Gesucht: Digital-Mischpult bis 5000€

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Speedy24

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Hallo Leute,

In unserer Gemeinde soll das alte Peavey 24FX endlich ausgemustert werden, daher wird ein für Live-Einsätze brauchbares Digital-Pult gebraucht. Sollte 24 Mikrofon-Eingänge haben, besser 32 (wobei ich kein 32er im vorgegebenen Budjet gefunden habe..)

Habe mir natürlich bereits ein paar Pulte angeschaut und beim Presonus StudioLive 24.4.2
und beim Tascam DM-4800
hängen geblieben. Welches wird das bessere sein? Ihr dürft auch gerne andere Pulte vorschlagen ;)

Gruß, Alex
 
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Habe mir natürlich bereits ein paar Pulte angeschaut und beim Presonus Studiolive 24.4.2 und beim Tascam DM 4800 hängen geblieben. Welches wird das bessere sein? Ihr dürft auch gerne andere Pulte vorschlagen ;)

Das Tascam halte ich für nur bedingt live-tauglich, vielleicht kann Ede was dazu sagen...

Klare Empfehlung für das StudioLive - wobei man sich da fragen sollte, ob 6 Auxe und zwei Effekte reichen, aber unbedingt 32 Kanäle sein müssen. In dem Fall würde ich zwei 16er nehmen, zumal man die dann auch einzeln einsetzen könnte.
Wenn es mehr Auxe sein müssen, das 24er.
 
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Speedy24

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weiß jemand, ob dan das 24.4.2 und 16.4.2 miteinander verbinen könnte?
 
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weiß jemand, ob dan das 24.4.2 und 16.4.2 miteinander verbinen könnte?

Offiziell (noch?) nicht. Ich bin mir nicht sicher, ob man ein 16er als Slave an einem 24er benutzen kann, meine aber, dass das mit aktueller Firmware nicht geht. Das 24er ist aber auch grade erst auf den Markt gekommen und wenn ich die Product Managerin richtig verstanden habe, wird sich da noch einiges tun...
 
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Also 16er un 24er sind nicht verbindbar, stell ich mir auch schwer vor, da das 24er wesentlich mehr features bietet.

das 24er hat übrigens 12 Auxe (10 für zB Monitor + 2 für die internen FX)

ich selber habe das 16.4.2. und kann es uneingeschränkt empfehlen.
 
Boerx

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Was ist den euer genauer Einsatzweg? Hat ihr viele unterschiedliche Szenen oder Akts die ihr abspeichern und wieder aufrufen wollt?
Das Presouns hat keine Motorfader, somit ist der Recall etwas problematisch und natürlich gibt es auch kein 'Sends on Fader'
 
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Das Presouns hat keine Motorfader, somit ist der Recall etwas problematisch und natürlich gibt es auch kein 'Sends on Fader'

Beides braucht bei dem Bedienkonzept kein Mensch. Die Faderpositionen werden gespeichert und beim Recall, sofern ausgewählt, wieder aufgerufen. Zum Hinschieben hat man dann alle Zeit der Welt.
Was die Aux-Sends anbelangt, finde ich den von PreSonus gegangenen Weg mit den Encodern im Fat-Channel durchaus besser als Sends on Fader wie beim 01V z.B. - das hat nämlich den großen Vorteil, dass man auch dann noch am Main-Mix schrauben kann, wenn der Fat-Channel gerade im Send-Modus ist. Nach ein, zwei Veranstaltungen mit mix-intensiven Bands weiß man das sehr zu schätzen.
 
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Beides braucht bei dem Bedienkonzept kein Mensch. Die Faderpositionen werden gespeichert und beim Recall, sofern ausgewählt, wieder aufgerufen. Zum Hinschieben hat man dann alle Zeit der Welt.
Was die Aux-Sends anbelangt, finde ich den von PreSonus gegangenen Weg mit den Encodern im Fat-Channel durchaus besser als Sends on Fader wie beim 01V z.B. - das hat nämlich den großen Vorteil, dass man auch dann noch am Main-Mix schrauben kann, wenn der Fat-Channel gerade im Send-Modus ist. Nach ein, zwei Veranstaltungen mit mix-intensiven Bands weiß man das sehr zu schätzen.

Jeder wie er es mag natürlich und vor allem passend zum Verwendungszweck. Muss man schnell und viel recallen ist das schon ein Problem. Deswegen die Frage nach den Einsatzbedingungen
 
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Speedy24

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Hallo,

Danke für euere Antworten ;)

Bei uns spielt eigenlich immer dieselbe Band, nur ab und zu kommen mal Gastbands vorbei. Daher wird das mit den Recalls kein Problem darstellen.

Na ja, werde leider bis September warten müssen... überall ausverkauft :( Werde euch weiter mit Fragen bombardieren, sobald es da ist :p


Gruß, Alex
 
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Speedy24

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ich schon wieder (sry fürs Doppelpost, find keine edit-Funktion)
Schon OK, die Edit-Funktion gibt's nur innerhalb von 12 Stunden nach Beitragserstellung. Gruß, Wil Riker

Hat schon jemand mal das PC-Interface vom den Presonus-Pulten benutzt? Sprich: Steuerung vom PC usw...
Notwendig oder eher nur ein überflüssiges Gimmick? Wir sind dabei, auch einen neuen PC anzuschaffen, dabei stellt sich die Frage, ob man was leistungsstärkeres kaufem soll (um diese funktionen nutzen zu können)

Gruß, Alex
 
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Hat schon jemand mal das PC-Interface vom den Presonus-Pulten benutzt? Sprich: Steuerung vom PC usw...
Notwendig oder eher nur ein überflüssiges Gimmick? Wir sind dabei, auch einen neuen PC anzuschaffen, dabei stellt sich die Frage, ob man was leistungsstärkeres kaufem soll (um diese funktionen nutzen zu können)

VSL (Virtual StudioLive) sollte auf jedem Rechner laufen, der FireWire kann. Die Anwendung an sich ist nicht sonderlich ressourcenfressend, allerdings sollte die Maschine schon ein bisschen Leistung bringen, wenn man z.B. gleichzeitig aufnehmen und VSL per WLAN und remote Desktop benutzen will. In der Praxis reicht für 18 Spuren + VSL per TeamViewer ein ThinkPad X60 locker aus. Dabei benutze ich ein ThinkPad T40 als Fernbedienung für VSL.
Kleiner Nachteil an dieser Lösung: Mein X60 kann leider nur 1024x768 und ist damit zu klein, um das gesamte VSL-Fenster ohne Scrollen darzustellen.
Wenn ich endlich mal das zweite Case für den Studiorechner fertig habe, wird VSL darauf laufen (und Cubase zum Aufnehmen). Das wäre dann ein Quad Core mit 4GB RAM und entsprechend großer Auflösung, um VSL ohne Scrolling nutzen zu können. Mittels TeamViewer kann man das Fenster dann auch in voller Größe auf dem Notebook anzeigen.

Was die Fernsteuerung des Pultes angeht: Zum Soundcheck bevorzuge ich es, das Pult in Hardware zu benutzen. Um allerdings während einer Show zu mischen ist VSL vollkommen ausreichend. Einzige Kritikpunkte in der aktuellen Version: Die fehlende Tap-Taste für's Delay und die fehlende Möglichkeit, sich einen Aux-Mixer darstellen zu lassen. Zwar kann man auf die Auxe zugreifen, eine andere Darstellung wäre aber wünschenswert.

Großer Vorteil an VSL: Das Pult kann damit Sachen, die es allein in Hardware nicht kann. Z.B. Mute-Szenen. Ok, das könnte man auch am Pult selbst realisieren, aber nicht so einfach wie mit VSL.
Ich habe mir dazu zwei Scenes gespeichert: "Mute all" und "Unmute all". Stellt man dazu in VSL ein, dass beim Aufrufen von Szenen ausschließlich die Mutes aufgerufen werden sollen, kann man so sehr schön Mute-Gruppen basteln.
Auch lässt sich so der GEQ speichern und einzeln wieder aufrufen, ebenso wie es möglich ist, per VSL z.B. ausschließlich eine gespeicherte Kompressoreinstellung aus einer Szene zu benutzen (statt den ganzen Kanalzug aufzurufen).
Sobald ein Aux-Mixer und die Tap-Taste nachgerüstet sind, wird das richtig Spaß machen.

Mal schauen, ob meine Anregung bezüglich Netzwerkfähigkeit irgendwann eingebaut wird. Sollte das kommen, könnte man nach meinen Vorstellungen jedem Musiker Zugriff auf das Pult geben, so dass er sich z.B. selbst einen IEM-Mix zusammenmischen kann.
Die Entwickler schrauben ständig an der Software, es kommen auch ständig neue Features - es bleibt also spannend.
 
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mafri09

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Habe mich auch über das Presonius studio live informiert könnte interessant sein. wenn du genaueres weißt könntest du das hier posten bin auch auf der suche
 
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Speedy24

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Hi Leutz,

Das Studiolife ist enlich geliefert worden, mal schauen wies ist :) Hoffe, dass die Umastellung von Analog nicht so dauern wird.. (gibts Tipps?)
 
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der onk

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Hoffe, dass die Umastellung von Analog nicht so dauern wird.. (gibts Tipps?)


Yepp. 0dB ist nicht unity gain... ;):D

Meine größte Umstellung beim Schritt zum Digipult war (neben dem freien Patchen) der Umstand, Pegelanzeigen von -12dB als optimal ausgesteuert anzusehen. Vom Analogpult kommen bin ich anfangs immer zu heiß gefahren.


domg
 
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RaumKlang

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Meine größte Umstellung beim Schritt zum Digipult war (neben dem freien Patchen) der Umstand, Pegelanzeigen von -12dB als optimal ausgesteuert anzusehen. Vom Analogpult kommen bin ich anfangs immer zu heiß gefahren.

Da macht es einem das StudioLive ja relativ einfach: Die PFL-Anzeige ist "analog", d.h. die Null steht bei -15dBFS. In den kanalseitigen LED-Ketten ist die mittlere LED -15dBFS, auch das macht das Pegeln relativ einfach.
Gleiches Prinzip beim Master-VU: die OL-LED geht kurz vor 0dBFS an, das Meter ist aber "analog", sprich bei 0dBVU sollten am Ausgang +4dBu anliegen.
 
finerip

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Hi

zur Ausgangsfrage: Wäre das Budget wesentlich geringer, würde ich ein gebrauchtes DDX3216 mit zwei Erweiterungskarten von Behringer vorschlagen - das kann alles was man so braucht und ist - trotz dem es ein Behringer-Produkt ist, aus meiner Erfahrung her- sehr zuverlässig.
Ein gebrauchtes LS9-16 (mit Erweiterung) bzw. LS9-32 von Yamaha scheidet wohl ebenfalls vom Budget (nach oben hin) aus.

Nimm ein 24'er Presonus Studio Live und erweitere (sobald weiteres Budget vorhanden ist) um ein weiteres - das stellt die z.Zt. beste Lösung für mich dar. Alles andere sehe ich z.Zt. als zu teuer bzw. "zu viele Kompromisse" an.
 
Boerx

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Persönlich würde ich das ls9-16 weiter vorne sehen und schauen ob sich dsa irgendwie in das Budget pressen lässt. Das kannst du wunderschön in ein Rack bauen. Dann noch Splitter und Sender dazu und du hsat alles kompakt beieinander.
 
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RaumKlang

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Persönlich würde ich das ls9-16 weiter vorne sehen

Am LS-9 stört eigentlich nur, dass das Ding eine bedienungsmäßige Katastrophe ist. Selbst ein (altes) 01V ist dem Dingen vom User-Interface her um Welten überlegen.
 
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Das soll jeder selber entscheiden. Ich komm ganz gut mit klar.
 
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Am LS-9 stört eigentlich nur, dass das Ding eine bedienungsmäßige Katastrophe ist. Selbst ein (altes) 01V ist dem Dingen vom User-Interface her um Welten überlegen.
Bedienungsmäßig?
Das ganze Konzept ist für den allerwertesten...
Man bezahlt für nen Pult, das viel mehr kann.

Um das volle Potential und 32 Kanäle zu schöpfen MUSST du Digital und Analogmulticore legen. Mal ehrlich, wer konzipiert so nen Dreck?
 

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