damals bei meinem Amp und der Box getan (ich glaub 400€ für beides war sogar noch zu viel) wäre das Hobby E-gitarre für mich wohl endgültig erledigt gewesen. So stand es immer da und irgendwann hat es mich dann doch wieder gepackt.
 
"wir driften hier so glaube ich teils vom eigentlichen Thema ab."
Dennoch gebe ich meinen auch OT Senf dazu.

Es kommt doch wirklich immer wieder auf das "Eine" hinaus.
Wer billig kauft, kauft 2x.
Egal welche Marke, fast alle haben ihre low Budget Produkte im Sortiment.
Ich habe das nun mit Marshall und anderen Amps mehrmals erlebt und zu hören bekommen.

Gewiss mag man sagen, es liegt an jedem Spieler selbst. Nur wenn ich ein Produkt kaufe (sei es auf dem Gebrauchtmarkt) und ich mehrere andere Produkte dazu kaufen (und auf die Gefahr daß das Gerät sich nicht in dembeschriebenen Zustand sich befindet) muss um mir meinen oder "den" Sound zu basteln, habe ich als blutiger Laie und aus der Laune-Spieler weniger Lust dieses Gerät länger zu spielen.

Es lohnt sich meiner Meinung nach nicht, wenn man eine bestimmte Vorstellung hat sich mit vielen Hilfsmitteln zu behelfen, wenn man es doch einfacher (leichter) haben kann mit eben einem zwar teurerem aber dem Wunschsound entsprechenden Gerät zu arbeiten. Und die vielen kleinen Hilfsmittel sind ja nun auch nicht für lau zu haben. Umgerechnet kommt preislich man oft nahe an das Wunschgerät.

Einem Profi (der lange genug mit der Materie umgeht) mag dies evtl egal sein, aber jemand der eher für sich und nur zu Hause in doch beengten Räumen spielt, kann das Sparen auf preislich höheren Ebenen liegenden Geräte sich im Endeffekt lohnen.

Ich habe für mich entschieden, mir erst wieder nen Amp zu kaufen, wenn ich die Kohle für diesen auch habe.

Außerdem, ein bisschen "Marken-Woodoo" ist doch auch was persönliches. und treibt so manchen an.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Thema heißt ja "Gebrauchtmarkt in der Krise?"

Teils sehe ich das schon so.

Wenn es sich nicht gerade um Sammlerstücke oder Klassiker handelt, dann ist das schon so.


Beispiel:
- Engl Vorstufe verkauft - fast verschenkt für 130 Euro - obwohl fantastischer Röhrensound
- Engl Endstufe 2 x 50 Watt Röhre - will keiner - Wir reden über € 250 ??? Wer das Ding an eine Marshall Box klemmt fliegt weg
- Original Jackson USA Gitarre - Eine absolut Top verarbeitete Gitarre die es Soundtechnisch mir meiner Gibson Les Paul Standard LOCKER aufnehmen kann, dazu grandiose Bespielbarkeit mit Ebenholz Griffbrett - will KEINER für € 1.500 obwohl das Teil wirklich ein Hammer ist - ist halt KEIN Sammlerstück - auf der anderen Seite auch verständlich, denn für 1000 Euro gibt es heute echt sagenhaft gute Gitarren ...... was nützt es da wenn der Neupreis mal bei 4k war ;)

DANN hier:
Messa Boogi V-Twin: Noch für € 300 verkauft, da Sammler
T-Rack Korg: € 400, da Sammler genau den gesucht hat


HEUTE gibt es auf dem Gitarrenmarkt für wenig Geld gute Qualität - Das macht es für den Gebrauchtmarkt nicht leichter .........
 
Nach einer Krise gibt es irgendwann auch wieder einen Aufwärtstrend. Wenn es gerade schlecht läuft, werden immer diejenigen profitieren, die die Geduld aufbringen das auszusitzen. Brauche ich jedoch gerade Geld, bin ich dem Markt ausgeliefert und kann nur bekommen, was gerade möglich ist.

Will ich gerade unbedingt das Teil X, mir ging es gerade so, dann bin ich auch bereit das zu zahlen, was dem Verkäufer vorschwebt. Das tue ich dann auch in dem Bewußtsein, dass ich da noch einmal Geld investieren muß, um es meinen Bedürfnissen anzupassen.

Ich bin eher ein "Anhäufer" und verkaufe ganz selten mal ein Stück. Lieber erfreue ich mich an meiner Pedal- und Gitarrensammlung, als z.B. meine JEM für vielleicht 700 Euro zu verkaufen, weil sie gerade nicht von mir präferiert wird.
 
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- Engl Vorstufe verkauft - fast verschenkt für 130 Euro - obwohl fantastischer Röhrensound
- Engl Endstufe 2 x 50 Watt Röhre - will keiner - Wir reden über € 250 ??? Wer das Ding an eine Marshall Box klemmt fliegt weg
Ich schieße mal ins Blaue und vermute das es sich um Rack-Baugruppen handelt richtig?
Da greift dann eben wieder Angebot/Nachfrage. Auch wenn es der eine oder andere noch immer nutzt und auch neu aufbaut. Die Masse nutzt halt kein Rack mehr, was den Verkauf halt schwerer macht.
Deswegen ist es aber keine Krise. Ein VHS-Recorder wird man heute wohl auch nur noch verschenken können, selbst wenn es damals das Beste vom Besten war.
 
es ist auch ein Grund (Eigenerfahrung), das sich immer mehr Gauner in den Gebrauchtmarkt-Plattformen aufhalten und manche Personen sich dann lieber zurückhalten.
 
Ich habe gerade einen 19" Mesa Boogie Studio Preamp gekauft. Der war nicht so preiswert wie die Engl-Vorstufe, ist aber recht selten und in einem guten Zustand für sein Alter. Da das Teil von 1989 ist, müssen jetzt die Optokoppler (eine Art kontaktloses "Relay") getauscht werden. Die vorhandenen Mods will ich auch nicht, also geht da noch einmal etwas Geld drauf...
 
Und ich denke mal wenn die Optokoppler i.O. gewesen wären und keine Mods durchgeführt worden wären hättest du sogar noch etwas mehr gezahlt.
Ich denke mal die "realistischen" Preise entstehen bei den Geschäften wenn der Verkäufer verkaufen will und nicht muss und der Käufer es auch wirklich haben möchte und nicht nur weil es günstig ist.
Wie immer: ist einer der beiden Parteien in einer Zwangslage ist die Gefahr groß das dass Geschäft zum Nachteil dessen ausgeht.
 
Ich sehe das gar nicht als Nachteil! Ich möchte das Teil und es soll wieder in den Originalzustand zurück versetzt werden. Ich spiele kein Metal will aber den Mesa Clean Tone und ein bißchen Gain im zweiten Kanal.
 
Ne, das war wohl etwas unglücklich formuliert, in deinem Fall wäre es ja keine Zwangslage gewesen. Wollte damit nur sagen das du sicher noch etwas mehr gezahlt hättest wenn du weißt du musst nicht nochmals investieren.
Ein anderer wäre evtl. genau auf die Mods scharf gewesen. Und hätte möglicherweise dafür tiefer in die Tasche gegriffen. Es muss eben immer passen.
Wenn etwas nur verkauft wird weil der Preis unverschämt hoch ist der gezahlt wird oder nur gekauft weil es unverschämt günstig ist kann man nur bedingt von einem fairen Geschäft reden. Aber diese Verkäufe tragen halt auch zur Marktwertbestimmung anderer Verkäufer und Käufer bei.
Das Thema ist ja nun schon etwas älter. Ich persönlich habe damals und heute keine Krise erkennen können.
 
Alles gut.

Das sehe ich auch so. Eine wirkliche Krise gibt es nicht. Es gibt aber unzufriedene Käufer und Verkäufer, je nach Erwartungshaltung, wenn man mal die "Betrüger" außen vor läßt.
 
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Nach einer Krise gibt es irgendwann auch wieder einen Aufwärtstrend. Wenn es gerade schlecht läuft, werden immer diejenigen profitieren, die die Geduld aufbringen das auszusitzen. Brauche ich jedoch gerade Geld, bin ich dem Markt ausgeliefert und kann nur bekommen, was gerade möglich ist.
Krise ist das eine, langfristige Trends das andere. Die heutigen Sammlermärkte leben davon, dass wir Dinge kaufen, die wir uns früher nicht leisten konnten und / oder von unseren Heroes gespielt wurden / werden bzw. die wir mit unseren "Wünschen" identifizieren. Die Zeit der großen Gitarrenheroes ist vorbei, jedenfalls als Massenphänomen. Unseren Kindern sagen Hendrix, Clapton, Bo Diddley oder ABB (fast) nichts, Gitarre ist bei denen nie angesagt gewesen (Generationenkonflikt? Auf jeden Fall spielen die mehrere Instrumente etc.).
Meine Vermutung: Wenn die heutigen Babyboomer nicht mehr auf dem Markt sind - egal, ob biologisch oder "nur" als Käufer -, dann wird der Markt jenseits einer kurzen Krise sich strukturell verändern. Claptons Blacky oder eine originale 59er LP werden ihren Wert behalten, die historisch korrekte LP-Reissue wird halt nur eine ordentliche Gitarre sein und sich auf dem Markt halbwegs normal einpreisen.
 
Wir haben früher Musik gemacht weil es Spaß macht und nicht um 500 oder 2000 Euro zu bekommen ...... Und da hab ich mein Rack und 4x12 angeschleppt oder Top Teil mit Bodenkrams, HAUPTSACHE Live spielen

Ja, "früher" .... :rolleyes:
Da gab's diesen ganzen Pedalboard-Modeller-Krimskrams ja auch noch nicht und man konnte keine roadtaugliche 100-W-Endstufe in der Größe einer Zigarrenkiste kaufen. Effektgeräte waren eben für Effekte da, der Sound kam aus dem Verstärker und der Box, und man hatte eine "Gesangsanlage"...

Trotzdem -oder gerade deswegen- bin ich (außer bei Charity-Veranstaltungen) nicht aufgetreten, "weil es Spaß macht". Den Spaß hatte ich im Proberaum: Anstöpseln und spielen, ausprobieren, rumtüfteln, verbessern.... Auftritte waren (und sind) für mich primär Arbeit, die will ich bezahlt sehen, und wenn die Gage sehr niedrig ist, nehme ich auch nur das absolut notwendige kleine Besteck mit. You get what you pay - kleine Gage, kleiner Aufwand, so einfach ist das (aus meiner Sicht).
"Hauptsache spielen" war und ist für mich kein Grund, auf die Bühne zu gehen - und ich spiele wohlgemerkt in einer Hobby-Band.

Allerdings kostete eine Fender US Stratocaster "früher" auch gerne mal 1.200 DM (oder mehr) neu und 700 DM gebraucht, und ich habe in den 80er Jahren einen dreiviertel Jahre alten, wohnzimmergepflegten LabSeries Verstärker (Neupreis wohl um die 800 DM) für gerade mal 200 DM bekommen. Da hat sich also gar nicht mal sooo viel verändert.

Eine "Krise auf dem Gebrauchtmarkt" sehe ich nicht. Wie @RayBeeger schon schrieb: Angebot und Nachfrage...
 
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Als Krise würde ich eher bezeichnen, dass heute etwas "Altes" weg zu werfen und sich ständig Neues zu kaufen, normal geworden ist. Ressourcen sind scheinbar egal, Geld gibt es ja anscheinend auch genug.
 
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@milamber, wie wahr!

Wir hatten früher eine engere Bindung zu unserem Equipment und auch weil die Technik noch nicht so "ausgereift" war, kannten wir unser Zeug und seine Macken. Und dieses ewige Umtauschen und Kaufen/Verkaufen war nie meine Sache, als mir dies möglich wurde.

In allen Bereichen wird heute permanent Zeug nachgeschoben, was es eigentlich schon ausreichend gibt. Auch bei uns Musikern wird den Leuten eingeredet, dass mit dem Produkt XYZ jetzt alles noch viel besser ist, und es kostet auch nur noch..., kann es mindestens gleich wie oder noch viel besser, ist jetzt viel leichter, macht weniger Aufwand, ist alles schon drin...
HOLE ES DIR!

Das Ergebnis ist dann die Schwemme auf dem Gebrauchtmarkt, mit Zeug, dass man immer noch nicht braucht...
 
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